Sicherheit der Ersatzteilversorgung (älterer Modelle) - welcher Hersteller ist Spitzenreiter?
Hi,
da ich bevorzugt ältere Fahrzeugmodelle (die i.d.R. zum Zeitpunkt des Kaufs schon nicht mehr produziert werden) kaufe und diese recht lange fahre, würde mich mal interessieren, welche Hersteller hier über einen sehr langen Zeitraum eine sichere Ersatzteilversorgung gewährleisten und welche Hersteller hier die (Youngtimer-)Besitzer eher im Regen stehen lassen.
Bei Opel habe ich da in den vergangen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht, bei Ford und VW eher weniger Gute.
Wie schauen eure Erfahrungen aus und wo hakt es speziell?
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
ist zwar OT aber ich kanns mir nicht verkneifen:
Solange es die Ludolfs gibt, ist es egal füe welchen Wagen man ein Ersatzteil sucht. Die haben es.
53 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
..., auch wenn die Preisgestaltung bei machen Teilen " rustikal " ist.
Liegt unter Anderem daran das dazu Teile in Kleinserie nachgefertigt werden.Ist ja schon ein Untertschied ob Mercedes beim Zulieferer 100000 Teile/Auftrag ordert oder nur mal alle paar Jahre 1000 Stück anfertigen lässt. Welche dann auch nicht unter dem Preisdruck aktueller Teile stehen sondern dem Zulieferer auch mal die Gelegenheit geben was daran zu verdienen.
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Solange es die Ludolfs gibt, ist es egal füe welchen Wagen man ein Ersatzteil sucht. Die haben es.
Da bleibt dann aber auch zu hoffen, daß sie rechtzeitig ihre Nachfolge regeln, wenn sie sich mal aus dem Geschäft zurückziehen sollten.
Zitat:
Original geschrieben von schipplock
Was kostet mich denn eine vordere Tuer fuer einen W123? Na?Zitat:
Original geschrieben von meehster
In dem Feld der Ersatzteile ist Mercedes auf alle Fälle vorbildlich - und zwar nicht nur in Sachen Verfügbarkeit sondern auch bei den Preisen.
Ne Preisliste hab ich jetzt nicht im Kopf. Aus dem Kopf weiß ich nicht mal, ob die vorderen Türen bei W123 und S123 gleich sind.
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Hallo zusammen,ist zwar OT aber ich kanns mir nicht verkneifen:
Solange es die Ludolfs gibt, ist es egal füe welchen Wagen man ein Ersatzteil sucht. Die haben es.
Dumm nur, wenn man ausgerechnet ein Teil braucht, dass bei ziemlich jedem Fahrzeug dieses Modells kaputt geht, von verschleißenden sicherheitskritischen Teilen wie Bremsen mal ganz abgesehen (oder ist da irgendwas genormt und heute noch verfügbar?).
notting
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Verschleissteile werden so oder so von irgendwelchen Firmen hergestellt, die sonst nichts anderes machen. Darueber braucht man sich nicht unbedingt Sorgen zu machen.
Mit Opel haben wir da andere Erfahrungen. Ersatzteile für unseren Ascona C sind entweder unverschämt teuer oder gar nicht lieferbar.
Für unseren 83er Serie 1 Fliessheck mit 1.8E Serie 2 Motor ab Werk (!) musste ein simpler Wasserschlauch bei Vauxhall in England bestellt werden, weil die in Deutschland verfügbaren Schläuche eine andere Krümmung hatten und deshalb nicht passten.
Womit wir beim Thema wären: Ersatzteilvorsorge der "Leute von der Insel" preiswert und vorbildlich gut geregelt. Jedenfalls was in England gebaute englische Autos angeht, solange es die noch gab 😁
eh, ein Schlauch irgendwo im Motorraum ist nicht unbedingt ein Verschleissteil und auch bei VW und Audi gibt es den einen oder anderen Schlauch nicht mehr, aber gerade bei sowas muss man eben improvisieren und sich nicht auf die Teilenummer versteifen 🙂.
In Großbritannien herrschten bezüglich der Bauzeit einiger Modelle sowieso völlig andere Traditionen als wie auf dem Festland. Man denke da nur an den Morris Minor oder die Modelle von Morgan. Kein Wunder, daß dort auch die Ersatzteilversorgung ganz anders organisiert ist.
Zitat:
Original geschrieben von schipplock
eh, ein Schlauch irgendwo im Motorraum ist nicht unbedingt ein Verschleissteil und auch bei VW und Audi gibt es den einen oder anderen Schlauch nicht mehr, aber gerade bei sowas muss man eben improvisieren und sich nicht auf die Teilenummer versteifen 🙂.
... dann improvisier mal, wenn das Teil so steif ist, das da nix verbogen werden kann und auch kaum Platz zwischen den Anschlüssen zum improvisieren ist.
Und erzähl mir nicht, ein Kühlerschlauch hält ewig 😉
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
In Großbritannien herrschten bezüglich der Bauzeit einiger Modelle sowieso völlig andere Traditionen als wie auf dem Festland. Man denke da nur an den Morris Minor oder die Modelle von Morgan. Kein Wunder, daß dort auch die Ersatzteilversorgung ganz anders organisiert ist.
Wobei man in England auch erkannt hat, das es "umweltfreundlicher" ist, ein Auto am Laufen zu halten, anstatt ein neues zu produzieren.
Übrigens ... für meinen F45 habe ich bisher problemlos alle Teile in Hannover bestellen können. Lieferzeit 1 Tag. Erstaunlich für ein Fz dessen Hersteller es seit über 30 Jahren nicht mehr gibt. Ausnahme Blechteile. Den Einstieg auf der Fahrerseite konnte ich dann als aufbereitetes Gebrauchtteil in Wachtendonk ergattern, nachdem mal ein Opel mit 60 Sachen in meiner Fahrerseite "geparkt" hatte.
Zitat:
Original geschrieben von Han_Omag F45
... dann improvisier mal, wenn das Teil so steif ist, das da nix verbogen werden kann und auch kaum Platz zwischen den Anschlüssen zum improvisieren ist.Zitat:
Original geschrieben von schipplock
eh, ein Schlauch irgendwo im Motorraum ist nicht unbedingt ein Verschleissteil und auch bei VW und Audi gibt es den einen oder anderen Schlauch nicht mehr, aber gerade bei sowas muss man eben improvisieren und sich nicht auf die Teilenummer versteifen 🙂.
Und erzähl mir nicht, ein Kühlerschlauch hält ewig 😉
ich dachte eher daran bei anderen Modellen zu gucken, weil man doch einiges "baugleich" vorfindet und trotzdem hat man eine andere Teilenummer. Gerade bei GM doch so unwahrscheinlich nicht 🙂.
@ schipplock:
da hast du sicherlich recht. In diesem Falle jedoch steckte, aus welchem Grund auch immer, schon werkseitig ein Motor der neuen Serie, die erst im darauffolgenden Jahr kam, in einem Auto der alten Serie. Wir haben übrigens später einen original verpackten Motorblock ergattern können, der offiziell gar nicht ausgeliefert wurde, weil die Produktion eingestellt wurde, und die noch vorhandenen Blöcke verschrottet worden sind (halb-offizielle Aussage anhand der Motornummer: Motor hat die Endkontrolle noch passiert, wurde dann aber verschrottet - natürlich nicht schriftlich bekommen 🙁 ). Inzwischen haben wir ausreichend Microfiche und mein Sohn kennt sich in der Ersatzteilsoftware beim FOH besser aus, als die Mitarbeiter vor Ort. Warum nur ist besagter FOH inzwischen insolvent 😕