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Sharingservice und Bußgeld im EU Ausland

Themenstarteram 22. Febuar 2020 um 12:55

Hallo zusammen :)

ich habe letztes Jahr in Spanien bei einer Scooter Sharing Firma einen Roller geliehen und soll den angeblich falsch geparkt haben.

Nun habe ich eine Rechnung von 150 € erhalten, die sowohl die Strafe der Stadt als auch die Gebühren der Sharing Firma enthält. Alle Rechnungen habe ich nur auf spanisch erhalten und verstehe nichts. Leider haben die die Strafe auch direkt an die Stadt Madrid bezahlt, weshalb ich die selbst nun nicht mehr bezahlen kann.

Nun haben sie mir das Geld einfach abgebucht (anscheinend sollen die mich vorher gewarnt haben aber auf spanisch, was ich nicht verstanden habe). Zum einen sind die Gebühren nicht wirklich akzeptabel, zum anderen habe ich nie eine englische oder deutsche Rechnung erhalten.

Die Firma argumentiert, dass die Rechnung auf spanisch sei, weil es in Spanien passiert ist. Das bringt mir leider aber nichts.

 

Ist dies so zulässig? Kann ich dagegen irgendwie vorgehen? Muss die Email und die Rechnung nicht auf Deutsch sein? Sonst haben die mir ja Geld abgezogen, ohne mich darüber zu informieren oder?

 

Danke zusammen im Voraus!

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16 Antworten

Ich vermute, die haben Deine Kreditkarte belastet. Diese Buchung kannst Du über die Kreditkarten-Provider stornieren lassen.

Und klar, eine Rechung aus Spanien ist halt spanisch :)

Und die kann einem dann auch durchaus mal "Spanisch" vorkommen... :D

Hast Du sch danach gegoogelt? Ich habe das gerade mal gemacht und würde an Deiner Stelle bezahlen. Du hast Dich mit Sicherheit mit irgendwelchen AGB einverstanden erklärt, jetzt im Nachhinein da etwas bemängeln, wird nicht funktionieren.

Klar - Du kannst das Geld zurückbuchen lassen, ich fürchte aber, dass die ganze Sache dann eins auf Sicher wird - teurer.

Warum sollte die Rechnung für eine Dienstleistung, die eine spanische Firma nach spanischem Recht in Spanien erbracht hat, in der Landessprache des Kunden ausgestellt werden müssen? Das ist hier eine andere Konstellation als bei ausländischen Bußgeldbescheiden, die in Deutschland vollstreckt werden sollen. Die müssen hier dem Beschuldigten in deutscher Sprache zugestellt werden.

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@truongvu3 schrieb am 22. Februar 2020 um 12:55:38 Uhr:

Alle Rechnungen habe ich nur auf spanisch erhalten und verstehe nichts.

...(anscheinend sollen die mich vorher gewarnt haben aber auf spanisch, was ich nicht verstanden habe).

Google Translator ist dir noch nicht bekannt?

Themenstarteram 22. Febuar 2020 um 17:02

Zitat:

@Drahkke schrieb am 22. Februar 2020 um 16:36:44 Uhr:

Zitat:

@truongvu3 schrieb am 22. Februar 2020 um 12:55:38 Uhr:

Alle Rechnungen habe ich nur auf spanisch erhalten und verstehe nichts.

...(anscheinend sollen die mich vorher gewarnt haben aber auf spanisch, was ich nicht verstanden habe).

Google Translator ist dir noch nicht bekannt?

Nun, in einigen Fällen müssen bestimmte Dokumente halt auf Englisch sein. In diesem Fall war ich mir eben nicht sicher.

Zitat:

@truongvu3 schrieb am 22. Februar 2020 um 17:02:54 Uhr:

Nun, in einigen Fällen müssen bestimmte Dokumente halt auf Englisch sein. In diesem Fall war ich mir eben nicht sicher.

Zur Not erst ins Endlische übersetzen, und dann ins deutsche. Dann stimmen zwar einige Wörter nicht, aber der Text ist so wenigstens größtenteils verständlich.

Wenn die in Deutschland Geld haben wollen müssen die auch auf deutsch schreiben. Steht so in irgendeiner EU Verordnung.

Zitat:

@Tacob schrieb am 22. Februar 2020 um 19:16:50 Uhr:

Wenn die in Deutschland Geld haben wollen müssen die auch auf deutsch schreiben. Steht so in irgendeiner EU Verordnung.

Quelle oder nur Vermutung?

Themenstarteram 22. Febuar 2020 um 19:29

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 22. Februar 2020 um 19:21:06 Uhr:

Zitat:

@Tacob schrieb am 22. Februar 2020 um 19:16:50 Uhr:

Wenn die in Deutschland Geld haben wollen müssen die auch auf deutsch schreiben. Steht so in irgendeiner EU Verordnung.

Quelle oder nur Vermutung?

Würde mich auch interessieren :).

Zitat:

@Tacob schrieb am 22. Februar 2020 um 19:16:50 Uhr:

Wenn die in Deutschland Geld haben wollen müssen die auch auf deutsch schreiben. Steht so in irgendeiner EU Verordnung.

Nach meinem Wissensstand gibt es diese Reglung nur unter bestimmten voraussetzungen. Bin mir da aber nicht sicher.

Wenn die ihre Dienstleistung in Deutschland verkaufen (deutsche Mehrwertsteuer), kommt die Post in der Regel auch in deutsch. Wird der Vertrag im Ausland (Mehrwertsteuer im Ausland) abgeschlossen gilt diese Reglung nicht. Außer der unterschriebene Vertrag war in der Heimatsprache (oder in englisch) verfasst.

Aber diese Reglung löst das Problem nicht. Man muss berücksichtigen, dass die Firma kein Geld will, sie hat es bereits. Um das Geld schnellstmöglich zurück zu bekommen, würde ich keine zeit raubenden Spielchen machen, und kein Schrieben in einer anderen Sprache verlangen. Es selbst zu übersetzen geht schneller, auch wenn man das Schrieben in einer deutschen oder englischen Übersetzung zugeschickt bekommen würde.

Deinen Fehler hast du eingeräumt, zumindest habe ich es so verstanden.

 

Alles was du jetzt unternimmst mit zurück buchen und ähnlichem wird sicherlich erstmal die Kosten hoch treiben.

 

Bei den Gebühren selbst, wird es sich um eine Vertragsstrafe handeln, die auch die deutschen Autovermietungen erheben, für zusätzliche Büroarbeit.

 

Wenn du Rechtsschutz versichert bist, wäre das meine erste Anlaufstelle, um meine Optionen zu erfahren.

 

Gibt sogar einen Newsbeitrag auf MT

https://www.motor-talk.de/.../...arsharing-und-mietautos-t6124642.html

Ich kenne es eigentlich auch so, dass das Schreiben für mich verständlich ist. Es müssen auch mögliche Rechtsmittel erwähnt werden.Was dann voraussetzt, dass das Schreiben in Deutsch verfasst sein muss.

Sollte man allerdings Rechtsmittel einlegen, muss die Antwort in der Sprache des Landes erfolgen, aus welchem das Bussgeld erhoben wurde.

Wer will, kann damit mal zu einem Anwalt gehen, welcher sich im Verkehrsrecht auskennt.

Es spielt übrigens keine Rolle, ob man ein Bussgeld in der Höhe akzeptieren würde. Zweifel müssen hier in der Rechtmässigkeit geäussert werden. Wobei das in vorliegendem Fall nur schwer möglich ist, weil ich das Schreiben gar nicht begreife.

Zitat:

Wer will, kann damit mal zu einem Anwalt gehen, welcher sich im Verkehrsrecht auskennt.

Hier geht es nicht um Verkehrsrecht sondern um Vertragsrecht.

Wenn ich im Ausland einen Vertrag mit einem ausländischen Unternehmen abschließe, brauch ich mich nicht wundern wenn die in ihrer Landessprache mir mir kommunizieren.

Zitat:

@Gleiterfahrer schrieb am 23. Februar 2020 um 15:25:38 Uhr:

Ich kenne es eigentlich auch so, dass das Schreiben für mich verständlich ist. Es müssen auch mögliche Rechtsmittel erwähnt werden.Was dann voraussetzt, dass das Schreiben in Deutsch verfasst sein muss.

Ich denke da eher praktisch, und halte mich nicht gerne mit kleinigkeiten auf. Das Schrieben ist da, und man kann es über Google selbst übersetzen. Dann hat man die Antwort noch am gleichen Tag.

 

Da wurde bei einem kleinen Sharinganbieter ein Roller geliehen. Der Anbieter hat sich in seiner Landessprche gemeldet. Wie ich den Eingangsbeitrag interpretiere wurde das Schrieben ignoriert, weil es nicht verstanden wurde. (Hätte ja Werbung sein können.)

Nun wo Geld abgebucht wurde ist das Geschrei groß. Ob man ein Recht hat, dass die Schrieben in der Landessprache erstellt werden ist eigentlich uninteressant. Ich kann ja "aktiv" nachfragen, ob ich das Schrieben in meiner sprache (oder in Englisch) bekommen könnte. (Die Frage, warum das Schrieben nicht in deutsch verschickt wurde ist keine "aktivie Frage", ob man das Schrieben in deutscher Sprache neu erstellen kann.) Das hätte man bei dem ersten Schrieben schon machen können, das verschickt wurde. Oft machen Firmen es für die Kundenzufriedenheit, obwohl man kein Recht hat.

 

Eine wichtige Frage ist, in welcher Sprache der Vertrag war, der unterschrieben wurde?

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