Sommerreifentests 2018 - Mit Kommentaren

Autobild 195/65R15

http://reifenpresse.de/.../

http://www.autobild.de/artikel/sommerreifen-test-5629291.html

Da hier nur die Bremswege gemessen wurden kann man dazu noch nicht viel sagen. Es sind drei Fernostprodukte unter den Top 20, ist bemerkenswert. Der Dunlop BluResponse kommt langsam in die Jahre, der neue Falken schlägt sich gut. Michelin weit hinten, besonders wegen Nassbremsen; nicht verwunderlich, die Diskussion hatten wir hier gerade 😉

Gute Fahrt 205/55R16

http://reifenpresse.de/.../

An der Spitze wenig Überraschung. Nexen weit abgeschlagen, Hankkook nicht überzeugen und Zweitmarke Lauffen eigentlich bei dieser Nasswertung Handling indiskutabel.

Auto Zeitung 225/45R17

http://reifenpresse.de/.../

Auch hier wenig Überraschung an der Spitze. Hankooks ehemals gelobter Prime³ weit hinten, da wird es wohl Zeit für eine kräftige Überarbeitung.

Bestätigt aber meine Theorie das Hankook, die mittlerweile zum Premiumsegment zählen, die Modelle nicht so konsequent optimiert wie andere Premium-Hersteller.

Beste Antwort im Thema

Wie ich schon sagte: Wenn einem das Ergebnis nicht passt, dann kann man an jedem Test etwas finden, was einem nicht in den Kram passt. Es ist eben "nur" ein Test, bei dem bestimmte Rahmenbedingungen definiert werden müssen, damit eine Vergleichbarkeit der Testobjekte gegeben ist.

Wenn man dann noch verstanden hat, dass man aus solchen Tests Tendenzen herauslesen kann, die auch bei geringen Abweichungen der Rahmenbedingungen weiterhin Gültigkeit haben, dann hat man schon viel gewonnen.

Wenig hilfreich ist es hingegen, rundweg jeden Tests abzulehnen, weil die definierten Rahmenbedingungen nicht mit den persönlichen Rahmenbedingungen übereinstimmen. Sowas ist kurzsichtig und dumm.

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http://www.autobild.de/.../sommerreifen-testsieger-2017-11452237.html

Ich bin gespannt auf Tests vom Bridgestone T005, Autobild macht ja den Anfang. Das sehr gute Abschneiden des Vorgängers T001 (Evo) bei Gute Fahrt und ADAC macht neugierig.
Ich bekomme im Frühjahr ein Leasingfahrzeug mit 205/55 R16 (konfiguriert als Frauen-/Familienkutsche, wird wohl während der Laufzeit an meine Freundin weiter gereicht) und überlege den Händler zu fragen, die Reifen auszutauschen. Ich befürchte, dass Michelin Energy Saver+ drauf sein werden.

Ich würde mir wünschen das Bridgestone mal wieder die Kurve kriegt. Bei SR waren sie jetzt lange Zeit nicht mehr vorne dabei

Nichts dagegen. Ich hatte einmal einen Bridgestone in den 90ern auf Golf VR6 mit H&R Gewindefahrwerk. Nach Montage des S01 war das Auto nicht wiederzuerkennen, toller Nässegrip und eine phänomenale Lenkpräzision. Vorher hatte ich immer das Gefühl, dass der Wagen beim scharfen Einlenken einknickt, das war komplett weg. Ich weiß nicht mehr genau, was vorher montiert war, ich glaube Conti oder Dunlop.

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Auf der Suche nach einem Test des neuen Primacy 4 bin ich auf den internen TÜV Test im Auftrag von Michelin gestoßen:

Interessante Erkenntnisse:
1. Michelin Primacy 4 beeindruckt, der "alte" Bridgestone T001 Evo beeindruckt noch mehr. Der neue T005 könnte ein echtes Highlight werden.

2. Den Reifen auf 2 mm abzufahren ist Irrsinn (Vergleiche Nassbremswege Neu vs. 2 mm). Michelin beweist, dass die eigene Aussage, man müsse Reifen nicht frühzeitig wechseln, Unsinn ist. Es nützt dem Autofahrer nichts, wenn der eigene Michelin Reifen nur "wenig" abbaut, dieses "wenig" aber über 10 Meter mehr Bremsweg sind.

3. Dunlop Bluresponse baut extrem ab.

nachdem ich nun schon mehrere Tests angschaut habe, komm ich zu dem Schluß dass der oben genante Test bei anderer Reifengröße ganz anders ausfallen kann.

Zitat:

@Wauacht schrieb am 27. Februar 2018 um 09:33:34 Uhr:


2. Den Reifen auf 2 mm abzufahren ist Irrsinn (Vergleiche Nassbremswege Neu vs. 2 mm). Michelin beweist, dass die eigene Aussage, man müsse Reifen nicht frühzeitig wechseln, Unsinn ist. Es nützt dem Autofahrer nichts, wenn der eigene Michelin Reifen nur "wenig" abbaut, dieses "wenig" aber über 10 Meter mehr Bremsweg sind.

Diesbezüglich habe ich gelernt, dass man sowas ja angeblich ganz problemlos durch seine Fahrweise ausgleichen kann. 😉

Mich würde mal interessieren, wie viele derjenigen, die einen Reifen bis an gesetzliche Minimum runterfahren, ihre Geschwindigkeit bei Nässe wirklich anpassen. Und um wieviel km/h reduzieren sie die Geschwindigkeit im Vergleich zur Fahrt mit einem Neureifen?

Zitat:

@AMenge schrieb am 27. Februar 2018 um 10:02:58 Uhr:



Zitat:

@Wauacht schrieb am 27. Februar 2018 um 09:33:34 Uhr:


2. Den Reifen auf 2 mm abzufahren ist Irrsinn (Vergleiche Nassbremswege Neu vs. 2 mm). Michelin beweist, dass die eigene Aussage, man müsse Reifen nicht frühzeitig wechseln, Unsinn ist. Es nützt dem Autofahrer nichts, wenn der eigene Michelin Reifen nur "wenig" abbaut, dieses "wenig" aber über 10 Meter mehr Bremsweg sind.

Diesbezüglich habe ich gelernt, dass man sowas ja angeblich ganz problemlos durch seine Fahrweise ausgleichen kann. 😉

Nur weil Du das nicht kannst, können andere das dennoch so machen. Ich z.B. reduziere meine Durchschnittsgeschwindigkeit monatlich um 0,7 km/h. Wenn dann neue Reifen drauf kommen, setze ich den Wert wieder auf Standard. Ist doch ganz einfach!?😁

Den Trick, neue und weiche Reifen maschinell abzuschleifen und dann zu testen, hat die Auto Bild (Michelin) schon in der (Auto) Bild Zeitung abgedruckt. Nur weiß jeder, dass gerade die Alterung des Gummis (Sonne/UV-Strahlung, Erwärmung beim fahren, generelle Alterung des Gummis usw.) der entscheide Faktor beim Reifengrip ist. Und der Teil wird bei diesen Tests völlig unberücksichtigt gelassen.

Und wie würdest du einen Test dann gestalten, so dass er genehm ist?

Irgendwas wird irgendwer immer an nem Test rumzukritteln haben. Das ändert aber nichts daran, dass solche Tests eine sehr eindeutige Tendenz aufzeigen - und die zu verstehen ist wichtig.

Zitat:

@Christian He schrieb am 27. Februar 2018 um 11:32:33 Uhr:


Den Trick, neue und weiche Reifen maschinell abzuschleifen und dann zu testen, hat die Auto Bild (Michelin) schon in der (Auto) Bild Zeitung abgedruckt. Nur weiß jeder, dass gerade die Alterung des Gummis (Sonne/UV-Strahlung, Erwärmung beim fahren, generelle Alterung des Gummis usw.) der entscheide Faktor beim Reifengrip ist. Und der Teil wird bei diesen Tests völlig unberücksichtigt gelassen.

Das ist natürlich korrekt, aber mit zusätzlich noch gealterten Reifen wird es doch wohl eher noch schlechter, oder etwa nicht?

Jep.

Deshalb sind die ganzen künstlichen Abnutzungsszenarien vielleicht für richtige Vielfahrer ausschlaggebend, bei denen der Reifen nicht so verhärtet wie beim Wenig-/Normalfahrer

Einen Test, wie sich hier viele wünschen wäre extrem zeitaufwändig und wird deshalb so nie stattfinden.

Damit sollte nur aufgezeigt werden, dass so ein Test real kaum Aussagekraft hat, weil es faktisch kaum neue elastische Reifen mit 2mm auf der Straße gibt. Meist sind Reifen dann 2-6 Jahre alt und dann ist eben entscheidend, welche Hersteller Mischungen haben, die lange ihre Elastizität bewahren.

Ich bin jetzt schon ein Fan des VREDESTEIN Sportrac 5.

Auf Nässe 0,2 schlechter als der Michelin, im Verschleiß 0,5 schlechter als der Michelin.
Liefert sonst gute bis sehr gute Leistungen ab.
Was interessiert mich da der verschärfte Schnellauftest, wenn ja mein Fahrwerk ok ist, der Luftdruck stimmt und ich nicht überlade, geschweige denn überhaupt die max. Geschwindigkeit ausnutze. Da hab ich mir ja eher nen Nagel reingefahren und das endet bei jedem Reifen gleich...

Zitat:

@Christian He schrieb am 27. Februar 2018 um 11:32:33 Uhr:


Den Trick, neue und weiche Reifen maschinell abzuschleifen und dann zu testen, hat die Auto Bild (Michelin) schon in der (Auto) Bild Zeitung abgedruckt. Nur weiß jeder, dass gerade die Alterung des Gummis (Sonne/UV-Strahlung, Erwärmung beim fahren, generelle Alterung des Gummis usw.) der entscheide Faktor beim Reifengrip ist. Und der Teil wird bei diesen Tests völlig unberücksichtigt gelassen.

soll die Autobild sechs Jahre warten und dan den Test machen? Da gibt es ja schon wider 3 Sorten neue Reifen der Hersteller.

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