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Subaru Outback 2006 vs 2010

Themenstarteram 3. Mai 2020 um 22:56

Hallo!

Ich hatte schonmal hier um Ratschlag gefragt, den Rat habe ich geschätzt. Kauf kam keiner Zustande, auch wegen der momentanen Situation.

So, nun ist es aber soweit. Wir habe die Wahl zwischen

- Subaru Outback 2006, Automat, Benzin, 199 000 km.

- Subaru Outback 2010, Diesel, ebenfalls um 199 000 km, viel Langstrecke.

Bei Kontrolle und Service waren beide.

Der 2010er kostet uns umgerechnet 2000 EUR mehr. Die Kostenrechnung mit Teibstoff und km kann ich selber machen. Das reinzubekommen, muss ich rund 3-4 Jahre damit fahren, bei den momentan rund 10.000km/Jahr. Unser Fahrprofil in den kommenden Jahren ist unklar, da wir wohl in einem Jahr beruflich umorientieren, und als Folge u.U. mehr fahren.

Für den 2006er spricht: billiger, wohl einfachere Technik, Automat.

Für den 2010er spricht: mehr Platz, Xenon (in Nord-Norwegen schon nicht unrelevant im Winter), geringerer Treibstoff-Verbrauch.

Bin beide gefahren, der 2010 gefällt uns schon ein Eck besser. Ich denke auch, dass der 2010er unabhängig von zukünftigem Wohnort (Diesel-Verbote sind für alle Optionen kein Thema) und Fahr-Kilometern, ein guter Allrounder ist, und sich bei Bedarf sicher auch gut verkaufen lässt.

Was meint ihr?

 

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13 Antworten

Finger weg von alten Subaru mit Diesel, der Motor ist eine Katastrophe, extrem unzuverlässig. Wenn Subaru, dann Benziner. Wobei die früher auch nicht sehr haltbar waren, weiß nicht, ob die Probleme 2006 schon gelöst waren, da musst du dich gut informieren.

Edit: Frag mal im Subaru Forum.

Hallo@PeterNorge ,

Die Benziner sind bei SUBARU die bessere Wahl, dazu die Automatik

fährt sich viel schöner. Das Baujahr ist nicht so schlimm, die Autos

halten bei regelmäßiger Wartung ewig.

Mein Rat wäre der Benziner, auf keinen Fall den Diesel nehmen.

Themenstarteram 3. Mai 2020 um 23:40

Danke für die Antworten! Ich dachte, die Problemem mit den Dieseln wären ab 2009/10 behoben gewesen. Der in Betracht gezogene Diesel ist ein EURO 5.

Alle Modelle mit Diesel vor 2010 haben wir ausgeschlosssen.

Bei der Kostenrechnung Steuer und Versicherung nicht vergessen.

Themenstarteram 4. Mai 2020 um 10:10

Hallo Alexander, danke!

Ich wohne in Norwegen. Bei uns gibt es da keine Unterschiede zw. Diesel und Benziner bzgl. Abgaben, ausser beim Treibstoff und dessen Preis.

Viele Grüße aus dem Norden,

Peter

 

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 4. Mai 2020 um 09:21:15 Uhr:

Bei der Kostenrechnung Steuer und Versicherung nicht vergessen.

Themenstarteram 6. Mai 2020 um 15:09

Hallo! Gut, wir hatten einen 2010er auserkoren, der potentielle Verkäufer hat den Wagen zur Kontrolle gebracht. Resultat: Motor tipp-top, aber Kupplungsschaden, der 2. schon, scheinbar ein weiteres Problem der Wagen. Schade.

Sehen uns nach etwas anderem um. Ich danke euch für die Informationen!

Das ist kein generelles Problem von Subaru. Die Kupplungen der Diesel sind zwar etwas schwach ausgelegt für das Drehmoment, aber man muß auch gucken, wie der Wagen genutzt wurde.

Wurde viel mit Anhänger gefahren und war der Fahrer vielleicht nicht ganz so geschickt im Umgang mit der Kupplung, ist die schnell hin. Da sind 100tkm pro Kupplung nich tungewöhnlich.

Beim Diesel, (Egal bei welchem) sollte man die Kupplung grundsätzlich nicht Gleichzeitig mit dem Gaspedal betätigen.

in begründeten einzel Fällen kann man vom Grundsatz abweichen.

Wer immer mit Gas & Kupplung anfährt, (so, wie wir das alle so gelernt haben) schrottet man heutzutage die (Diesel)Kupplung.

Warum?

- Die Endübersetzung vom Getriebe ist lang, um das Drehzahlniveau Dieselkompatibel zu senken.

Der Diesel hat meist wenig genutztes Drehzahlband, es wird erwartet zwischen 1500 und 2000/min fahren zu können. Damit müssen auch die Gangsprünge klein bleiben. Gänge, die man bis 3000 ziehen mus, damit der nächste Anschließt, sind nicht Kunden-kompatibel.

- Damit wird auch der erste Gang ehr ein 1.5ter Gang.

> Man muss also mehr Kraft an der Kupplung aufwenden, wie beim Benziner(getriebe) in gleicher Lage.

Der Diesel neigt aber zum Turboloch, sodass man schnell geneigt ist, mit 1700/min anzufahren.

Diese höhere Drehzahl, in Verbindung mit dem langen ersten Gang, produziert viel Leistung an der Kupplung.

Arbeit Leistung/Zeit. Also Kraft x Drehzahl / Zeit.

Fahre ich schneller mit schleifender Kupplung an, übertrage ich mehr Kraft und brauche mehr Drehzahl. Die Leistung steigt annähernd Quadratisch, die Zeit ist Kurz, geht aber in die Arbeit, die am Kupplungbelag gearbeitet hat, nur Linear ein.

Lasse ich mit wenig Drehzahl, und wenig Kraft ewig schleifen, so Steigt die Arbeit linear mit der Zeit und ist ehr gering.

Mir ist bekannt, das man mit "Kupplungs-schonendem Fahren" bei so einer Auslegung bestenfalls "Fahrt aufnimmt". mit "Beschleunigen" hat das nix zu tun.

Wer die 0-100-Werte im Prospekt nachtesten will, braucht eben nach 30 Durchgängen eine neue Kupplung.

Der "Kuppungsberbrauch" wird ja nicht angegeben.

Schön erklärt. Aber wie du schon sagst, es hat einen Haken: Anfahren ohne Gas ist zwar kupplungsschonend, aber im normalen Verkehr wenig praktikabel, da man zu langsam in Gang kommt. Und gibt man etwas Gas, ist man schnell im Bereich, wo durch den Lader schon volles Drehmoment anliegt. Wenn man dann noch einen etwas lahmen Fuß hat und die Kupplung etwas schleifen läßt, grillt man sie schnell.

Ich habe das mal beim Firmen-Opel bemerkt (allerdings Turbo-Benziner): Fährt man an, ohne Gas zu geben, gibt der wagen beim Loslassen der Kupplung selbständig etwas Gas, so dass man ruckfrei anfahren kann und das Abwürgen weitestgehend verhindert wird. Gleichzeitig aber auch so wenig, dass die Kupplung nicht unnötig belastet wird.

Naja und nun stelle man sich den Fahrer vor, der den Diesel mit beladenem Anhänger am Berg anfahren oder gar rangieren will. 2000 Umdrehungen, langes Schleifen, das macht keine Kupplung lange mit.

Themenstarteram 7. Mai 2020 um 23:10

Danke Frank, ein interessanter Kommentar!

Hat mich dazu bewegt, mal über die Unterschiede Benziner/Diesel genauer nachzulesen.

Danke,

Peter (relativ Diesel-unerfahren)

Zitat:

@FrankmitBoxer schrieb am 7. Mai 2020 um 12:54:29 Uhr:

Beim Diesel, (Egal bei welchem) sollte man die Kupplung grundsätzlich nicht Gleichzeitig mit dem Gaspedal betätigen.

in begründeten einzel Fällen kann man vom Grundsatz abweichen.

Wer immer mit Gas & Kupplung anfährt, (so, wie wir das alle so gelernt haben) schrottet man heutzutage die (Diesel)Kupplung.

Warum?

- Die Endübersetzung vom Getriebe ist lang, um das Drehzahlniveau Dieselkompatibel zu senken.

Der Diesel hat meist wenig genutztes Drehzahlband, es wird erwartet zwischen 1500 und 2000/min fahren zu können. Damit müssen auch die Gangsprünge klein bleiben. Gänge, die man bis 3000 ziehen mus, damit der nächste Anschließt, sind nicht Kunden-kompatibel.

- Damit wird auch der erste Gang ehr ein 1.5ter Gang.

> Man muss also mehr Kraft an der Kupplung aufwenden, wie beim Benziner(getriebe) in gleicher Lage.

Der Diesel neigt aber zum Turboloch, sodass man schnell geneigt ist, mit 1700/min anzufahren.

Diese höhere Drehzahl, in Verbindung mit dem langen ersten Gang, produziert viel Leistung an der Kupplung.

Arbeit Leistung/Zeit. Also Kraft x Drehzahl / Zeit.

Fahre ich schneller mit schleifender Kupplung an, übertrage ich mehr Kraft und brauche mehr Drehzahl. Die Leistung steigt annähernd Quadratisch, die Zeit ist Kurz, geht aber in die Arbeit, die am Kupplungbelag gearbeitet hat, nur Linear ein.

Lasse ich mit wenig Drehzahl, und wenig Kraft ewig schleifen, so Steigt die Arbeit linear mit der Zeit und ist ehr gering.

Mir ist bekannt, das man mit "Kupplungs-schonendem Fahren" bei so einer Auslegung bestenfalls "Fahrt aufnimmt". mit "Beschleunigen" hat das nix zu tun.

Wer die 0-100-Werte im Prospekt nachtesten will, braucht eben nach 30 Durchgängen eine neue Kupplung.

Der "Kuppungsberbrauch" wird ja nicht angegeben.

Ich hatte einen Outback von 2006 mit der 2.5l-Maschine. Gekauft habe ich ihn 2014 mit 60.000km und bin ihn bis 2019 und 135.000km gefahren.

Der Wagen machte bis auf einen undichten Blindstopfen am Kühler und einem neuen Auspuff nach 12 Jahren nie Probleme. Als anfällig gilt die Zylinderkopfdichtung, da der 2.5l-Motor eine aufgebohrte Variante des 2l-Motors ist und somit relativ wenig Fleisch für die Dichtung übrig bleibt. Dieses Problem wurde aber 2003 deutlich reduziert.

Rosttechnisch gab's nie ein Problem, wobei ich gleich zu Beginn meines Besitzes einen Unterbodenschutz machen lies.

Verbrauch lag bei mir so um die 9.9l/100km über die 75.000km.

Von den Subaru-Dieseln würde ich die Finger lassen, von denen hört man nix gutes. Die Benziner hingegen sind zwar keine Power-Pakete, aber zuverlässige Begleiter für den Alltag. Einzige Ausnahme, der 3.0R mit 245PS. Da geht schon was weiter und der Motorlauf ist ein Hammer. Allerdings gehen dann auch gut 12l/100km durch die Leitung...

Grüße,

Zeph

Themenstarteram 13. Mai 2020 um 12:16

Hallo!

So, am Ende ist es doch ein 2010er Outback Diesel geworden. Wir hatten ein sehr gutes Angebot, erheblich günstiger als Alternativen (einschl. 2006er Outback Benzin), mit Service und Checks. Sind auch einen Outlander 2007 probegefahren - hat uns nicht zugesagt.

Wir sind dann mit dem Subaru von Oslo nach Narvik durchgefahren, keine Probleme. Rund 5.3 - 5.5L/100km "Autobahn" (in Norwegen eher Landstraße mit Stadtdurchfahrten), 6 L/100 gemischt. Sitze komfortabel, Fahrverhalten topp, Beinfreiheit vorne ideal (bin 190cm). Einzig das Nahlicht ist miserabel, werden da mal die Birnen tauschen.

Nun mal sehen, wie sich das Auto auf längere Zeit bewährt....

Vielen Dank nochmal für alle Beiträge und Hilfen!

Gruss aus der Arktis,

Peter

Glückwunsch zum "Neuen", allzeit gute Fahrt........Gruss aus B....

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