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SL kaufen, brauche Beratung.

Themenstarteram 2. Mai 2010 um 12:15

Hallo, ich möchte mir in nächster Zeit einen (alten) SL zulegen. Ich bin mir nur nicht sicher welchen. Ich tendiere eigentlich zum 450er wg. dem Motor. Warum SL? Er gefällt mir einfach super und ich denke auch die Voraussetzugen für eine Wertsteigerung sind optimal. Wie sind da Eure Meinungen, welcher SL ist am gefragtesten, wo liegen die Schwächen bei den MOdellen? Wie sieht es bei den Reimporten aus den USA aus? Danke für Eure Hilfe!

Gruß

Daniel

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7 Antworten

Schau' Dir doch mal diese beiden Seiten an:

Sternzeit

SL-Freunde

Dort findest Du alle möglichen Infos zum R107 (ich vermute mal, daß es ein R107 werden soll, denn nur dort wurde der 450er Motor verbaut.

 

Generell gilt zu sagen, daß die alten R107 (also die, in denen der von Dir favorisierte Motor verbaut wurde) recht rostempfindlich waren/sind, es also schwer sein wird, ein gutes Exemplar zu einem erschwinglichen Preis zu bekommen (falls das ein Thema sein sollte). Dafür sind die meisten dann schon H-Kennzeichen-fähig.

Aufgrund des günstigen Dollarkurses werden z. Zt. recht viele Re-Importe angeboten. Die Autos sind z. T. aber anders ausgestattet (ich sag' nur Stoßfänger"), die Motoren aufgrund der anderen Abgasbestimmungen in den USA ein wenig "zugeschnürt". Dafür gibt es seltener Rostprobleme, eher Probleme mit zu viel Sonne in Form von gerissenen Kunststoffteilen etc.

Jens

Themenstarteram 2. Mai 2010 um 16:27

Was genau ist denn anders an den Stossfängern? Sind es nur die 2 Gummiteile an der Front und dass die Fänger an den Ecken aus Kunsstoff sind? Du hast recht, ich interessiere mich für den R107. Ich gehe aber davon aus dass die amerikanischen Versionen ne bessere Austattung hatten als die deutschen. Kann mir jemand als Bsp. Preise für nen amerikanischen und nen deutschen SL, sagen wir mal in der Note 2 , geben? Mich würde einfach mal interssieren was da geldmässig der Unterschied ist zwischen der US und der deutschen Variante ist. Danke!

Gruß

Daniel

Hallo...

Ein Bekannter von mir fährt einen 107ner... ist allerdings auch ein Autofreak :).

Er sagt selbst, dass es sehr schwer ist ...gute Exemplare heute noch zu fairen Preisen zu bekommen. Weiter war Rost bei diesen Autos noch ein Thema.. etc.

Auch wenn es sich komisch anhört... aber nimm lieber einen R129 ...300 Sl 12v ....schön in der Farbe Silber mit max 120.000 km gelaufen :).

Da fährst Du mitunter schon einen 20 Jährigen mit guten Genen und solider Erstzteilpolitik und Tüvplätzen und hohem Sicherheitspotenzial und noch recht milden Trinksitten und erhöhter Leistung im Vergleich zum älteren 450er :).

Wenn Du unbegingt einen 8-Ender willst .. wirst Du allerdings in Sachen Rep. auch 8 Ender-Niveau zaheln müssen.

Überleg es Dir... 107ner schön und gut für echte Fans und Personen mit Hintergrundwissen für ältere Fahrzeuge... für Einsteiger nur bedingt ein Empfehlung wert :).

Gruss sl_fahrer

PS: Sl und immer eine Wertsteigerung kann nicht garantiert werden.. viele Faktoren spielen eine Rolle... nur die wenigsten Pkws erfüllen diese... meist sind diese heute nicht mehr auf dem Markt erhältlich.. es hat wohl seinen Grund :)

 

 

Themenstarteram 2. Mai 2010 um 17:10

Ich hab schon einiges an Schauberfahrung, schon seit ca. 20 Jahren, momentan hab ich selber nen 68er W115 und nen Lotus Super Seven, und da gibts genug zu tun :-). Den Seven würde ich dann gern egegen einen SL tauschen. Der R129 gefällt mir nicht, da hat der 107er schon mehr Klasse... Bin gerade dabei mich in die 107er Literautr einzulesen, da ich mich mit diesem FZG noch überhaupt nicht auseinandergesetzt habe, er mir aber schon seit Jahren gefällt, ich aber bisher noch nicht das nötige Kleingeld dazu hatte.

Ich habe fast drei Jahre nach einem guten (und bezahlbaren!!) R107 gesucht. Einen hatte ich gekauft und nach ein paar Tagen hat ihn der Verkäufer wieder abgeholt, weil er nachweislich an der Uhr gedreht hatte...

Und am Ende habe ich einen R129 gekauft, weil ich einfach ein gutes Cabrio fahren wollte und des Suchens überdrüssig war.

 

Ich hatte mir im Laufe der Zeit einige Fahrzeuge angesehen, hatte am Anfang auch die Re-Importe aus den Staaten im Visier, weil die - wie Du schon sagst - besser ausgestattet sind (zumindest die gemopften 560er) als die deutschen Exemplare und tendenziell auch günstiger angeboten werden. Nach einigen Besichtigungen bin ich dann aber davon abgekommen, weil ich die US-Exemplare mit den Eisenbahnschwellen vorn und hinten dran eher häßlich fand - und eine Umrüstung mit kleineren vierstelligen Euro-Beträgen zu honorieren ist. Dann ist der Preisunterschied zum deutschen Exemplar plötzlich nicht mehr so groß.

Weiterhin gibt es noch Re-Importe aus Japan. Da sind dann einige in Buchhalterausstattung am Markt zu finden. Und bei den Fahrzeugen war ich mir nie sicher, ob der Kilometerstand wirklich stimmt. Die Papiere, die es dazu gab, konnte ich nicht lesen. Man kann da wohl Glück haben und ein gutes, ehrliches Exemplar erwischen. Aber die Preise für diese Fahrzeuge mit über 30kEUR waren mir zu hoch.

 

Die alten V8 (350er und 450er) sind wohl gut (praktisch unverwüstlich, wenn man sie ordentlich fährt) und über die Trinksitten will ich mich nicht auslassen. Ich denke, das spielt dann keine Rolle mehr, wenn man sich für ein solches Fahrzeug entscheidet.

Viel Erfolg (und Geduld!) bei Deiner Suche. Berichte mal, wenn Du was Brauchbares gefunden hast.

Jens

am 3. Mai 2010 um 9:16

Hallo

Wenn Du einen 107er suchst, dann kann ich Dir als Re-Import nur den 560 SL empfehlen.

Da ich selbst einen 560 SL der Baureihe 107 fahre, habe ich bereits schon mal früher zu diesem Modell die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Der 560 SL, die Exportversion der Baureihe 107 (Baumuster 107048) ist in unseren Breiten nahezu unbekannt. Von 1985 bis 1989 war er in den USA jedoch der SL schlechthin.

Lange musste sich der amerikanische Markt, infolge des sehr geringen Treibstoff-Bleigehaltes und verschärfter Abgaswerte mit doch recht mageren und sehr niederverdichteten Motorisierungen bei der Baureihe 107 begnügen.

Dieser Umstand blieb natürlich auch bei Mercedes-Benz nicht verborgen, weshalb der 560 SL zum US-Modelljahr 1985/86 den amerikanischen Mark eroberte.

Infolge der nun in den USA besseren Benzinqualität mit einer Mindestoktanzahl von jetzt ROZ 96, konnte beim 560 SL auch die Verdichtung auf 9,0 angehoben werden und er war jetzt sogar noch minimal höher verdichtet als ein M 117.960 im 500 SL der Europa-Version!!

Beim M117.967 waren beim 560 SL nun 231 PS und satte 380 Nm Drehmoment verfügbar, was ein deutlicher Fortschritt, zum vorher angebotenen 3,8 Liter Motor mit nur gerade 155 SAE PS, auf dem US-Markt war.

Der 5,6 Liter 117 E56 Motor war aus dem 5 Liter M117 entwickelt worden. Die Hubraumerhöhung um 20 % auf 5,6 Liter gelang durch die Verlängerung des Hubs von 85mm auf 94,8 mm bei unveränderter Bohrung. Die Kurbelwelle dieses Motors erhielt aus Gründen der Haltbarkeit acht Gegengewichte. Die Einlassventile erhielten

mit 46,2 mm einen grösseren Durchmesser.

Der 560 SL bekam für die USA die Getriebeübersetzung des in Europa angebotenen 420 SL.

Das Topmodell der Baureihe 107 für den US-Markt, besass ebenfalls die modernere Koppelachse sowie die Bosch KE-Jetronic und war keinesfalls eine billige „Ami-Ausführung“!.

Ganz im Gegenteil, denn zusätzlich zu den „Euro-Modellen“ wies der 560 SL als einziges Modell nebst ABS, Airbag und SRS, einen Knieaufprallschutz sowie Seitenverstrebungen in den Türen, als damaligen aktuellen Sicherheitsstandard, auf.

Die von vielen als „hässlich“ bezeichneten „US-Bumpers“ in Kombination mit dem „Vieraugen-Gesicht“ und der 3. Bremsleuchte auf dem Heckdeckel, sind übrigens, als weiterer gravierender Vorteil, rostfrei und verleihen dem 560 SL eine Gesamtlänge

von 4,58 Metern.

Als Prävention vor Diebstählen sind nur beim 560 SL diverse Fahrzeugteile ab Werk mit der VIN (Fahrzeugidentifkations-/Chassisnummer) versehen worden.

1. Front- und Heckstosstange

2. Motorhaube

3. Kofferdeckel

4. alle Kotflügel

5. alle Türen

6. Motorblock hinten links

7. Getriebe links vorne

8. Hardtop

Alle Original-Teile sollten die identischen so genannten „Labels“ enthalten.

Labels mit der Bezeichnung „R“ (für replacement) anstelle der FIN, lassen auf ersetzte Teile oder gar auf einen Vorunfallschaden schliessen.

Versuchsingenieur und SL-Spezialist Manfred Flaig meinte zu den Fahreindrücken beim 560 SL schwäbisch kurz und trocken: „ Das ist wie Rodeo.“

Kein Wunder also, das dies den Amerikanern gefiel, was sich in den

Produktionszahlen deutlich abzeichnete

Von der Gesamtproduktion gingen alleine 93,75 % des 560 SL in die Vereinigten

Staaten. Der Rest wurde nach Japan oder Australien exportiert. Ursprünglich blieben lediglich 4 Stück in Deutschland und wurden dort zugelassen.

Vielerorts wird fälschlicherweise die Meinung vertreten, dass gute Exemplare von den 560 SL in Amerika, deutlich billiger als vergleichbare Euro-V8 Modelle zu erwerben sind.

Natürlich wirken Angebote mit schönen Fotos und toller Beschreibung z.B. bei Ebay.com sehr verlockend – doch sind Käufe von „107ern“ ungesehen übers Internet, nicht zu empfehlen.

Die Devise beim Kauf eines 107ers lautet: Der Kauf eines teureren Modells ist in der Zukunft immer günstiger!!!

Im Anhang noch ein paar Bilder meines 560 SL in US-Ausführung!

Gruss Beni

www.107sl.ch

http://www.youtube.com/watch?v=97f-7ef6SC8&NR=1

 

:)

Was zum Lachen... jetzt ist mir klar.. warum mich Smartfahrer immer so ansehen :)

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