Terramar VZ 1.5 e-HYBRID als Firmenwagen - passendes Fahrprofil?
Hallo in die Runde,
ich bin derzeit auf der Suche nach meinem nächsten Firmenwagen. Es gibt ein paar Optionen, aber mein Favorit ist derzeit der Cupra Terramar VZ 1.5 als e-Hybrid.
Ich denke über Terramar natürlich auch aufgrund der 0,5% Versteuerung nach, aber auch weil ich den Elektro-Antrieb sinnvoll für den einfachen Arbeitsweg nutzen will.
Kurz zu meinem Fahrprofil:
Täglicher Arbeitsweg sind ca. 23km einfache Strecke, wovon ca. 16km Autobahn und 7km Stadt sind.
2-3x im Monat fahre ich andere Standorte an (ca. 100-120km einfache Fahrt).
Privat fahre ich regelmäßig zwischen den Orten (2-10 km) hin und her (Familie, Fußball, etc.).
Eine Lademöglichkeit hätte ich nur an der Arbeit oder eben über DKV unterwegs.
Im Schnitt der letzten 3 Jahre fahre ich insgesamt 25.000 - 30.000 km / Jahr.
Ist hier der Cupra Terramar als e-Hybrid eine gute Wahl?
Danke vorab!
19 Antworten
Zitat:
@itasuomessa schrieb am 13. Januar 2025 um 10:31:45 Uhr:
Ich verstehe nicht ganz warum der TE enttäuscht sein sollte beim PHEV.Hatte selbst übergangsweise mal einen, sehe da, abgesehen von häufigerem Tanken wegen den ganz kleinen Tank keine wirklichen fahrtechnischen Nachteile, wenn man von meist niedrigerer Vmax absieht.
Da nehme ich wenn ein PHEV ins Budget passt den und muss nur 0.5 statt 1% versteuern. Macht dann auch gerne mal 100 Euro netto im Monat aus die ich mehr habe.
Förderungen werden so oder so wegfallen.Ob das Ding dann mit eher leerer Batterie fährt oder nicht ist mir persönlich relativ egal (bei mir als Langstreckenfahrer ist das ohnehin dann so - selbst wenn 100km elektrisch gehen sind das halt oft noch mehrere 100km zu wenig).
Zu dem steuerlichen Preisvergleich: Der PHEV kostet aber auch (Liste) 5000 Euro mehr als bsp. der eTSI. Das gleicht auch mit Rabatt den steuerlichen Vorteil nicht aus, wenn man das Auto nicht gerade mehrere Jahrzehnte fahren würde. Wer den Strom nicht gerade umsonst bekommt, der wird auch beim Unterhalt nicht wahnsinnig viel ggü. dem eTSI sparen. Kostenmäßig also kein wirklicher Vorteil.
Das Thema Vmax würde ich jetzt nicht so genau nehmen, ich hatte den VFL PHEV (204PS) schon auf 240km/h (war eine spontane Reaktion auf einen Mini Cooper S im Rückspiegel).
1% von 50k sind sicher mehr als 0.5% von 55k, als Beispiel.
Ich rede hier nur vom geldwerten Vorteil den der TE versteuern muss.
Strom und Benzin bezahlt bei einem Firmenwagen ja eh (in aller Regel auch bei Privatnutzung) der Arbeitgeber.
Das lohnt sich daher ab dem erstem Tag am Lohnzettel.
Geldwerter Vorteil bei meinem Mazda sind etwa 465 Euro, wäre es ein PHEV mit sagen wir Liste 55k, waren das nur 225 Euro, würden mir also geschätzt um die 70 Euro netto mehr bringen, jeden Monat. Kosten gesamt wären für den Arbeitgeber etwa gleich, sonst würde uns der keine PHEVs erlauben 😉
Ich hatte den Bezug das auf das Firmenleasing nicht wahrgenommen, dachte du meinst die Einsparung der KFZ-Steuer.. Bei Firmenleasing ist das natürlich anders zu werten, da zahlt man ja nur die "Prozentregel"und keine Laufenden Kosten. Dank SaubFahrzBeschG ist mancher AG ja sowieso gehalten die sauberen Modelle zu fahren, wobei das ab 01.01.2026 dann nur noch rein elektrische Fzge sein dürfen (für die 38,5%), also in dem Fall noch 2025 bestellen und eine möglichst lange Leasingdauer vereinbaren.
Den Terramar VZ 1.5 e-HYBRID gibt es ab 56k BLP. Für das Geld gibt es auch einen Tavascan oder id7 mit 0,25% Versteuerung. Laden in der Firma und mit Firmen-Ladekarte in wenigen Minuten an den vielen HPC.
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Ich vermute zum Teil wird hier aneinander vorbeigeredet. Mir geht es weniger darum, dass man bei einem Dienstwagen den Plugin günstiger beschaffen kann und einem die Sprit- und/oder Stromkosten vergütet werden. Im Endeffekt definiert sich Zufriedenheit auch nicht ausschließlich darüber.
Ich finde auch, dass man den 1.5eTSI nicht zum Vergleich heranziehen sollte. Dafür sind die Leistungsunterschiede einfach zu groß. Der VZ Hybrid muss sich mit dem 2.0TSI messen. Soviel dazu.
Nochmals, im Grunde passt der Hybrid zum Fahrprofil des Threaderstellers. Idealerweise wäre noch eine Lademöglichkeit zu Hause vorhanden. Aber auch so passt es noch.
Trotzdem bleibe ich dabei. Sollte die Pendelstrecke auf einer AB mit größeren Teilen ohne Geschwindigkeitsbeschränkung sein, dann wird der TE mit fast hundertprozentiger Sicherheit diese im Hybridmodus machen. Mit Beschränkung sehr, sehr wahrscheinlich. Ausnahme wäre eigentlich nur stark befahren mit teilweise Stopp&Go. Sollte er die Pendelstrecke rein elektrisch fahren, dann steht nach dieser Fahrt zu eigentlich hundertprozentiger Sicherheit keine 70km Restreichweite mehr zur Verfügung. Er wird häufiger als alle 2 bis 3 Monate tanken müssen.
Zum erwartenden Verbrauch hatte ich eine Einschätzung gegeben.
Es ist immer besser da nicht von Idealbedingungen auszugehen, sondern gerade bei den PHEV muss man auf Problematiken bei der Nutzung des rein elektrischen Fahrbetriebs hinweisen. Sonst kann man enttäuscht sein.
Der elektrische Antrieb hilft im städtischen Bereich und Überland natürlich stark beim Einsparen von Sprit. Bedingung hierfür ist dann aber möglichst immer genug Ladestand des Akkus. Gerade in der Stadt ist es wenig hilfreich nicht elektrisch zu fahren auf Grund des hohen Fahrzeuggewichts.
Auf AB spart man nur bedingt, obwohl sich ein Plugin dort im Hybridmodus ähnlich wie ein Vollhybrid verhält, wodurch Verbräuche auch dort oft moderat sind.
Das ist eigentlich mein Punkt.