Spritkosten für Probefahrt bezahlen?
Wir haben im Rahmen der Jako-o-Aktion für den T5 Multivan Starline eine Probefahrt mit einem Regensburger VW-Händler vereinbart. Wir haben definitives Kaufinteresse, spätestens Ende Sommer 2007 wollen wir einen Kleinbus kaufen, außerdem fahren wir derzeit auch schon ein Fahrzeug aus dem VAG-Konzern, nämlich einen Audi.
Der Händler gibt uns den Multivan trotzdem nur für zwei Stunden, was für ein Familien-Auto ausgesprochen knapp ist. Man kann sich in zwei Stunden kaum einen vernünftigen Eindruck von den Möglichkeiten des Innenraums und vom Fahrverhalten eines T5 in unterschiedlichen Situationen verschaffen. Die Krönung ist aber: Wir müssen den T5 auf eigene Kosten wieder volltanken! So etwas habe ich noch bei keiner Probefahrt erlebt, weder bei Opel, noch bei Mazda noch bei Mercedes und Smart.
Ist es bei VW generell üblich, dass man nach der Probefahrt wieder volltanken muss? Oder sind wir an einen ganz besonders freundlichen "Freundlichen" geraten?
23 Antworten
Guten Abend!
@Drahkke: Nein, habe ich nicht und werde ich auch nicht. Zum einen kann es ja durchaus sein, dass solch ein "Serviceverständnis" nur eine Momentaufnahme war, zum anderen leben wir auf dem platten Land. Hier sprechen sich Nachrichten, gute wie schlechte, schnell rum.
@t44u
Ich kann dir versichern, dass unser persönliches Auftreten durchaus anständig war. Auch die Zwerge waren unter Kontrolle und sind dem Verkäufer wenig (gar nicht) "auf den Sack" gegangen. Nebenbei bemerkt, ich finde toll dass jemand so viel Fähigkeit zur Emphatie hat und Verständnis für solche Verkäufer entwickeln kann.
Bei unserem letzten Kontakt mit einem anderen VW-Autohaus, eine Probefahrt mit dem Touran, haben wir das Auto auch anschließend gekauft. Klassische Probefahrtschnorrer sind wir also eher nicht.
Zu guter letzt noch eine Bemerkung, lieber t44u, auch wenn die "Startline-T5" günstiger sind, kann ich bei meinem Einkommen bei solchen Preisen nicht von "etwas Geld ausgeben" reden.
Liebe Grüße von Arne
Naja, bin selber Verkäufer und meisatens freundlich. Kenne allerdings auch Verkäufer die besser anderen Tätigkeiten nachgehen sollten.
Obwohl da gibt es vielleicht Leute die so über mich denken.
Hallo Alle Zusammen,
ich arbeite als VK bei VW und muss sagen wir machen es auch so das der Kunde nachtanken muss. (Wenn der Kunde das Fahrzeug kauft bekommt er das Geld natürlich wieder)
Zu dieser Jako-o Aktion wir haben seit anfang dieser Aktion jeden Tag auch Samstags das Fahrzeug 2 mal tägl. auf PF und 99,9% der "Kunden" kommen nur wegen den 50Euro!!
Wenn Ihr Euch mal in die Haut des Händlers versetzt würdet Ihr auch Tanken lassen!
Du bekommst am Tag x anrufe Termine werden vereinbart und keiner Fragt nach welcher Motor verbaut ist usw. da kann man schon merken das es sich wieder nur um einen Gutscheinjäger handelt.
Wenn Ihr doch Interesse am Multivan habt und nicht an dem Gutschein dann sagt dies dem Händler und verzichtet auf den Gutschein!!
Ganz schön anstrengend als Kunde...
Hallo!
Zitat:
Wenn Ihr doch Interesse am Multivan habt und nicht an dem Gutschein dann sagt dies dem Händler und verzichtet auf den Gutschein!!
Da hätte ich nicht mal ein Problem mit, aber letztendlich sollten die VW-Vertragshändler nicht auf den Kunden sauer sein, sondern auf die Abteilung bei VWN, die diese Aktion ins Leben gerufen hat. Daß sowas jede Menge "Schnäppchenjager" und "Noppi´s" anlockt, ist doch wohl sonnenklar. Ein schönes Auto fahren, und anstatt etwas dafür zu bezahlen, kriegt man sogar noch etwas geschenkt., Wie schön auch! Da kommen sicherlich viele von der "Geiz ist geil"-Bevölkerung, die im Leben keinen T5 kaufen wollen. Aber Schuld (wenn man davon reden kann) ist die Marketingabteilung von VWN, und nicht der Kaufinteressierte.
Ich finde es natürlich schade, daß ich, wenn ich ein Autohaus betrete und eine Probefahrt wünsche [weil ich ernsthaft an einem T5 interessiert bin], schief angeguckt werde, weil ich ein Angebot der VW-Werbung annehmen möchte. Die (!) haben mich doch überhaupt erst ins Autohaus gelockt. Unseren Caddy Life haben wir auch aufgrund der damaligen Werbung ("Volkscaddy"😉 gekauft. Da hätte der Verkäufer ja auch sagen können "So´n Mist, wieder nur ´n Volkscaddy - Kaum Marge dran.". Die Probefahrt, die ich hatte, brauchte ich auch vom Sprit her nicht bezahlen.
Ich habe mich jetzt auch von der Werbung des "Startline" anlocken lassen, weil ich den T5 unheimlich gut finde, und dies vielleicht mal eine einigermaßen günstige Möglichkeit des T5-Einstiegs wäre. Überall regnet es diese Werbung " und einen Gutschein über 50€ gibt es auch noch....". Und deshalb, liebe Autohäuser und Vertragshändler, seid sauer auf eure Werbeabteilung des Konzerns, und nicht auf die Leute, die sich daraufhin in die Autohäuser begeben.
Ich finde es aber schade und unverständlich, daß ich auf den Gutschein, den man mir anbietet, verzichten soll, damit der Händler mich besser und entgegenkommender bedient. Tut mir leid, ich bin auch Verkäufer, aber ich bediene meine Kunden auch so, wie ich selber behandelt werden möchte. Und das ist in (der manchmal Servicehölle) Deutschland leider gar nicht mehr selbstverständlich. 😕
Nichtsdestotrotz, ich freue mich auf meine Probefahrt, für die sich der Händler hoffentlich bald meldet, und wenn er das bisschen Sprit, was ich in den 1-2 Stunden verfahren sollte, bezahlt haben will, soll er es kriegen, auch wenn ich den Kopf schütteln muß. Vielleicht kann ich dann ja die Tankquittung gegen den Gutschein tauschen, und ein Stündchen länger fahren 😉 , dann sieht er zumindest, daß ich nicht deswegen gekommen bin!
Gruß
Albert
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Re: Ganz schön anstrengend als Kunde...
Zitat:
Original geschrieben von barney8301
Ich finde es aber schade und unverständlich, daß ich auf den Gutschein, den man mir anbietet, verzichten soll, damit der Händler mich besser und entgegenkommender bedient.
Wenn die Aktion beim Kunden zu diesem Eindruck führt, dann ist sie, marketingtechnisch gesehen, wirklich ein Desaster.
Nachdem wir jetzt die Probefahrt mit dem T5 gemacht haben, kann ich folgendes berichten: Wir mussten zwar tatsächlich wieder volltanken, die Spritkosten werden/würden aber vom Kaufpreis abgezogen, wie uns der Verkäufer sofort erklärte. Insofern geht das dann doch in Ordnung. Grundsätzlich halte ich es zwar für unverschämt, die Spritkosten für eine Probefahrt dem Kunden in Rechnung zustellen (ich habe so etwas noch nie erlebt). Aber im konkreten Fall dieser Jako-o-Aktion mag das okay sein. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass sich die "potenziellen" T5-Käufer bei den VW-Händlern zwar die Klinke in die Hand geben, um eine Probefahrt zu machen und so den 50-Euro-Gutschein zu ergattern, doch keiner zeigt nach der Probefahrt wirkliches Kaufinteresse. Ein wegen der Jako-o-Aktion sichtlich genervter VW-Händler (nicht der aus Regensburg, bei dem ich die Probefahrt machte) erklärte mir, dass er zwar seit Mitte Februar 30 bis 35 Probefahrten gehabt habe, doch kein einziger Interessent tatsächlich gekauft habe. Ich war der erste Kunde, der mit ihm tatsächlich über ein konkretes Angebot bis ins letzte Detail ging und derzeit mit ihm um den Preis feilscht (wir verhandeln noch immer, vielleicht kaufe ich sogar seinen Vorführwagen...). Der Regensburger VW-Händler, bei dem wir die Fahrt machten, war sehr freundlich und erklärte uns den Wagen ausführlich. Er nahm sich richtig viel Zeit (wirklich vorbildlich), ob wir bei ihm kaufen, ist aber noch unklar, derzeit vergleiche ich noch die unterschiedlichen Angebote. Der Regensburger VW-Händler meinte, dass der Vorführwagen ständig ausgebucht sei, wie viele danach tatsächlich kaufen, wollte er mir nicht sagen, aber ich könnte mir vorstellen, dass er innerlich auch etwas frustriert ist. Anders kann ich mir den Enthusiasmus nicht erklären, mit dem er mir selbst die kleinsten Details erklärte, als er nach einigen Minuten Gespräch gemerkt hatte, dass ich mich mit dem T5 und den unterschiedlichen T5-Varianten auskenne. Da merkte man ihm deutlich die Erleichterung an: Endlich einer, der sich für das Auto interessiert und nicht nur für den Gutschein.
Übrigens: Wenn VW-Händler aus dem Raum Regensburg/Passau/München/Amberg/Weiden hier mitlesen und einen Startline-Vorführwagen mit wenig Kilometern (<5000) in einwandfreien Zustand mit der 130-PS-TDI-Maschine verkaufen wollen, können Sie mir gerne eine PN schicken!
Eine Weisheit, die auch sogenannte "Verkaufsberater" in Autohäusern kennen, lautet: Kaufe nie ein Auto, ohne vorher eine Probefahrt damit gemacht zu haben. Zur Zeit bin ich (mein Passat ist jetzt 8 Jahre alt) auf der Suche nach einem neuen Gefährt. Ein T5 von VW kommt auch infrage, deshalb lese ich hier mit. Aber auch andere Mütter haben schöne Töchter. Und es gibt ja noch Träume, die unerfüllt sind ... also wollte ich den neuen Landrover Defender 110 probefahren. Ich habe mich - nach einiger Erfahrung mit der Hochnäsigkeit mancher Autoverkäufer - schon fast gefragt, ob ich als Pfarrer über genügend Reputation verfüge, in einem vornehmen Landrover-Jaguar-Autohaus um eine Probefahrt bitten zu dürfen ... Nun, meine Frau und ich wurden nicht mitleidig belächelt, sondern zuvorkommend behandelt. Allerdings sollten wir nicht mehr als 100 km verfahren und das Verfahrene nachtanken. Da zieht man die Grenzen eben auf diese Art und Weise ...
Sicherlich, auch wenn sie es nicht zugeben, hängt beim Verhalten von Autoverkäufern viel von der Frage/Einschätzung ab, ob sich ein (ernsthafter?) Interessent ein solches Fahrzeug leisten kann ... Aber ob sie das wirklich immer beurteilen können?
ich mische mal mit
ich bin verkäufer in einem vw und audi haus und bin daher zwar indirekt an der vwn aktion beteiligt, sehe aber aufgrund der markentrennung, ( meine hauptaufgabe ist im audi bereich ) von aussen her zu was im moment mit unserem startline passiert.
ich möchte unser team als freundlich und zuvorkommend bezeichnen. es ist also nicht so, das wir kunden eher als nervig ansehen, sondern als gerngesehene gäste. die von vw eingeführte aktion hat bei uns nicht wirklich viel freude hervorgerufen, es macht ja den anschein als wenn wir mittlerweile die leute bezahlen müssen damit sie zu uns kommen.
allgemein kann ich zu probefahrten sagen, wer ernsthaftes kaufinteresse zeigt, der bekommt was er will. wo liegt denn das problem, wenn ich ein auto kaufen will, sich jemand mit mir beschäftigt, sich mühe gibt und mir dann die tankkosten bei kauf sogar wieder gutschreibt. Wir haben etliche interessenten im hause, die sich beraten lassen, in die wir zeit investieren und angebote erstellen, die probefahrten durchführen, mit autos die wir als händler zu bezahlen haben, und dann später mit einem neuen re-import oder über`s internet verkauften fahrzeug wiederkommen.
logisch sind diese fahrzeuge billiger, ich kann doch aber als vernünftiger mensch nicht erwarten, das mir jemand einen guten service bietet, der ihn viel geld kostet und dann noch den besten preis.
ihr könnt ja mal versuchen im internet ne probefahrt zu machen. mir würde es nicht reichen, ein auto nur online sehen zu können.
es gibt genug verkäufer, die immer gerne den anschein machen, sie hätten es nicht nötig, meiner meinung nach kann es davon gar nicht genug geben, denn wir haben einen satten markt. wer guten service bietet wird wohl die derzeit tobende preisschlacht gewinnen, wir müssen nur durchhalten.
es ist doch aber eigentlich nur fair, wenn ich auch dort kaufe, wo ich vernünftig und zuvorkommend beraten werde und mich gut aufgehoben fühle. wenn cih erwarte das der händler in seinem preis immer weiter nachgibt, kommt doch irgendwann der punkt an dem er auch den service einkürzen muß, an dem nicht mehr genug gewinn bleibt, um genügen vorführwagen zu haben, an dem eben auch eine tankkostenrechnung für probefahrten zu viel wird, an dem eben einfach der service wieder dem preis angepasst wird...
ich bin auch ein freund davon, vernünftig zu verhandeln, denn ausserhalb des autohauses bin ich auch ein kunde der nciht unmengen an geld hat. ich weiß aber auch, das ich wenn ich billig kaufen will abstriche machen muß.
es kann sich keiner erlauben kunden zu verjagen, nicht dauerhaft. aber geht es hier wirklich um die zehn euro für`s nachtanken. tun die so weh. der händler trägt doch schon alle anderen kosten und hat eben das risiko das 50 leute fahren, aber nur einer kauft. und es wäre wohl unfair, diesem einen dann einen schlechten preis machen zu müssen, nur weil durch diesen verkauf die kraftstoffkosten wieder reingeholt werden müssen. leuchtet doch ein oder???
lg
Ich finde es an sich richtig den Wagen wieder volltanken zu müssen! Sofern man ein Auto im Anschluss dann wirklich bei diesem Händler kauft ist es aber genauso fair als Treuebonus diese Spritkosten erstattet zu bekommen. Aber aus Sicht des Händlers "borgen" sich viele Autos zum Spaß oder zum Verladen größerer Gegenstände, je nach Fahrzeugtyp. Das würde ich als Händler auch nicht wollen. Kunden werden grds. immer dreister heutzutage. Ich arbeite selbst bei einem Dienstleister und weis wovon ich rede ;-) ...und natürlich hätte ich auch keine Lust Sprit zu bezahlen bei einer Probefahrt, trotzdem würde ich es machen weil ich dafür Verständnis habe!