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TGA D2066 EDC Fehler 3781

Themenstarteram 27. April 2009 um 23:22

Hallo,

ich habe ein Problem mit einem TGA D2066 Langholz Transporter mit Doll Aufbau.

Wenn man beladen eine steigung fährt (Motor unter Last ist) und die Nachläufer Lenkung bei bestimmten Drehzahlen betätigt kommt die Fehlermeldung EDC 3781 wobei das DBV aufmacht und der Motor somit keine Leistung mehr bringt. Alle Werte vom Motor sind überprüft worden (Leckölmenge, Injektoren, ZME (M-Prop), DBV, Hochdruckpumpe, usw.) alles i.O.

Hat jemand schon mal das Gleiche oder ein ähnliches Problem gehabt?

Ich muss eins noch bemerken die Nachläufer Lenkung ist nicht voll Hydraulisch sondern elektro Hydraulisch bei diesem LKW.

LG

Husky

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10 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Hallo Husky

Hallo,

ich habe ein Problem mit einem TGA D2066 Langholz Transporter mit Doll Aufbau.

Wenn man beladen eine steigung fährt (Motor unter Last ist) und die Nachläufer Lenkung bei bestimmten Drehzahlen betätigt kommt die Fehlermeldung EDC 3781 wobei das DBV aufmacht und der Motor somit keine Leistung mehr bringt. Alle Werte vom Motor sind überprüft worden (Leckölmenge, Injektoren, ZME (M-Prop), DBV, Hochdruckpumpe, usw.) alles i.O.

Hat jemand schon mal das Gleiche oder ein ähnliches Problem gehabt?

Ich muss eins noch bemerken die Nachläufer Lenkung ist nicht voll Hydraulisch sondern elektro Hydraulisch bei diesem LKW.

LG

Husky

Wäre noch Interessant welche SPN Folge,also Priorität FMI (0-10).Das könnte die Aussage vereinfachen bzw. die Antworten eingrenzen.

Und an der RAS Achse liegt es nicht.

Folge SPN müßten sein

3779 Raildruck: Leckage wegen Mengenausgleich

3775 Raildrucküberwachung

3776 zu grosse positive Regeldifferenz (zu niedriger Raildruck kann nicht ausgeregelt werden)

0094 Kraftstoffversorgungsdruck

wobei die FMI der Folgefehler schlecht bestimmt werden kann da die FMI des Urfehler SPN nicht angegeben ist.

Stimmen die Drücke im Niederdrucksystem wirklich?Wenn der Krafststoffvordruck nicht zwischen 5,0 - 6,5bar und der Raildruck unter 250bar sinkt dann kann schon genau diese Problematik auftreten.

Hat das Fhz einen Separ (Wasservorabscheider) verbaut?

Wurde das Ventilspiel kontrolliert und ggfs. nachgestellt?

Wurde ein Leckoelmengentest gefahren?Kraftstoffmenge Rücklauf sollte nach 60sek min. 700ml betragen.

Wurde das KSC Stegrohr überprüft deren Zwangsentlüftung?

Was ergab der Hochlauftest und die Leerlaufruheregelung?

Steigrohr Kraftstofftank das richtige verbaut?Oder wurde dieses mal erneuert?

Verschraubungen und Steckkupplungen alle geprüft?

Wie lange beträgt die Zeit des Druckabbau nach dem Abstellen bzw Druckaufbau beim Starten im Niederdrucksystem in sek?

Wurde eine Zylinderabschaltung gefahren?

DBV auch bei hohem Raildruck geprüft? also bei Fahrt ob es da zu bleibt. möglich das sitz vom rail eingelaufen ist.

Themenstarteram 28. April 2009 um 21:06

Ich versuche mal alle Fragen aus dem Gedächnis zu beantworten.

Fangen wir mal ganz vorne an.

Erst hatte der Motor generell keine Leistung darauf hin wurde Motor geprüft und Injektoren und Turbo erneuert. Leistung danach OK.

Kurze Zeit später ca. 14 Tage wieder keine Leistung alles geprüft ergebnis "Späne im Railrohr". Also Hochdruckpumpe, Railrohr, Injektoren, Leitungen usw. erneuert. LKW auf Leistungprüfstand gefahren alles wieder OK Leistung passt.

Ein paar Tage später erscheint die Meldung EDC 3781-01 (DBV geöffnet) Motor aus 30sec warten wieder an läuft.

Am Nächten Tag das gleiche. Darauf hin wieder Hochlauftest, Leckölmenge usw. volles Programm. Ergebniss ZME leicht erhöte Werte also ZME erneuert jetzt Werte OK.

Nächster Tag wieder EDC 3781-01. Dann versucht den Fehler nachzuvollziehen. Hat auch geklappt.

Fehler erscheint wenn:

1. Motor unter Last

2. Fahrpedal durchgetreten (90-100%)

3. Motordrehzahl 1400-1500U/min

4. Nachläufer Lenkung betätigt wird (mehrmal kurz hinter einander)

Raildruck liegt zum Zeitpunkt der Fehlermeldung laut Monitoring bei 1700bar.

Nächste Vermutung ZME regelt durch Bordspannungsabfall falsch daher kurzzeitig zu hoher Raildruck.

Also Batterien überprüft, da sie nur noch 70% Leistung hatten erneuert. Fehler bleibt.

Generator gegen grösseren getausch. Fehler bleibt.

Verkabelung des Elektrohydraulischen Aggregat für die Nachläufer Lenkung überprüft. Alles OK.

Verkabelung des EDC geändert direkt an Batterien bzw. Generator angeschlossen. Kein Erfolg.

Noch mal ZME, Raildruckgeber, DBV erneuert.

Fehler für ca 1 Woche nicht aufgetreten.

Dann EDC 3779

Und wieder Hochlauftest, Leckölmenge usw. alles OK.

DBV während der Fahrt auf Dichtheit geprüft. Aha undicht, DBV also wieder erneuert.

Aktueller Stand wieder EDC 3781-01 wie zu vor beim betätigen der Nachläufer Lenkung.

Das war die grobe Vorgeschichte die sich jetzt schon über ca. 6 Monate zieht. Die ganzen Prüfungen und Erneuerungen geschahen nach rücksprache mit der MAN.

Der Motor hatte bei ersten Fehler ca. 40.000km runter.

Das Problem ist das solangsam keiner mehr weiter weis.

Ich hoffe das die Angaben etwas weiter helfen und jemand noch eine Idee hat.

Hallo

Wo hast Du den Strom vom Nachläufer her?

Ist der Fehler nur mit Nachläufer (beladen)?

Versuche doch mal den Nachläufer über eine eigene Batterie zu speisen,ich denke das die Hydraulikpumpe inkl. E-Motor im Nachläufer untergebracht ist.Wieviel Strom nimmt die Elektrohydraulik auf?

Nicht das die EDC oder CAN-Bus Steuerung durch zu hohe Stromaufnahme den Fehler auslöst!

Auch Masseleitungen überprüfen.

Ich weiß ihr habt schon Generator und Batterien erneuert,aber wenn das machbar ist mit dem separaten Strom würde ich das mal versuchen.

Ich wünsche Dir viel Glück

Gruß F90

Themenstarteram 28. April 2009 um 22:02

Zitat:

Wo hast Du den Strom vom Nachläufer her?

Ist der Fehler nur mit Nachläufer (beladen)?

Versuche doch mal den Nachläufer über eine eigene Batterie zu speisen,ich denke das die Hydraulikpumpe inkl. E-Motor im Nachläufer untergebracht ist.Wieviel Strom nimmt die Elektrohydraulik auf?

Nicht das die EDC oder CAN-Bus Steuerung durch zu hohe Stromaufnahme den Fehler auslöst!

Auch Masseleitungen überprüfen.

Ich weiß ihr habt schon Generator und Batterien erneuert,aber wenn das machbar ist mit dem separaten Strom würde ich das mal versuchen.

zu 1: Der Strom für das Hydraulikaggregat ist direkt an der LKW Batterie angeschlossen und auch am LKW verbaut.

zu 2: Das Problem ist wie soll ich einen Langholz LKW mit leerem Nachläufer unter Last fahren auser im Leistungsprüfstand den ich nicht habe. Daher kann ich nicht sagen ob es auch bei leerem oder nur vollem Nachläufer auftritt.

zu 3: Die Stromaufnahme ist laut Aufbau Hersteller i.O. Das Aggregat wurde aber auch schon mit einem anderen LKW getauscht. Ohne Erfolg. Wenn ich das Aggregat von der Bordspannung trenne wird der Fehler nicht mehr auftreten, aber das ist keine Dauerlösung da die Batterien auch mal geladen werden müssten.

Die Masseleitungen und Massepunkte wurden auch schon geprüft.

Das ganze System hat ja auch ein Jahr ohne Probleme funktioniert bis plötzlich der Motor keine Leistung hatte.

Dein problem ist, bei F90 beschrieben, dein Electro-Hydrolic system. Wenn du Beladen bist, benotigst du mehr Amps, um die Zwangslenkung zu betatigen. Das entleert deine Batterien, und gibt dir die Codes.

Rudiger

 

Zitat:

Original geschrieben von Hallo Husky

Zitat:

Wo hast Du den Strom vom Nachläufer her?

Ist der Fehler nur mit Nachläufer (beladen)?

Versuche doch mal den Nachläufer über eine eigene Batterie zu speisen,ich denke das die Hydraulikpumpe inkl. E-Motor im Nachläufer untergebracht ist.Wieviel Strom nimmt die Elektrohydraulik auf?

Nicht das die EDC oder CAN-Bus Steuerung durch zu hohe Stromaufnahme den Fehler auslöst!

Auch Masseleitungen überprüfen.

Ich weiß ihr habt schon Generator und Batterien erneuert,aber wenn das machbar ist mit dem separaten Strom würde ich das mal versuchen.

zu 1: Der Strom für das Hydraulikaggregat ist direkt an der LKW Batterie angeschlossen und auch am LKW verbaut.

zu 2: Das Problem ist wie soll ich einen Langholz LKW mit leerem Nachläufer unter Last fahren auser im Leistungsprüfstand den ich nicht habe. Daher kann ich nicht sagen ob es auch bei leerem oder nur vollem Nachläufer auftritt.

zu 3: Die Stromaufnahme ist laut Aufbau Hersteller i.O. Das Aggregat wurde aber auch schon mit einem anderen LKW getauscht. Ohne Erfolg. Wenn ich das Aggregat von der Bordspannung trenne wird der Fehler nicht mehr auftreten, aber das ist keine Dauerlösung da die Batterien auch mal geladen werden müssten.

Die Masseleitungen und Massepunkte wurden auch schon geprüft.

Das ganze System hat ja auch ein Jahr ohne Probleme funktioniert bis plötzlich der Motor keine Leistung hatte.

Themenstarteram 29. April 2009 um 10:31

Warum hat es dann 1 Jahr ohne Probleme funktioniert????

Habe außerdem nochmal mit dem Fahrer gesprochen der Fehler kommt auch bei fast leerem Nachläufer.

Hallo

Hast Du im Fahrerhaus eine Fernbetätigung über Funk?

Oder vieleicht über Kabel das über eine Steckdose im LKW am Bordnetz angeschlossen ist?

Tritt der Fehler nur beim Manuellen Nachlenken auf?

Wenn es eine Kabelfernsteuerung wäre könnte man vieleicht ein Abgeschirmtes Kabel verwenden um induktive Spannungen zu vermeiden wenn das Kabel durch den Sicherungskasten und an Steuergeräten vorbei nach Draußen verlegt wurde.

Oder bekommt man eine Rückmeldung im Fahrerhaus wo der Lenkeinschlag am Nachläufer steht?

Themenstarteram 30. April 2009 um 9:41

Es ist eine Kabelfernsteuerung verbaut. Die Spannungsversorgung dafür ist direkt am Aggregat angeklemmt.

Das Kabel ist zwar an der ZE vorbei verlegt aber induktive Spannungen kann man eingentlich ausschliessen. Das EDC Steuergerät ist am Motor verbaut, dann müßten schon die induktiv Spannungen über den CAN-Bus gehen was auch Fehler in anderen Steuergeräten zufolge hätte. Dies ist aber nicht der Fall.

Der Fehler tritt nur beim Manuellen Lenken auf, da die Automatische Lenkung rein mechanisch ist.

Also tritt der Fehler nur bei Nutzung des Hydraulikaggregats auf. Da das Aggregat selbst aber schon mal provisorisch getauscht wurde kann man es eigentlich auch ausschliessen.

Eine Rückmeldung über den Lenkeinschlag gibt es meines wissens nach nicht.

Themenstarteram 18. Mai 2009 um 9:01

So, nach langem hin und her wurde der Fehler entlich gefunden und behoben.

Das Problem war was ich auch vermutet hatte der Spannungsabfall.

Durch den Spannungsabfall beim anlaufen des Hydr.Aggregats arbeitete das M-Prop (ZME) nicht richtig und steuerte einen viel zu hohen Raildruck ein so das das DBV aufmachte. Die MAN hat nun speziell für solche Probleme ein anderes M-Prop (ZME) entwickelt womit der Fehler nicht mehr auftritt. Oder besser gesagt was bei Spanungsabfall den Druck nicht ansteigen läst sondern hält.

Warum das ganze allerdings 1 Jahr ohne Probleme funktioniert hat ist noch nicht ganz klar. Aber das ist auch egal hautsache es funktioniert wieder.

mfg

Husky

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