Solide Limousine mit Vollausstattung für +/- 6000

Guten Abend,

Ich fahre momentan einen Ford Fiesta von 2003 mit ~25.000km.
Da ich bald einiges mehr fahren muss als vorher, möchte ich den Ford verkaufen, ich hoffe ich bekomme noch zwichen 3000-3500€ für ihn, ist in einem guten Zustand und hat wenig Laufleistung.

Mein Budget liegt ca bei 6000€ maximal 7000€.

Es muss Solide sein, ich kann kein Auto gebrauchen was dauernt in der Werkstatt ist oder wo Ersatzteile kaum und nur sehr teuer zu bekommen sind.
Ich will die Folgekosten gering halten d.h. sollten auch Versicherungskosten nicht zuhoch sein, meine SF ist nicht die niedrigste.
Benzin verbrauch kombiniert bis ~12L.
Baujahr 2002+.
Kilometer max 100.000.

Zum Auto:
Es soll was schickes sein, gerne auch mit prestige.
Lege viel Wert auf ein luxuriöses Innenleben und ein Schickes design von aussen.
Um euch eine Vorstellung zu geben, habe ich ein paar Automodelle rausgesucht die meinen Anforderungen ans Innen-aussenleben entsprechen.
Rover 75
Cadillac CTS
Chrysler Sebring
Jaguar X-Typ
Jaguar S-Typ

Hoffe ihr könnt mir weiter helfen.

Lg Kai

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Wie siehts mit dem Cadi aus? Amis haben ja den Ruf viel zu verbrauchen und Ersatzteilmangel zu haben, stimmt das?

Ich denke, es geht hier um die Cadillac-Mittelklasse. Das ist im Grunde ja ein für Europa entwickeltes und mit GM-Komponenten, die wir auch in Saab oder Opel wieder finden, gebautes Auto - den kann man sich schon kaufen. Das ist, wenn man etwas Besonderes will, bestimmt nicht die schlechteste Wahl und technisch recht zuverlässig. Besonders viel schluckt er auch nicht, die Technik gibt's ja so auch im Opel.

Zitat:

Ich habe nichts gegen deutsche Autos, klar habe ich mir auch en Audi A8/S8 oder einen BMW 7er angesehen, doch muss man dort mindestens 200.000 km und Baujahr 2000 inkauf nehmen wenn man irgend wie 7000€ realisieren will, und da steht ja schon förmliche reperatur drauf.

Das stimmt schon, aber 200.000 Kilometer sind nicht gleich 200.000 Kilometer. Ein 2000er Opel Corsa oder Ford Focus, der so viel hinter sich hat, ist in der Regel in irgendeiner Weise verbraucht und wird Mängel haben, auch weil es so gut wie unwahrscheinlich ist, dass jemand ein kaufmännisch gesehen wertloses Auto komplett reparieren lässt. So was wird gefahren, bis es aufgibt - und 200.000 Kilometer sind da meist schon die Obergrenze, die gar nicht jedes Auto dieser Klasse erreicht, was aber eher an fehlender Pflege denn an mangelhafter Qualität liegt. Aber ein BMW 7er E38 oder ein Audi A8 von 2000 mit dieser Laufleistung haben für ihre fast fünfzehn Jahre, wenn 200.000 erreicht wurden, noch sogar relativ wenig hinter sich - und wurden auch meist besser gepflegt, weil das ja mal ein teures Auto war. Wenn du so etwas aus erster, gewissenhafter Hand mit Scheckheft-Vergangenheit kriegst, kannst du zugreifen.

Zitat:

Es muss Solide sein, ich kann kein Auto gebrauchen was dauernt in der Werkstatt ist oder wo Ersatzteile kaum und nur sehr teuer zu bekommen sind. Ich will die Folgekosten gering halten d.h. sollten auch Versicherungskosten nicht zuhoch sein, meine SF ist nicht die niedrigste. Benzin verbrauch kombiniert bis ~12L. Baujahr 2002+. Kilometer max 100.000.

Da könnte man im Grunde deine ganzen Exoten bis auf den auf BMW-Technik basierenden

Rover

, für den die Teileversorgung aktuell auch noch stimmt, und den

Cadillac

, der im Grunde auf Opel aufbaut, ziemlich vergessen.

Die Jaguare sind elend schlecht verarbeitet und wie alle exklusiven Autos aus dem Ausland nach anfänglicher Euphorie oft in schlechte Hände geraten, die das Geld für die Finanzierung gerade noch hatten, aber dann aufgrund einem leeren Konto keinen Service mehr zahlen konnten. Exemplare mit deutlichem Wartungsstau sind keine Seltenheit - gepaart mit hohen Unterhaltskosten und üppigen Werkstattpreisen kann man nur sagen: Finger weg, auch wenn viel Ford drinsteckt!

Der Sebring ist nicht schlecht, besser als der alte Stratus, den er abgelöst hat, aber ein klassischer Ami vom alten Schlag - hoher Verbrauch, mäßige Verarbeitung: Wenn du das aber akzeptieren kannst, erhältst du viel Auto fürs Geld - warum nicht?

Einzig der Cadillac und der Rover, vielleicht auch der Sebring mit gewissen Abstrichen in der Qualität, sind hiervon wirklich ernstzunehmende Alternativen für deinen Zweck. Beim Rover ist die Wahrscheinlichkeit, anständig erhaltene und gewissenhaft gepflegte Exemplare zu bekommen, am größten, da dieses Auto aufgrund der Kombination "unbeliebte/wenig angeberische Marke, die sowieso keiner kennt - klassisch/konservatives Optisches" eigentlich kaum in schlechte Hände kam. Wer ein Auto zum Angeben braucht, der kauft sich vielleicht einen kleinen Jaguar und macht damit auf dicken Max, aber nicht den unbekannten Rover, den viele gar nicht mal kennen. Da den Rover 75 kaum jemand auf der Rechnung hat, der einen Gebrauchtwagen sucht, kann man auch hier viel Auto für relativ wenig Geld bekommen und erhält in der Regel gepflegte Fahrzeuge. Auch vom Verbrauch und den Unterhaltungskosten ist der "seventy-five" Klassendurchschnitt, also nicht übertrieben. Der Cadillac CTS wird interessant, weil er viel Opel-/Fiat-/Saab-GM-Technik nutzt. Der Sebring ist an sich ein gutes Auto und technisch recht standfest, leistet sich Schwächen in der Verarbeitung, aber sonst ist das ein passabler Wagen mit eigenem Stil.

Zitat:

Wenn man einen Exot will, etwas, das nicht jeder fährt, dann muss man in meinen Augen bereit sein, mehr zu zahlen, was Versicherung und vor allem Ersatzteilkosten betrifft.

Nicht zwangsläufig - ich fahre mit einem Renault Safrane Phase II von 1997 selbst so einen Exoten und habe keine besonders hohen laufenden Kosten.

Anschneiden möchte ich vielleicht noch den französischen Sektor. Renault Safrane und VelSatis, Citroen C5 oder Peugeot 607 - die kommen eigentlich nur aus seriöser Hand, weil das Autos sind, die von markentreuen Liebhaberkunden mit dickem Geldbeutel gekauft werden, die solche Fahrzeuge wählen, weil sie Frankreich lieben, Land und Leute kennen und das Geld für einen deutschen Premiumwagen locker hätten, aber nie so einen kaufen würden. Technisch und qualitativ sind die deutlich besser als ihr Ruf.
Das sind zwar keine Autos, mit denen man vor der Disco punkten kann (dafür eher vor der Kunstgalerie oder dem Jazz-Konzert), aber dafür ist so etwas eigentlich nur in seriösem Zustand aus gutem Vorbesitz zu bekommen, weil Protzer eher einen kleinen Jaguar kaufen anstatt einen großen Franzosen, den "sowieso kein Mensch kennt".

Zitat:

2. Opel Omega. In der Regel bestens ausgestattet. Mit etwas Glück durchaus noch aus Rentnerhand zu haben

Auch das ist eine unbedingte Empfehlung, die ich gern ausspreche. Besagter Opel Omega B ist besonders stark unbedingt zu empfehlen - der große Hecktriebler wird aufgrund seiner typischen Historie, die den "sorglosen Gebrauchtwagen schlechthin" verspricht, interessant. Meist wurde der als Limousine von älteren Herrschaften gekauft, die ihren Opel wenig fuhren, in der Garage abstellten, aber viel Geld in Service und Reparatur beim Opel-Händler "um die Ecke, wo wir schon den Omega A, den Rekord und in den 60ern den Kadett gekauft haben" investierten und, wenn es sein musste, auch bei 10-15 Jahre alten Omegas noch Rechnungen des Autohauses im vierstelligen Bereich anstandslos überwiesen, "weil die schon wissen, was sie machen und sich gut auskennen". Ich weiß, das ist ein böses Klischee, aber schaut euch die typischen Omega-Neuwagenkunden der 90er-Jahre an, dann wisst ihr: Das ist näher an der Realität, als man zunächst denkt! Platz hat der Omega satt, er ist sehr komfortabel, und wirklich gut zusammengebaut worden. Rost ist ab 1999 ein Fremdwort gewesen; vorher war der Omega B auch schon recht erträglich (auch ein 1994er kann ein guter Kauf sein, wurde er nachweislich gut gepflegt!). Im Grunde ist das die bessere Mercedes E-Klasse seiner Zeit gewesen, da auch unempfindlicher gegen Rost. Die Ersatzteile und sämtliche Opel-Servicedienste sind recht preiswert und günstiger als bei vergleichbaren BMW, Audi oder Mercedes sowie irgendwelchen Exoten, und wer einen sehr gepflegten Omega aus Rentnerhand ergattert - so etwas gibt es - der hat Freude am Wagen. Er bietet einen enormen Gegenwert - und wenn man es sich leisten kann, 6.000 Euro auszugeben, was für einen Omega B schon die obere Grenze ist, dann sollte man ein Baujahr 2002/2003 mit diesen Eckdaten dafür finden und kaufen.

Zitat:

Wie wäre es denn mit einem Skoda Octavia, oder einem Seat Altea?

Wie kann man denn solche Familienfahrzeuge erwähnen, wenn anfangs die Rede von Cadillac und Rover war? Tut mir leid, das kann ich nicht nachvollziehen. Wer einen Cadillac oder Rover oder Jaguar will, würde sich doch keinen Skoda kaufen, genausowenig wie der typische Octavia-Kunde sein Gefährt gegen einen Cadillac CTS oder einen Chrysler Sebring eintauschen würde.

Der Volvo S60/S80 ist hingegen zu empfehlen! Sind gute und haltbare Autos mit ordentlichem Platzangebot und eigener Note.

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Obwohl der E39 grundsätzlich eine Empfehlung ist, wäre ich bei dem Exemplar, das du dir ausgeguckt hast, skeptisch. Da wurde eine Menge dran gebastelt: Böser Blick und schwarze Blinker vorne, Facelift-Rückleuchten hinten, tiefergelegt, Tacho nicht original... Vorbesitzer sind auch unbekannt und wer weiß, ob der Kilometerstand stimmt. Warum sollte jemand, der keine 10.000km pro Jahr fährt (134tkm/14 Jahre), das Auto auf Gas umrüsten? Die Investition ammortisiert sich erst nach einer halben Ewigkeit. Wie viele Vorbesitzer hatte der Wagen? Gibt es Rechnungen, Scheckheft usw?
Grundsätzlich wird ein V8 nie so günstig sein wie ein R6 oder gar ein Vierzylinder, Gas hin oder her. Und ich vermute, das Expemplar, das du dir ausgeguckt hast, ist ein Groschengrab.

Ich gebe dir recht wirkt auf den ersten Blick ein wenig seltsam, jedoch schreibt er "grantiert- und nachvollziehbarem km-Stand von nur 134.000km - ohne jegliche Mängel! "
Würde mit dem Auto sowieso eine Probefahrt vereinbaren und damit zu einer BMW werkstatt fahren und ihn mal durch checken lassen.

LG

Der LPG Verbrauch liegt aber bei 15 ltr was zur Zeit ca 11 € entspricht, habe mal eben bei Spritmonitor geschaut Benzin Durschnitt 13,1 ltr, und LPG 15,2 ltr 100 km.

Für ein 14 jahre altes Auto zu teuer.Du kannst bei Ebay ja mal beobachten wie hoch die so gehen der silberne mit LPG ist auch dabei, nur leider nicht als Auktion

http://www.ebay.de/.../i.html?...

Zitat:

Original geschrieben von Suomi-Simba


Obwohl der E39 grundsätzlich eine Empfehlung ist, wäre ich bei dem Exemplar, das du dir ausgeguckt hast, skeptisch. Da wurde eine Menge dran gebastelt: Böser Blick und schwarze Blinker vorne, Facelift-Rückleuchten hinten, tiefergelegt, Tacho nicht original... Vorbesitzer sind auch unbekannt und wer weiß, ob der Kilometerstand stimmt. Warum sollte jemand, der keine 10.000km pro Jahr fährt (134tkm/14 Jahre), das Auto auf Gas umrüsten? Die Investition ammortisiert sich erst nach einer halben Ewigkeit. Wie viele Vorbesitzer hatte der Wagen? Gibt es Rechnungen, Scheckheft usw?
Grundsätzlich wird ein V8 nie so günstig sein wie ein R6 oder gar ein Vierzylinder, Gas hin oder her. Und ich vermute, das Expemplar, das du dir ausgeguckt hast, ist ein Groschengrab.

Rein vom Optischen her und da außer den Leuchten und den Federn wenig bis nichts verändert wurde, denke ich wie folgt: Der Wagen war lang in erster Hand, wurde wenig gefahren und kam dann, weil er aufgrund starkem Motor und geringer Nachfrage sowie dem Fahrzeugalter wohl recht preiswert verkauft wurde, zu einem Zweithalter, der die Gasanlage nachrüsten und das Tuning vornehmen ließ, aber merkte, dass er die gesalzenen V8-Unterhaltskosten sich dann doch nicht leisten konnte.

Der Anbieter wirkt jetzt auch nicht direkt unseriös, im Inserat wird auch von einem Scheckheft und nachvollziehbarer Laufleistung gesprochen. Ich vermute, dass die Lebensgeschichte dieses 540iA so ist, wie ich sie geschildert habe, und der die meiste Zeit ohne Gas gelaufen ist, sondern mit Benzin gefüttert wurde.
Kann schon ein passabler BMW sein - ansehen und testen! Die Leuchten wären meins auch nicht, aber trotzdem: So schlecht sieht der nicht aus.

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Zitat:

Original geschrieben von 3plusss


Ich gebe dir recht wirkt auf den ersten Blick ein wenig seltsam, jedoch schreibt er "grantiert- und nachvollziehbarem km-Stand von nur 134.000km - ohne jegliche Mängel! "

Klar schreibt er das, er will den Wagen ja verkaufen 😁 Wenn er die Behauptung belegen kann, nehme ich alles zurück. Bis dato bin ich jedoch skeptisch. Der Wagen macht auf mich zu sehr den Eindruck des Autos eines jungen Kerls, der ein dick motorisiertes Ex-Rentnerauto mit billigen Mitteln schicker machen wollte. Und diese Klientel spart oft an der Pflege.

Ich will dir die Karre nicht ausreden! Etwas Vorsicht kann bei dem Angebot nicht schaden 😉 Und warum bietet der Händler keine Garantie an? Jedenfalls steht nix davon im Inserat.

Zitat:

Würde mit dem Auto sowieso eine Probefahrt vereinbaren und damit zu einer BMW werkstatt fahren und ihn mal durch checken lassen.

Auf jeden Fall ne gute Idee! Bei TÜV und Dekra gibt's auch günstige Gebrauchtwagenchecks.

Ich finde, so übel sieht der 5er nicht aus...Den kann man sich genauer anschauen.
Von der Nummerntafel ausgehend, tippe ich mal, dass der aktuelle Halter jetzt 42, oder 43 Jahre alt ist...😉

Zitat:

Original geschrieben von Suomi-Simba


Obwohl der E39 grundsätzlich eine Empfehlung ist, wäre ich bei dem Exemplar, das du dir ausgeguckt hast, skeptisch. Da wurde eine Menge dran gebastelt: Böser Blick und schwarze Blinker vorne, Facelift-Rückleuchten hinten, tiefergelegt, Tacho nicht original... Vorbesitzer sind auch unbekannt und wer weiß, ob der Kilometerstand stimmt. Warum sollte jemand, der keine 10.000km pro Jahr fährt (134tkm/14 Jahre), das Auto auf Gas umrüsten? Die Investition ammortisiert sich erst nach einer halben Ewigkeit. Wie viele Vorbesitzer hatte der Wagen? Gibt es Rechnungen, Scheckheft usw?
Grundsätzlich wird ein V8 nie so günstig sein wie ein R6 oder gar ein Vierzylinder, Gas hin oder her. Und ich vermute, das Expemplar, das du dir ausgeguckt hast, ist ein Groschengrab.

Böser Blick fürn Fuffi, schwarze Blinker für 20€, Facelift-Rückleuchten vom Schrotti und dann noch n Fahrwerk reingeschraubt.

Die Chromränder am Tacho sind zwar nicht original, aber auch nur aufgeklebt. Dazu musste nur die Scheibe ab, "Chrom" draufkleben, Scheibe wieder dran.

Also alles eigentlich nicht weiter tragisch, aber der 5er hat halt das typische "Junge-Leute-ohne-Kohle-Tuning" abbekommen.

Wie Suomi-Simba geschrieben hat würde ich da ganz genau hingucken.

Der E39 an sich ist ein tolles Auto, der 4.4 Liter ein toller Motor.
Aber günstig im Unterhalt geht anders, auch mit LPG.
Da würde ich lieber zum 528i oder 530i greifen. Sahne-R6, mit 193PS auch genug Leistung und dabei deutlich günstiger im Unterhalt als der dicke V8.
Spritverbrauch ist ja, wenn überhaupt, nur die halbe Miete. 😉

Beispiel 1
Beispiel 2
Der Zweite wäre hier mein Favorit.

Ich bin mal einen gebrauchten X-Type (3 Jahre alt, 45tkm, 15.500€) probegefahren und die Garantieverlängerung für weitere 12 Monate bei Jaguar hätte genau das doppelte gekostet was es bei Mercedes oder BMW kostet. Warum ist das wohl so? Hohe Ersatzteilpreise und eine schlechtere Zuverlässigkeit!

VG,
L

Zitat:

Original geschrieben von flosen23


Böser Blick fürn Fuffi, schwarze Blinker für 20€, Facelift-Rückleuchten vom Schrotti und dann noch n Fahrwerk reingeschraubt.
Die Chromränder am Tacho sind zwar nicht original, aber auch nur aufgeklebt. Dazu musste nur die Scheibe ab, "Chrom" draufkleben, Scheibe wieder dran.
Also alles eigentlich nicht weiter tragisch, aber der 5er hat halt das typische "Junge-Leute-ohne-Kohle-Tuning" abbekommen.
Wie Suomi-Simba geschrieben hat würde ich da ganz genau hingucken.

Der E39 an sich ist ein tolles Auto, der 4.4 Liter ein toller Motor.
Aber günstig im Unterhalt geht anders, auch mit LPG.
Da würde ich lieber zum 528i oder 530i greifen. Sahne-R6, mit 193PS auch genug Leistung und dabei deutlich günstiger im Unterhalt als der dicke V8.
Spritverbrauch ist ja, wenn überhaupt, nur die halbe Miete. 😉

Eben! Jedes Teil für sich ist kein Drama, aber bei der Masse an billigem "Tuning" würde ich zweimal hingucken

Zitat:

Beispiel 1
Beispiel 2
Der Zweite wäre hier mein Favorit.

Die Angebote erscheinen mir deutlich seriöser! Wenn beide vom Händler wären (wegen Garantie) würde ich mich jedoch für den Ersten entscheiden. Warum? Die Sportsitze sind Gold wert 😉

Zitat:

Original geschrieben von lingnoi


Ich bin mal einen gebrauchten X-Type (3 Jahre alt, 45tkm, 15.500€) probegefahren und die Garantieverlängerung für weitere 12 Monate bei Jaguar hätte genau das doppelte gekostet was es bei Mercedes oder BMW kostet. Warum ist das wohl so? Hohe Ersatzteilpreise und eine schlechtere Zuverlässigkeit!

VG,
L

Jeder Hersteller hat nun mal unterschiedliche Preise, aber damit auf schlechtere Zuverlässigkeit zu schließen, halte ich für Quatsch.

Also zu deiner Auswahl würde ich generell erst mal sagen, lass die finger von Jaguar und Cadillac. Nicht wegen dem Hubraum, dass mehr Hubraum mehr Verbrauch bedeutet ist heutzutage nur noch ein Ammenmärchen von 1 L 3 Zylinder Fahrern. Es kommt lediglich auf die Fahrweise an.

Grossvolumige Motoren sind auch meist (aber nicht immer!) langlebiger und weniger anfällig. Da du sagst, dass du mehr fahren musst ist das sicher auch ein Faktor.

Die o.g. Autos sind zwar sehr schön (hab ja selbst auch u.A. einen Cadillac), aber wenn es ums Reparieren geht wirst du in der Werkstatt echt extrem ausgenommen. Bei mir sind Autos halt auch gleichzeitig Hobby, da mache ich viel selbst. Wenn du aber wegen jeder Kleinigkeit in die Werkstatt musst dann wirds ungemütlich. Ersatzteilpreise sind bei Cadillac auch alles andere als billig. Ein Stossdämpfer kostet bei mir ca 900 Euro, ohne Einbau. Verscheissteile wie Zündkerzen usw. sind aber billig.

Den Chrysler Sebring kann man sehr empfehlen, ist ein solides Auto. Aber wenn, dann mit dem 2.7L V6. Der 2.0 ist eher zu schwach. Ersatzteile sind recht billig im Vergleich und Ausstattung hat er auch genug.

Von Alfa Romeo würd ich auch die Finger lassen, Ersatzteile sind zwar im Vergleich billig, aber dafür brauchst du auch ne Menge davon.

Von verbastelten Exemplaren, oder wie manche es auch nennen "getunten", würde ich absolut die Finger lassen. Erstens hast du im Grunde einen viel grösseren Verlust weil dir das Ding so schnell keiner mehr abkauft, falls du es wieder verkaufen willst. Und dann ist die Frage, wie gut sich der "Tuner" mit dem, was er macht ausgekannt hat. Und das ist meistens eher weniger der Fall, besonders in der Preisklasse.

Bastelkisten sind auch meist entsprechend dem Tuning-Image bewegt worden, also immer schon runtergeritten. Daher besser Finger weg.

Zitat:

Original geschrieben von Suomi-Simba


Die Angebote erscheinen mir deutlich seriöser! Wenn beide vom Händler wären (wegen Garantie) würde ich mich jedoch für den Ersten entscheiden. Warum? Die Sportsitze sind Gold wert 😉

Eben wegen der Garantie wärs bei mir das 2. Angebot 😁

Wenn's den ersten mit Garantie gibt ist der die Nummer 1.

Guten Abend,
Ich werde mir den 5er Vorort morgen angucken gehen. Da ich momentan relativ viel Frei habe, habe ich noch ein wenig weiter gesucht.

Habe noch einige Autos in meiner Nähe gefunden die ich mir angucken kann.
Das erste Auto gefällt mir am besten, das zweite Auto kommt danach usw.

Schöner 7er - Sehr hoher verbrauch leider
Kann mir schon denken, das es zu Alt und zu teuer ist und aufgrund der Optik verbastelt sein könnte.

Chrysler Sebring 2.7

Chrysler 300 m 3.5 - hocher verbrauch

Audi a6
Ford Mondeo
Hyundai Sontana 3.3 v6
Peugeot 406 Coupe 3.0 V6
Opel vectra 3.2 v6 GTS

Freue mich gerne über Meinungen.

Grüße

Sei dir aber bitte im klaren das ein 7er eben ein Auto der Oberklasse ist... und dementsprechend teuer wird es wenn da was defekt geht... was in anbetracht des Alters nicht ungewöhnlich ist.

Dann lieber einer der letzteren Kandidaten die du gelistet hast in deinem letzten Beitrag... 5er, A6, Mondeo, Vectra etc...

Zu den Chrysler kann ich nichts sagen, da kenne ich mich nicht aus.

Zu den anderen.

Audi und Opel wären bei mir lt. den Bildern raus.
Der eine hat ne Multitronic, meines Wissens ne hohe Fehlerquelle, der andere ist ne Sauna, wies aussieht (Feuchtigkeit - beschlagen ringsum)
Der Ford macht nen guten Eindruck, die Anzeige nicht. (KM-Stand nachvollziehbar?)
Der Hyundai: Kriegst eher nicht mehr (gut) verkauft, zudem schreibt der ohne TÜV. Wenns kein Problem ist, warum macht der den dann nicht gleich?
Den Peugeot finde ich fürn ersten Eindruck ok.
Der 7er sieht etwas "verstyled" aus, seriöser Vorbesitz? Naja...

Würde erstmal den 5er angucken und wenn der nix ist, weiterschauen.

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