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TÜV-Studie: Xenonlicht senkt Unfallrisiko drastisch

Themenstarteram 25. September 2007 um 15:02

War im Prinzip (aber wohl kaum in dem Ausmaß) zu erwarten, aber jetzt ist es "amtlich":

Zitat:

Wären alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge mit Xenonlicht ausgestattet, ließen sich mehr als 50 Prozent der schweren Unfälle bei Nachtfahrten auf Landstraßen vermeiden, teilte der TPV in Köln mit. Auf Autobahnen seien es mehr als 30 Prozent der schweren Unfälle.

Quelle

Vermutlich ein wichtiger Schritt, um dem Xenonlicht aus der Premium-Blender-Drängler-Ecke (welche ja größtenteils auf Vorurteilen basiert oder inzwischen überholt ist) zu helfen und es als Sicherheitsfeature zu etablieren. Zur Zeit schrecken ja leider noch viele Käufer vor den Aufpreisen zurück und im Kleinwagensegment ist es meist gar nicht verfügbar. Schaut man sich die obigen Zahlen an, so kann man es als vernünftiger Mensch eigentlich nicht mehr vernachlässigen, es sei denn man spart an allen Enden (siehe ESP).

Langfristig kann man nur hoffen, dass Xenon mehr und mehr zur Serienausstattung gehört, die Aufpreise sinken und die Verfügbarkeit im Einstiegssegment steigt.

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66 Antworten

Zitat:

Wären alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge mit Xenonlicht ausgestattet, ließen sich mehr als 50 Prozent der schweren Unfälle bei Nachtfahrten auf Landstraßen vermeiden, teilte der TPV in Köln mit. Auf Autobahnen seien es mehr als 30 Prozent der schweren Unfälle.

So ein Schmarrn.

Themenstarteram 25. September 2007 um 15:21

Vergleich mal Halogen- mit Bi-Xenon-Fernlicht... dann ist das alles andere als Schmarn. ;)

Hab´ich schon.

Ist trotzdem Schmarrn.

Themenstarteram 25. September 2007 um 15:27

Gehts etwas präziser? :D

hier das ganze mal in präzise:

http://www.tuv.com/tib/mediadatabase/30924.pdf

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN

Ja. :D

Mit solchen Äußerungen kann ich meinen Beitragsspiegel auch in die Höhe treiben.

MfG

Bertus

Wenn man das will ja, das ist richtig.

Will ich aber gar nicht.

Geschieht halt einfach.

Wen interessiert der Beitragsspiegel eigentlich?

btw

Mit solchen Äußerungen:

Zitat:

Original geschrieben von Bertus

Mit solchen Äußerungen kann ich meinen Beitragsspiegel auch in die Höhe treiben.

MfG

Bertus

... könnte man den Beitragsspiegel auch in die Höhe treiben.

Wenn man will...

;)

Na ich denke mal das rührt daher, daß man vor einem Auto mit Xenonlicht viel mehr Respekt hat und es sich immer zweimal überlegt, noch schnell raus- oder rüberzuziehen. Zudem legen sich auch weniger mit solchen Autos an und machen bereitwilliger Platz, da diese Autos souveräner und überlegen wirken (hier passt das unmöglich-dämliche Wort "Überholprestige" leider nur zu gut). Also sinken die Unfälle, die sowohl durch falsches Abschätzen von Entfernungen und Geschwindigkeiten hervorgerufen werden als auch solche, die durch Provokation und kleiner spontaner Privatwettrennen entstehen.

Zitat:

Original geschrieben von Bucklew2

hier das ganze mal in präzise:

http://www.tuv.com/tib/mediadatabase/30924.pdf

"Weitere Untersuchungen sind erforderlich …" - Das denke ich aber auch... btw. auch am Tag? Dachte TFL tötet? :(

Keiner da, der von der "Richtigkeit" der Studie überzeugt ist?

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN

Ja. :D

Untersuchungsgrundlage ist die Feststellung, dass die Unfallschwere bei Nacht stärker rückläufig ist als bei Tage, in der Zeit von ´91 - ´02!

Dies wird in der Einleitung ad hoc mit der Frontbeleuchtung verknüpft. :rolleyes:

Es gibt unzählige Gründe dafür: Die Straßenbeleuchtung wurde, insbesondere an neuralgischen Stellen, verbessert, Schilder und Fahrbahnmarkierungen sind tw. retroreflektierend, zun. Seitenbeleuchtung von Kfz, ...

Nachts treten signifikant Alleinunfälle in Erscheinung -> ESP ist "nachtaktiv".

Nachts ist die Unfallschwere, bei absolut deutlich geringeren Unfallzahlen i.Vgl. zum Tag, idR höher. Wenn die allg. gestiegene Sicherheit der PKW aber dazu führt (und das tut sie), dass Personenschäden/schwere Personenschäden erst bei höheren Relativgeschwindigkeiten eintreten, ist der prozentuale Rückgang nachts automatisch größer.

Untersuchungsaufbau:

- durch die Bildung des Verhältnisses Nachtunfälle/Tagunfälle würden Faktoren wie ABS, ESP, Fahrer eliminiert.

Mitnichten!

Stichwort ESP -> s.o.

Stichwort Fahrer -> Fahrer, die sich Fahrzeuge mit Xenonlicht anschaffen, haben häufig ein Bewusstsein für die besonderen Gefahren des Straßenverkehrs bei Dunkelheit entwickelt und denken zumindest ansatzweise über Fahren auf Sicht nach! Will sagen, sie fahren bei Dunkelheit bedachter.

- Betrachtung von Fahrzeuggruppen niedriger/hoher Ausstattungsrate zeige den Einfluss des Lichts auf.

Mitnichten!

Wer ist denn Sa., 03.00 Uhr früh unterwegs und wickelt sich nach der Disse um den Baum? Das ist doch (NICHT generell, aber LEIDER eben doch häufig) der risikobereite Polo 86C ohne ESP, ohne Xenon.

-zeitliche Entwicklung der Xenon-Ausstattungsrate zeige Abhängigkeit des Unfallverhältnisses Tag/Nacht von der Xenonlicht-Ausstattungsrate.

Nicht nur!

Je höher die Auststattungsrate, desto höher das allg. Sicherheitsniveau der Kollisionspartner.

 

Bei der Prognose ist allerdings

ein wahrer Kunstgriff gelungen!

Wie kann man nur die Teilergebnisse eines Kollektivs auf das Gesamtkollektiv übertragen?

Es darf getrost davon ausgegangen werden, dass die Unfalltypen der "Fahrerschaften" "niedrig" und "hoch" in weiten Teilen verschieden und die Unfallursachen keineswegs stets in Erkennbarkeitsproblemen begründet sind, die sich durch Xenon lösen ließen. :rolleyes:

Die superpositive Aussage der Studie ist also, um es auf den Punkt zu bringen, Schmarrn. :D;)

Damit das Vorstehende nicht falsch verstanden wird:

Xenon steigert idR (es gibt Ausnahmen!) die Erkennbarkeitsentfernung und kann somit helfen, ein Hindernis noch rechtzeitig zu erkennen.

Mit Xenon kann man also schneller auf Sicht fahren ... :D

Um auf Sicht zu fahren, bedarf es jedoch kein Xenon. ;)

Einen Zugewinn an Sicherheit mit Xenon kann sich nur einstellen, wenn der Zugewinn an Erkennbarkeitsentfernung nicht in höhere Geschwindigkeit bei Dunkelheit umgemünzt wird.

 

irgendwie ist die studie fürn arsch.

 

wenn ich schon lese polo und astra als gruppe niedrig obwohls da auch xenon gibt. und dann unfälle werden sinken wenn mehr mit xenon ausgestattet sind.

 

was ist zb mit fahrzeugen die durch falsch eingestellten xenon geblendet werden und verunfallen. die zählen dann ja als opfer von nicht xenon ausstattung weil der andere ja weg ist.

 

völlige schwachsinnsstudie die nur geld kostet

 

und vor xenon respekt haben? wieso sollte mann?

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN

Nachts ist die Unfallschwere, bei absolut deutlich geringeren Unfallzahlen i.Vgl. zum Tag, idR höher. Wenn die allg. gestiegene Sicherheit der PKW aber dazu führt (und das tut sie), dass Personenschäden/schwere Personenschäden erst bei höheren Relativgeschwindigkeiten eintreten, ist der prozentuale Rückgang nachts automatisch größer.

es wurde aber für die grundlegende quintessenz nur die anzahl der unfälle am tag/nacht verglichen. die personenschäden wurden erst am ende auf die im vorherigen schritt (theoretisch) ermittelten zahlen hochgerechnet. die unfallschwere spielt bei der hauptfrage keine rolle - siehe seite 5 des pdf.

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN

Stichwort ESP -> s.o.

hierbei steht die frage wie die esp ausrüstungsquote bei den beiden gruppen ist. ich denke die quote dürfte bei beiden irgendwo so bei >90% liegen, daher kann man es als faktor ausschließen.

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN

Stichwort Fahrer -> Fahrer, die sich Fahrzeuge mit Xenonlicht anschaffen, haben häufig ein Bewusstsein für die besonderen Gefahren des Straßenverkehrs bei Dunkelheit entwickelt und denken zumindest ansatzweise über Fahren auf Sicht nach! Will sagen, sie fahren bei Dunkelheit bedachter.

das müsstest du erstmal beweisen ;)

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN

Wer ist denn Sa., 03.00 Uhr früh unterwegs und wickelt sich nach der Disse um den Baum? Das ist doch (NICHT generell, aber LEIDER eben doch häufig) der risikobereite Polo 86C ohne ESP, ohne Xenon.

warum nicht der von der arbeit geschaffte manager, der den ganzen tag meeting hatte und dann nachts nach hause fährt? aber selbst wenn, diese klasse der "dissen-heimkehrer" gab es bei beiden jahren, oder wurden "dissen" erst 1992 erfunden? ;)

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN

Je höher die Auststattungsrate, desto höher das allg. Sicherheitsniveau der Kollisionspartner.

die sicherheit der autos spielt immer noch keine rolle, auch wenn dus wiederholst ;)

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN

Wie kann man nur die Teilergebnisse eines Kollektivs auf das Gesamtkollektiv übertragen?

Es darf getrost davon ausgegangen werden, dass die Unfalltypen der "Fahrerschaften" "niedrig" und "hoch" in weiten Teilen verschieden und die Unfallursachen keineswegs stets in Erkennbarkeitsproblemen begründet sind, die sich durch Xenon lösen ließen.

die frage ist doch: wenn es nicht xenon war, dass hilft, was ist es dann? ESP kann man ausschließen, den Fahrer eigentlich auch, Straßen ebenso, passive Sicherheit spielt gar keine Rolle. DIE entscheidende Frage ob diese statistik nun schmarrn ist oder nicht lautet doch: Wenn es Xenon nicht war, was hat dann darauf gesorgt, dass die Nachtunfälle signifikant stärker abgenommen haben als die der Tagunfälle?

Zitat:

Original geschrieben von Himeno

irgendwie ist die studie fürn arsch.

jop!

da sie wie soziemlich JEDE studie nur sehr schlecht mit hintergrundinfos gefüttert wurde...und die o.g. ebenfalls umwelt bedingten umstände (straßenbeleuchtung etc.) auch eine sehr große rolle spielen....

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