Sekundenschlaf auf dem Motorrad

Hallo Leute,

wollte mal nachfragen, ob jemand von euch schon Erfahrungen mit dem Sekundenschlaf auf dem Motorrad gesammelt hat...?!

Mir ging es schon häufiger so, dass ich insbesondere kurz vor'm Ziel ziemlich geschafft war und fast eingenickt bin. Hab dann meist die Maschine extra laut hochgedreht, damit ich wachbleibe...
Bin auch mal als Sozius fast hinten eingeschlafen, als wir Autobahn gefahren sind. Das war echt böse. Da hat mein Vater mich die ganze Zeit wachgehalten. Naja, irgendwann musste dann doch ne Pause her...

Bin gespannt, ob ihr damit schon Erfahrung habt und wie ihr darüber denkt...

Gruß,
Pascal

Beste Antwort im Thema

Langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun, was so alles unterwegs ist ...

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Was ich oft kenne ist, dass meine Gedanken irgendwann völlig abschweifen. Insbesondere wenn ich jemandem auf dem Motorrad hinterherfahre und der Verkehr keine Herausforderung ist.

So, irgendwann philosophier ich über die wildestens Sachen etc.... und merkt, ups ich fahr ja Moped.

Trotzdem hab ich in der Situation sogar schon mal eine Gefahrenbremsung gemacht..

Als Langstreckenfahrer war ich früher oft auch nachts unterwegs. Bei Strecken z.T. weit über 1000 Km ist dies zwangsläufig so. Ich dachte immer, dass ich gegen das Einschlafen mehr oder weniger gefeit wäre,
und das ich wegen meiner damals guten Kondition und langen Erfahrung nichts zu befürchten hätte.
Pustekuchen.

Wenn die Augen schwer werden, hilft nur eins: Rechts 'ran und mindestens ein Viertelstündchen nickern.
Im Auto ist das kein grosses Problem. Aber auf dem Mopped, nachts um 4 in einer Haltebucht, am besten noch bei 5 C° und Regen? Ich erzähle euch nicht von den Tischtennisplatten, anti-Penner-Sitzen (so geformt das man sich nicht ausstrecken kann), Picknicktischen, oder feuchten Wiesen auf denen ich mich schon so erholt habe. An sonnigen Nachmittagen ist das auch übel: "Mamma, was macht der Mann denn da?" "Geh da nicht hin, das ist ein betrunkener Rocker.." Die Lösung wäre einfach ein paar solide
festverankerte Liegen auf Haltestellen. Meinetwegen aus Naturstein, zu unbequem um darauf eine ganze Nacht zu verbringen. Billig und sehr sinnvoll!

Gäbe es eine Petition dafür, ich unterschriebe sofort! Das könnte wirklich Leben retten....

Zitat:

Original geschrieben von CalleGSXF


Hallo Leute,

wollte mal nachfragen, ob jemand von euch schon Erfahrungen mit dem Sekundenschlaf auf dem Motorrad gesammelt hat...?!

Mir ging es schon häufiger so, dass ich insbesondere kurz vor'm Ziel ziemlich geschafft war und fast eingenickt bin. Hab dann meist die Maschine extra laut hochgedreht, damit ich wachbleibe...
Bin auch mal als Sozius fast hinten eingeschlafen, als wir Autobahn gefahren sind. Das war echt böse. Da hat mein Vater mich die ganze Zeit wachgehalten. Naja, irgendwann musste dann doch ne Pause her...

Bin gespannt, ob ihr damit schon Erfahrung habt und wie ihr darüber denkt...

Gruß,
Pascal

Wenn du anfängst Kurven eckig zu fahren sollte man eine Pause machen. Wurde oft genug von Mitfahrern drauf aufmerksam gemacht und vice versa. Das ist das A und O bei Moppedtouren.

Pause machen ist gut. Ein Nickerchen ist besser.
Hat denn ausser mir noch Niemand die Kurzschlaf-Liege
für müde Moppedfahrer vermisst? Sich nachts von Tanke zu Tanke
hangeln und von Kaffeemaschine zu Kaffeemaschine, wo man doch eigentlich
nur mal kurz wegdämmern möchte...

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Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER


Pause machen ist gut. Ein Nickerchen ist besser.

mit dem Motorrad - nö...

nur mit dem Auto und dass ist jetzt auch schon wieder 25 Jahre her....

- doof wenn man "Strecke machen muss" und dann mit dem Motorrad Nachts unterwegs ist!

Alex

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER


Pause machen ist gut. Ein Nickerchen ist besser.
Hat denn ausser mir noch Niemand die Kurzschlaf-Liege
für müde Moppedfahrer vermisst? Sich nachts von Tanke zu Tanke
hangeln und von Kaffeemaschine zu Kaffeemaschine, wo man doch eigentlich
nur mal kurz wegdämmern möchte...

Auf fast jeden Rast/Parkplatz gibts Bänke. Drauf sich langmachen ist die leichteste Übung. Oder wenigstens ein Stück Wiese. Wozu dann extra Liegen?

Geht auch an jeder Tanke. Auf die Klamotten gesetzt und an die nächste Mauer angelehnt.

Gott was seid ihr verwöhnt ;-)

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER


Als Langstreckenfahrer war ich früher oft auch nachts unterwegs. Bei Strecken z.T. weit über 1000 Km ist dies zwangsläufig so. Ich dachte immer, dass ich gegen das Einschlafen mehr oder weniger gefeit wäre,
und das ich wegen meiner damals guten Kondition und langen Erfahrung nichts zu befürchten hätte.
Pustekuchen.

Wenn die Augen schwer werden, hilft nur eins: Rechts 'ran und mindestens ein Viertelstündchen nickern.
Im Auto ist das kein grosses Problem. Aber auf dem Mopped, nachts um 4 in einer Haltebucht, am besten noch bei 5 C° und Regen? Ich erzähle euch nicht von den Tischtennisplatten, anti-Penner-Sitzen (so geformt das man sich nicht ausstrecken kann), Picknicktischen, oder feuchten Wiesen auf denen ich mich schon so erholt habe.

Ich verstehe nicht warum man die Lösung beim optimieren der Schlafplätze sucht (sinnvoller als Rastplatzoptimierung wäre hier ohnehin vernünftige Streckenlänge zu planen und sich vorab ein paar Pensionen auf der Route auszusuchen wo man dann einkehrt).

Vielmehr sollte man schon einen Schritt früher überlegen ob es überhaupt sinnvoll ist mit dem Motorrad so unheimlich viele km in kurzer Zeit runter zu reissen. Wird man dazu gezwungen? Ist es der Geiz (bezgl. Übernachtung/Urlaubstage/...)? Hat man überzogene/unvereinbare Vorstellung davon wie man Freizeit und restliches Leben übereinander bekommt? Sind die Planungsfähigkeiten so schlecht? Oder braucht man die Erfahrung um später am Stammtisch davon zu erzählen? Die Konzentration bei so hoher Müdigkeit ist ähnlich wie bei Betrunkenen oder Leuten die beim Auto fahren SMS schreiben - sind das dann auch Dinge über die man beim Stammtisch prahlt?

Wenn sich jemand aus Not und immer wieder am Rastplatz schlafen legen muss obwohl das nicht nur unbequem ist, sondern auch kaum die Erholung bietet die man in der Verfassung braucht dann wirkt das auf mich so "beeindruckend" wie jemand der doppelt soviel im Monat ausgibt wie er verdient. Und je mehr ich drüber nachdenke umso weniger interessiert mich die Rechtfertigung. Ich hoffe nur es kommt zu Einsicht bevor es zu Leidtragenden kommt.

Na ja, die Frage ist, benutze ich das Motorrad als Fortbewegungsmittel oder als reines Lustobjekt.
Wenn ich meine deutschen Kollegen z.B. in Frankfurt treffe, für eine Woche fahren, sind das 1200 Km.
Früher ging das locker in einem Rutsch. Mittlerweile wird es schwer. Ein Motel an der A39? Das ist weder angenehm, noch besonders erholsam, kostet Geld und jeweils 2 Tage mehr.
Die Picknickbänke sind für mich zu kurz und zu schmal. Hab es natürlich auch schon probiert.😉
Im Regen ist es besonders übel. Es geht allerdings, wenn man den Helm mit geschlossenem Visier aufbehält.

Deshalb bin ich mittlerweise gezwungen, die Bulldog in den T4 zu packen. Autofahren ist weniger anstrengend, und wenn ich müde werde, kann ich mich einfach auf der Sitzbank ausstrecken, ein Viertelstündchen nickern, es ist trocken und warm, und ich verplempere nicht sinnlos 2 Tage.

Gäbe es aber so eine Kurzschlaf-Liege (am besten überdacht), wäre ich auch weiterhin nach alter Väter Sitte nur mit dem Motorrad unterwegs.

ich bin schon öfters nach einem 12h Nachtdienst mit dem Bike heimgefahren und hab mich auch schon selbst dabei erwischt wie ich unkonzentriert war aber kurz vorm einschlafen war ich zum glück noch nie =)

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