thema von mercedes v6 motoren?

hallo
gabs nicht mal ein thema warum mercedes keine v6 motoren mehr baut??

hab die suche schon benutzt aber es ist wirklich nichts zu finden!!!

Beste Antwort im Thema

@ongelbaegger,

Seebohn war der erste oder zweite CDU-Verkehrsminister der Bundesrepublik Deutschland. Ihm verdanken wir den "Seebohm-Lastzug" von 1956, wo das zulässige Gesamtgewicht von 40 t auf 28 und die Länge von 20 m auf 14 reduziert wurde. Das brachte die einheimische Lkw-Industrie fast um, sie hatte nicht so leichte Autos und 1961 musste auf Druck der EWG das Gesamtgewicht auf 32, dann auf 38 t erhöht werden. Maurermeister Georg "Schorsch" Leber war 1966 der erste SPD-Verkehrsminister und genau so Anti-Lkw. Heute wird gern vergessen, dass in der Bundesrepublik eine Verkehrspolitik gegen den Straßengüterverkehr so alt wie das Staatsgebilde selber ist.

gruß f

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Dieses Jahr war ich von Stuttgart nach Kassel unterwegs. Am Motor war ein Teil kaputt und das Ding hatte keine Leistung. Hab' mich beinahe tod geschaltet. Als ich da mit 40 im dritten Gang die Berge hoch bin, gab es ein fürchterliches Hupkonzert!

Der Leistungsverlust bei diesem Problem wird mit 40 % angegeben, also sollten von den 420 noch 252 PS verfügbar gewesen sein. Da sieht man mal, wie sich die Zeiten gewandelt haben.

Was will ich damit sagen? Hier wird besprochen, dass die Leistung nicht wichtig ist. Ein Fahrzeug mit geringer Elastizität wird einerseits als Hinderniss empfunden, zum Andern gibt es viel zu viele Überholverbote für LKW und nicht zuletzt ist die Streckenleistung die einzige Variable mit der heute noch wirtschaftlich gearbeitet werden kann.
Wer also ein Fahrzeug beschafft, dass ein Großteil der Strecke nur mit 60 zurücklegen kann, bei dem weiß ich nicht, ob der wirklich vor dem Erwerb darüber nachgedacht hat, wie er wirtschaftlich einen Erfolg produzieren kann.

Dieser Kommentar bezieht sich jetzt nicht ausschließlich auf Mercedes. Also bitte nicht gleich angreifen. Das ist eine Frage die alle angeht, aber durchaus in diesen Thread passt.

Zitat:

Original geschrieben von ScaniaChris


Dieses Jahr war ich von Stuttgart nach Kassel unterwegs. Am Motor war ein Teil kaputt und das Ding hatte keine Leistung. Hab' mich beinahe tod geschaltet. Als ich da mit 40 im dritten Gang die Berge hoch bin, gab es ein fürchterliches Hupkonzert!

Der Leistungsverlust bei diesem Problem wird mit 40 % angegeben, also sollten von den 420 noch 252 PS verfügbar gewesen sein. Da sieht man mal, wie sich die Zeiten gewandelt haben.

Was will ich damit sagen? Hier wird besprochen, dass die Leistung nicht wichtig ist. Ein Fahrzeug mit geringer Elastizität wird einerseits als Hinderniss empfunden, zum Andern gibt es viel zu viele Überholverbote für LKW und nicht zuletzt ist die Streckenleistung die einzige Variable mit der heute noch wirtschaftlich gearbeitet werden kann.
Wer also ein Fahrzeug beschafft, dass ein Großteil der Strecke nur mit 60 zurücklegen kann, bei dem weiß ich nicht, ob der wirklich vor dem Erwerb darüber nachgedacht hat, wie er wirtschaftlich einen Erfolg produzieren kann.

Dieser Kommentar bezieht sich jetzt nicht ausschließlich auf Mercedes. Also bitte nicht gleich angreifen. Das ist eine Frage die alle angeht, aber durchaus in diesen Thread passt.

Jaja, immer die notorischen Linksfahrer und dann mit 40🙂

Weck mich auf wenn ich was verpasst habe, aber wer hat wo zwischen den Zeilen geschrieben, daß die Leistung nicht wichtig ist?

Zitat:

Original geschrieben von Matze1390


260ps für 40 t???? na sauber ....
 

 Hallo @Matze,

mit dem obigen Bsp kann ich nicht ganz mithalten: ich hatte 10% mehr an Motorleistung🙂.

Neben

der

Technik

ist der Fahrer (als menschl. Faktor) wichtig.

Dein gutes Verhältnis/

Feingefühl zu Motor+Getriebe

(ein sog. "Bauchgefühl", oder auch "Diseel im Blut"😉 ist

ausschlaggebend

, wenn du das Optimum aus deinem fahrbaren Untersatz herauskitzeln willst/kannst.

Bin vor 2 Jahren mit einem 290PS-Hängerzug (MAN 17.292) in einem Konvoi von 14 neueren Lkws (400 - 500 PS) mitgefahren. Kein Problem - nur beim Anfahren/Beschleunigen sind deutliche Unterschiede zu bemerken, und auf langen,

flache

n

Autobahnsteigungen.

In den Bergen kaum ein Unterschied.

Muß aber ehrlicherweise hinzufügen, daß ich die Strecke 1-2 mal/Monat gefahren bin, die anderen Fahrer - z.T. auf fremden Lkws - nur 1 mal/Jahr.

Will damit sagen: Ich wußte ganz genau, an welcher Stelle ich am bestens wie zurückzuschalten hatte, um

"im allg. Strom mitschwimmen"

zu können.

Denn wenn ich nicht ganz exakt den richtigen Schaltmoment abgewartet bzw. versäumt hatte, dann haben die 290 PS nicht mehr ausgereicht, um die alte Dame (1,8 Mio km) auf Trab zu halten - und dann hatte ich "verloren"! Derartige Schalt

fehler verzeiht

ein moderner, sprich: stärker motorisierter, Lkw eher/leichter  - ein leistungsschwacher

nie

.

Jeder der jüngeren, der diesen Lkw zur Probe gefahren ist, meinte hinterher: "290 PS? Unglaublich!"

Nun, ich selbst vermute, daß evtl. eine andere Einspritzpumpe (vom 322) verbaut war.

NB:

Hallo @Rüdiger,

diese

"persönl. Beziehung" und dein "Verwachsen sein" mit deinem Fuller dürften auch die Unterschiede bei den weiter oben beschriebenen Testfahrten (mit dem Ingineur) mitverursacht haben - vermute ich mal.

Zitat:

Original geschrieben von nullgewinde


Jaja, immer die notorischen Linksfahrer und dann mit 40🙂

Weck mich auf wenn ich was verpasst habe, aber wer hat wo zwischen den Zeilen geschrieben, daß die Leistung nicht wichtig ist?

Matze tut es immer wieder, aber vielleicht überliest Du seine Beiträge mittlerweile schon.

Nee, als das Rücklaufventil am Motor defekt war, bin ich gaaaaanz rechts gefahren. Konnte auch nicht dafür, dass es so langsam ging. Bin dann an drei überfüllten Parkplätzen vorbeigefahren und dann habe ich mich einfach an einem Parkplatz auf den Standstreifen gestellt. Da war ich noch beim Telefonieren mit dem Notdienst und schon hat die Rennkontrolle an der rechten Tür geklopft. Die wollen ja überleben (ein Hinweis für alle Notdienstler, die sich in ihrem Job gefährdet fühlen). Bin dann aber gleich weitergefahren, nachdem die Fehlerursache geklärt war.

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???

Wollt Ihr wohl mal Eure Tachoscheiben lesen (oder den Digi-Thermostreifen)?. Das Geld im Transportgeschäft wird verprasst an den Be- und Entladestellen. Mit Warten, Nachrücken, Klamotten buckeln, Paletten umstauen etc.. Und Ihr versucht, unterwegs die letzten 10 Minuten herauszuholen? Ich habe mal selber bei der Firma in Berlin, die in München den Hauptsitz hat und regelmäßig in der Zeitung steht wegen ihrer "nützlichen Aufwendungen", mit der sie Aufträge gekeilt hat, Trafoteile geladen. Stundenlang. Dann durfte ich von Siemensstadt nach Lichtenrade fahren, um mir beim Auftragsspediteur den Frachtbrief abzuholen. Fahrzeit durch Berlin: 1 Std. Warten beim Spediteur: 1 Std. Und dann steht auf dem Frachtbrief: Termin 7 h Herrenberg/BaWü. D.h. 10 Stunden kaspern für Verlader- und Speditionstrottel und denne darfste Leistung zeigen (oder der Lkw). Da wird das Geld verplempert und wer meint, mit V8/680 könne er das auf Strecke alles ausbügeln, der ist für mich ein Träumer.
Schreibt doch mal hier Eure unproduktiven Zeiten auf. Ihr würdet sehen, dass für die Fahrstrecke im Durchschnitt 240 PS reichen dürften. Zur zur Kenntnis: die durchschnittliche Transportentfernung für Lkw ist 110 km. Die im Streckengeschäft 360. Das kann man täglich auch bald mit dem Fahrrad erledigen.

gruß f

Matze tut es immer wieder, aber vielleicht überliest Du seine Beiträge mittlerweile schon.

Nee, als das Rücklaufventil am Motor defekt war, bin ich gaaaaanz rechts gefahren. Konnte auch nicht dafür, dass es so langsam ging. Bin dann an drei überfüllten Parkplätzen vorbeigefahren und dann habe ich mich einfach an einem Parkplatz auf den Standstreifen gestellt. Da war ich noch beim Telefonieren mit dem Notdienst und schon hat die Rennkontrolle an der rechten Tür geklopft. Die wollen ja überleben (ein Hinweis für alle Notdienstler, die sich in ihrem Job gefährdet fühlen). Bin dann aber gleich weitergefahren, nachdem die Fehlerursache geklärt war.Mach Die mal nix raus, die Anderen hinter Dir waren ja auch nicht schneller🙂 .

Ja, bei über 400PS ist man nicht schlecht bedient, da kann man leicht sagen, daß Leistung nicht alles ist.
Selbst mit 350PS kann man noch sehr gut klar kommen.
Mir Persönlich ist die Leistung egal, aber was der Einzelne empfindet ist Irrelevant, man muss sich im Transportwesen anpassen, daß heißt die Durchschnittsleistung hat sich momentan zwischen 380-460/480PS angesiedelt.
Es ist schon so, daß die Zeiten sich laufend ändern.
Denk mal an die Rumänen, die hatten vor ca.10-15 Jahren noch die Roman Diesel(MAN Lizenz F8 mit 240PS) , wenn Du die vor Dir hattest, konnte man das Wort Zeithaben neu definieren und Heute- haben jetzt Autos mit halbwegs Leistung und sind am hetzenund am drängeln.

trailerman, gerne würde ich Dir zustimmen ... eigentlich tue ich das sogar. Viele stehen viel zu viel rum, als dass sie Streckenleistung bringen würden. Meiner Meinung nach ist das ein Beweis, dass die Disponenten von Transportkalkulation keine Ahnung haben.

Aber bis heute habe ich noch keine Ladestelle erlebt, bei der ich länger als eine Stunde hätte warten müssen. Meistens war ich nach 15 min. schon dran und dann auch ziemlich flott ent- oder beladen. Auch habe ich noch keine Papiere am anderen Ende der Stadt abgeholt. Insoweit kann ich von meinen praktischen Erfahrungen in dieser Hinsicht nicht wirklich berichten. Einmal war das wohl vorgekommen. Nachdem aber der zuständige Disponent danach am Telefon stramm gestanden hat, hab' ich das nicht wieder erlebt.

Dennoch weiß ich, dass bei vielen genau bei der Organisation der Ladestellen das eigentliche Problem liegt. Das ist eine Sache, die meiner Meinung nach, in die Dispo fällt. Stundenlanges Rumstehen und Warten macht die ganze Transportgeschichte unwirtschaftlich.

Trotz der Zustimmung kann ich aber nicht ganz in Einklang mit Dir gehen, trailerman. Dort, wo die Strecke den Hauptteil ausmacht, kommt es vorwiegend auf Streckenleistung an. Wenn ich alle zwei oder drei Tage mal an eine Rampe andocke, trägt das dann weniger Gewicht. Hier muss man zwischen den verschiedenen Anwendungen differenzieren.

trailerman wenigstens 1er der nich so auf leistung aus is ....
ich bin mit meim 410er zufrieden 😁 der reicht optimal von der leistung aus .... ob ich jetzt mit 5-10 km/h mehr oder weniger den berg hochkomme ist doch schnuppe ....
am nächsten stau sehe ich den wieder der mich überholt hat ....

ja du hast recht die meiste zeit wird beim kunden verplemptert, be und entladen, sichern, papiere holen, usw

p.s chris, mir kommt es vor als wenn du blos ausland fährst/ gefahren bist, weil dort ist es so das man nach kurzer wartezeit sofort drann kommt, aber bei uns in deutschland NICHT ... warten warten warten ....
das mit den papieren ging mir auch shcon mal so, aber in münchen westlich musst ich irgent welche motoren laden und dann quer durch münchen und auf der anderen seite bei der spedition die frachtpapiere holen, wobei die papiere meistens am längsten dauern ... oder wenn man irgent was geladen hat und und dann für jedes plastik teil nen eigenen lieferschein in 3 fach ausführung bekommt und man schon nen ganzen anhänger braucht um die papiere ausm büro zu fahren

Hallo @Chris, @hallo trailerman,
 
so schnell kann ich gar nicht tippen, damit mein Beitrag nicht schon wieder überholt ist.
 
Danke, @trailerman, du bestätigst eigentlich meine Erfahrungen, nur seh ich das nicht ganz so extrem.
 
@Chris: Klar, bei Neuanschaffung lieber zur größeren Leistungsklasse greifen. Es ist wirtschaftlicher, nicht immer im oberen Leistungsdrittel fahren zu müssen.
Kasseler Berge: Bin ich im Oktober wieder mal mehrmals gefahren, FH12/460, zwischen 35 u 40to. Bin mit 45 bzw. 35 km/h hochgekrappelt, obwohl ich die "Vollautomatik" per Hand auf die Sprünge half. Also was soll das mit dem Hupkonzert? Vermute mal, daß das MT-Forums-Kollegen waren, die dich nur grüßen wollten.😉
 

Matze, man muss das trotzdem anwendungsbezogen sehen. Wenn ich mit einem Gliederzug auf Bauernhöfen rumtuckern müsste, dann wäre die Streckenleistung absolut das nebensächlichste.

So unwichtig ist die Leistung eines Fahrzeugs nicht, wie trailerman und Matze so weiß machen wollen. Gerade wurde bekannt, dass die Reduzierung der Drehzahlen für Scania einen Weg zu Euro 6 darstellen wird. Das geht nur über mehr Leistung. Auch schon heute gilt für Scania, dass man einen größeren Motor mit einer schnelleren Übersetzung wählt. Angepeilt werden 1250 rpm bei 86 km/h. Das ist so mit einem Mercedes-Motor nicht zu machen.

Motorina, meine Meinung zur I-Shift habe ich ja schon zu Genüge hier geschrieben.

Die Freightliner haben auch Fuller verbaut.
Ich koche auch nur mit Wasser. Meine Old Lady ist 13 Jahre alt, mechanicher Motor Cat 3406C.
Die DDC Motoren mussten vom Specifischen Brennstoffverbrauch besser sein.
Ich muss meinen "sweey spot" finden.
Parameter: Pyro, Boost, Drehzahl und Geschwindigkeit.
Die electronischen Motoren machen das uber den Comuter.

Wenn ich Heather 21 Jahre alt, seit 3 Jahren CDL 43 Kg und etwas uber 1,50m lang auf einen C15 oder C18 mit 18 Fuller setze, die kurze fahrt Kreise um DDC / Freightliner.
(Heather ist auf Peterbilt gross geworden. Ihr Vater Fahrt fur uns seit 20 Jahren fur uns.)

Ich mache mit sicherheit kein geheimnis daraus, das es Cat und Motoren gibt. Ich mache auch kein geheimnis daraus das es Fuller und Getriebe gibt.

Wenn Freightliner DDC 2008 Model gegen einen 13 Jahre alten Truck vom Verbrauch und der Transportgeschwindigkeit nicht mithalten kann, dann ist etwas falsch mit dem Truck (mal wieder in Ponys leistung gemessen?), oder das ist das beste was Freightliner / DDC kann. Beides ist Traurig.

Was ist in diesen Tests ausschlaggebend?
Fahre von punkt A nach B moglichst schnell bei beachtung aller Verkehrsregeln, mit dem besten /geringsten Brennstoffverbrauch. So einfach ist es.

Rudiger

NB:
Hallo @Rüdiger, diese "persönl. Beziehung" und dein "Verwachsen sein" mit deinem Fuller dürften auch die Unterschiede bei den weiter oben beschriebenen Testfahrten (mit dem Ingineur) mitverursacht haben - vermute ich mal.

chris die bauernhöfe touren haste am tag auch 600-700km am tag und 8-10 entladestellen ...

wenn ich mit 85km/h fahre habe ich 1300 umdreungen

Zitat:

Original geschrieben von Rudiger


Die Freightliner haben auch Fuller verbaut.
Ich koche auch nur mit Wasser. Meine Old Lady ist 13 Jahre alt, mechanicher Motor Cat 3406C.
Die DDC Motoren mussten vom Specifischen Brennstoffverbrauch besser sein.
Ich muss meinen "sweey spot" finden.
Parameter: Pyro, Boost, Drehzahl und Geschwindigkeit.
Die electronischen Motoren machen das uber den Comuter.

Wenn ich Heather 21 Jahre alt, seit 3 Jahren CDL 43 Kg und etwas uber 1,50m lang auf einen C15 oder C18 mit 18 Fuller setze, die kurze fahrt Kreise um DDC / Freightliner.
(Heather ist auf Peterbilt gross geworden. Ihr Vater Fahrt fur uns seit 20 Jahren fur uns.)

Ich mache mit sicherheit kein geheimnis daraus, das es Cat und Motoren gibt. Ich mache auch kein geheimnis daraus das es Fuller und Getriebe gibt.

Wenn Freightliner DDC 2008 Model gegen einen 13 Jahre alten Truck vom Verbrauch und der Transportgeschwindigkeit nicht mithalten kann, dann ist etwas falsch mit dem Truck (mal wiedwer in Ponys leistung gemessen?), oder das ist das beste was Freightliner / DDC kann. Beides ist Traurig.

Was ist in diesen Tests ausschlaggebend?
Fahre von punkt A nach B moglichst schnell bei beachtung aller Verkehrsregeln, mit dem besten /geringsten Brennstoffverbrauch. So einfach ist es.

Rudiger

NB:
Hallo @Rüdiger, diese "persönl. Beziehung" und dein "Verwachsen sein" mit deinem Fuller dürften auch die Unterschiede bei den weiter oben beschriebenen Testfahrten (mit dem Ingineur) mitverursacht haben - vermute ich mal.


Ich will mal sagen, daß ist Mercedes Philosophie.

Mercedes hat schon immer versucht die Fahrer zu erziehen, ohne praktische Hintergründe zu erkunden.

Dieses funktioniert im Computer Zeitalter auch sehr gut. Der Entwickler, der seine Philosophie verfolgt, kann durchaus diese auf den Steuergeräten ablegen, daß diese in der Praxis auch gut ankommen, dafür gibt es Fahrerschulungen (Gehirnwäsche).
Dieses, gepaart mit einem recht niedrigen Einstandspreis der Fahrzeuge funktioniert hier im Lande doch NOCH sehr gut.

Ob dieses System allerdings bei den Kleineren Unternehmern im Amiland auch funktioniert sei dahingestellt.

Aber vermutlich hat Freightliner/DDC da auch kein ernsthaftes Interesse, denn wenn dort große Unternehmer, mit mehr als 20.000 ziehenden Einheiten oder noch größere, als potentielle Kunden in Frage kommen ist das Ziel für Daimler erreicht.

So viele Wahrheiten habe ich in diesem Forum noch nicht wirklich gelesen. Das ist ein Dank an nullgewinde wert!

Außerdem kommt noch hinzu, dass Rüdiger kein ausgebildeter Testfahrer ist und überhaupt keine entsprechende Reputation besitzt, um objektive Vergleiche zwischen verschiedenen LKW's durchzuführen.

Letztendlich sind seine Vergleiche doch subjektiver Natur.

Denn eines muss doch jedem klar sein:

Ein LKW kann nur dann ein erfolgreiches Produkt sein, wenn die Kosten- /Nutzenrelation optimal ist.

Mag ja sein, dass z.B. ein Freightliner deutlich günstiger ist, als ein Peterbilt.

Trotzdem kann und wird der spezifische Nutzen pro investierter Geldeinheit größer sein.

Die ganzen Großabnehmer fällen Investitionsentscheidungen doch nicht einfach so aus dem Bauch heraus.

Wofür gibts denn die ganzen Controller?

Man auch einfach ein ganz anderes Beispiel abstrakt entgegenhalten. Ein VW Golf ist sicherlich nicht unbedingt das Beste Auto, weder bezogen auf seine Klasse noch absolut auf die Gesamtheit gesehen.

Trotzdem verkauft sich das Fahrzeug wie geschnitten Brot. Und warum? Weil es offensichtlich den Geschmack und das Vertrauen der Kunden genießt. Natürlich hat das zum Teil auch mit Marketing zu tun. Aber der Golf ist ja schon seit Ewigkeiten ein Dauerbrenner. Das heißt doch, dass die Masse der Kunden mit der Qualität und den technischen Eigenschaften zufrieden ist.

Und genauso verhält sich das mit Mercedes LKW's oder Freightliner LKW's. Am Ende entscheiden nicht irgendwelche spezifischen Bestwerte, sondern die Durchschnittsqualität.

Und wenn jemand damit nicht zufrieden ist, kann er sich ja für eine andere Marke entscheiden, die den persönlichen Präferenzen entspricht.

Aber es sei auch angemerkt, dass die Qualitätsunterschiede bei allen Fahrzeugen im Vergleich zu früher deutlich geringer ausfallen. Wenn man einmal die Billig DInger aus China außen vor lässt, wo gibts denn heutzutage noch wirklich schlechte Fahrzeuge? Ob PKW oder LKW?

Die gibts doch gar nicht mehr. Selbst die Korea Karren sind heutzutage von Qualität sehr nah dran an den europäischen Produkten.

Alleine aus diesen empirischen Erkenntnissen her gesehen, kann der Unterschied zwischen Freigtliner und Peterbilt gar nicht so groß sein, wie ihn uns Rüdiger versucht glaubhaft zu machen.

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