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Superchargernutzung bei Firmenwagen?

Tesla
Themenstarteram 6. August 2019 um 13:28

Wenn ich mir das auf der Tesla Homepage durchlese:

"Supercharger Fair Use (Verwendung der Supercharger)

Um sicherzustellen, dass Supercharger für ihre Zwecksetzung zur Verfügung stehen, bitten wir Sie, Ihr Fahrzeug nicht an unseren Superchargern zu laden, soweit Sie ihr Fahrzeug

- als Taxi,

- für vermittelte Mitfahrgelegenheiten (über UBER, Lyft oder ähnliche Dienstleister),

- zum Zwecke des kommerziellen Transports oder der kommerziellen Belieferung,

- für öffentliche oder staatliche Zwecke, oder

- für sonstige kommerzielle Zwecke oder Unternehmungen nutzen"

Dann darf ich meinen Tesla Firmenwagen nich am Supercharger laden?

Höre gern.

Gruß

Leffe

32 Antworten

Zitat:

@chd schrieb am 7. August 2019 um 15:04:41 Uhr:

Zitat:

@ballex schrieb am 6. August 2019 um 19:26:45 Uhr:

Der Grund für die Einführung der fair-use-policy war unter anderem das exzessive Laden von manchen Fahrern an z.B. einem Supercharger in der Nähe ihres Wohnortes und damit der Blockierung für Durchreisende, ...

Das kann nicht sein, denn Supercharger statt Heimlader ist explizit erlaubt:

https://www.tesla.com/de_DE/about/legal?#supercharger-fair-use

Supercharger Fair Use Policy

Einleitung

Wir bauen kontinuierlich unser globales Netzwerk an Supercharger-Ladestationen („Supercharger“) aus, um private Langstreckenfahren zu ermöglichen und denjenigen eine Ladelösung zu bieten, die keinen unmittelbaren Zugang zu Lademöglichkeiten zu Hause oder am Arbeitsplatz haben. Hierdurch beschleunigen wir zugleich die Verbreitung von Elektrofahrzeugen.

Das von mir angesprochene Problem mit "Heimladern" wurde vielmehr in diesem Passus dargestellt:

Zitat:

Zudem sind wir berechtigt, Maßnahmen zur Gewährleistung der Verfügbarkeit der Supercharger im Sinne ihrer Zwecksetzung vorzunehmen.

Man hat das eingeführt, weil - zumindest in den USA - es Fahrer gab, die ihr Auto abends am SuC abgestellt haben, dann nach Hause gelaufen/gefahren sind und das Auto erst am nächsten Tag (oder noch später) abgeholt haben. Erst später wurden dann die Blockiergebühren nach Vollladung eingeführt, nachdem es wohl immer noch Leute gab, die ihr Fahrzeug zu lange stehen gelassen haben und damit andere blockiert haben. Mit Einführung der Blockiergebühren wurde das Problem nachhaltig behoben.

Mir erschließt sich in der Diskussion hier nicht so ganz, warum aus dem Thema so ein "Problem" gemacht wird. Das Letzte was Tesla machen wird, ist geschäftlich angemeldete Fahrzeuge, die insbesondere in Europa auf wichtigen Dienstwagen-Märkten (D, A, CH, NL,...) die die Supercharger in Form normaler Langstrecken-Infrastruktur nutzen, vom Laden dort auszuschließen. Sie werben - wie bereits hier im Thread mehrfach erwähnt - mit der Nutzung der Infrastruktur für Firmenwagen aktiv und gerade S/X haben einen sehr hohen Anteil an Firmenkunden - hätten sie Kosten sparen wollen oder Firmenwagenfahrer vom SuC "weghaben" wollen, hätte man bei S/X jetzt nicht wieder das kostenfreie Laden am SuC für S/X eingeführt - auch eine Überlastung der SuC sehe ich nicht am Horizont auftauchen, da weiterhin ausgebaut wird.

Wer daran ernsthaft zweifelt, dass er problemlos mit seinem Firmenwagen an den SuC laden können wird, der sollte nochmal bei Tesla direkt vor dem gewerblichen Kauf nachfragen - ich halte das aber nicht für notwendig, auch nicht vor dem kurz bevorstehenden Kauf unseres nächsten gewerblich genutzten Teslas.

Zitat:

@ballex schrieb am 7. August 2019 um 17:44:59 Uhr:

Zitat:

@chd schrieb am 7. August 2019 um 15:04:41 Uhr:

 

Das kann nicht sein, denn Supercharger statt Heimlader ist explizit erlaubt:

https://www.tesla.com/de_DE/about/legal?#supercharger-fair-use

Supercharger Fair Use Policy

Einleitung

Wir bauen kontinuierlich unser globales Netzwerk an Supercharger-Ladestationen („Supercharger“) aus, um private Langstreckenfahren zu ermöglichen und denjenigen eine Ladelösung zu bieten, die keinen unmittelbaren Zugang zu Lademöglichkeiten zu Hause oder am Arbeitsplatz haben. Hierdurch beschleunigen wir zugleich die Verbreitung von Elektrofahrzeugen.

Das von mir angesprochene Problem mit "Heimladern" wurde vielmehr in diesem Passus dargestellt:

Naja, in dem Passus geht es eher um "Ladesäulenblockierer". Tesla hat dafür mit der Blockiergebühr eine Lösung gefunden.

Ändert aber nichts daran, dass ich so oft und so viel ich will gratis am Supercharger laden kann (wenn ich wegfahre <= voll).

Zitat:

...

Mir erschließt sich in der Diskussion hier nicht so ganz, warum aus dem Thema so ein "Problem" gemacht wird.

Weil sich Dein Beitrag so liest, als dürfte man den Supercharger nur nutzen, wenn man Langstrecke fährt. Es ist aber so, dass jeder (private) Tesla-Fahrer ohne Einschränkung am Supercharger laden kann.

Das war für mich damals wichtig, weil ich weder zu Hause, noch in der Arbeit eine Lademöglichkeit hatte...

Mit "im Sinne ihrer Zwecksetzung" im Text ist schon ihr Primärziel der Langstreckenermöglichung durch das "Superchargernetzwerk" gemeint, so interpretiere ich das zumindest, so bewirbt es ja auch Tesla und der Ausbau ist auch klar darauf ausgelegt (Standorte hauptsächlich an Schnellstraßen und zwischen Städten, idR nicht in Wohngebieten). Dass man auch abseits der Langstrecke dadurch die Möglichkeit hat dort zu laden, wenn man das zu Hause nicht kann, ist davon unberührt, da hast du völlig Recht.

Mein zweiter Abschnitt bzgl. "Problem" bezog sich nicht auf deinen Beitrag, sondern auf das Thema Superchargernutzung bei Firmenwagen. Damit wollte ich nicht aussagen, dass "man den Supercharger nur nutzen [darf], wenn man Langstrecke fährt" - nur den Hauptgrund für dessen Vorhandensein herausstellen.

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