Trabold Filter: Nie mehr Ölwechsel
Bin über einen Beitrag im Mercedes-Forum auf den "Trabold-Ölfilter" gekommen.
Hab mir das Teil letzte Woche mal life in Wertheim angeschaut. Das System und die Testberichte haben mich voll überzeugt:
Feinstfiltern und nie mehr Öl wechseln. Dabei dann noch die Maschine schonen und die Lebensdauer verlängern.
Hier nun meine Frage an Alle: Gibt es noch weitere hier im Forum die Erfahrungen mit dem Filter haben???
Eventuell Laufleistung ohne Ölwechsel???
Bitte um Rückmeldung.
Gruß, Steffen
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Brainracer
Wer´s nicht probiert hat und negative Berichte liefern kann, sollte keine Ratschläge für andere geben!
Na 😉
Wenn ich vor einem Teller ungeniessbarem sitze muss ich nicht probieren um meinem Nachbarn abzuraten.
327 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von mmmsoft2
W 124, 260E, BJ 87Bei 390.000 km Trabold eingebaut
jetzt 430.000 km ohne Ölwechsel
Trabold Filtereinsatz brav wechseln!
...
Das war 2004, wie weit bist Du jetzt?
-t.
Zitat:
Original geschrieben von T-R-S
Hallo, ich bin neu hier.Ein lustiger Thread ist das, von Spezialisten die ihr Wissen von den Aufklebern der bunten Verpackungen haben und sich für den üblichen Quark (Ölalterung, Additive, etc...) nicht zu peinlich sind.
konkrete Frage: Hat jemand ein Beispiel für einen vom TraboldFilter verursachten Motorschaden?
-t.
Na, dann mal willkommen on board. Und Glückwunsch, mit so einem 1. Beitrag macht sich immer gleich beliebt. 😁
Was willst du den mit der Signatur in diesem Thread?
Nur weil deine Karre diesen Hokuspokus überlebt hat, heisst das noch lange nicht, dass das eine gute Idee ist.
Ciao
Vermutlich ein ehemaliger Vorwerk-Verkäufer, der jetzt für Trabold arbeitet...einfach ignorieren... 😉
Hallo Mercedes - Gemeinde,
hier einige Daten eines mit Traboldfilter laufenden Motors.
VW 827, 1,8Ltr. 66KW, MKB: RP, Bosch Monojettronic; Getriebe AYH 5-Gang man.
Einbau bei 180.000km, dabei Ölwechsel und Filterkartusche gewechselt.
Ölwechsel mit allen Filtern bei 380.000km
Dazwischen 7x Feinstfilter gewechselt (kein Wechsel der Originalkartusche!); Ölnachfüllmenge je 0,1Ltr.
Nachfüllmenge zwischendurch insgesamt 6,0Ltr.
Incl. Originalfüllung beim Einbau also ein Ölverschleiß von gut 10Ltr. auf 200.000km.
Bei 386.000km Tausch der Ventildeckeldichtung: kein messbarer Verschleiß an der Nockenwelle!!
Benzinverbrauch durchschnittlich 6,9Ltr.; Minimalster Verbauch einer Tankfüllung: 5,95Ltr.
Motor läuft permanent weicher seit der Traboldfilter verbaut ist und nicht wie früher nur wenige tausende Kilometer nach einem normalen Ölwechsel.
Gruss Jakker
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Jakker63
...
Motor läuft permanent weicher seit der Traboldfilter verbaut ist und nicht wie früher nur wenige tausende Kilometer nach einem normalen Ölwechsel....
Womit sollte dies begründet sein 😕😕
@Higgi
Frag bloss nicht!
Da kommt jetzt wieder der (magische) "Veredlungsprozeß" den das Öl laut der Trabold-Website in dem Filter erfährt.
Dumm nur, dass noch nicht mal der Ansatz gemacht wird, zu erklären wie diese Veredelung funktionieren könnte.
Ciao
Hallo Higgi,
hallo martins42,
ganz ehrlich??? Die Frage warum der Motor läuft, als hätte er ständig gerade einen Ölwechsel hinter sich....
Ich weiß es nicht; ich kann nur sagen: es ist so!!
Ich war rund 25 Jahre für einen recht umfangreichen Fuhrpark verantwortlich (DB207/208; Sprinter; 280SE, 300SE, E280, S320CDI etc.)
Das Geschwätz, das Öl würde feinstgefilltert sowas wie "raffiniert" oder "veredelt" werden war für mich unglaubwürdig und der erste Grund nach 200.000km doch einen Ölwechsel zu machen.
Ich erzähle hier keine Märchen!!
Als ich bei 380.000km einen Komplettwechsel gemacht habe, habe ich den Schrauber gebeten, unwissende Kollegen das Öl begutachen zu lassen.
Das Ergebniss war: sämtliche Schrauber hatten nach gefragt, warum ich jetzt schon (vielleicht 5000km) das Öl schon wechseln wolle.
Goldgelb.....
Ein paar Kilometer später, beim Motorinstandsetzer, wegen der Ventildeckeldichtung, die Aussage; Nockenwelle ohne Verschleiss......
Eins noch Mercedes-Gemeinde: es funzt in meinem RP-VW-827 und ist u.U. nicht übertragbar auf DB-Motoren.
Eine Frage sei aber noch erlaubt; warum sind denn seit 30 Jahren alle LKW-Motoren, auch von DB feinstgefiltert???
Gruss Jakker
@ martins42
Da könntest Du natürlich Recht haben... 😉
@ Jakker63
Da ich natürlich nicht was anderes behaupten kann, glaube ich Dir einfach mal 🙂
Der technische / chemische oder physikalische Hintergrund des "weicheren" Motorlaufes (wobei wohl auch dieses genauer zu spezifizieren wäre) würde mich allerdings schon interessieren!
Das eine Feinstfilterung ganz gut ist, kann ich mir ja noch vorstellen. Das Öl dürfte einfach weniger Schwebstoffe enthalten.
Was ich mit aber nicht so recht vorstellen will bzw. kann ist, dass das Öl auf Dauer in seinen grundlegenden Eigenschaften nicht doch abbaut!
Aber ich möchte die Diskussion nicht von neuem aufflammen lassen 🙂
Hallp Jakker63,
Zitat:
Original geschrieben von Jakker63
Hallo Higgi,
hallo martins42,[...]
Eine Frage sei aber noch erlaubt; warum sind denn seit 30 Jahren alle LKW-Motoren, auch von DB feinstgefiltert???Gruss Jakker
Das "alle" würde ich vielleicht nicht unterschreiben.
Aber grundsätzlich ist an Nebenstrom-Feinstfilterung zur Verlängerung der Öllebensdauer erstmal nichts negatives. Wirtschaftlich sinnvoll ist das eben bei allen Maschinen mit großen Ölvolumina, wo ein Ölwechsel richtig in's Geld geht.
Für moderne PKWs geht die Rechnung eben nicht wirklich auf, weil da die Ölvolumina zu klein sind, der technische Aufwand lohnt sich nicht, insbesondere wenn man noch eventuelle Problematiken wie Öldruckabfall etc in's Kalkül zieht.
Schmierungstechnisch gut funktioniert dass, wenn entweder durch Verbrauch oder durch eine große Nachfüllmenge beim Filterwechsel die Additivierung immer wieder etwas aufgefrischt wird. Ein Konkurrent von Trabold sieht da sogar eine gezielte Additivzugabe in bestimmten Intervallen vor.
Aber ewig lebt damit das Öl auch nicht, so eine Behauptung ist physikalisch/chemischer Unfug. Gegen die Scherung und bestimmte flüssige Alterungskomponenten ist kein Kraut gewachsen.
Und solche Werbeaussagen wie behauptete aber unerklärte "Veredelung im Filter" machen die Sache eben sehr unseriöus. Auch dieses TÜV-Zertifikat macht die Sache nicht glaubwürdiger. Da wird zertifiziert dass der Filter filtert, aber auch nicht mehr . 😉 Soweit sogut. Aber auch dass er "keine wesentlichen chemischen Veränderungen" vornimmt. Und nu? Was ist mit der Veredelung?
Ich kann mir nur wenige Einsatzszenarien im PKW - z.B. großvolumiges Fahrzeug im extremen Langstreckeneinsatz - vorstellen, wo ich so einen Nebenstromfilter ernsthaft in Betracht ziehen würde.
Gruss
Guten Tag!
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Ich kann mir nur wenige Einsatzszenarien im PKW - z.B. großvolumiges Fahrzeug im extremen Langstreckeneinsatz - vorstellen, wo ich so einen Nebenstromfilter ernsthaft in Betracht ziehen würde.
Im PKW hat eine Feinstfilterung ÜBERHAUPT KEINEN Nutzen, ganz im Gegenteil, man riskiert einen kapitalen Motorschaden durch diese Filter, da in Extremsituationen der Öldruck nicht ausreichend sein kann, und infolge dessen eine Frischölschmierung aller Bauteile im Motor nicht mehr in einem ausreichenden zustand gegeben ist.
mfg Hansi
Zitat:
Original geschrieben von Hans.EE
Guten Tag!
Zitat:
Original geschrieben von Hans.EE
Im PKW hat eine Feinstfilterung ÜBERHAUPT KEINEN Nutzen, ganz im Gegenteil, man riskiert einen kapitalen Motorschaden durch diese Filter, da in Extremsituationen der Öldruck nicht ausreichend sein kann, und infolge dessen eine Frischölschmierung aller Bauteile im Motor nicht mehr in einem ausreichenden zustand gegeben ist.Zitat:
Original geschrieben von martins42
Ich kann mir nur wenige Einsatzszenarien im PKW - z.B. großvolumiges Fahrzeug im extremen Langstreckeneinsatz - vorstellen, wo ich so einen Nebenstromfilter ernsthaft in Betracht ziehen würde.mfg Hansi
Siehst du jetzt einen neuen Aspekt bezüglich des Öldrucks als hier schon diskutiert wurde? Falls ja, bitte die Gründe.
Dass der Nebenstromfilter letztlich den Öldruck senkt und dass das über eine korrekte Durchflußdrossel kalibriert werden muss, damit der Öldruck im Leerlauf nicht zu niedrig ist, ist diskutiert. Ist aber eine beherschbare Problematik und bei höheren Drehzahlen ändert sich am Öldruck eh nichts. Das was der Nebenstromfilter abzweigt muss die Ölpumpe ohnehin überkompensieren können. Der max. Öldruck im PKW ist ja nicht durch die Pumpleistung gegrenzt sondern durch ein Überdruckventil.
Ciao
Gruss
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Ist aber eine beherschbare Problematik und bei höheren Drehzahlen ändert sich am Öldruck eh nichts. Das was der Nebenstromfilter abzweigt muss die Ölpumpe ohnehin überkompensieren können. Der max. Öldruck im PKW ist ja nicht durch die Pumpleistung gegrenzt sondern durch ein Überdruckventil.
Kann dir mit Sicherheit sagen dass es Motoren gibt welche als Werksüllung ein 5W-30 bekommen/bekommen haben und wo bei bestimmten Betriebsbedingungen (Motoröltemperatur > 120°C) der Abregeldruck des Bypassventils von 6bar nicht erreicht wurde. Müsste mal Unterlagen wälzen, aber meine mich zu erinnern dass Druck nach Pumpe bei ca. 4-5 bar lag. Dann noch ordentliche Verluste durch Filter, ÖWW-Tauscher und Leitungsverluste und voilà an der Messstelle Kipphebelachse lagen nur noch um die 0.5bar an 😉
... Aber bei >120°C sprechen wir auch nicht mehr von normaler Fahrweise. Für den Otto Normalverbraucher gilt das natürlich was du geschrieben hast.
p.s. Die AMG Ölpumpen werden im übrigen mit einer anderen Übersetzung betrieben so dass bereits bei geringen Drehzahlen ein höherer Druck anliegt.
also ich bin auch neu hier und benzmechaniker erstmal zum trabold vertreter mit vw motor woher kommt der vw motor? er wurde von mercedes für audi entwickelt bevor audi von vw gekauft wurde, sonst würde vw immer noch luftgekühlte boxer motoren bauen. feinstfilterung im original ölkreis ist gut sehr gut, nebenstromfilter genial auf motoren die es vertragen (deutz motoren als beispiel) bei leicht verlängerten wechselintervall. leider aber kein benzmotor. das mit den öldruck kann ich mir nur daran erklären das benz als beispiel zu vw weniger druck im warmen zustand hat ( vördermenge der ölpumpe) aber dafür breitere lager für nockenwelle und kurbelwelle (physik) und das kann bei benz mit der koreckten drossel auch zu einen abfall des öldruck führen. feinfilter sind bei benz auch nicht in allen motoren. und wer meint ein motor braucht keinen ölwechsel der kann mir doch bitte aus stein gold machen nur ein klein wenig bitte😁
ich will nimanden angreifen beleidigen oder sonstwie anpobeln auch wenn es sich vieleicht so anhört
Mein letztes Auto war ein A6, 2,5 TDI.
Ich hatte ihn mit 200.000 km und Trabold-Filter gekauft.
War am Anfang auch mehr als skeptisch.
Ich bin ihn dann noch bis 340.000 km gefahren, ohne Ölwechsel, auch ohne Probleme, bevor ich ihn verkauft habe.
Beam
Zitat:
Original geschrieben von martl1981
also ich bin auch neu hier und benzmechaniker erstmal zum trabold vertreter mit vw motor woher kommt der vw motor? er wurde von mercedes für audi entwickelt bevor audi von vw gekauft wurde, sonst würde vw immer noch luftgekühlte boxer motoren bauen. feinstfilterung im original ölkreis ist gut sehr gut, nebenstromfilter genial auf motoren die es vertragen (deutz motoren als beispiel) bei leicht verlängerten wechselintervall. leider aber kein benzmotor. das mit den öldruck kann ich mir nur daran erklären das benz als beispiel zu vw weniger druck im warmen zustand hat ( vördermenge der ölpumpe) aber dafür breitere lager für nockenwelle und kurbelwelle (physik) und das kann bei benz mit der koreckten drossel auch zu einen abfall des öldruck führen. feinfilter sind bei benz auch nicht in allen motoren. und wer meint ein motor braucht keinen ölwechsel der kann mir doch bitte aus stein gold machen nur ein klein wenig bitte😁ich will nimanden angreifen beleidigen oder sonstwie anpobeln auch wenn es sich vieleicht so anhört
Kenne keinen Mercedes Motor wo die Fördermenge der Ölpumpe die maßgebende Größe ist, der Druck wird doch über das Bypassventil welches in der Ölpumpe integriert ist auf ca. 6 bar geregelt.