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Stahl transportieren ....

Themenstarteram 23. Februar 2012 um 12:27

Hallo,

 

wer von euch hat schon Stahl (Baustahl) etc. transportiert.

Ich selbst fahre zur Zeit einen Tandemzug im Kombi Nahverkehr.

Vor kurzem wurde mir ein Job als Fahrer auf einem Sattelzug in einem Stahlgroßhandel angeboten.

Da ich in diesem Bereich so gut wie keine Ahnung habe, wäre es schön wenn ihr eure Erfahrungen hier reinschreiben würdet. Was kommt, oder was würde da auf mich zukommen?

Allein schon die geregelten Arbeitszeiten 42 Stundenwoche wäre ein Traum. Der Anfangslohn würde auch passen.

Also, ich freue mich auf eure Einträge

 

Danke schonmal im vorraus.

LG

 

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 10. März 2012 um 18:10

hallo,

ich hatte vergangenen Mittwoch ein Probetag. Also dieser Job ist gar nicht schlecht soweit ich das nach einem Tag beurteilen kann. Die LKW's sind spezielle Stahltransporter. Also alles halb so wild mit der Ladungssicherung. Wir fingen morgens um 7 Uhr an und hatten bereits am 14:30 Feierabend :D

Aber in der Saison April-September geht es zur Sache da können es auch mal 10 h täglich werden. Damit habe ich aber kein Problem.

Ich hoffe das die mich nehmen! In der engeren Auswahl bin ich schon mal :D

Vielen Dank für eure kompotenten Antworten.

lg

 

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Ist bei mir zwar schon länger her-aber ich hab das mal mit einem Tieflader-Sattel gemacht.

Das Wichtigste ist die Ladungssicherung und das Auf/Abladen..was sehr zeitaufwendig ist;)

Ein paar schöne Bilder gibt es auf www.ladungssicherungskreis.de

Gruß Volker

Zitat:

Original geschrieben von M 320ci

 

Allein schon die geregelten Arbeitszeiten 42 Stundenwoche wäre ein Traum. Der Anfangslohn würde auch passen.

Hallo,

das sind doch schon mal zwei schlagende Argumente.

Beim Transport von Stahl wird schon ziemlich auf Sicherheit geachtet. Und da es ein Stahlgroßhandel ist, sind die Fahrzeuge genauso aufgebaut, das sie auch zweckmäßig sind.

Du wirst Baustellen und die stahlverarbeitende Industrie beliefern.

Gruß

Frank

Themenstarteram 23. Februar 2012 um 19:42

Nicht das ich was gegen gute Arbeitszeiten oder gute Bezahlung hätte, aber den Job den ich mache, muss mir absolut zusagen.... sonst kann ich morgens nicht aufstehen. Das ist den Luxus den ich mir gönne :D

Deswegen wollte ich hier positive oder negative Meinungen von euch hören damit ich diesen Job im Vorfeld besser einschätzen kann.

Meine eigenen Erfahrungen werde ich nur machen indem ich das Angebot annehme, das weiss ich nur zu gut.

lg

 

am 23. Februar 2012 um 21:27

Ich habe viel Stahl gefahren früher. Allerdings kein Baustahl sondern Coils mit Aufliegern mit Coilmulde oder auf Einwegpaletten liegende Coils und auch Bleche.

Manchmal auch mehrere Tonnen schwere Blöcke (die gingen dann aber meistens nach Hamburg zum Hafen und dann weiter nach Taiwan, China, Singapur)

Die Bleche und Coils gingen meist zu Automobil-Zulieferbetrieben oder zu Metall-Firmen.

Manchmal auch Trapezbleche für Großbaustellen (Parkhäuser, Industriehallen). Da war es immer wichtig im Zeitplan zu sein, da ein Krantermin vereinbart war, um das Zeugs runterzuheben.

Habe viel bei Buderus Edelstahl in Wetzlar geladen und viel im Siegener Raum.

Es ist sehr zeitaufwendig. Man muss gurten ohne Ende und immer dabei stehen auf dem Auflieger, unter jede Palette Antirutschmatten legen, wenn der Stapler belädt.

Das persönlich fand ich immer am unangenehmsten da mit den Händen unter den schwebenden Paletten rumzumachen, um die Rutschmatten auszulegen.

Im Winter ist es kalt...im Sommer schwitzt man sich kaputt. Ich fand es weniger schön.

Aber es hat alles Vor- und Nachteile. Jetzt fahre ich Kühler..da hat man Arbeitszeiten rund um die Uhr und im Sommer brummt das Aggregat ständig...da war es mit den Planenaufliegern doch schöner..dafür muss man beim Kühler nicht die Seite 5 mal pro Tag auf und zu machen, wie beim Planenauflieger ;-) Und mit dem Kühler sieht man Ladungssicherungskontrollen sehr entspannt, da ja alles formschlüssig reingeladen wird. 33 Paletten Schlagsahne reingeschoben und Türen zu..das wars.

Schlecht ist das mit dem Stahl nicht..aber es macht halt etwas Arbeit...Auf Dauer wäre mir das nichts..das ist aber nur meine persönliche Meinung..

Ich sehe das auch so wie @xl420.

 

Wir liefern auch des öfteren Stahlprodukte zu Grosshändlern. War erst am Dienstag bei einem solchen in Ulm und habe dessen Auslieferfahrzeuge gesehen. Die sind speziell für solche Transporte ausgelegt, egal ob Sattel-oder Solofahrzeug. Je nach Einsatz auch mit Kran ausgestattet.

Natürlich müssen auch diese Fahrer die Ladung sichern, aber der Aufwand ist nicht annähernd so gross wie bei einem normalen Sattelauflieger.

 

Natürlich ist das eine bedingt schmutzigere Arbeit als wenn man nur den ganzen Tag fährt (z.B. Frigo). Aber die Fahrer tragen Arbeitskleidung und sind ja jeden Abend zuhause. Evt. sind bei dem von Dir anvisierten Händler ja auch Wasch/Duschräume vorhanden. 

 

Für mich hört sich das ganz gut an was Du schreibst und wenn Du sowas suchst solltest Du es ausprobieren.

 

Gruß Michi

Hallo,

Das was du vorhast ,habe ich 13Jahre lang,getan.

Inden letzten Jahren hat sich da sehr viel getan,gerade was Ladungssicherung betrifft.

Wen du den Betonstahl, nur zu Grosshändlern fährst,ist der Job OK,aber wehe du hast es mit einem Grosshändler zutun,da wo du Baustellen belieferst,da ist es Satz das du alles fährst(Matten,Langeisen,Geschnitten+Gebogen,Träger u.s.w...) Da stellt sich jeden Tag die frage wie mach ich das alles fest.Das wird dir sogut wie nie gelingen,und die Jungs von der Aufsicht werden deine besten Freunde.

Soll es ein Fahrzeug mit Kran sein?

Das gute wird sein das du im Nahverkehr bist,aber Arbeiten musste ich kräftig.

400 km fahren,Auf+Abladen,alles musste gemacht werden.

Also Fazit für mich:Nur zu Grosshändlern,den Rest würde ich nicht mehr Machen wollen.

Gruss Gritlie

Themenstarteram 28. Februar 2012 um 23:07

Naja, es soll alles im Umkreis von 100 km abspielen. Feste Kunden eben... aber auch Baustellen. Ich hab nix gegen körperliche Arbeit ... aber jeden Tag Malochen bis zum Umfallen da bin ich zu alt und hab schon zuviel erlebt.

Der mögliche neue Arbeitgeber wird das Auto schon vernünftig beladen und auch wissen wie man das macht - davon würde ich mal ausgehen - Ich hab auch Langeisen auch mit Überlänge gefahren - ich fand es sehr angenehm - ein Langeisenzug hat normalerweise richtige Spannvorrichtungen wo ein Stahlseil über die Ladung gelegt wird und dann stramm angeogen wird - viel Holz ist wichtig weil das daß Rutschen verhindert - Du weißt allerdings nie wie lange Du an den Entladestellen warten mußt und somit dürfte die vorgegebene Arbeitszeit wohl eher graue Theorie sein ;)

Aloha aus Berlin

Themenstarteram 10. März 2012 um 18:10

hallo,

ich hatte vergangenen Mittwoch ein Probetag. Also dieser Job ist gar nicht schlecht soweit ich das nach einem Tag beurteilen kann. Die LKW's sind spezielle Stahltransporter. Also alles halb so wild mit der Ladungssicherung. Wir fingen morgens um 7 Uhr an und hatten bereits am 14:30 Feierabend :D

Aber in der Saison April-September geht es zur Sache da können es auch mal 10 h täglich werden. Damit habe ich aber kein Problem.

Ich hoffe das die mich nehmen! In der engeren Auswahl bin ich schon mal :D

Vielen Dank für eure kompotenten Antworten.

lg

 

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