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Sommerreifen in richtiger Größe oder Winterreifen in falscher Größe?

Themenstarteram 23. Dezember 2010 um 21:28

Moin Moin!

Bis heute dachte ich, wir könnten mit einem Auto hinkommen (bisher kamen wir das auch), deswegen wurde nur eines mit Winterreifen bestückt. Nun stellte sich heraus, daß wir übermorgen (25.12.) zwei Autos brauchen. Die Fahrten lassen sich nicht verschieben.

Auto 1 auf passenden Winterreifen wird mein Schatz mitnehmen, ich muß auf Auto 2 zurückgreifen, Auto 3 kommt schon nicht aus der Garage, wenn es in Island regnet ;)

Da wir nicht damit gerechnet haben, jetzt zwei Autos zu brauchen, steht das Auto 2 noch auf seinen Sommerreifen, ich habe auf den originalen Stahlfelgen noch Winterreifen, die aber in einer falschen Größe sind.

Genauer: Eingetragen sind 185/60R14 und 175/65R14 M+S sowie 195/50R15 in Verbindung mit diesen Alufelgen, die Reifen auf den Originalfelgen sind in 175/70R14 M+S.

Wie würdet Ihr handeln?

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14 Antworten

Ich würde die Winterreifen fix draufziehen und hoffen dass man nicht erwischt wird.

Themenstarteram 23. Dezember 2010 um 21:40

Das ist eigentlich auch mein Gedanke. Was kostet es denn, wenn man damit erwischt wird?

Betriebserlaubnis erlischt damit. Die Größen sind jetzt nicht so abweichend, dass es ein Problem wäre.

Unauffällig fahren und hoffen, dass bei einer Kontrolle die Radgrößen nicht geprüft werden.

Da gewinnst du voher eh im Lotto! Wichtig wenn Kontrolle, dann wird geschaut ob Winterreifen drauf sind oder nicht.

Oder wenn das Auto sowieso einen unguten Eindruck macht, dann wird auch näher geprüft.

Ich würd die Reifen draufziehen. wobei dann auch der Versicherungsschutz erlischt. Mit sommerreifen im Winter ist auch nicht viel besser, zumindest wenn es winterliche Straßenverhältnisse gibt.

Was ist denn mit dem 3. Auto, gibts da noch passende Winterreifen? Kannst du das nicht nehmen? Das wäre die einfachste Lösung.

Themenstarteram 23. Dezember 2010 um 22:06

Zitat:

Original geschrieben von stilo1985

Betriebserlaubnis erlischt damit. Die Größen sind jetzt nicht so abweichend, dass es ein Problem wäre.

Unauffällig fahren und hoffen, dass bei einer Kontrolle die Radgrößen nicht geprüft werden.

Da gewinnst du voher eh im Lotto! Wichtig wenn Kontrolle, dann wird geschaut ob Winterreifen drauf sind oder nicht.

Oder wenn das Auto sowieso einen unguten Eindruck macht, dann wird auch näher geprüft.

Ich würd die Reifen draufziehen. wobei dann auch der Versicherungsschutz erlischt. Mit sommerreifen im Winter ist auch nicht viel besser, zumindest wenn es winterliche Straßenverhältnisse gibt.

Winterliche Straßenverhältnisse wird es zwischen Friesland und Hagen geben, da kann ich mich quasi drauf verlassen.

Zu der erlischenden BE habe ich etwas anderes gelesen, die erwischt erst, wenn eine gewisse Gefahr davon ausgeht. Die ist bei gtrößerem Reifenquerschnitt eher nicht gegeben, zumal die etwas schwächeren Versionen dieses Autos serienmäßig auf 175/70er Reifen fahren - nur eben auf 13"-Felgen.

Der Versicherungsschutz erlischt ebenfalls nicht. Die Haftpflicht zahlt im Notfall immer und in der Vollkasko ist der Wagenwert eh geringer als die Selbstbeteiligung.

Zitat:

Original geschrieben von stilo1985

Was ist denn mit dem 3. Auto, gibts da noch passende Winterreifen? Kannst du das nicht nehmen? Das wäre die einfachste Lösung.

Der dritte ist technisch fast identisch zum zweiten (Mazda 323 GT BG und Mazda 323F GT BG). Ich kann zwischen Auto 2 und Auto 3 wild hin- und hertauschen. Dort sind nur die Alus mit den 195ern nicht eingetragen und der steht auf solchen Felgen wie die, wo meine Winterreifen in falscher Größe draufsind, nur sind dort noch die 185/60R14-Sommerreifen drauf, die schon bei der Erstzulassung drauf waren.

Wie gesagt, egal wie du es machst, es ist problematisch. Im zweifel Winterreifen montieren.

du musst halt drauf achten, dass die 175/70er etwas größer im Abrollumfang sind, d.h. Tacho wird weniger anzeigen als du genau fährst. Ob BE erlischt oder nicht, weiß ich jetzt nich 100%, wenn man aber Reifen fährt, die so nicht zulässig sind, gibts Probleme.

Wichtiger wären die Felgen, aber du schreibst ja es sind Originalfelgen, die passen dann schon mal von der Größe her.

Gegenüber 175/65 R 14 würde der Tacho mit 175/70 R 14 über 3% weniger anzeigen, das ist reichlich viel.

Ohne eine Änderungsabnahme würde es nicht funktionieren, und sehr wahrscheinlich ist dazu eine Tachoangleichung erforderlich. Es werden dann ggf. in den Papieren vorhandene Reifengrößen gestrichen.

Das Bußgeld beträgt 50€ zzgl. 3 Punkte.

Die Wahrscheinlich mit den etwas falschen Winterreifen erwischt zu werden ist um ein vielfaches geringer als dass sie dich mit Sommerreifen erwischen, gerade bei den jetzigen straßenverhältnissen. Also ist die Lösung wohl klar. Legal bzw. erlaubt ist beides aber nicht.

Schnee und Eis sind wohl zu erwarten, illegal wirds so oder so - also Winterreifen drauf, kost zwar beim erwischt werden 10€ und 2 Punkte mehr, dafür ist die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden etwas geringer und du bist sicherer unterwegs als mit den Sommerreifen.

Wies im (Un-)fall aussieht mit der Versicherung, d.h ob die 5% Reifenquerschnitt dir jetzt als Ursächlichkeit für einen Unfall angerechnet werden und dich die Versicherung daher in Regress nehmen wird (werden sie wohl definitiv versuchen) wird dann wohl ein Fall für die Anwälte.

So wie ich die Versicherungs-Justiziare aus meinem ehemaligen Bekanntenkreis kenne, werden sie es zunächst einmal behaupten.

naja problem ist, dass die Betriebserlaubnis erlischt, wenn das Fahrzeug eine Bereifung hat, die nicht zulässig ist.

So ich denke, dass aber dann zumindest ein Gutachten bestätigen kann, dass diese unzulässige, weil minimal größere Bereifung nicht ursächlich für den Unfall ist. Wie schon geschrieben, lieber Winterreifen und gut ist und nicht erwischen lassen. Schöne Bescherung!

Themenstarteram 25. Dezember 2010 um 10:43

Ich habe (gestern schon) umgesteckt und werde vermutlich noch vor Silverster wieder die zugelassenen Sommerreifen drauftun.

Frohe Weihnachten Euch allen!

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Ich habe (gestern schon) umgesteckt und werde vermutlich noch vor Silverster wieder die zugelassenen Sommerreifen drauftun.

Frohe Weihnachten Euch allen!

Wenn Du einen Unfall hast wird Deine Versicherung zunächst zahlen (das ist das, was Du gelesen hast), sich aber später wieder alles von dir zurückholen. Und das gilt ebenfalls für eine gegnerische Versicherung, wenn Du am Unfall NICHT schuld bist. Du kannst Davon ausgehen, dass bei jedem Unfall geprüft wird, ob die Reifen zugelassen sind.

Sorry, aber ich finde das nicht sonderlich sinnvoll.

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Ich habe (gestern schon) umgesteckt und werde vermutlich noch vor Silverster wieder die zugelassenen Sommerreifen drauftun.

Frohe Weihnachten Euch allen!

Sorry, aber ich finde das nicht sonderlich sinnvoll.

ich auch nicht, aber gibt es eine Alternative. Vielleicht Mietwagen mit Winterreifen, Freunde/Bekannte fragen ob man das Auto ausleihen kann.....

Themenstarteram 25. Dezember 2010 um 22:41

Nu ists zu spät, ich bin wieder zurück.

Auf dem Hinweg habe ich mich gefragt, warum ich das überhaupt getan hab. Da hätten es meine Sommerreifen auch getan - bis ich in Hagen war. Dort machten sich die Winterreifenvorteile dann deutlich bemerkbar.

Auf dem Rückweg dann wurde ich geblitzt. Tacho zeigte 61 innerorts, was mit den 195/50R15-Sommerreifen echte 56 gewesen wären.

Jetzt kann ich den Wagen auf jeden Fall wieder eine Zeit lang stehenlassen und irgendwann wieder die Sommerräder drauftun. Der Wagen wird erst im nächsten Jahr wieder gebraucht.

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