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Solar oder AKW besser für CO2 Verminderung?

Themenstarteram 24. Dezember 2009 um 2:17

Habe grade diese Berechnung gelesen.

Zwar bin ich kein Buchhalter aber der Kostenvorteil des AKW gegenüber Solar erscheint mir gewaltig.

Sieht nicht aus als ob sich Deutschland diese Investitionen in Sonnenkraft leisten kann und die USA ist eh pleite.

Wenn wir schon CO2 verringern wollen haben AKW hier einen klaren Vorteil, zumal sie auch 24 Stunden am Tag liefern, was man ja von der Sonne nicht sagen kann.

 

Gruss, Pete

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9596 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von SRAM

Ich finde Kooperation besser. Jeder bringt ein, was er am besten kann.

Und da haben wir noch ettliches zu bieten, genauso wie China.

Gruß SRAM

Hi SRAM, das genau mein ich! Die nennen es Kooperation, aber nur solange, wie sie die Technologie nicht haben. Sieh dir den Transrapid an. Heute behaupten die, "schon immer eine völlig andere, eigene Technik entwickelt zu haben" - haben aber erstmal Siemens "bauen lassen" Naja - wers glaubt.

Nächstes Beispiel: Vor 10 Jahren waren die spitz wie ein Apachenpfeil auf die "Kooperation" Ich habe selber auf der CeBIT 1998 den ersten bezahlbaren Download via Satellit vorgestellt. ADSL DSLAMS (also die Breitband-Zugangsknoten) und die ADSL2+-Router. Versuch mal mit einer Motorola-, Infineon- oder Texas-Instruments-Technik, gegen ZTE (CN) oder Huawei in China anzustinken. Heute werden die dich nicht mal vom Flughafen abholen zum "Kooperieren" geschweige die Ausschreibung übersetzen - soviel zum Thema Kooperation. Das ist der blanke Protektionismus: Zugelassen sind nur Firmen mit Produktionsstandort in China.

Ich glaub dir das ungesehen, daß du von China beeindruckt bist, das bin ich selber ja auch, besonders auf den Damm. Aber ......

Die Profis nehmen dazu Stellung:

http://www.youtube.com/watch?v=H2uv1P5m0kg

Der Honoratiorenstammstisch tagt mal wieder. Na dann, viel Spass in China. Sicher eine ganz tolle, saftige, neue Wiese in einem entfernten Tal, die man auch bis auf den letzten Grashalm abgrasen kann, aber das große Geld wird sicher auch weiterhin in der Wallstreet gemacht werden.

 

Wo der saftige Wiesengrund ist, warten aber auch die Raubtiere. Man hört immer wieder von diesen hochgepäppelten Wunderkindern, wie diesem Lars Windhorst, die als Strohmänner vorgeschickt werden und von einem betrügerischen Bankrott in den nächsten taumeln. Ihr Job ist atemberaubend schnell und teilweise lebensgefährlich, denn man weis nie, ob nicht an der nächsten Ecke ein Auftragskiller wartet, oder eine Bombe im Businessjet mitfliegt.

 

Ich kenne hier ein paar Ex-Kollegen, die haben gekündigt, um zusammen eine Firma zu gründen, mit der man im China Geschäft absahnen kann. Vielleicht brauchen ja manche von diesen überspannten Überfliegern den Kick als Freibeuter der sieben Weltmeere, aber ich kann auf sowas gut verzichten.

 

Ich möchte beruflich/geschäftlich mit China möglichst nichts zu tun haben. Da gibt es die Great Firewall of China und schon die kann nur durchtunnelt werden und sowas ist doch schon hochgradig illegal.

 

Dieses chinesische Metropolis ist ein Blendwerk, das mit Vorsicht zu geniessen ist, denn wo kein Kläger, da kein Richter. Solange man den Touristenpfaden folgt, oder in diesen Sonderwirtschaftszonen bleibt, ist sicher alles ganz töffte, aber ich kenne auch Berichte, nach denen jeder Fremde von persönlichen Bewachern beschattet wird, wenn er seine Nase in Sachen steckt, die ihn nach chinesischer Ansicht nichts angehen. Diese chinesische Stasi scheint überall zu sein. Sie vestecken sich nicht, sind deutlich präsent und falls es nötig ist, gehen sie dazwischen, wenn man mit Einheimischen kommunizieren will.

Schönes Zitat:

Zitat:

"Gepaart mit den von der Berliner Koalition geplanten zusätzlichen Belastungen energieintensiver Industrien verströmt unser Land inzwischen eine industriefeindliche Atmosphäre, die atemberaubend ist."

Bravo Clement !

http://www.handelsblatt.com/.../...iepolitik-der-nrw-koalition;2619277

 

Gruß SRAM

Hatten wir das nicht schon mal?

Energieintensive Industrieen vor hohen Energiekosten zu retten verfehlt irgendwie das Ziel um das es ging...

Zitat:

Original geschrieben von crazychris1979

Energieintensive Industrieen vor hohen Energiekosten zu retten verfehlt irgendwie das Ziel um das es ging...

Wenn es in Deutschland mal nur noch energiesparente Bürosesselfurzer, Fahrradkuriere und Ein-Euro Jobs gibt dann hat diese Politik wohl endlich ihr Ziel erreicht.

Allerdings wird man dann feststellen: wer bezahlt das alles.:mad:

Komisches Weltbild hast Du.

Sicher, dass Du hier richtig bist? Oder einfach auf der Suche nach Contra... Du liebst die Gefahr :D:D:D

Zahlen tue ich ne ganze Menge. Verdiene ich durch die Arbeit in meinem Bürostuhl mit Denken - und da kommt dann innovative Technik Made in Germany raus, die sich erfolgreich in die ganze Welt verkauft.

Wär nur schön wenn die Energie in China auch so teuer wäre - dann wäre unser Vorteil noch größer.

Auf dem Weg zu meinem Bürostuhl nutze ich übrigens auch gern das Fahrrad. Und Körner schmecken eigentlich auch voll lecker... *Klischee*erfüll*:D

Welche innovative Technik entwickelst du denn ?

Kommt die ohne Energie aus ?

 

Ich entwickle auch Technik und bringe diese zur Anwendung.

Allerdings gibt es sowas wie Mindestenergieverbräuche.........

und die sind nunmal nicht unterschreitbar.

Gruß SRAM

Zitat:

Original geschrieben von crazychris1979

Komisches Weltbild hast Du.

Sicher, dass Du hier richtig bist? Oder einfach auf der Suche nach Contra... Du liebst die Gefahr :D:D:D

Wie soll ich das jetzt verstehen, Ausgangspunkt war der Artikel des ehemaligen SPD NRW-Ministerpräsidenten und Bundesministers Clement mit dieser Aussage:

"...verströmt unser Land inzwischen eine industriefeindliche Atmosphäre, die atemberaubend ist."

Wenn man Deutschland mit dem Ausland vergleicht, z.B. Japan, USA..., dann ist das einfach Fakt.

Wer hier nicht voll auf der linken Ökolinie bleibt wird sofort persönlich angegriffen und begibt sich scheinbar bereits in Gefahr.

Noch stehen ja 3 Smileys dahinter, aber meine Adresse würde ich mir schon nicht mehr nennen trauen.:mad::D Toleranz sieht jedenfalls anders aus.

Das mit den Bürosesselfurzern war sicher nicht sehr sachlich, aber auch nicht persönlich gemeint.

Also: Deutschland hat m.W. bereits die höchsten Energiekosten aller Industrienationen und energieintensive Industrien sind schon vorwiegend im Ausland aktiv.

Dort werden dann halt in Zukunft, wesentlich ineffizienter und z.B. mit Strom aus völlig veralteten Kohlekraftwerken, Produkte wie E-Autos mit leichter Alukarosserie für den Export nach D produziert.

Der Käufer glaubt dann auch noch er wäre der wahre Gutmensch.

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Habe grade diese Berechnung gelesen.

Zwar bin ich kein Buchhalter aber der Kostenvorteil des AKW gegenüber Solar erscheint mir gewaltig.

Sieht nicht aus als ob sich Deutschland diese Investitionen in Sonnenkraft leisten kann und die USA ist eh pleite.

Wenn wir schon CO2 verringern wollen haben AKW hier einen klaren Vorteil, zumal sie auch 24 Stunden am Tag liefern, was man ja von der Sonne nicht sagen kann.

 

Gruss, Pete

Nochmal: Das ist leider alles nur unausgegorenes Stammtischgequatsche.

Ich weis nicht, inwiefern es überhaupt möglich ist, den CO2 Ausstoß zu verringern, denn es gibt fast keinen Prozess, in dessen Verlauf nicht irgendwo CO2 produziert wird.

Auch das Verpressen von flüssigem Kohlendioxid scheint schon jetzt genauso schwachsinnig zu sein, wie das kurzfristige Verbuddeln von Atomabfall.

Der Rest der Story ist einfach nur eine saudämliche Stammtischparole, die von bürgerlichen Saubermännern und latent rechtsextremistischen Ökohassern zu bereitwillig geschluckt und nachgeäfft wird. Da rennen die PR Agenturen des technisch-militärischen Komplexes offene Türen ein.

Fakt ist: Es wird jetzt schon Strom in skandalöser Weise im Überschuss produziert, sodass im Extremfall Kraftwerke abgeschaltet werden müssen.

Die nun in diese Situation des Missmanagements von Bankstern, Baulöwen und ihren politisch-korporativen Erfüllungsgehilfen vom Zaun gebrochene Pro-Atompropaganda hat einfach überhaupt keine Substanz.

Der Zusammenhang mit der unbewiesenen CO2 Problematik ist eine reine Erfindung, um den Wiedereinstieg beim durch endlosen Alarmismus verängstigten Wahlvieh mehrheitsfähig zu machen. Die derart durch Lobbygruppen manipulierte, unechte Demokratie ist daher auch nicht mehr wert, als jede Diktatur, die wenigstens ehrlich ist.

Das funktioniert so auch nur, wenn der gutgläubige und zu satte, deutsche Michel wegen dieser unbewiesenen Gutenachtgeschichte vom Weltuntergang durch bösartiges Ausatmen die Hosen gestrichen voll hat. Allein diese Angst lässt die falschen Botschaften der immer gleichen Ausbeutergruppen in die kleinen, kleinen Herzchen sickern, denn das Hirn ist durch eine pseudowissenschaftliche Urban Legend betäubt.

Statt mehr Atomkraftwerke, sollte man sich lieber mal Gedanken über ausreichende stationäre, wie mobile Energiespeicherkapazitäten machen. Wenn das Netz dann ausreichend gepuffert ist, kann man ja mal nachschauen, ob man nochwas braucht. Ich bin mir sicher, man wird feststellen, dass man sofort alle AKW abschalten kann.

Der Ungeist des AKW Wiedereinstiegs ist einfach nur sinnloser Aktionismus, der niemanden etwas bringt, außer zynischen Vetternwirtschaftern und profitgierigen Trittbrettfahrern.

Viel Spass beim Lesen

"RWE und E.on bangen um britische Atom-Renaissance"

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,707376,00.html

....In Zeiten knapper Kassen lassen sich Milliardengeschenke an Energiekonzerne nur schwer der Öffentlichkeit vermitteln - und die Cameron-Regierung hat bereits gezeigt, dass es ihr mit dem Sparen ernst ist. Wenn sie hart bliebe, wäre der Atomtraum wohl ausgeträumt. "Ohne Subventionen wird kein neues AKW auf britischem Boden gebaut werden", sagt Walt Patterson von der unabhängigen Denkfabrik Chatham House.

Schön wenn auch nun in UK wieder etwas Realitätssinn einkehren würde und man dort nicht durch CO2 Aufpreis-Spinnereien zugunsten der AKW Lobby den sehr liberalen Strommarkt kaputtmacht. Stammtischparolen vom billigen Atomstrom können sich anscheinend auch nicht in sehr AKW freundlichen Ländern wie UK mehr lange halten.

Das ist halt der Unterschied zwischen Stammtischrechnungen pro AKW und der Wirklichkeit.

.....nö. Der Unterschied zwischen volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung über die Gesamtlebensdauer und der kurzsichtigen Rechnung mit viel zu kurzer Abschreibungsdauer, die zu Auswüchsen wie den peaking units in USA und ähnlichen "quick money machines" führt.

Gruß SRAM

Daran sieht man vor allem eines AKWs waren und sind bisher hauptsächlich Transfereinrichtungen Steuerzahler => Energiekonzerne, fällt das weg geraten die "hochprofitablen" AKW Pläne selbst in AKW freundlichen Nationen wie in UK sofort ins Wanken.....

Denn wirklich geändert hat sich in UK nichts ausser dass der Staat keine Subventionen mehr zahlt und der neue Minister evtl auch eher indirekte Subventionen streicht - die Genehmigungen sind ja da, das rechtliche Umfeld auch und der Rückhalt im Volk für neue AKW Anlagen ist auch da.

Haha immerhin auch wenn das nichts wird haben RWE und E.on immerhin noch ein paar Grundstücke in UK :D

Zitat:

Original geschrieben von fgordon

Das ist halt der Unterschied zwischen Stammtischrechnungen pro AKW und der Wirklichkeit.

Also die Wirklichkeit sieht so aus (man beachte die Spalte "Status" in der Tabelle):

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_nach_L%C3%A4ndern

weltweit 56 KKWs im Bau, zusätzlich 498 in Planung.

 

Einziges Land der Welt mit ideologisch gewolltem Atomausstieg: Deutschland.

In allen anderen Ländern (z.B. China: 24 KKWs im Bau, 153 in Planung!) sollen die Entscheidungen auf Grund von "Stammtischrechnungen" gefallen sein?

 

 

 

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