Tempolimit / Umwelt
Durch die Nutzung des Internet soll allein in Deutschland ein CO2-Ausstoß per anno von 4 Mio. t verursacht werden, während durch ein Tempo-Limit angeblich nur 2 Mio. t eingespart wird.
Weltweit soll der Ausstoß durch das Internet so groß sein wie der beim weltweiten Flugverkehr.
Frage: Wann haben wir das „Tempolimit“ im Internet?
Die Gesamtzahl aller gefahrenen Kilometer werden doch eher im mittleren und niedrigen Geschwindigkeits-Bereich absolviert. Es kann mir keiner erzählen, ein Tempolimit hätte tatsächlich eine nennenswerte Bedeutung für die Umwelt.
Im Verhältnis zu den Bereichen Energie-Erzeugung, Produktion, Landwirtschaft und Wohnen kommt der Bereich Verkehr erst an 4ter Stelle. Wieso wird eigentlich ständig auf dem Autofahrer herumgehackt?
Wenn wir wirklich ein Verkehrs-Umwelt-Problem haben, dann bestimmt eher durch die LKW’s – wenn z. B. hier Kartoffeln geerntet und nach Ost-Europa gefahren werden, dort gewaschen und wieder retour gefahren werden, weil das weniger kostet, als wenn man sie in Deutschland wäscht.
(so war es zumindest in der Vergangenheit)
Und heutzutage durch das Herumfahren von 5 Paar Schuhen, von denen dann eines gekauft wird und die restlichen 4 wieder zurückgeschickt werden.
Und natürlich durch die Diesel – deren Abgaswerte unnötig hoch sind (NOX) und auch noch vorsätzlich falsch dargestellt wurden („Fahrt“ auf dem Rollenprüfstand wird von der PKW-Software bemerkt und entsprechend gegengesteuert).
Vielleicht sollte man mal ein „Fahrverbot“ für betrügerische Auto-Konzerne erlassen und für die politischen Parteien, die ihnen jahrelang in die Hände gearbeitet haben – sprich: die gehören alle hinter Schloß und Riegel.
Ganz nebenbei:
Wer jetzt glaubt, daß sich dieses Täuschungsmanöver für die Firmen nicht lohnt, da sie ja jetzt Kosten haben für deren Beseitigung bzw. wegen zu zahlender Strafen, kann da durchaus falsch liegen.
Durch diese Diesel-Tricksereien wurden mehr deutsche Wagen verkauft als es ohne diese der Fall gewesen wäre – also haben wir schon mal höhere Gewinne über Jahrzehnte hinweg.
Früher kamen also durch diese Gewinne auch noch entsprechende Zinsgewinne hinzu (Geld macht Geld) – über Jahrzehnte wohlgemerkt.
Die Einkünfte der Top-Riegen in den Autofirmen hing – und hängt wohl noch – vom erzielten Gewinn am Ende des Geschäftsjahres ab.
Nicht davon, welche Folgen deren Vorgaben für die Umwelt haben – oder für die Bilanzen viele Jahrzehnte nach ihrem Ausscheiden. Von den Folgen nach ihrem Tod ganz zu schweigen.
Und die Aktionäre wollen immer schön viel Dividende haben – das interessiert die auch mehr als die Umwelt oder die Gesundheit der Leute. Die haben also auch ihren Anteil an der Geschichte.
Erst Recht, da ja viele Aktien nicht von Privat-Personen gehalten werden, sondern von „institutionellen Anlegern“ – also Banken, Versicherung und Anlage-Instituten. Deren Aufgabe ist es, mit Aktien Geld zu machen – nicht die Umwelt zu schonen.
Da wir alle aber auch Teil dieses kapitalistischen Systems sind, hängen wir zu guter Letzt auch mit drin.
oups…
Beste Antwort im Thema
Hallo, ttru74,
Zitat:
@ttru74 schrieb am 1. August 2017 um 10:29:42 Uhr:
Als Strauss sprach, war vom Thema CO² noch nicht vielzuhören, eher schon beim Kohl. 😁
und was ist mit dem Methangas, wenn Strauss Kohl gegessen hat?
Viele Grüße,
Uhu110
20 Antworten
Zitat:
@IQ-120 schrieb am 1. August 2017 um 02:31:22 Uhr:
Und heutzutage durch das Herumfahren von 5 Paar Schuhen, von denen dann eines gekauft wird und die restlichen 4 wieder zurückgeschickt werden.
Das dachte ich eine Zeit lang auch. Heute denke ich, dass der Internethandel in dieser Forum vielleicht sogar eine Entlastung darstellt. Früher bin ich zum bestimmte Dinge kaufen in die Stadt gefahren. Das mache ich schon lange nicht mehr. Und viele andere sicher auch. Also ist heute eben ein Paketdienstauto anstatt 30 normaler PKW unterwegs. Kann man so auch sehen
Und das schafft nebenbei auch noch Arbeitsplätze, wenn auch nur im oder unterhalb des Mindestlohnsektors. 😁
Mancher Automechaniker hat weniger Stundenlohn als ein DHL Fahrer ,einfach mal sachkundig machen..
Nix mit Mindestlohn bei DHL.
Zumindest hier in Berlin.
B 19
Mag regional verschieden sein, aber wenn es Subunternehmer von DHL oder andere sind, sieht die Welt schon ganz anders aus. Max 5% nicht zu gestellte Pakete pro Tour, die Tour endet erst wenn der Plan abgearbeitet ist, der Zeitaufwand dabei? Klar wird oft gut gezahlt, meist pro Arbeitstag 8h, hört sich gut an, aber wie viel Zeit wird tatsächlich am Arbeitsplatz verbracht? Das Thema würde jetzt vom eigentlichen Fred abschweifen.
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Zitat:
@IQ-120 schrieb am 1. August 2017 um 02:31:22 Uhr:
Den Rest dieses Sinnlosen gelaber zitiere ich nicht.Da wir alle aber auch Teil dieses kapitalistischen Systems sind, hängen wir zu guter Letzt auch mit drin.
oups…
Was für ein Grün/Links gequatsche.
Das Thema mag an sich Diskussionsbedarf wecken, ist aber im V&S-Forum tatsächlich absolut deplatziert.
Es bietet sich alternativ zwanglos ein Blog an - hier ist geschlossen.