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Tipps zur geplanten Anschaffung eines gebrauchten Dodge Charger 5.7 RT (ab 2015)

Dodge Charger LX
Themenstarteram 17. Februar 2017 um 17:49

Hallo zusammen,

aufgrund der aktuellen "Problematik", vor der ich stehe, habe ich mich nun hier angemeldet - in der Hoffnung, kompetente Hilfe zu bekommen.

Seit ich Auto fahre, war ich dem VW Konzern treu. Seit ich Auto fahre (und noch viel länger) faszinieren mich sämtliche V8-Motoren. Mein Traum war es schon immer, mal selbst nen V8 zu fahren. Weil ich meinen Audi jetzt im Sommer abtreten möchte, brauche ich Ersatz für den Alltag. Lieber wäre mir natürlich ein schön unkultivierter, lauter V8 aus den 60er/70er Jahren, aber der würde maximal als Zweitwagen dienen, wofür ich nicht das nötige Kleingeld habe.

Also spiele ich schon länger mit dem Gedanken, mir den aktuellen Charger (ab Bj. 2015) zuzulegen. Wenn dann als RT mit der 5.7er Maschine. Und als Gebrauchtfahrzeug, da für einen neuen das Taschengeld nicht ausreicht ;)

Dazu habe ich jetzt einige grundlegende Fragen, zu denen ich hier und da auch schon was gefunden habe, aber nicht abschließend schlau geworden bin...

1. Ist der Charger als Alltagsauto geeignet? Geplant ist eine Nutzungsdauer von ca. 4 Jahren mit einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 bis 20.000 km.

2. Um die erste Frage noch etwas einzugrenzen: Was kostet dieser Charger etwa im Unterhalt? Einen Versicherungsvergleich konnte ich nicht durchführen, da die meisten Versicherer online keinen Charger führen und ich darüber hinaus auch keine HSN/TSN habe. Steuer kann man ja selbst ausrechnen.

Zur Versicherung: Ich weiß, dass man das pauschal nicht sagen kann, da es von mehreren Faktoren wie Alter und SF etc. abhängt. Aber zumindest einen groben Richtwert hätte ich gerne mal (Bsp.: Bei SF 10, Versicherungsnehmer 30 Jahre alt, Versicherer XY = 900 € im Jahr - oder so ähnlich). Ich bin 30 und habe leider noch einen recht jungen Vertrag mit SF 7.

3. Hat der Charger einen vergleichsweise hohen Servicebedarf?

Ich habe selbst nicht das nötige Know-How und (ehrlich gesagt) auch nicht die Lust, viel selbst zu machen. Daher würde ich wichtige Service-Leistungen vom Fachmann machen lassen. Ölwechsel könnte ich selbst machen, habe ich zumindest bisher bei all meinen Autos selbst gemacht.

Mit "vergleichsweise hohen Servicebedarf" meine ich im Vergleich z. B. zu meinem Audi, der den normalen VW bzw. Audi-Longlifeservice hat und maximal einmal alle 1-2 Jahre zur Inspektion muss.

4. Bisher bin ich nur Diesel gefahren. Mir ist bewusst, dass ich mir so ein Auto nicht zulegen sollte, wenn ich es mir nicht leisten kann. Daher die Frage, ob sich die Umrüstung auf Gas lohnt. Denn das bisher größte Argument gegen den Charger sind die Spritkosten. Ich habe mal ein bisschen verglichen und komme zu dem Ergebnis, dass der Wagen mich mit Gas etwa so viel Kosten würde wie ein Diesel der getreten wird (natürlich nur auf die Spritkosten bezogen) ;)

4.1 Wenn Umrüstung auf Gas: Bestehen Leistungs- oder sonstige Einbußen? Ich habe hierzu schon viele gegensätzliche Aussagen gelesen, daher stelle ich die Frage hier erneut.

5. Ich weiß, dass es in der Vergangenheit so war, dass Charger und 300C sich quasi das Chassis geteilt haben. Und dass beide auch Benz-Technologie drin hatten.

Da Daimler-Chrysler so jetzt aber nicht mehr existiert und das Modell auch schon einige Überarbeitungen bekommen hat, würde mich interessieren, ob im Charger nach wie vor Technik von Mercedes steckt oder nicht...

Ich bilde mir zumindest ein, dass ich mein Gewissen damit beruhigen könnte, wenn viel von Daimler drin steckt (was Haltbarkeit, Zuverlässigkeit usw. angeht).

 

Ich bin mir sicher, dass ich noch mehr Fragen habe, die mir aber jetzt gerade nicht einfallen. Ggf. dann im Verlauf der Unterhaltung...

Vorab vielen Dank für eure Hinweise und Tipps!

 

PS: An dieser Stelle nochmal: mir ist klar, dass das kein Vernunftsauto à la VW Golf ist. Da meine finanziellen Mittel zwar nicht ganz schlecht, aber dennoch begrenzt sind, stelle ich diese Fragen, um abzuwägen, ob ich mir diesen Traum vom V8 erfüllen kann oder eben nicht doch aus Vernunfts-/Kostengründen bei einem deutschen Auto bleibe/bleiben muss.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@V8Newbie schrieb am 17. Februar 2017 um 17:49:38 Uhr:

1. Ist der Charger als Alltagsauto geeignet? Geplant ist eine Nutzungsdauer von ca. 4 Jahren mit einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 bis 20.000 km.

Was glaubst du denn? Meinste die Amerikaner bauen diese Autos nur für die Viertelmeile? Warum sollte der nicht alltagstauglich sein? Die Ausmaße sind fast europäisch, es hat 4 Türen und nen brauchbaren Kofferraum. Was daran soll nicht alltagstauglich sein? :confused:

Ich finde die Frage immer lustig. Ich hätte es ja noch verstanden wenn du die Frage bei einer Cobra gestellt hättest aber doch nicht bei einem Charger der drüben sowas wie ein sportlicher Passat ist ;)

Zitat:

2. Um die erste Frage noch etwas einzugrenzen: Was kostet dieser Charger etwa im Unterhalt? Einen Versicherungsvergleich konnte ich nicht durchführen, da die meisten Versicherer online keinen Charger führen und ich darüber hinaus auch keine HSN/TSN habe. Steuer kann man ja selbst ausrechnen.

Zur Versicherung: Ich weiß, dass man das pauschal nicht sagen kann, da es von mehreren Faktoren wie Alter und SF etc. abhängt. Aber zumindest einen groben Richtwert hätte ich gerne mal (Bsp.: Bei SF 10, Versicherungsnehmer 30 Jahre alt, Versicherer XY = 900 € im Jahr - oder so ähnlich). Ich bin 30 und habe leider noch einen recht jungen Vertrag mit SF 7.

Wie du schon festgestellt hast kann dir die Frage nach der Versicherung niemand beantworten. Diese Autos haben KEINE offiziellen Typklassen. Außerdem werden bei Autos mit genullten Schlüsselnummern entweder irgendwelche anderen Autos zum Vergleich herangezogen oder du machst mit deiner Versicherung was völlig anderes aus. Da hilft nur: Versicherungen abklappern und Angebote zuschicken lassen. Wenn dir jetzt alle Charger Fahrer anfangen herunterzubeten was Sie zahlen bringt dir die Info ungefähr nichts. Da steckt am Ende ein großes Stück Willkür deiner Versicherung dahinter. Also wie schon gesagt: Versicherungen abklappern und einfach nachfragen! Da kriegst du konkrete Antworten zu dem Thema ;)

Zitat:

3. Hat der Charger einen vergleichsweise hohen Servicebedarf?

Ich habe selbst nicht das nötige Know-How und (ehrlich gesagt) auch nicht die Lust, viel selbst zu machen. Daher würde ich wichtige Service-Leistungen vom Fachmann machen lassen. Ölwechsel könnte ich selbst machen, habe ich zumindest bisher bei all meinen Autos selbst gemacht.

Mit "vergleichsweise hohen Servicebedarf" meine ich im Vergleich z. B. zu meinem Audi, der den normalen VW bzw. Audi-Longlifeservice hat und maximal einmal alle 1-2 Jahre zur Inspektion muss.

Der Charger aus 2015 soll wohl alle 10.000 Meilen zur Inspektion.

Zitat:

4. Bisher bin ich nur Diesel gefahren. Mir ist bewusst, dass ich mir so ein Auto nicht zulegen sollte, wenn ich es mir nicht leisten kann. Daher die Frage, ob sich die Umrüstung auf Gas lohnt. Denn das bisher größte Argument gegen den Charger sind die Spritkosten. Ich habe mal ein bisschen verglichen und komme zu dem Ergebnis, dass der Wagen mich mit Gas etwa so viel Kosten würde wie ein Diesel der getreten wird (natürlich nur auf die Spritkosten bezogen) ;)

Ich weiß gar nicht ob die Hemis Gasfest waren. Irgendwas hatte ich da mal gelesen, kann aber auch sein das es eine ausdrückliche Empfehlung für Gas war. Das müsste DonC eigentlich wissen, er kennt sich mit dem Gasgedönse besser aus als ich.

Zitat:

4.1 Wenn Umrüstung auf Gas: Bestehen Leistungs- oder sonstige Einbußen? Ich habe hierzu schon viele gegensätzliche Aussagen gelesen, daher stelle ich die Frage hier erneut.

Hängt von der Art der Anlage ab. Ne Venture Anlage kostet Leistung, kommt aber bei dem Auto eh nicht in Frage da der Motor eh pro Zylinder ne eigene Einspritzdüse hat. Da gibt es Gassysteme die nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Ich meine es gibt sogar mittlerweile Systeme welche die originalen Einspritzdüsen verwenden. Da dürftest du eigentlich keine Leistungseinbußen haben. Bei den Venturi Anlagen hast du so 10-15% Mehrverbrauch. Ist zumindest meine Erfahrung. Wie das jetzt bei den modernen Anlagen ist kann ich nicht sagen. Dürfte aber zwischen "weniger bis gar kein Unterschied" liegen.

Zitat:

5. Ich weiß, dass es in der Vergangenheit so war, dass Charger und 300C sich quasi das Chassis geteilt haben. Und dass beide auch Benz-Technologie drin hatten.

Da Daimler-Chrysler so jetzt aber nicht mehr existiert und das Modell auch schon einige Überarbeitungen bekommen hat, würde mich interessieren, ob im Charger nach wie vor Technik von Mercedes steckt oder nicht...

Ich bilde mir zumindest ein, dass ich mein Gewissen damit beruhigen könnte, wenn viel von Daimler drin steckt (was Haltbarkeit, Zuverlässigkeit usw. angeht).

An deiner Stelle wäre ich eher froh wenn keine Daimler Technik mehr drinsteckt! Die Vorderachse der frühen LX Charger war verdammt anfällig (weiß wie gesagt nicht ob das mittlerweile mal geändert wurde!) für Verschleiß. Die Achse kam meines Wissens vom W220 (S-Klasse, das Flaggschiff!), tolle Mercedes Qualität :rolleyes: Die 5-Gang Automatik kam damals auch von Benz (wobei die ja mittlerweile durch die famose 8-Gang Automatik ersetzt wurde!), die Feuerwand und einige Teile des Unterbodens ebenso. Ich meine die Hinterachse oder das Differential kamen meines Wissens vom W211. An der Plattform waren übrigens NIE Teile des W210, auch wenn die dusselige deutsche Presse das bis heute behauptet.

Wie viele Benz Teile an der Plattform heute noch zu finden sind weiß ich nicht. Meines Wissens hat der Charger zwar immer noch die LX Plattform, aber angeblich hat man da auch schon wieder ein wenig dran rumgebastelt. Man muss auch bedenken das es diese Plattform auch schon wieder über 10 Jahre bei Chrysler gibt.

Zitat:

PS: An dieser Stelle nochmal: mir ist klar, dass das kein Vernunftsauto à la VW Golf ist. Da meine finanziellen Mittel zwar nicht ganz schlecht, aber dennoch begrenzt sind, stelle ich diese Fragen, um abzuwägen, ob ich mir diesen Traum vom V8 erfüllen kann oder eben nicht doch aus Vernunfts-/Kostengründen bei einem deutschen Auto bleibe/bleiben muss.

An dieser Stelle sei mir noch eine kleine Anmerkung erlaubt: Ein V8 Motor hat IMMER gewisse Unterhaltskosten, egal ob amerikanisch, deutsch, asiatisch oder außerirdisch. Einen deutschen V8 Benz kriegst du auch nicht für nen Appel und nen Ei versichert und bestimmte Teile kommen nicht billig. Wenn du also nicht bereit bist für einen deutschen V8 so viel Geld auszugeben dann bist du es für einen Amerikaner erst recht nicht.

Das Hobby hat viel mit Leidenschaft und Leidensfähigkeit zu tun. Mal eben ne dicke Karre kaufen und dann an den Unterhaltskosten verzweifeln ist keine gute Idee ;) Ich hab mir das vorher auch alles gut durchgerechnet und ich kann dir sagen: Am Ende kommt das was du dir ausgerechnet hast eh nicht hin. Allein wenn mal eine Reparatur fällig wird musst du wenn du schlau bist Teile aus den USA besorgen da einen die offiziellen Teilegurus der Hersteller hier in D gnadenlos abziehen. Die wollten für ein originales Radio bei mir laut Preisliste von anno dazumal über 1400€ haben. Gleiches gilt für einen Hauptkühler den man aus den USA für einen niedrigen 3 stelligen Betrag hier hat. In D kostet das gleiche Teil mal eben über 1000€. Dazu kommt bei Chrysler das die Ersatzteilversorgung nicht immer die beste ist, gerade wenn der Wagen mal älter wird.

Ich für meinen Teil habe jetzt schon deutlich mehr in den Wagen an Reparaturen gepumpt als ich mir je ausgemalt hätte, aber dazu muss man auch sagen das meiner mittlerweile 25 Jahre alt ist und dein Favorit maximal 2 ;) Da dürfte das noch nicht so brutal werden. Wenn er wirklich noch die Benz Vorderachse hat würde ich ab 100.000km mal damit rechnen das diese überholt werden muss und da ist es mit ner Mark fünfzig nicht getan ;)

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Ein Charger ist hier in den USA ein ganz normales Auto. Hier in Utah fährt ihn die Highway Patrol und das bei jedem Wetter und jeder Uhrzeit. Die Abmessungen sind ja fast Europäisch. Also JA ist als Alltagsauto geeignet.

Hier wird die Frage nach dem Service beantwortet:

http://www.dodge.com/.../2016-Charger-UG-1st.pdf?...

Zitat:

@V8Newbie schrieb am 17. Februar 2017 um 17:49:38 Uhr:

1. Ist der Charger als Alltagsauto geeignet? Geplant ist eine Nutzungsdauer von ca. 4 Jahren mit einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 bis 20.000 km.

Was glaubst du denn? Meinste die Amerikaner bauen diese Autos nur für die Viertelmeile? Warum sollte der nicht alltagstauglich sein? Die Ausmaße sind fast europäisch, es hat 4 Türen und nen brauchbaren Kofferraum. Was daran soll nicht alltagstauglich sein? :confused:

Ich finde die Frage immer lustig. Ich hätte es ja noch verstanden wenn du die Frage bei einer Cobra gestellt hättest aber doch nicht bei einem Charger der drüben sowas wie ein sportlicher Passat ist ;)

Zitat:

2. Um die erste Frage noch etwas einzugrenzen: Was kostet dieser Charger etwa im Unterhalt? Einen Versicherungsvergleich konnte ich nicht durchführen, da die meisten Versicherer online keinen Charger führen und ich darüber hinaus auch keine HSN/TSN habe. Steuer kann man ja selbst ausrechnen.

Zur Versicherung: Ich weiß, dass man das pauschal nicht sagen kann, da es von mehreren Faktoren wie Alter und SF etc. abhängt. Aber zumindest einen groben Richtwert hätte ich gerne mal (Bsp.: Bei SF 10, Versicherungsnehmer 30 Jahre alt, Versicherer XY = 900 € im Jahr - oder so ähnlich). Ich bin 30 und habe leider noch einen recht jungen Vertrag mit SF 7.

Wie du schon festgestellt hast kann dir die Frage nach der Versicherung niemand beantworten. Diese Autos haben KEINE offiziellen Typklassen. Außerdem werden bei Autos mit genullten Schlüsselnummern entweder irgendwelche anderen Autos zum Vergleich herangezogen oder du machst mit deiner Versicherung was völlig anderes aus. Da hilft nur: Versicherungen abklappern und Angebote zuschicken lassen. Wenn dir jetzt alle Charger Fahrer anfangen herunterzubeten was Sie zahlen bringt dir die Info ungefähr nichts. Da steckt am Ende ein großes Stück Willkür deiner Versicherung dahinter. Also wie schon gesagt: Versicherungen abklappern und einfach nachfragen! Da kriegst du konkrete Antworten zu dem Thema ;)

Zitat:

3. Hat der Charger einen vergleichsweise hohen Servicebedarf?

Ich habe selbst nicht das nötige Know-How und (ehrlich gesagt) auch nicht die Lust, viel selbst zu machen. Daher würde ich wichtige Service-Leistungen vom Fachmann machen lassen. Ölwechsel könnte ich selbst machen, habe ich zumindest bisher bei all meinen Autos selbst gemacht.

Mit "vergleichsweise hohen Servicebedarf" meine ich im Vergleich z. B. zu meinem Audi, der den normalen VW bzw. Audi-Longlifeservice hat und maximal einmal alle 1-2 Jahre zur Inspektion muss.

Der Charger aus 2015 soll wohl alle 10.000 Meilen zur Inspektion.

Zitat:

4. Bisher bin ich nur Diesel gefahren. Mir ist bewusst, dass ich mir so ein Auto nicht zulegen sollte, wenn ich es mir nicht leisten kann. Daher die Frage, ob sich die Umrüstung auf Gas lohnt. Denn das bisher größte Argument gegen den Charger sind die Spritkosten. Ich habe mal ein bisschen verglichen und komme zu dem Ergebnis, dass der Wagen mich mit Gas etwa so viel Kosten würde wie ein Diesel der getreten wird (natürlich nur auf die Spritkosten bezogen) ;)

Ich weiß gar nicht ob die Hemis Gasfest waren. Irgendwas hatte ich da mal gelesen, kann aber auch sein das es eine ausdrückliche Empfehlung für Gas war. Das müsste DonC eigentlich wissen, er kennt sich mit dem Gasgedönse besser aus als ich.

Zitat:

4.1 Wenn Umrüstung auf Gas: Bestehen Leistungs- oder sonstige Einbußen? Ich habe hierzu schon viele gegensätzliche Aussagen gelesen, daher stelle ich die Frage hier erneut.

Hängt von der Art der Anlage ab. Ne Venture Anlage kostet Leistung, kommt aber bei dem Auto eh nicht in Frage da der Motor eh pro Zylinder ne eigene Einspritzdüse hat. Da gibt es Gassysteme die nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Ich meine es gibt sogar mittlerweile Systeme welche die originalen Einspritzdüsen verwenden. Da dürftest du eigentlich keine Leistungseinbußen haben. Bei den Venturi Anlagen hast du so 10-15% Mehrverbrauch. Ist zumindest meine Erfahrung. Wie das jetzt bei den modernen Anlagen ist kann ich nicht sagen. Dürfte aber zwischen "weniger bis gar kein Unterschied" liegen.

Zitat:

5. Ich weiß, dass es in der Vergangenheit so war, dass Charger und 300C sich quasi das Chassis geteilt haben. Und dass beide auch Benz-Technologie drin hatten.

Da Daimler-Chrysler so jetzt aber nicht mehr existiert und das Modell auch schon einige Überarbeitungen bekommen hat, würde mich interessieren, ob im Charger nach wie vor Technik von Mercedes steckt oder nicht...

Ich bilde mir zumindest ein, dass ich mein Gewissen damit beruhigen könnte, wenn viel von Daimler drin steckt (was Haltbarkeit, Zuverlässigkeit usw. angeht).

An deiner Stelle wäre ich eher froh wenn keine Daimler Technik mehr drinsteckt! Die Vorderachse der frühen LX Charger war verdammt anfällig (weiß wie gesagt nicht ob das mittlerweile mal geändert wurde!) für Verschleiß. Die Achse kam meines Wissens vom W220 (S-Klasse, das Flaggschiff!), tolle Mercedes Qualität :rolleyes: Die 5-Gang Automatik kam damals auch von Benz (wobei die ja mittlerweile durch die famose 8-Gang Automatik ersetzt wurde!), die Feuerwand und einige Teile des Unterbodens ebenso. Ich meine die Hinterachse oder das Differential kamen meines Wissens vom W211. An der Plattform waren übrigens NIE Teile des W210, auch wenn die dusselige deutsche Presse das bis heute behauptet.

Wie viele Benz Teile an der Plattform heute noch zu finden sind weiß ich nicht. Meines Wissens hat der Charger zwar immer noch die LX Plattform, aber angeblich hat man da auch schon wieder ein wenig dran rumgebastelt. Man muss auch bedenken das es diese Plattform auch schon wieder über 10 Jahre bei Chrysler gibt.

Zitat:

PS: An dieser Stelle nochmal: mir ist klar, dass das kein Vernunftsauto à la VW Golf ist. Da meine finanziellen Mittel zwar nicht ganz schlecht, aber dennoch begrenzt sind, stelle ich diese Fragen, um abzuwägen, ob ich mir diesen Traum vom V8 erfüllen kann oder eben nicht doch aus Vernunfts-/Kostengründen bei einem deutschen Auto bleibe/bleiben muss.

An dieser Stelle sei mir noch eine kleine Anmerkung erlaubt: Ein V8 Motor hat IMMER gewisse Unterhaltskosten, egal ob amerikanisch, deutsch, asiatisch oder außerirdisch. Einen deutschen V8 Benz kriegst du auch nicht für nen Appel und nen Ei versichert und bestimmte Teile kommen nicht billig. Wenn du also nicht bereit bist für einen deutschen V8 so viel Geld auszugeben dann bist du es für einen Amerikaner erst recht nicht.

Das Hobby hat viel mit Leidenschaft und Leidensfähigkeit zu tun. Mal eben ne dicke Karre kaufen und dann an den Unterhaltskosten verzweifeln ist keine gute Idee ;) Ich hab mir das vorher auch alles gut durchgerechnet und ich kann dir sagen: Am Ende kommt das was du dir ausgerechnet hast eh nicht hin. Allein wenn mal eine Reparatur fällig wird musst du wenn du schlau bist Teile aus den USA besorgen da einen die offiziellen Teilegurus der Hersteller hier in D gnadenlos abziehen. Die wollten für ein originales Radio bei mir laut Preisliste von anno dazumal über 1400€ haben. Gleiches gilt für einen Hauptkühler den man aus den USA für einen niedrigen 3 stelligen Betrag hier hat. In D kostet das gleiche Teil mal eben über 1000€. Dazu kommt bei Chrysler das die Ersatzteilversorgung nicht immer die beste ist, gerade wenn der Wagen mal älter wird.

Ich für meinen Teil habe jetzt schon deutlich mehr in den Wagen an Reparaturen gepumpt als ich mir je ausgemalt hätte, aber dazu muss man auch sagen das meiner mittlerweile 25 Jahre alt ist und dein Favorit maximal 2 ;) Da dürfte das noch nicht so brutal werden. Wenn er wirklich noch die Benz Vorderachse hat würde ich ab 100.000km mal damit rechnen das diese überholt werden muss und da ist es mit ner Mark fünfzig nicht getan ;)

Im Chrysler-Forum.com wurden ja schon einige Fragen von dir beantwortet.

Also Charger MY 15, ist natürlich erste Sahne.

Auf GAS läuft er wunderbar.

Alltagstauglich auf jeden Fall. Wenn du nen nervösen rechten Fuß hast, dann nimm den mit Allrad (Winter).

Ersatzteile dürften auch kein Problem sein.

Checke immer die VIN mittels CARFAX oder Google.com.

Wenn er zu billig ist, dann VORSICHT !!!

Wegen der Versicherung, gebe ich dir auch den TIP, nimm Kontakt mit dem hier auf.

Gothaer

Er ist in der US Car Szene bekannt, und versichert zu Top Kondtionen. User im Grauen sowie Blauem Forum.

Ganz Wichtig: In der Police bzw in der Zulassung muss zwingend Dodge Charger stehen !!!

Ja, ist ein sehr schöner Wagen, habe den hier in den USA gerade als Leihwagen.

Würde darauf achten, dass eine Heckkamera drin ist, da die Platzverhältnisse in D doch etwas beengter sind als hier. Mein Leih-Charger hat die nämlich nicht drin, aber in den USA kommt man auch ohne ganz gut zurecht.

Themenstarteram 23. Februar 2017 um 3:46

Zitat:

@Dynamix schrieb am 20. Februar 2017 um 11:01:20 Uhr:

 

An dieser Stelle sei mir noch eine kleine Anmerkung erlaubt: Ein V8 Motor hat IMMER gewisse Unterhaltskosten, egal ob amerikanisch, deutsch, asiatisch oder außerirdisch. Einen deutschen V8 Benz kriegst du auch nicht für nen Appel und nen Ei versichert und bestimmte Teile kommen nicht billig. Wenn du also nicht bereit bist für einen deutschen V8 so viel Geld auszugeben dann bist du es für einen Amerikaner erst recht nicht.

Das Hobby hat viel mit Leidenschaft und Leidensfähigkeit zu tun. Mal eben ne dicke Karre kaufen und dann an den Unterhaltskosten verzweifeln ist keine gute Idee ;) Ich hab mir das vorher auch alles gut durchgerechnet und ich kann dir sagen: Am Ende kommt das was du dir ausgerechnet hast eh nicht hin. Allein wenn mal eine Reparatur fällig wird musst du wenn du schlau bist Teile aus den USA besorgen da einen die offiziellen Teilegurus der Hersteller hier in D gnadenlos abziehen. Die wollten für ein originales Radio bei mir laut Preisliste von anno dazumal über 1400€ haben. Gleiches gilt für einen Hauptkühler den man aus den USA für einen niedrigen 3 stelligen Betrag hier hat. In D kostet das gleiche Teil mal eben über 1000€. Dazu kommt bei Chrysler das die Ersatzteilversorgung nicht immer die beste ist, gerade wenn der Wagen mal älter wird.

Ich für meinen Teil habe jetzt schon deutlich mehr in den Wagen an Reparaturen gepumpt als ich mir je ausgemalt hätte, aber dazu muss man auch sagen das meiner mittlerweile 25 Jahre alt ist und dein Favorit maximal 2 ;) Da dürfte das noch nicht so brutal werden. Wenn er wirklich noch die Benz Vorderachse hat würde ich ab 100.000km mal damit rechnen das diese überholt werden muss und da ist es mit ner Mark fünfzig nicht getan ;)

Mir ist schon klar, dass ein V8 - egal welcher Herkunft - mit hohen Kosten verbunden ist. Das ist genau der Grund, warum ich mich vorher gründlich informiere und nicht einfach auf gut Glück einen kaufe. Und dass es mit Leidenschaft zu tun hat, ist auch klar. Ebenfalls der Grund, warum ich überhaupt einen haben möchte - und warum ich auch bereit wäre, woanders ein paar Abstriche zu machen, um mir diesen Traum zu erfüllen...

Auf jeden Fall danke für deine umfangreiche Antwort. Was die Ersatzteile angeht, hast du mir jetzt tatsächlich etwas Angst gemacht. Allerdings hoffe ich mal, dass bei einem Charger, der erst 1-2 Jahre als ist, nicht allzu viel (oder besser gar nichts) kaputt geht. Ich würde ihn auch nicht ewig fahren. Ca. 4 Jahre und dann wieder nen neueren...

 

Zitat:

@S2-Limoschrieb am 20. Februar 2017 um 20:52:35 Uhr:

Auf GAS läuft er wunderbar.

Ok, gut zu hören.

Zitat:

@S2-Limoschrieb am 20. Februar 2017 um 20:52:35 Uhr:

Alltagstauglich auf jeden Fall. Wenn du nen nervösen rechten Fuß hast, dann nimm den mit Allrad (Winter)

Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege...aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es den aktuellen Charger R/T nicht mehr mit Allrad gibt. Wäre ansonsten definitiv auch mein Favorit gewesen...

Zitat:

@S2-Limoschrieb am 20. Februar 2017 um 20:52:35 Uhr:

Wegen der Versicherung, gebe ich dir auch den TIP, nimm Kontakt mit dem hier auf.

Gothaer

Er ist in der US Car Szene bekannt, und versichert zu Top Kondtionen. User im Grauen sowie Blauem Forum.

Danke!! Wenn es tatsächlich so weit kommt, denke ich dran und werde bestimmt mal nachfragen... :)

 

Noch was: Kann jemand was zur Wertstabilität des Chargers sagen? Ich möchte ihn ja (wie gesagt) nur ca. 4 Jahre fahren und dann wieder verkaufen. Angenommen, ich würde einen für um die 32.000 € kaufen...ist es realistisch, von einem Restwert nach 4 Jahren von 15.000 € auszugehen oder ist das zu hoch gegriffen? Ich weiß, hier kann niemand in die Zukunft sehen...aber es gibt ja zumindest grobe Erfahrungswerte. Man dürfte ja in etwa abschätzen, ob er nach 4 Jahren (wenn er also insgesamt 5-6 Jahre alt ist) noch 10.000 € oder 20.000 € wert ist (um es jetzt mal übertrieben darzustellen)...

Zum Restwert: Der dürfte Dank Exoten Bonus sogar was besser ausfallen als bei den meisten deutschen Autos. Wenn ich sehe was da zum Teil für über 10 Jahre alte Mustang GT verlangt wird denke ich das du den Charger ohne Scham noch für über 20k ins Netz stellen kannst :D

Zitat:

@Dynamix schrieb am 23. Februar 2017 um 07:00:37 Uhr:

Zum Restwert: Der dürfte Dank Exoten Bonus sogar was besser ausfallen als bei den meisten deutschen Autos. Wenn ich sehe was da zum Teil für über 10 Jahre alte Mustang GT verlangt wird denke ich das du den Charger ohne Scham noch für über 20k ins Netz stellen kannst :D

Wenn der US Wagen keinen Wartungsstau hat, gepflegt wurde , das V8 Modell ist, guten Lack hat, keine Unfall erleidet und nicht zu viele km drauf hat - wird er kaum stark an Wert verliehren.

Wichtig auch - nicht verbasteln!!!!

Wenn du dann beim Verkauf etwas Zeit mitbringst, dann sollte der Charger gut für 20.000 weg gehen.

Tatsache Allrad ist für den R/T nicht mehr verfügbar. Nur noch mit Pentastar Motor.

Zitat:

@Ahab2000 schrieb am 23. Februar 2017 um 08:11:53 Uhr:

Wenn der US Wagen keinen Wartungsstau hat, gepflegt wurde , das V8 Modell ist, guten Lack hat, keine Unfall erleidet und nicht zu viele km drauf hat - wird er kaum stark an Wert verliehren.

Wichtig auch - nicht verbasteln!!!!

Wenn du dann beim Verkauf etwas Zeit mitbringst, dann sollte der Charger gut für 20.000 weg gehen.

Wenn ich mir die Inserate mal so ansehe und seine Nutzungsdauer bedenke (maximal 2 Jahre alt kaufen, als maximal 6-jährigen wieder verkaufen) verbrennt er damit in Sachen Wertverlust gar nicht mal soooo viel Geld.

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Zitat:

@V8Newbie schrieb am 23. Februar 2017 um 03:46:36 Uhr:

Mir ist schon klar, dass ein V8 - egal welcher Herkunft - mit hohen Kosten verbunden ist. Das ist genau der Grund, warum ich mich vorher gründlich informiere und nicht einfach auf gut Glück einen kaufe.

Hier sind schon genug Leute aufgelaufen denen man genau das erst einmal klar machen musste ;) Für viele bedeutet Amerikaner und V8 gleich billig 8-Zylinder fahren. In den USA mag das sogar stimmen, nur musst du halt für einen amerikanischen V8 hier genauso viel Unterhalt zahlen wie für einen deutschen. Gut, die meisten Ersatzteile sind deutlich billiger, aber das hängt halt auch wieder vom Hersteller ab. Mopar gehört da eher zu den teureren.

Zitat:

Und dass es mit Leidenschaft zu tun hat, ist auch klar. Ebenfalls der Grund, warum ich überhaupt einen haben möchte - und warum ich auch bereit wäre, woanders ein paar Abstriche zu machen, um mir diesen Traum zu erfüllen...

Auf jeden Fall danke für deine umfangreiche Antwort. Was die Ersatzteile angeht, hast du mir jetzt tatsächlich etwas Angst gemacht. Allerdings hoffe ich mal, dass bei einem Charger, der erst 1-2 Jahre als ist, nicht allzu viel (oder besser gar nichts) kaputt geht. Ich würde ihn auch nicht ewig fahren. Ca. 4 Jahre und dann wieder nen neueren..

Wie schon gesagt dürfte das in deinem Falle kein allzu großes Problem werden. Ich weiß nicht wie viel du so pro Jahr fährst, aber die wenigstens fahren mit so einem Auto ja 25.000 pro Jahr. Da dürftest du mit hoher Sicherheit was Luft haben was die Vorderachse angeht, vorausgesetzt man hat an der Achse wirklich gar nichts verändert. Kann natürlich auch sein das man das Problem mal angegangen ist seit Chrysler unter Fiat Verwaltung steht.

Glaube nicht das du für 32k einen kriegen solltest.

Nen V6 ja, aber keinen R/T.

Zudem sind noch nicht so viele am Markt.

Was zu beweisen wäre!!:cool:

Klick mich

Gruß

Achim

Zitat:

@SBseinefrau schrieb am 23. Februar 2017 um 12:23:57 Uhr:

Was zu beweisen wäre!!:cool:

Klick mich

Gruß

Achim

Naja, aber "im Kundenauftrag" also Null Garantie! Nicht unfallfrei. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, erklärt aber auch den angesetzten Preis.

Der Preis ist zu gut und es wurden wieder Blinker in die Kotflügel eingesetzt. Litauenbomber?

 

Schau die mal das Impressum an.

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