Tempolimit von 90 Stundenkilometern

Heute im SPIEGEL:

„Angesichts explodierender Ölpreise bringt die EU drastische Gegenmaßnahmen ins Spiel. Energiekommissar Andris Piebalgs hat sich für ein europaweites Tempolimit von 90 Stundenkilometern ausgesprochen.“

Abgesehen davon, daß man dann auf der leeren Autobahn einschläft und daß das Fahren keinen Spaß mehr macht, bräuchte kein Mensch mehr die guten schnellen Autos aus Deutschland und das wäre für unsere Wirtschaft und den Sozialstaat äußerst fatal!

Ich plädiere daher für circa 140 km/h als Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen, so, wie in Italien, und 100 km/h wie bisher auf Bundesstraßen.

Hintergrund der Forderung des EU-Energiekommissars Andris Piebalgs ist wohl die Absicht, Öl zu sparen und so den Preis wieder zu drücken, unabhängig davon, ob sich ein Verbraucher das teure Öl (Benzin) leisten kann.

Was meint ihr?

Beste Antwort im Thema

Ich schlage vor, Herrn Piebalgs in seine Heimat Lettland abzuschieben.
Dann kann er ja schauen, ob seine Ideen dort mehrheitsfähig sind. Aber um ihre Brave New World durchzusetzen, verschlägt es diese Spastis immer nach Brüssel, weil sie nur dort keinem Wähler Rechenschaft ablegen müssen.


Gruß

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Du hast ein schlechtes Gewissen wenn du schneller als erlaubt fährst? Warum?

Weil dann auf Seite 2 eine schier unglaubliche Menge von Leuten kommt, die mir empirisch klar machen will, daß
a) schnell fahren generell sinnlos ist
b) man mir sofort den Führerschein abnehmen sollte
c) generell alle unter 40 auf 45 PS beschränkt werden sollten, damit man nicht zu schnell fährt
d) viel härtere Strafen notwendig sind, die natürlich so gewählt sind, daß sie einen selber nicht betreffen
e) überall Kinder sind, die ich massivst gefährde

Nee, also mal unter uns. Ob ich beim Überholen einer Kolonne das Limit teilweise massivst überschreite, tangiert mich peripher.
Ich traue mir soviel Sachverstand zu, neben einer Schulklasse nicht mit 100 vorbeizuhacken. Ebenso traue ich es mir genauso zu auf der geraden Landstraße 140 zu fahren.

na hör mal - sowas darfst du in D noh nicht mal laut denken - es könnten zweifel an deiner charakterlichen eignung zum führen von kraftfahrzeugen aufkommen.

90 ? Wieso nicht 30 ? Nee Schritttempo, denk doch mal einer an die Kinder!
Dank 70% Steuern auf Sprit fahre ich jetzt schon keine 200, aber die 130 sollten sie uns wirklich als Minimum lassen, alles drunter ist Quatsch, das gibt dann nicht weniger Unfälle auf Langstrecken, da schläft man doch ein.
Eigentlich war ich für ein TL 160, aber 140 oder 130 schlucke ich auch noch, alles drunter würde mich so sehr aufregen dass ich trotzdem schneller fahren würde und die Strafzettel werden sicher nicht bezahlt, na ich hoffe der Gerichtsvollzieher kommt dann mit der Polizei, weil alleine wird ungesund. Man kann sich einfach nicht alles bieten lassen, die gehen so weit wie man sie lässt, richtig und falsch wird einzig an der Leidensfähigkeit bemessen, alles andere sind dann sie nachträglich zu recht gelegten Argumente wieso dieses und jenes so sein muss wie es ist.
Wie weit wollen sie uns noch in die Ecke treiben ? 90% Steuern auf Sprit, 30 km/h auf der Autobahn ?
Irgendwo ist Schluss.

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70%...90% Steuern? Das wäre ein Traum. Bei einem Benzinpreis von 1,65€ für's Super+ beträgt der Anteil an Steuern und Abgaben über 0,92€. Damit werden auf 0,66€ tatsächlichen Preis über 126%(!) Abgaben und Steuern erhoben. (Zahlen von Aral)

Natürlich wehren sich die "Freie Fahrt"-Fans wie immer vehement gegen die Argumente der TL-Anhänger.

Man sollte das Thema einmal ganz anders aufzäumen. Meiner Ansicht nach wäre schon viel gewonnen, wenn die TL-Gegner (und alle anderen auch) sich nochmal in Erinnerung rufen, wie ein ausreichender Sicherheitsabstand aussehen muß. Dann reduzieren sich die Möglichkeiten, Geschwindigkeiten jenseits der 120 km/h zu erreichen sowieso auf bestimmte Wochentage/Tageszeiten, wenige Autobahnabschnitte oder ganz simpel den Wetterverhältnissen.

Wenn man täglich beobachtet, wie oft riskant (eigentlich ständig) viel zu dicht aufgefahren wird und der Sicherheitsabstand eindeutig vorsätzlich und bewußt ignoriert wird, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Bei mehr als 80 km/ ist bekanntermaßen der halbe Tachowert in Metern erforderlich. D. h. bei 130 km/h (was für die TL-Gegner ja Schleichfahrt bedeutet) sind 65 Meter Abstand nötig. Stattdessen hängen sich auch bei höherem Tempo immer alle dermaßen auf der Pelle wie im Stau oder im Stadtverkehr. Teilweise wirklich abartig sowas.

Dabei sollte doch jeder einsehen können, dass sich durch niedrigere Geschwindigkeiten (auch bei Einhaltung der korrekten Abstände) die Kapazität jeder Straße erhöht, d. h. eine Strecke kann bei 100 km/h statt 150 km/h von mehr Pkw passiert werden da statt 75 nur noch 50 Meter Abstand erforderlich sind. Das Staurisikio würde dadurch sofort minimiert.

Außerdem: Bei höherem Verkehrsaufkommen bringt Überholen, d. h. schneller voran kommen wollen, überhaupt nichts. Ist eher kontraproduktiv und führt zu Staus.

Ausnahmen, was die Streckenauslastung gibt, mag es geben. Meiner Beobachtung nach werden diese jedoch täglich weniger. An einem sonnigen Sonntagmorgen im Mai mit perfekter Sicht, kaum Verkehr und dem richtigen Auto sehe ich ein, dass es für die TL-Gegner nervend sein kann, mit 120 oder 130 km/ über die Bahn zu gondeln. Andererseits hält dieses Autofans in anderen limitierten Staaten auch nicht vom Spaß an einem PS-starken Wagen ab. An allen anderen Wochentagen, Regenwetter, schlechter Sicht, viel Verkehr etc. sollte eigentlich kein halbwegs kritischer Verkehrsteilnehmer bei einem Limit nervös werden bzw. sollte dieses mit ein wenig Nachdenken ohne Weiteres akzeptieren können.

Die Tatsache, dass in D die Autobahnen die sichersten Straßen sind, liegt meiner Meinung nach übrigens nicht daran, dass kein TL exisitiert. Eher an der Streckenführung, dem (im Vergleich immer noch guten) Straßenzustand sowie vergleichsweise relativ hohen Standards, was die technische Überwachung der Pkw angeht etc. - d. h. ich gehe nicht davon aus, dass in allen Ländern, in denen auf Autobahnen mehr Unfälle passieren als in D bei Aufhebung der dortigen Limits die Unfallzahlen dort gleichzeitig sinken werden.

Allen eine schöne Woche und achtet heute mal intensiv auf die Abstände aller selbsternannten Experten auf der BAB und anderswo...😉

Zitat:

Original geschrieben von DPLounge


Natürlich wehren sich die "Freie Fahrt"-Fans wie immer vehement gegen die Argumente der TL-Anhänger.

Man sollte das Thema einmal ganz anders aufzäumen. Meiner Ansicht nach wäre schon viel gewonnen, wenn die TL-Gegner (und alle anderen auch) sich nochmal in Erinnerung rufen, wie ein ausreichender Sicherheitsabstand aussieht. Dann reduzieren sich die Möglichkeiten, Geschwindigkeiten jenseits der 120 km/h zu erreichen sowieso auf bestimmte Wochentage/Tageszeiten oder ganz simpel den Wetterverhältnissen.

So langsam wiederholen sich in diesem Fred alle, aber auch alle im Tempolimit JA oder NEIN Fred vorgebrachten Argumente.

Mein Schlußsatz zu diesem Fred und zum Abstandsthema lautet kurz und bündig:

Wesentlich häufiger werden die Sicherheitsabstände in Limitbereichen bei größerer Verkehrsdichte mißachtet. Damit hätten wir aller Wahrscheinlichkeit nach bei nem aTL noch mehr Regelmißachter, wie gegenwärtig.

Dieser Fred hier ist für mich Kinderei. Wer sich zum Thema äußern will, hat dies entweder bereits im aTL getan oder kann dies dort tun.

HIer BYE, BYE

Zitat:

Original geschrieben von wolf24



Zitat:

Original geschrieben von DPLounge


Natürlich wehren sich die "Freie Fahrt"-Fans wie immer vehement gegen die Argumente der TL-Anhänger.

Man sollte das Thema einmal ganz anders aufzäumen. Meiner Ansicht nach wäre schon viel gewonnen, wenn die TL-Gegner (und alle anderen auch) sich nochmal in Erinnerung rufen, wie ein ausreichender Sicherheitsabstand aussieht. Dann reduzieren sich die Möglichkeiten, Geschwindigkeiten jenseits der 120 km/h zu erreichen sowieso auf bestimmte Wochentage/Tageszeiten oder ganz simpel den Wetterverhältnissen.

So langsam wiederholen sich in diesem Fred alle, aber auch alle im Tempolimit JA oder NEIN Fred vorgebrachten Argumente.
Mein Schlußsatz zu diesem Fred und zum Abstandsthema lautet kurz und bündig:

Wesentlich häufiger werden die Sicherheitsabstände in Limitbereichen bei größerer Verkehrsdichte mißachtet. Damit hätten wir aller Wahrscheinlichkeit nach bei nem aTL noch mehr Regelmißachter, wie gegenwärtig.

Dieser Fred hier ist für mich Kinderei. Wer sich zum Thema äußern will, hat dies entweder bereits im aTL getan oder kann dies dort tun.

HIer BYE, BYE

Da eben alle Argumente ausführlich ausgetauscht wurden, hab ich ja bewußt mal das Thema Sicherheitsabstand ins Spiel gebracht. Mit dem Hinweis, dass dessen Einhaltung auch mal von den TL-Befürwortern überdacht werden sollte.

Bei Einhaltung des richtigen Abstands erübrigt sich eine Diskussion pro oder contra TL sowieso von selbst, da dann de facto sowieso auf 99 % aller Strecken eine solches gilt.

Wenn man drauf achtet, den richtigen Abstand einzuhalten, ist man jedoch regelmäßig der Volldepp, da sich jeder in den Abstand reindrängt, man geschnitten wird und so weiter. Würden nur an einem Tag auf der täglichen Fahrstrecke Bußgelder incl. der dann schnell fälligen Fahrverbote gegen diejenigen, die zu dicht auffahren ausgesprochen, wäre man meiner Beobachtung nach am nächsten Tag so gut wie alleine unterwegs...

@DPLounge
Das ist doch von vorn bis hinten erstunken und erlogen was du erzählst. Wie wolf schon richtig sagt, ist das Problem der Abstandsunterschreitungen mindestens wenn nicht mehr ein Problem in limitierten Bereichen. Man könne gar nicht schnell fahren ist eine reine Schutzbehauptung ohne Gehalt dahinter. Dafür gibt's sogar schon etliche Bilder hier im Forum.

Der halbe Tachowert ist nicht "bei über 80km/h nötig" sondern allgemein außerorts ein Richtwert.

Auch das mit der angeblichen Kapazitätsverringerung ist Blödsinn. Mit Tempo 100 und genau eingehaltenen Abständen kommt alle 1,944s ein Fahrzeug an einer Messstelle vorbei, mit 150 sind es nur 1,896s also hat sich die Kapazität rechnerisch erhöht, nicht verringert. Dass praktische Messungen etwas anderes zu ergeben scheinen liegt schlicht daran, dass bei Verkehrsdichten die nur so geringe Abstände zulassen gar niemand schnell fährt und bei den niedrigen Geschwindigkeiten die Abstände unterschritten werden.
Dazu kommt noch, dass die Verkehrsdichte bei höheren Geschwindigkeiten selbst bei gleicher Kapazität sinkt, was effektiv Staus verhindert, da bekannter Maßen eine hohe Verkehrsdichte der Hauptstauverursacher ist.

Und grade bei hohem Verkehrsaufkommen erzielt man mit konsequentem Überholen einen prozentual hohen Zeitgewinn, weil schon niedrige Geschwindigkeitszugewinne im Verhältnis zur ebenfalls niedrigen Geschwindigkeit des fließenden Verkehrs einen Effekt erzielen für den bei höheren Geschwindigkeiten auch ein größerer Geschwindigkeitszugewinn nötig wäre. (Am deutlichsten wird das, wenn man mal einen Motorradfahrer der mit 20km/h durch nen 10km/h Stau fließt vergleicht mit jemandem der 200 statt 130 fährt - ersterer hat im Vergleich zu seinen Mit-VT den deutlich höheren Zeitgewinn.)

Und was deine höchst subjektiven Beobachtungen angeht: Die meisten von uns haben da ganz andere Beobachtungen gemacht. Die meiste Zeit über sind hohe Geschwindigkeiten möglich, so hoch dass die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 134km/h liegt. Die Fälle wo das nicht geht sind zeitlich und lokal recht begrenzt auf Ballungszentren und Rushhour.

Die technische Überwachung der Fahrzeuge kann nicht den Sicherheitsunterschied zwischen BAB und Landstraße erklären, die Straßenführung und Wartung tragen natürlich dazu bei, aber selbst wenn das fehlende Tempolimit keinerlei positiven Einfluss auf die Verkehrssicherheit hätte, wäre das überhaupt kein Grund, eines einzuführen.

Zitat:

Original geschrieben von DPLounge


Bei Einhaltung des richtigen Abstands erübrigt sich eine Diskussion pro oder contra TL sowieso von selbst, da dann de facto sowieso auf 99 % aller Strecken eine solches gilt.

Stammtischgequatsche. Realistische betrachtet würde da vielleicht eine Zahl wie 10% passen.

Zitat:

Original geschrieben von DPLounge


Da eben alle Argumente ausführlich ausgetauscht wurden, hab ich ja bewußt mal das Thema Sicherheitsabstand ins Spiel gebracht. Mit dem Hinweis, dass dessen Einhaltung auch mal von den TL-Befürwortern überdacht werden sollte.

Bei Einhaltung des richtigen Abstands erübrigt sich eine Diskussion pro oder contra TL sowieso von selbst, da dann de facto sowieso auf 99 % aller Strecken eine solches gilt.

Wenn man drauf achtet, den richtigen Abstand einzuhalten, ist man jedoch regelmäßig der Volldepp, da sich jeder in den Abstand reindrängt, man geschnitten wird und so weiter. Würden nur an einem Tag auf der täglichen Fahrstrecke Bußgelder incl. der dann schnell fälligen Fahrverbote gegen diejenigen, die zu dicht auffahren ausgesprochen, wäre man meiner Beobachtung nach am nächsten Tag so gut wie alleine unterwegs...

Da Du ja offenkundig an einer sachlichen Diskussion interessiert bist, würd ich Dich - im Gegensatz zu den stänkernden Sprücheklopfern, die aus reiner Misanthropie hier Uraltfreds wieder aufkochen 😉 wirklich einmal in den aTL-Fred einladen wollen.

Grundsätzlich klingt Deine Idee logisch. Wenn jeder den nötigen Abstand einhält ergibt sich - wo Limitierung erforderlich - u. U. die Geschwindigkeit aus der vorgegebenen Distanz zum Vordermann.

Im Übrigen argumentiert mancher "Ausbremser" so, indem er sagt, dass er bei dicht Auffahrenden nicht aus Oberlehrertum und Boshaftigkeit auch noch bremst sondern um die Geschwindigkeit dem Abstand hinter ihm anzupassen. Auch wennn ich das für eine eher seltsame Argumentationskette halte, finde ich Deine Idee nicht schlecht. Zumal sie eigentlich keine "Idee" ist sondern Realität sein sollte.

Faktischer Fehler im System ist aber leider der ebenfalls (im aTL-Fred) immer wieder angesprochene "Rauszieher" oder Spurspringer oder anders gesagt: die Disziplin, den eigenen und den Sicherheitsabstand des anderen auch zu respektieren.

Letztlich sind es diese Spurwechsler, die nicht willens oder in der Lage sind, im Rahmen des nötigen Sicherheitsabstandes einzuscheren und mit ausreichender Beschleunigung sich dem fließenden Verkehr auf der jeweils anderen (meist linken) Spur anzupassen, die in dichterem Verkehr schnell für einen Kollaps sorgen. Ist so eine Kette dann erst mal ins Stocken geraten (was sie durch solche Manöver de facto tut) ist der Verkehrsfluss meist auch nachhaltig gestört.

Im Übrigen bin ich aber nicht der Ansicht, dass sich dadurch de facto ein aTL ergibt, (das mag vielleicht auf Deiner täglichen Einpendelstrecke morgens um Halbacht so sein, aber es gibt immer noch viele AB-Kilometer und viele Tageszeiten, an denen das nicht so ist). Dass es sich so oder so erübrigt bzw. überflüssig ist, da bin ich aber ganz Deiner Meinung 😉
Letztlich ist genau DAS eigentlich immer das zentrale "Problem" vieler aTL-Befürworter: sie interpolieren IHRE perönliche übliche Verkehrssituation und IHRE persönliche Wohlfühlgeschwindigkeit auf ALLE Verkehrsteilnehmer. Das ihre Situation aber u. U. nicht wirklich repräsentativ ist, verkennen viele. Aber selbst wenn: in so vielen Bereichen wird heute doch die Vielfalt und der Pluralismus der Menschen gefordert (wo er u. U. gar nicht sinnvoll ist 😉 ) und ausgerechnet auf der AB wollen wir alle Autofahrer auf eine Kaste runterbrechen? Politisch sind es wirtzigerweise dieselben Gruppierungen, die auf der einen Seite kulturelle Vielfalt, auf der anderen Seite automobile Gleichschaltung fordern. Ich finde, das Auto ist da ein "Kulturgut" wie alles andere auch 😁

@HerrLehmann1973

Ja, vielen Dank für die Einladung😉

Und schön, dass meine Argumente - im Gegensatz zur Ansicht von Wraithrider - hier durchaus auch als logisch aufgefasst werden.

Wie gesagt, ich will keinem irgendeine Geschwindigkeit aufnötigen. Und, na klar, mag es auf dieser oder jener Strecke, die man täglich fährt geringfügig anders aussehen und "weniger los" sein. Glückwunsch, wer so eine Strecke zur Arbeit hat. Tatsache ist jedoch, dass der Verkehr in den letzten 10, 15 Jahren nochmal massiv zugenommen hat. Zur Erläuterung: Ich fahre seit 1980 Pkw, momentan 20.000 km pro Jahr, früher mehr. Kam man in den 1980ern allenfalls mal während der Haupturlaubszeit oder in den Metropolen in einen Stau, passiert das heute gerne auch mal auf dem platten Land weil irgendwo Strauchschnitt ansteht und eine Spur gesperrt ist oder sonstwas😕

Von daher sind die wirklich freien Strecken, zumindest in unserer Region, schon sehr rar geworden. Tatsache ist eben auch, dass der in D gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsabstand meines Erachtens das Tempo, welches gefahren werden kann, bestimmen sollte. Neben den Witterungsverhältnissen natürlich. Und ja, mir sind Linksspurblockierer oder Leute, die die Mittelspur (bei 3spurigen BABs) als die Dauerfahrspur ansehen auch ein Dorn im Auge.

Die meisten Probleme und Mißverständnisse entstehen durch Egoismus, Unkenntnis, Unbedarftheit und der Tatsache, dass zu wenig oder überhaupt nicht über diese oder jene Aktion nachgedacht und deren Konsequenzen berücksichtigt wird.

Von daher nochmal meine Bitte: Achtet mal heute ganz bewußt auf das Verhalten (das eigene und das der anderen Verkehrsteilnehmer) hinsichtlich des Sicherheitsabstands. Und ja, der Fehler des zu dichten Auffahrens betrifft die TL-Befürworter genauso...

Abstand ist das absolut Wichtigste überhaupt.

Allen guten Fahrt und nochmal vielen Dank für die freundliche Einladung...😉

Zitat:

Original geschrieben von DPLounge


Abstand ist das absolut Wichtigste überhaupt.

Abstand mag wichtig sein, aber nicht das absolut Wichtigste. Mit Abstand :-D wichtiger ist zum Beispiel das Vorausschauen.

Am wichtigsten ist das zu benutzen, was heute bei den meisten nur noch dazu dient, damit es in den Hals nicht reinregnet: Den Kopf.

Ich achte gerne auf Abstand, aber das ist ja so wie der Aufruf zu nett sein und nett ist der kleine Bruder von na ja.
Jetzt nicht missverstehen, wirklich gering ist es bei mir nie, aber wenn man da überdurchschnittlich viel macht, passiert etwas kontraproduktives, dann ziehen sie dir rein und die Situation ist gefährlicher als vielleicht ein suboptimaler Abstand der auch idealerweise paar Meter mehr wäre.
Das ist ja das Blöde, man will es ja besser machen aber indem man es macht bekommt man das Gegenteilige Ergebnis, nicht die erste Sache im leben bei der das so ist.
Übrigens wenn ich was nennen müsste was am Wichtigsten ist, dann ist das Konzentration, die muss man maximieren, viel zu viele fahren so quasi nebenbei, das ist meine ich schlimmer als 10 km/h zu viel oder 5m zu wenig Abstand.

Zitat:

Original geschrieben von Wraithrider



Zitat:

Original geschrieben von DPLounge


Abstand ist das absolut Wichtigste überhaupt.
Abstand mag wichtig sein, aber nicht das absolut Wichtigste. Mit Abstand wichtiger ist zum Beispiel das Vorausschauen.

Ohne Abstand musste Hellsehen können, da nutz Dir kein Vorausschauen.

Also wir fassen zusammen. Abstand und vorausschauende Fahrweise kann man nicht trennen.

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