Sportlicher Zweitwagen

hallo ,
ich hoffe auf eure Hilfe bezüglich eines Neukaufs ...

ich suche einen sportlichen wagen der etwas an spass bieten sollte ..mein budget liegt bei 10 000.
er sollte ein reiner Sauger sein ...habe nur irgendwie so gar keine idee worauf ich da am besten achte um keine durchgelatschte möhre zu kaufen ...
hoffe auf denkanstöße und hilfreiche tipps von euch danke ..

pferdchen sollte er schon mindestens 200 haben .

liebe grüße

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@folli007 schrieb am 28. Mai 2019 um 19:29:03 Uhr:


Einen honda integra type r ist auch ganz nett , was sagt ihr ?

Ich hatte einen, kenne das Auto also sehr gut (zumindest wenn wir vom DC2 reden). Der Motor ist eine Bombe und auch extrem haltbar. Ich habe meinen mit 195.000km gekauft und mit 245.000km nach zwei Jahren wieder verkauft. Der hat jeden Tag (nachdem er warm war) den Begrenzer gesehen und macht irre Spaß. Das einzig größere was am Motor war, ist die durchgerostete Ölwanne nach 14 Jahren und 235.000km.

Vom Fahrverhalten, mal abgesehen vom fehlenden Hinterradantrieb --> super neutral und agil bis zum geht nicht mehr. Das Auto ist ein Skalpell auf der Straße, leichtfüssig (1100kg) und super präzise zu steuern. Das gilt für die Lenkung wie für den Motor. Alles reagiert auf die geringsten Einflüsse und geben super Rückmeldung.

Er ist schnell (235km/h Spitze), 6.5sec auf 100 und sparsam (8.5l/100km war so mein Durchschnitt).

Aber wenn der Wagen so super war, warum hab' ich ihn nach 2 Jahren wieder verkauft?

Einfache Antwort: Rost! Wenn sich der mal in den hinteren Radläufen eingenistet hat, bekommt man ihn kaum mehr in den Griff. Leider eine Krankheit bei vielen Hondas aus der Zeit (~1998 herum).

Zusätzlich ist der Wagen für's tägliche Pendeln völlig ungeeignet (aber das wusste ich). Er ist hart, laut und er hat keinen Tempomat. Ich hatte zu der Zeit immer zwei Autos auf Wechselkennzeichen und merkte einfach, das ich mit dem Prelude deutlich öfter unterwegs war. Zum Stehen war der Teg zu schade, also hab' ich ihn weiterverkauft und mir stattdessen einen Accord Coupè 3.0 geholt, der deutlich besser zum Pendeln passte.

Fazit der Teg ist eine tolle Rennsemmel und kann auch heute noch ohne Probleme mit in etwa gleichstarken Autos von den Fahrleistungen mithalten. Aber wenn du wirklich mit so einem liebäugelst, dann ist das ein richtig altes Auto (~21 Jahre). Er war schon damals ein Exot und Ersatzteile sind richtig teuer, falls man sie überhaupt noch bekommt.

Grüße,
Zeph

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In deinem Budget wird es für ein klassisches Coupé aus Fernost nicht reichen. Außer du willst ein Bastelobjekt.

Für 10t € gibt es hier zu Lande einige schöne Fahrzeuge, aber eher aus deutscher Produktion.

BMW Z4, Mercedes SLK, Audi TT,

Aus Fernost fallen mir dagegen nur zwei vernünftige Möglichkeiten ein die vernünftig unter 10t € zu bekommen sind:
Honda Civic Type R (der alte mit 200PS aus dem Sauger)
Mazda MX-5 NC 2.0 (160PS auf ~1150kg sind auch nicht ohne)

Wenn es auch eher unvernünftig mit höheren laufenden Kosten sein darf? Da gäbe es einmal das Hyundai Genesis Coupé.
Ja, der Wagen ist nicht so durchdacht und spielt eher in der 250PS Liga bei den Fahrleistungen, hat auch einigen Tests nicht sonderlich gut abgeschnitten. Aber im Budget gibt es schon knapp ein paar und wenn du bereit bist mal ein anderes Fahrwerk einzubauen ist der Wagen trotzdem sehr flott und spaßig, dazu V6 Sound und im Kern sicherlich nicht unzuverlässig.

Hier mal zwei Angebote die interessant sein könnten:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=270894392 (im Kundenauftrag)
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=278068133

Oder ein Nissan 350Z, welcher durchaus ein wenig flotter ist als das Nissan Genesis Coupé und im Kern auch sehr solide ist, Verschleißteile sind hier halt durchaus recht teuer. Eine solide unverbastelte Basis sollte aber zu bekommen sein und bei wenigen Jahreskilometern als Zweitwagen macht es ja nicht so viel aus wenn die Reifen oder Bremsen nicht mehr die allerneusten sind sondern schon zur nächsten Saison gewechselt werden müssen.

Zitat:

@folli007 schrieb am 28. Mai 2019 um 16:06:21 Uhr:


Liebäugle auch mit dem s2000

Für einen gescheiten S2000 musst Du aber Dein Budget verdoppeln.

Moin,

Angebote gibt es genug - allerdings sind deine Wünsche doch etwas seltsam. Ob Sauger oder Turbo ist doch Latte - der Motor muss gut aufs Fahrzeug und dessen Charakter abgestimmt sein. Ob nun 3L.Sauger oder 2L Turbo ist doch am Ende Latte. Daneben interessiert einzig noch - ist das Ding solide, ne Wartungszicke oder ein Groschengrab.

Dann solltest du dir glaube ich klar werden, was 10.000€ bei diesen Autos bedeuten und was das für Folgen hat. Die meisten Auto für den Preis sind um 10 Jahre oder gar älter. Das bedeutet - Verschleiß und Kosten und Teile für diese Autos sind auch in der Regel teuer/hoch. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du dir dessen so bewusst bist, denn du scheinst ziemlich festgelegt auf die 10.000€ zu sein. Vielleicht solltest du tatsächlich etwas an der Leistung sparen - damit das Auto jünger ist und weniger Risiken beinhaltet. Als Beispiel - mein Auto ist jetzt 9 Jahre und jetzt erwischt mich die Schwachstelle Getriebesynchronisation - macht mal eben runde 1500€. Kaufst du so ein Auto jetzt für runde 10.000€, dann kann dir das auch innerhalb von 6 - 12 Monaten blühen (und weil das streng genommen Verschleiß ist, wird es mit Gewährleistung schon nicht leicht).

Der schon erwähnte MX5 macht mit 160 PS (und selbst mit 128 PS) irre Spaß, ich denke ein 325i kann das bestenfalls genauso. Vorteil - Auto jünger oder billiger, auch im Vergleich bzgl. Der Folgekosten.

Nehmen wir mal sportliche/unterhaltsame Autos als Maßgabe - dann fängt das ganze bei nem Renault Twingo RS, einem Suzuki Swift Sport, einem Polo GT, einem Fiesta S usw. an und geht eben bis hin zu Roadstern wie Audi TT, BMW Z4 oder Mercedes SLK oder zu Coupes wie einem 3er oder 6er Coupe.

Sprich - es gibt irre viel Auswahl. Übrigens ein S2000 für unter 15000€ (wahrscheinlich sogar unter 17500€) ist meiner Meinung nach ein riskantes Spiel, es gibt kundige Szenekenner, die gehen sogar soweit und sagen - unter 25000€ sind 99% verunfallt und daher mit großer Vorsicht zu genießen. Die meisten wirklich guten wechseln den Besitzer auch meistens innerhalb der Szene und tauchen gar nicht erst auf dem normalen Markt auf.

LG Kester

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 28. Mai 2019 um 18:33:10 Uhr:


Moin,

Angebote gibt es genug - allerdings sind deine Wünsche doch etwas seltsam. Ob Sauger oder Turbo ist doch Latte - der Motor muss gut aufs Fahrzeug und dessen Charakter abgestimmt sein. Ob nun 3L.Sauger oder 2L Turbo ist doch am Ende Latte. Daneben interessiert einzig noch - ist das Ding solide, ne Wartungszicke oder ein Groschengrab.

naja , ob das so latte ist ,ich las bzw hörte das turbos deutlich zickiger und auch teurer im gesamten sind .

Dann solltest du dir glaube ich klar werden, was 10.000€ bei diesen Autos bedeuten und was das für Folgen hat. Die meisten Auto für den Preis sind um 10 Jahre oder gar älter. Das bedeutet - Verschleiß und Kosten und Teile für diese Autos sind auch in der Regel teuer/hoch. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du dir dessen so bewusst bist, denn du scheinst ziemlich festgelegt auf die 10.000€ zu sein. Vielleicht solltest du tatsächlich etwas an der Leistung sparen - damit das Auto jünger ist und weniger Risiken beinhaltet. Als Beispiel - mein Auto ist jetzt 9 Jahre und jetzt erwischt mich die Schwachstelle Getriebesynchronisation - macht mal eben runde 1500€. Kaufst du so ein Auto jetzt für runde 10.000€, dann kann dir das auch innerhalb von 6 - 12 Monaten blühen (und weil das streng genommen Verschleiß ist, wird es mit Gewährleistung schon nicht leicht).

ganz so versteift bin ich da nicht , ich wollte oder möchte halt erstmal schauen was dieses budget überhaupt hergibt.
aber es kristalisiert sich ja raus , dass das nichts allzu vernünftiges sein kann /wird... was meinst du denn müsste ich obendrauf legen um was gescheites zu bekommen , was nicht älter als 5 jahre ist .

Der schon erwähnte MX5 macht mit 160 PS (und selbst mit 128 PS) irre Spaß, ich denke ein 325i kann das bestenfalls genauso. Vorteil - Auto jünger oder billiger, auch im Vergleich bzgl. Der Folgekosten.

du hast schon recht , ich kann mich aber irgendwie nicht mit den 160 pferdchen anfreunden , würde ich gerne mal probefahren um was dazu sagen zu können

Nehmen wir mal sportliche/unterhaltsame Autos als Maßgabe - dann fängt das ganze bei nem Renault Twingo RS, einem Suzuki Swift Sport, einem Polo GT, einem Fiesta S usw. an und geht eben bis hin zu Roadstern wie Audi TT, BMW Z4 oder Mercedes SLK oder zu Coupes wie einem 3er oder 6er Coupe.

davon würde mir am ehesten noch der suzuki gefallen , wobei da mit sicherheit auch nicht wirklich bums hinter ist , oder ?

Sprich - es gibt irre viel Auswahl. Übrigens ein S2000 für unter 15000€ (wahrscheinlich sogar unter 17500€) ist meiner Meinung nach ein riskantes Spiel, es gibt kundige Szenekenner, die gehen sogar soweit und sagen - unter 25000€ sind 99% verunfallt und daher mit großer Vorsicht zu genießen. Die meisten wirklich guten wechseln den Besitzer auch meistens innerhalb der Szene und tauchen gar nicht erst auf dem normalen Markt auf.

ja und ja , den schicken honda hab ich schon gestrichen , das scheint nicht wirklich sinnig...

LG Kester

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Aus Fernost fallen mir dagegen nur zwei vernünftige Möglichkeiten ein die vernünftig unter 10t € zu bekommen sind:
Honda Civic Type R (der alte mit 200PS aus dem Sauger)
Mazda MX-5 NC 2.0 (160PS auf ~1150kg sind auch nicht ohne)

welchen civic meinst du ca ?
welches baujahr , honda gefiel mir immer schon gut ...und sauger sollen die auch drauf haben

Einen honda integra type r ist auch ganz nett , was sagt ihr ?

Zitat:

@Gany22 schrieb am 28. Mai 2019 um 17:35:47 Uhr:


Oder ein Nissan 350Z, welcher durchaus ein wenig flotter ist als das Nissan Genesis Coupé und im Kern auch sehr solide ist, Verschleißteile sind hier halt durchaus recht teuer.

Gerade die Bremsen sind ein teurer Posten am 350Z. Sollte zufällig nicht nur der Belag sondern auch 'ne gelochte Brembo-Scheibe fällig sein, hängt am Nissan-Originalersatzteil ein Preisschild mit ca. 800 Euro. Pro Stück, versteht sich. Natürlich sind wir alle virtuous im Bedienen diverser Internet-Suchmaschinen und finden vielleicht ein Teileangebot für die Hälfte - aber pro Achse bleibt die Werkstattrechnung dann immer noch vierstellig. Sollte man auf der Rechnung haben, wenn man sich so 'nen Fahrzeug anlacht.

Andere 350Z-Eigenheit: Der Motor hat keinen selbstnachstellenden Ventiltrieb (Hydrostößel), sondern Tassenstößel. Kontrolle ist alle 60000 km vorgesehen, Einstellen wird ab 120000 km zumindest wahrscheinlich - und da das nur durch Teiletausch bei ausgebauter Nockenwelle geht, sieht man sich auch hier mit einer deutlich vierstelligen Rechnung konfrontiert.

Anders ausgedrückt: Normale Wartung kann beim 350Z Löcher in die Portokasse reißen, für die man z.B. 'nen MX-5 dreimal entrosten kann. Das einzig günstige am 350Z dürfte seine Haftpflichtklasse (13) sein.

Da Du Sportlichkeit offensichtlich über die Leistung definieren möchtest: Opel hatte mal den GT (nein, nicht den GT - sondern den GT Roadster von 2007) im Programm. Kennt kaum noch einer, wurde selten verkauft und erzielt keinen hohen Preise - wird aber von 'nem ziemlich lauten 2.0er Turbo mit 264 PS gar nicht mal so langsam angetrieben. Leider teilt er sich mit dem 350Z einen gewissen Gewichtsnachteil.

Wenn's doch kleiner und leichter sein darf: Alternativ zum MX-5 gab es noch Toyotas MR-2 W3. Die letzte Version umweht nicht mehr die F&F-Aura seines Vorgängers, was für den Zustand der verbliebenen Exemplare nicht nachteilig ist. Das Shortblock-Problem des 1.8ers wurde in den letzten Baujahren beseitigt (entweder einen solchen oder nachweislich nachgebesserten suchen), es bleibt ein recht handlicher Mittelmotor-Roadster.

Wenn's älter sein darf: Ab und zu findet sich noch 'nen Subaru SVX. Sieht sportlicher aus als er ist - Automatik und Allrad zehren einiges der nominell 232 PS wieder auf, die Automatik ist auch im Alter ein wesentlicher Verschleiß-, bzw. Schwachpunkt, den man auf der Rechnung haben sollte. Der Rest ist solide - aber eben ein GT, nicht sportlich im Sinne maximaler Kurvengeschwindigkeiten.

Wenn die eher biedere Optik nicht stört: Der letzte Honda Prelude hatte immerhin noch 200 PS, gegen Aufpreis gab es eine Allradlenkung (4WS) sowie eine elektronische Momentverteilung (ATTS - ungefähr das, was Mazda heute als G-Vectoring verkauft), und wichtig für den Zustand der Kandidaten: War bei Tunern äußerst unbeliebt. Ist ansonsten ähnlich wie der SVX mehr Reisecoupé als Sportwagen.

Wenn es nicht zwingend ein Japanern sein muss: Ein Alfa Brera hat auch bis zu 260 PS, sieht sportlich aus und ist nicht sonderlich langsam - aber auch hier drückt das Gewicht spürbar auf die Haltungsnote in Kurven. Die hintere Achse ist auch nur dann (selten) mit angetrieben, wenn man die Version mit Allrad erwischt hat.

Vollständig ist die Liste dabei sicherlich immer noch nicht, und das Meiste ist schwer zu finden. Die Auswahl wird auch wieder etwas größer, wenn's keine 200 PS sein müssen. Wenn Du bei Fahrspaß nur auf die Geradeausbeschleunigung setzt - zugegeben, dann ist eine möglichst große Leistungsreserve vonnöten. Elise, Opel Speedster, Caterham und co. vermitteln aber auch viel Fahrspaß ohne opulente Höchstleistungen der Motoren. Nun sind die drei nicht unbedingt in der Preisklasse zuhause - aber man kann halt auch z.B. mit weniger als 100 PS schneller durch die meisten Kurven kommen wie Andere mit über 200... 😉

Gruß
Derk

Der Schwager eines Bekannten,der regelmäßig am Stammtisch sitzt,hat irgend etwas gehört,das Turbos anfälliger sind.Immer wieder die selbe Laier,vom unzuverlässigen Turbo.Ich hatte 2 BMW mit 4 und 6 Zylinder Sauger.Beide haben die 200t Km Marke nicht geschafft,während mein Volvo Coupe jetzt 288t Km auf der Uhr hat.Der Volvo ist ein 5 Zylinder Turbo mit 193 Ps und erfreut sich bester Gesundheit.Wie Rotherbach schon schrieb,es ist vollkommen egal,ob Sauger oder Turbo.

Moin,

Was soll denn am Turbo zickiger sein? Wir reden ja nun mal nicht von der ersten Generation aus den 80ern mit riesem Turboloch, dass einen umbringen konnte oder die soviel technischen Sachverstand benötigten, damit sie nicht nach 50tkm abrauchten. Wir leben doch im Jahr 2019 und du kannst nachlesen welcher Motor doof ist und welcher nicht. Wie wenig sinnvoll diese Aussage ist siehst du doch bei einem verstohlenem Blick zu den Dieseln - da sind Motoren ohne Turbo seit den späten 90ern Exoten und da kräht niemand danach.

Definiere Bumms - richtig, ein Swift Sport muss gedreht werden - wie übrigens ein RX8 oder S2000 auch, weil alle für ihre Leistung wenig Drehmoment haben und das auch bei vergleichsweise hohen Drehzahlen anliegt. Aber das ist für sportliches Fahren egal - da kommt es auf Fahrwerk, Gewichtsverteilung, Getriebeabstimmung und den daraus resultierenden Spaß an. Bumms auf der Graden ist da zweitrangig, man hat schließlich ein Getriebe. Und im Vergleich zu den meisten 2L Turbos sieht es zum Thema Bumms bei vielen 200-250 PS starken Saugern traurig aus - sprich die ziehen denen die Hosen aus. Richtig ist - Sauger und Turbo erzeugen ziemlich unterschiedliche Fahrgefühle - aber das ist auch im Grunde alles. Man muss da einfach ausprobieren, was einem als Gesamtpaket gut passt. Klar - ein Auto das sich selbst zerstört kauft man trotzdem nicht.

Was das Budget hergibt - das zeigt dir sehr humorlos mobile.de oder eine ander Plattform. Wie gesagt, der Markt und das Angebot ist groß.

LG Kester

Zitat:

@folli007 schrieb am 28. Mai 2019 um 19:29:03 Uhr:


Einen honda integra type r ist auch ganz nett , was sagt ihr ?

Ich hatte einen, kenne das Auto also sehr gut (zumindest wenn wir vom DC2 reden). Der Motor ist eine Bombe und auch extrem haltbar. Ich habe meinen mit 195.000km gekauft und mit 245.000km nach zwei Jahren wieder verkauft. Der hat jeden Tag (nachdem er warm war) den Begrenzer gesehen und macht irre Spaß. Das einzig größere was am Motor war, ist die durchgerostete Ölwanne nach 14 Jahren und 235.000km.

Vom Fahrverhalten, mal abgesehen vom fehlenden Hinterradantrieb --> super neutral und agil bis zum geht nicht mehr. Das Auto ist ein Skalpell auf der Straße, leichtfüssig (1100kg) und super präzise zu steuern. Das gilt für die Lenkung wie für den Motor. Alles reagiert auf die geringsten Einflüsse und geben super Rückmeldung.

Er ist schnell (235km/h Spitze), 6.5sec auf 100 und sparsam (8.5l/100km war so mein Durchschnitt).

Aber wenn der Wagen so super war, warum hab' ich ihn nach 2 Jahren wieder verkauft?

Einfache Antwort: Rost! Wenn sich der mal in den hinteren Radläufen eingenistet hat, bekommt man ihn kaum mehr in den Griff. Leider eine Krankheit bei vielen Hondas aus der Zeit (~1998 herum).

Zusätzlich ist der Wagen für's tägliche Pendeln völlig ungeeignet (aber das wusste ich). Er ist hart, laut und er hat keinen Tempomat. Ich hatte zu der Zeit immer zwei Autos auf Wechselkennzeichen und merkte einfach, das ich mit dem Prelude deutlich öfter unterwegs war. Zum Stehen war der Teg zu schade, also hab' ich ihn weiterverkauft und mir stattdessen einen Accord Coupè 3.0 geholt, der deutlich besser zum Pendeln passte.

Fazit der Teg ist eine tolle Rennsemmel und kann auch heute noch ohne Probleme mit in etwa gleichstarken Autos von den Fahrleistungen mithalten. Aber wenn du wirklich mit so einem liebäugelst, dann ist das ein richtig altes Auto (~21 Jahre). Er war schon damals ein Exot und Ersatzteile sind richtig teuer, falls man sie überhaupt noch bekommt.

Grüße,
Zeph

Zitat:

@folli007 schrieb am 28. Mai 2019 um 19:24:52 Uhr:



welchen civic meinst du ca ?
welches baujahr , honda gefiel mir immer schon gut ...und sauger sollen die auch drauf haben

Generation 8 wäre da meine Wahl. Gebaut zwischen 2007-2010 ist der Wagen noch nicht so alt um schon durch zu sein und klar, die Gen 7 war flotter und leichter, aber schlecht ist er allemal nicht. Braucht halt Drehzahl für die Leistung und die 8-10 Liter Sprit braucht auch der (was aber auch normal ist bei 200PS, wenn man Sie ab und an abruft). Dafür ist er im Budget bis 10t € gut zu bekommen, insgesamt solide und geräumig und trotzdem schnittig als 2/3-Türer.

Klar, als Zweitwagen würde ich mir aber deutlich lieber nen MX-5 hinstellen. Mit 160PS und 1150kg ist der Wagen gut 150 kg leichter und bis auf den 0-100 Sprint wird er den Civic Type R wohl auch in Kurven eher stehen lassen. Dazu fährst du den halt auch einfach mal offen bei schönem Wetter und der Unterhalt ist auch noch ein wenig günstiger.

Zitat:

@Gany22 schrieb am 29. Mai 2019 um 11:47:35 Uhr:



Zitat:

@folli007 schrieb am 28. Mai 2019 um 19:24:52 Uhr:



welchen civic meinst du ca ?
welches baujahr , honda gefiel mir immer schon gut ...und sauger sollen die auch drauf haben

Klar, als Zweitwagen würde ich mir aber deutlich lieber nen MX-5 hinstellen. Mit 160PS und 1150kg ist der Wagen gut 150 kg leichter und bis auf den 0-100 Sprint wird er den Civic Type R wohl auch in Kurven eher stehen lassen.

Das würde ich nicht so klar behaupten - der R liegt gut, von "stehen lassen" ist da wohl nicht zu reden. Und wenn der MX5 tatsächlich eine etwas bessere Fahrdynamik liefern könnte, die meisten 08/15-Fahrer könnten das gar nicht ausnutzen. Das ist wohl egal. Aber viel wichtiger ist, ob einem der MX5 passt - ich mit meinen 187cm und 105 muskulösen KG muss da passen. Der MX5 ist ein schönes Auto, aber einfach ein paar cm zu klein.

Moin,

Je nachdem wo man unterwegs ist, sind halt irgendwann 40 PS mehr da. Die zauberst du zumindest bei ausreichend Beschleunigungsstrecke nicht weg. Ob der Teil aber nun das Spaßargument bzgl. sportlichen Fahrens ist - sei mal dahingestellt. Ich denke, was den Spaß angeht - tun dir sich nicht dramatisch was. Ob man am Ende 5 km/h oder ne Sekunde schneller ist, sollte zumindest im öffentlichen Verkehrsraum nicht das Thema sein. 😉

Für den Civic Type R gilt aber meines bisherigen Standes, dass die Autos technisch sehr stabil sind. Wenn man sie wartet und nicht misshandelt, dann sind sie technisch sehr robust und langlebig.

Zum Integra Type R - da sehe ich beim Budget auch schwarz. Das meiste das bis 12.000€ angeboten wird sind Bastelkisten, ex-Briten, abgebrochene "Projekte" und Restaurationsfälle. Der ist schon komplett in Liebhabersphären abgetaucht und in realistischem Zustand kaum billiger als ein S2000. Da bist du einige Jährchen zu spät. Und merke - gerade bei solchen Autos kauft man grundsätzlich KEINEN Müll, da zahlt man nur drauf.

Also auch keinen Mercedes SL für das Budget, keinen Boxster, keinen Skyline, keinen Lancer Evo (außer nem 8er vielleicht), keinen Jaguar XK usw. Der einzige aus der Riege, der für den Preis vielleicht geht ist nen Impreza GT Turbo oder STI - da gibt es vielleicht den ein oder anderen den man für 10t€ kaufen kann und zumindest noch gesund ist.

LG Kester

Gut, auch der alte Type R liegt sehr gut in den Kurven für einen Fronttriebler und der MX-5 war auch schon immer ein wenig auf der weicheren Seite. Dafür macht der MX-5 bei schönem Wetter offen gefahren auch einfach deutlich mehr Spaß. Dazu nehme man den Hinterradantrieb mit dem man auch mal im nassen Kreisverkehr ein wenig Spaß haben kann (oder zumindestens es probieren kann).

Als Zweitwagen den Civic mit 2/3 Türen aber trotzdem 5 Sitzen und dem großen Kofferraum? Warum? Da stelle ich mir doch lieber den MX-5 als Cabrio mit zwei Sitzplätzen 40PS weniger und 150kg weniger hin. Leistung, klar unterlegen, Spaß und Freude daran, deutlich mehr. Der Civic wäre dagegen eher das Alltagsauto aus meiner Sicht. Alternativ würde ich tatsächlich die 10t € in einen 350Z versenken, besser aber ein gut motorisierter BMW Z4, SLK oder Audi TT, die haben nicht solch exorbitante Ersatzteilpreise für manche Teile und machen oben ohne auch alle drei auf ihre Art und Weise Spaß. Vor allem der Z4 E85 mit min. 2,5 Litern oder SLK 171 mit min. 3 Litern Hubraum wären da meine Vernunftwahlen unter den auch mal Langstreckentauglicheren Cabrios.

So viel von meiner Seite dazu. Ich fahre übrigens Honda S2000, bin aber auch schon einige Z4 E85 gefahren und muss sagen, die stehen dem S2000 in nicht viel hinterher. So ein 2.5si, 3.0i oder 3.0si macht schon echt sau viel Spaß, aber auch schon der 2.5i mit 177 und davor 192PS machen echt was her. Die kleinen Varianten darunter mit 2.0i und 2.2i sind okay, aber da würde ich den MX-5 mit weniger Speck auf den Rippen und 160PS als überlegen bezeichnen.

Edit:
Habe meinen S2000 übrigens unter den 20t € gekauft, aber mit Hilfe eines Profis und dafür ist es auch einer der ersten und hat ein paar optische Macken. Mit der ganzen Pflege und was sonst noch so fällig war des letzte halbe Jahr bewege ich mich aber auch schon steil Richtung 20t €. Also da würde ich lieber vorsichtig sein und es lassen, wenn du wirklich nur 10t € übrig hast.

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 29. Mai 2019 um 05:51:19 Uhr:


Moin,

Was soll denn am Turbo zickiger sein? Wir reden ja nun mal nicht von der ersten Generation aus den 80ern mit riesem Turboloch, dass einen umbringen konnte oder die soviel technischen Sachverstand benötigten, damit sie nicht nach 50tkm abrauchten. Wir leben doch im Jahr 2019 und du kannst nachlesen welcher Motor doof ist und welcher nicht. Wie wenig sinnvoll diese Aussage ist siehst du doch bei einem verstohlenem Blick zu den Dieseln - da sind Motoren ohne Turbo seit den späten 90ern Exoten und da kräht niemand danach.

Definiere Bumms - richtig, ein Swift Sport muss gedreht werden - wie übrigens ein RX8 oder S2000 auch, weil alle für ihre Leistung wenig Drehmoment haben und das auch bei vergleichsweise hohen Drehzahlen anliegt. Aber das ist für sportliches Fahren egal - da kommt es auf Fahrwerk, Gewichtsverteilung, Getriebeabstimmung und den daraus resultierenden Spaß an. Bumms auf der Graden ist da zweitrangig, man hat schließlich ein Getriebe. Und im Vergleich zu den meisten 2L Turbos sieht es zum Thema Bumms bei vielen 200-250 PS starken Saugern traurig aus - sprich die ziehen denen die Hosen aus. Richtig ist - Sauger und Turbo erzeugen ziemlich unterschiedliche Fahrgefühle - aber das ist auch im Grunde alles

Turbo und Sauger fahren sich halt sehr unterschiedlich und bei den Turbos gibts selbst auch noch mal riesen Unterschiede, je nach Baujahr, Turbogröße etc.

Da muss man einfach sehen, was einem mehr Spaß macht. Eine halbwegs ordentliche Beschleunigung ist wohl noch das, was man im normalen Straßenverkehr am ehesten halbwegs sicher ausloten kann bzw. nutzen kann. Das heißt nicht, dass ein Sportwagen unbedingt 500 PS haben muss.

Einen Turbo und einen Sauger fährt man doch sehr unterschiedlich. Hier muss man wie du sagst einfach testen. Mir gefallen die modernen Turbos da eigentlich am besten.

Wegen der Haltbarkeit muss man sich da bei etwas Pflege relativ wenig Sorgen machen. Besonders wenns kein so exotisches Auto ist, dann sind Turboschäden auch meist recht günstig wieder zu richten. Da sind Verschleißteie bei einem 350z fix teurer 😉

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