Technischer Dienst am G für den Hausgebrauch
Hi Zusammen,
Dank dem Thread von Thomas mit seinem Problem an der Regenrinne bin ich auf die Idee gekommen, zu sammeln was man so an seinem G machen soll, um ihn vor dem Verfall zu schützen:
Voranmerkung: beim Bund gab es auch immer technische Dienste (TD), die scheinen wohl doch einen Sinn gehabt zu haben (auch wenn ich mir immer das goldene Seil bei diesen Arbeiten gesucht habe).
Jetzt kontrolliere ich meinen G immer am Wochenende. Da wird er gewaschenen (von Hand) und alle gängigen Teile mit Silikon eingsprüht. Schlankere schmiere ich Balistölöl. Jetzt blase ich auch noch die Regenrinne aus.
Also fände ich es ganz gut, wenn wir ein kleines Pflichtenhelft aufstellen könnten, in dem jeder seine Pflegemassnahmen einbringt, dann haben wir alle länger was von unsere G's
Es sollten allerdings nur ein kleines Pflichtenheft für die wöchentlichen Mindestmassnahmen werden.
Gruß
Tom
Beste Antwort im Thema
Hi Zusammen,
Dank dem Thread von Thomas mit seinem Problem an der Regenrinne bin ich auf die Idee gekommen, zu sammeln was man so an seinem G machen soll, um ihn vor dem Verfall zu schützen:
Voranmerkung: beim Bund gab es auch immer technische Dienste (TD), die scheinen wohl doch einen Sinn gehabt zu haben (auch wenn ich mir immer das goldene Seil bei diesen Arbeiten gesucht habe).
Jetzt kontrolliere ich meinen G immer am Wochenende. Da wird er gewaschenen (von Hand) und alle gängigen Teile mit Silikon eingsprüht. Schlankere schmiere ich Balistölöl. Jetzt blase ich auch noch die Regenrinne aus.
Also fände ich es ganz gut, wenn wir ein kleines Pflichtenhelft aufstellen könnten, in dem jeder seine Pflegemassnahmen einbringt, dann haben wir alle länger was von unsere G's
Es sollten allerdings nur ein kleines Pflichtenheft für die wöchentlichen Mindestmassnahmen werden.
Gruß
Tom
43 Antworten
Die Dachrinne ist umlaufend und die Wasserabläufe befinden sich in den A-Säulen.
Dann sind noch die Wasserabläufe im Schiebe-Hebedach vorhanden, die sieht man wenn das Dach zurückgefahren ist. Damit hatte ich bisher noch keine Probleme weil das SHD fast nie geöffnet wird.
Hier noch das Bild von den Abläufen im Schiebedachrahmen.
Man kommt da nicht wirklich gut ran. Ich habe dort mit einem dünnen Schlauch auf der Ausblasepistole den man ca. 20 cm einschiebt mal durchgeblasen. Funktioniert.
Habe das Pflichtenheft für die Pflege des G mal zusammengestellt. Es ist eine Zusammenfassung vieler Beiträge hier im Forum. Mein Dank dafür geht also an alle vorherigen Rezensenten/innen:
*wöchentlich: Waschen (auch die Felgen), möglichst per Hand, Fenster reinigen, Ölstand, Reifendruck, Prüfen aller Wasserabläufe (Dachrinne umlaufend, Motorraum, Schiebe-Hebedach) und ggf. reinigen durch vorsichtiges ausblasen (Wasserabläufe befinden sich in den A-Säulen), alle Scharniere und bewegliche Außenspiegel mit Silikon einsprühen, im Motorraum Scharniere mit Ballistol oder Molikote behandeln. Pfropfen an der Innenseite der Motorhaube einfetten, innen feucht abwischen, Fenster innen mit Fensterreiniger säubern.
*monatlich: einen "schlüpfrigen" Untergrund suchen (i.e. Feldweg) und die Untersetzung inkl. der 3 Sperren mehrfach zu- und abschalten.
*alle 3 Monate: Gummipflege, i.e. Gummidichtungen und Leisten trocken blasen, nachwischen und entweder mit Hirschtalgfett einreiben, oder Spraydose von MB mit Motorkonservierungswachs benützen, oder Elaskon (vorsichtig) benützen.
*nach Geländeeinsatz und Sauwetter: gründliche Reinigung, Abläufe öffnen, Feuchtigkeit innen mit Zeitungspapier aufnehmen, nachprüfen der Radschrauben, Fahrzeug auf Beschädigung untersuchen und ggf. mit Lackstift nacharbeiten, Türgummis einfetten.
* nach längerer Trockenzeit: den unteren Scheibengummi anheben und die Restfeuchtigkeit mit Lösch- bzw. Filterpapier, 3 bis 4 mal gefaltet, über die gesamte Scheibenbreite aufsaugen, dann unter den Gummi Konservierungsspray (vorsichtig) applizieren.
*mindestens halbjährlich: Fahrzeuglack wachsen, Gummidichtungen und Leisten mit Talg einreiben, Gummidichtungen an die Türen mittig abziehen und Untergrund auf Rost untersuchen (dabei möglichst gegen Rost vorbehandeln).
*zum Herbst: Unterbodenschutz kontrollieren lassen und ggf. erneuern lassen, Rostvorsorge an den neuralgischen Stellen (Türen unter Gummi, Scharniere, Fenster, Abläufe).
*jährlich: Service bei MB und/oder mit einem bewährten G-Offroad Spezialisten (z.B. GfG, GZR die G-Manufaktur, LeTech, ORC, Unger GbR, etc.) die erweiterte Technik-Kontrollen-Checkliste durchgehen.
*einmal im Leben des G: von einem bewährten Spezialisten (z.B. AR-Autorostschutz in München) konservieren lassen (i.e. Hohlräume mit Fluid Film fluten und den Unterboden mit Mike Sanders behandeln).
becasse
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Lieber becasse
Danke für Deine Mühe. Ich möchte aber noch anmerken, dass die Hohlraumflutung meines Wissens alle 4 bis 5 Jahre wiederholt werden sollte. Außerdem sollte die Standheizung auch in den Sommermonaten wenigstens einmal betrieben werden.
Der G ist sehr Pflege aufwendig. Ich glaube aber, dass man ihn in einem guten Zustand halten kann, wenn man ständig was daran macht. Er ist auch schönes Hobby.
Zitat:
@becasse schrieb am 12. September 2018 um 10:16:26 Uhr:
Habe das Pflichtenheft für die Pflege des G mal zusammengestellt. Es ist eine Zusammenfassung vieler Beiträge hier im Forum. Mein Dank dafür geht also an alle vorherigen Rezensenten/innen:*wöchentlich: Waschen (auch die Felgen), möglichst per Hand, Fenster reinigen, Ölstand, Reifendruck, Prüfen aller Wasserabläufe (Dachrinne umlaufend, Motorraum, Schiebe-Hebedach) und ggf. reinigen durch vorsichtiges ausblasen (Wasserabläufe befinden sich in den A-Säulen), alle Scharniere und bewegliche Außenspiegel mit Silikon einsprühen, im Motorraum Scharniere mit Ballistol oder Molikote behandeln. Pfropfen an der Innenseite der Motorhaube einfetten, innen feucht abwischen, Fenster innen mit Fensterreiniger säubern.
*monatlich: einen "schlüpfrigen" Untergrund suchen (i.e. Feldweg) und die Untersetzung inkl. der 3 Sperren mehrfach zu- und abschalten.
*alle 3 Monate: Gummipflege, i.e. Gummidichtungen und Leisten trocken blasen, nachwischen und entweder mit Hirschtalgfett einreiben, oder Spraydose von MB mit Motorkonservierungswachs benützen, oder Elaskon (vorsichtig) benützen.
*nach Geländeeinsatz und Sauwetter: gründliche Reinigung, Abläufe öffnen, Feuchtigkeit innen mit Zeitungspapier aufnehmen, nachprüfen der Radschrauben, Fahrzeug auf Beschädigung untersuchen und ggf. mit Lackstift nacharbeiten, Türgummis einfetten.
* nach längerer Trockenzeit: den unteren Scheibengummi anheben und die Restfeuchtigkeit mit Lösch- bzw. Filterpapier, 3 bis 4 mal gefaltet, über die gesamte Scheibenbreite aufsaugen, dann unter den Gummi Konservierungsspray (vorsichtig) applizieren.
*mindestens halbjährlich: Fahrzeuglack wachsen, Gummidichtungen und Leisten mit Talg einreiben, Gummidichtungen an die Türen mittig abziehen und Untergrund auf Rost untersuchen (dabei möglichst gegen Rost vorbehandeln).
*zum Herbst: Unterbodenschutz kontrollieren lassen und ggf. erneuern lassen, Rostvorsorge an den neuralgischen Stellen (Türen unter Gummi, Scharniere, Fenster, Abläufe).
*jährlich: Service bei MB und/oder mit einem bewährten G-Offroad Spezialisten (z.B. GfG, GZR die G-Manufaktur, LeTech, ORC, Unger GbR, etc.) die erweiterte Technik-Kontrollen-Checkliste durchgehen.
*einmal im Leben des G: von einem bewährten Spezialisten (z.B. AR-Autorostschutz in München) konservieren lassen (i.e. Hohlräume mit Fluid Film fluten und den Unterboden mit Mike Sanders behandeln).
becasse
Suchst Du eine Arbeitsanweisung für Dein Fuhrparktechniker?
Das was Du wöchentlich machen willst bei 2 G's damit bist Du 7/24 beschäftigt, damit hast Du für den Rest keine Zeit mehr.
Außerdem haste vergessen auf dem Notizzettel aufzunehmen: Alle 2 Tage tanken...
Jetzt mal wieder zurück zur Realität. Du hast ein 400er, damit würde ich anfangen. Der Motor braucht neben dem normalen Service regelmäßige Pflege und Kontrolle und etwas Bewegung.
Wenn Du die Sperren 1 mal im halben Jahr aktivierst reicht das. Die Flüssigkeit solltest Du alle 2 Jahre mit der Bremsflüssigkeit wechseln. Die Schalter an den Sperren und am Verteilergetriebe, halten ca. 10 Jahre dann sorgen sie schleichend für Probleme.
Je tiefer der Matsch und der Dreck desto mehr Kühler must Du reinigen. Bei mir sitzt der Getriebeölkühler hinter der Vorderachse, der ist schon nach dem befahren eines feuchten Feldweges zu. Grill und Unterfahrschutz ausbauen um die Kühler zu prüfen macht aber durch aus Sinn, als Fahrer merkt man ja recht schnell wo man durchfährt. Also mit etwas Verstand und überlegen oder auch einfach mit dem Endoskop mal durch den Grill schauen.
Du musst Feuchtigkeit nicht aufnehmen, Klimaanlage laufen lassen hilft. So ein Sack mit Granulat (Luftentfeuchter) hilft auch. Schmeißte zwischen durch mal auf die Heizung, fertig. Ich habe die Teppiche gegen Gummifußmatten getauscht. Waren bei Ebay neu 35 Euro. Die schmeiße ich dem Kärcher zum fraß vor und dann in die Sonne, sehen danach aus wie neu.
Beim Thema Rostvorsorge und Unterbodenschutz habe ich so meine eigenen Ideen aber da scheiden sich die Geister. Ich würde den Rahmen und Verzinken dann ist Ruhe. Wenn Unterbodenschutz einmal ordentlich aufgebracht ist kann man das auch mal selber nachbessern.
Innenraum Reinigung mache ich erstmal immer mit ner Luftdruckpistole mit dünner langer Verlängerung, sonst wird Innenraum und Karosse gepflegt wie bei jedem anderen Auto auch.
Den Luftinnenraumfilter wechsele ich öfters.
Wenn man aus der Pflege eine DR Arbeit macht hat man keine Zeit mehr zu fahren...
Seit ich ein Training bei MB mitgemacht habe, fahre wann immer es geht im Gelände (@Gsemmel, Danke Gregor für die vielen Tipps). Einen Tipp habe ich leider nicht beherzigt -im Gelände immer langsam fahren -, das Ergebnis ergibt sich aus den angehängten Bildern (und kostet mich ca. 1.800 €).
Jetzt zum Thema Technischer Dienst: Der Matsch hängt überall, auch nach dem Waschen. Dieser muss vor dem Winter entfernt werden, sonst hängt sich das Salz fest.
Nach jeder Wasserdurchfahrt und Staubfahrt. immer die Reifen runter machen und die Löcher ausblasen, ich habe es leider hängen lassen mit dem Ergebnis, dass vorne rechts die Radschrauben fast fest waren. Ich habe diese in Balistol einlegen müssen. Die Lektion vergesse ich nicht mehr.
Was ich nie mehr bestellen würde: Designo Leder, es ist einfach zu empfindlich. Es muss ständig gefettet werden, sonst färbt es ab.
Hallo,
vlt. bekomme ich doch noch genauere Informationen obwohl der Thread schon etwas älter ist.
Ich habe gelesen die Trommelbremse stellt sich selbst nach (pro Raste 0,04mm) - und vorwärts und rückwärts getrennt. Jetzt habe ich die Trommelbremse zerlegt und gereinigt und beim Montieren der Trommel habe offensichtlich zu viel Spalt gelassen somit ist das Bremspedal sehr schwammig und ich glaube, ich wollte es nicht testen, bringe ich die Räder nicht mal mehr zum blockieren.
Meine geplante Vorgangsweise wäre,
Rad ab, rechtes Rädchen wie unten beschrieben einstellen und dann das linke und dann auf der anderen Seite. Nur mit dem zurückdrehen von dem Rädchen - geht das so einfach? ist meine mich zu erinnern, dass das ein Sägezahn ist, der verhindern soll, dass es sich zurückdreht?
Habe ich das richtig verstanden?
Beste Grüße aus Ösiland
Zitat:
@Crosshair091075 schrieb am 17. Juni 2015 um 23:12:45 Uhr:
Hi Tom,die Handbremse wird über die Trommeln nachgestellt.
Rad abschrauben und mit der Taschenlampe in die Radschraubenlöcher leuchten.
Dort findest Du ein Zahnrädchen.
Mit einem flachen Schraubendreher kann man das Rädchen hoch und runter drehen.
Drehe daran solange bis die Bremsscheibe sich nicht mehr drehen lässt.
Danach vier Rasten zurückdrehen und auf Leichtgängigkeit beim drehen der Bremsscheibe achten.Anders macht Bremse einstellen beim aktuellen G keinen Sinn.
Gruss
Cross
@Latzhose2 Der Beitrag betrifft nur die Nachstellung der Handbremse an einem G mit Scheibenbremsen. Die Trommelbremseneinstellung habe ich bei meinem Oldi Mercedes Benz überlassen. Mit einer schwammingen Bremse würde ich keine Meter fahren. Wahrscheinlich ist diese nicht entlüftet.
Zitat:
@Tomtr schrieb am 18. August 2021 um 15:01:05 Uhr:
@Latzhose2 Der Beitrag betrifft nur die Nachstellung der Handbremse an einem G mit Scheibenbremsen. Die Trommelbremseneinstellung habe ich bei meinem Oldi Mercedes Benz überlassen. Mit einer schwammingen Bremse würde ich keine Meter fahren. Wahrscheinlich ist diese nicht entlüftet.
Ich habe aber nix an den Leitungen herumgebastelt, geschweige denn irgendwo die Leitungen geöffnet - darum würde es mich wundern wenn da Luft drinnen wäre
Du stellst dar, dass du die Trommelbremsen gereinigt und wieder zusammengebaut hast. Bei der Bremstrommel werden beim Betätigen des Bremspedals die Bremsbacken gegen die Innenseite der Bremstrommel gedrückt und das Rad wird somit abgebremst. Damit Du bei vollem Druck nicht einem mehr eine Vollbremsung hinbekommst, müsstest Du erheblichen Abstand gelassen haben und das auf beiden Seiten.
Wie schon gesagt, ich würde zunächst die Bremsflüssigkeit prüfen und das System entlüften. Dies würde ich aber machen lassen.
Zitat:
@Tomtr schrieb am 19. August 2021 um 09:09:41 Uhr:
Du stellst dar, dass du die Trommelbremsen gereinigt und wieder zusammengebaut hast. Bei der Bremstrommel werden beim Betätigen des Bremspedals die Bremsbacken gegen die Innenseite der Bremstrommel gedrückt und das Rad wird somit abgebremst. Damit Du bei vollem Druck nicht einem mehr eine Vollbremsung hinbekommst, müsstest Du erheblichen Abstand gelassen haben und das auf beiden Seiten.Wie schon gesagt, ich würde zunächst die Bremsflüssigkeit prüfen und das System entlüften. Dies würde ich aber machen lassen.
Ich habe viel zu viel Abstand gelassen - mein Pfusch
@ Latzhose
Wo bekomme ich genauere Informationen zur Reparatur 😕😕😕? Da wo man genauere Daten vom Fahrzeug preisgibt 😁😁😁.
Mit solche Informationen wie "Ich habe gehört" sollte man nicht an der Bremse reparieren. Denn so wie es aussieht wurde die Grundeinstellung der Bremsbacken der Trommelbremse nicht durchgeführt. Damit bremst kein Auto!!!
Zitat:
@Balmer schrieb am 19. August 2021 um 12:22:50 Uhr:
@ Latzhose
Wo bekomme ich genauere Informationen zur Reparatur 😕😕😕? Da wo man genauere Daten vom Fahrzeug preisgibt 😁😁😁.Mit solche Informationen wie "Ich habe gehört" sollte man nicht an der Bremse reparieren. Denn so wie es aussieht wurde die Grundeinstellung der Bremsbacken der Trommelbremse nicht durchgeführt. Damit bremst kein Auto!!!
Ich habe dann den Grundabstand am Stand eingestellt, Probefahrt mit Blockierbremsungen, nach Gefühl nachgestellt. (Zieht links rechts, gescheckt welche Seite früher blockiert etc., am Stand Freigang etc.) Bei der letzten Begutachtung alles tutti.