Schonend anhalten - Schaltwagen
Hallo Leute,
welche Art und Weise des Anhaltens ist schonender für das Auto?
Beispielweise ihr nähert euch mit 50km/h einer 100m entfernten roten Ampel und ihr seid im 4. gang.
Möglichkeit 1: Ihr geht vom Gas runter, lässt das Auto rollen, wartet bis die Drehzahl auf 1000 Umdrehungen gesunken ist, schaltet in den 3. Gang, wartet wieder bis die Drehzahl auf 1000 Umdrehungen gesunken ist, schaltet in den 2. Gang usw...
Möglichkeit 2: Ihr tritt auf die Kupplung und bremst dann langsam bis zum Stillstand ab. Währenddessen entweder den Gang einfach drinlassen oder in den Leerlauf schalten.
Welche von den beiden Möglichkeiten ist schonender für das Auto? Bzw wie macht ihr das?
Beste Antwort im Thema
Hahaha, sag mal was verstehst du eigentlich? Ironie nicht, Getriebe nicht, Texte nicht, Belastungen von Kurbelwellen nicht......
Wierklich, eine farce mit dir zu diskutieren.
394 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von RedRunner10
Wenn man es schafft mit minimalen Bremseneinsatz zu fahren dann fährt man automatisch sparsam
Dem ist nichts hinzuzufügen. Ein seltener Einsatz der Bremse bedingt aber eine häufige Nutzung der Motorbremse.
Zitat:
Original geschrieben von Graf.PorNo
Auskuppeln verbraucht daher nicht sinnlos Sprit, sondern spart Kraftstoff unter der Voraussetzung, dass die Schubabschaltung das Fahrzeug stärker bremst als der notwendige Anhalteweg bis zur nächsten Ampel, Kreuzung, etc. Dann müsstest du nämlich am Ende wieder Gas geben bzw. gehst erst später vom Gas als es mit Auskuppeln möglich ist. Man braucht ein bisschen Gespür dafür, wann es sinnvoll ist, die Motorbremse mit Schubabschaltung und wann das Auskuppeln und Rollen lassen zu verwenden. Je länger der Weg bis zum nächsten Hindernis ist, desto sinnvoller ist das Auskuppeln, da die Bremswirkung erheblich geringer ausfällt.
Völlig richtig. Deswegen empfiehlt es sich, die Motorbremse eher bei stärkeren Gefällen zu nutzen und das auf neudeutsch "Segeln" genannte Entnehmen des Ganges eher bei schwächeren Gefällen. Mit dieser Vorgehensweise habe ich einen 2010 er Ford Fiesta 1.6 TDCI schon mal deutlich unter die Verbrauchsangabe für Stadtbetrieb gedrückt (bei 100 % Stadtbetrieb, versteht sich). Ich muss aber anmerken, dass bei diesem Motor das Geben von Zwischengas sehr erschwert wurde durch das schnelle Abtouren des Motors.
Zitat:
Original geschrieben von Punzelrunzel
Überall im Internet aber wirklich überall ließt man daß man heute kein Zwischengas mehr braucht,da brauchst du nicht zu kommen und uns mitteilen das man sich in die Materie gründlich einzulesen hat.
Es ist mir ziemlich schnurz, was im Internet steht, dort steht eh viel Schwachsinn, u.a. aufgrund der Foren. Ich bin Techniker, kein Stammtischplauderer. Es ist eine Tatsache, dass das Schalten mit Zwischengas leichter und schonender geht. Das Zwischengas ist heute natürlich nicht mehr zwingend nötig, da seit ein paar Jahrzehnten Synchronringe verbaut sind, das heißt aber nicht, dass es mit Zwischengas nicht noch besser (schonender, ruckfrei und leichtgängiger) geht. Glaube es und lerne dazu oder glaube es nicht und stirb dumm. 🙄
Aber gut, auf das Risiko hin, dass Du das wieder nicht liest bzw. verstehst:
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Es ist mir ziemlich schnurz, was im Internet steht, dort steht eh viel Schwachsinn, u.a. aufgrund der Foren. Ich bin Techniker, kein Stammtischplauderer. Es ist eine Tatsache, dass das Schalten mit Zwischengas leichter und schonender geht. Das Zwischengas ist heute natürlich nicht mehr zwingend nötig, da seit ein paar Jahrzehnten Synchronringe verbaut sind, das heißt aber nicht, dass es mit Zwischengas nicht noch besser (schonender, ruckfrei und leichtgängiger) geht. Glaube es und lerne dazu oder glaube es nicht und stirb dumm. 🙄Zitat:
Original geschrieben von Punzelrunzel
Überall im Internet aber wirklich überall ließt man daß man heute kein Zwischengas mehr braucht,da brauchst du nicht zu kommen und uns mitteilen das man sich in die Materie gründlich einzulesen hat.Aber gut, auf das Risiko hin, dass Du das wieder nicht liest bzw. verstehst:
Mensch nimmst du dich wichtig,hättest du bei diesem Wikipedia Bericht weiter runter gescrollt hättest du lesen können,daß unten steht daß Zwischengas bei den heutigen Autos nicht mehr nötig ist😉 und massiv an Bedeutung verloren hat.Du hast zwar KFZ Mechaniker anscheinend gelernt bist aber wie du selber schreibst schon eine Ewigkeit aus dem Beruf draußen,daher sind deine Ratschläge und Weißheiten wahrscheinlich schon sehr veraltet!!
Moin
Sorry, aber das ist der gleiche Ansatz wie bei seiner Meinung zur geschmiedeten oder gegossenen Kurbelwelle.
Bei modernen PKW ist Motor und Getriebe mit das letzte, was aufgrund verschleiß kaputt geht, es sei denn es ist eh ein Konstruktionsfehler, dann kannst eh nichts machen, oder du kannst eh nicht mit technik um, dann hilft aber auch kein Zwischengas.
Wer ohne Zwischengas nicht ruckfrei schalten kann, der sollte das einfach mal üben, oder ein besseres Auto kaufen.
Zwischengas ist für nichts in modernen Autos nötig. Die angesprochene Lebenszeitverlängerung wird dank vorher wegrottendem Auto kaum erreicht, ruckfrei schalten geht auch ohne.
Moin
Björn
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Zwischengas ist nur für eines nötig: einen erhöhten Spritverbrauch.
Die letzten Fahrzeuge, die ich mit Zwischengas bewegen musste waren die alten Koffer bei der Bundeswehr in den 80er Jahren. Alles andere ist bei den auf deutschen Straßen allgemein anzutreffenden Fahrzeugen Bullshit.
Wer das dann noch als selbsternannte KFz-Mechaniker so verbreitet, sollte schnellstens mal seine Berufswahl überdenken
Kann natürlich immer noch Fahrzeuglenker geben, die dank ihres greisen Alters das vielleicht noch auf einem Ford-T-Modell gelernt und nie wieder vergessen haben 😁
Zitat:
Original geschrieben von Gleiterfahrer
Hier würde ich mal den Begriff -Schubabschaltung- in den Raum werfen. Wenn du nicht auskuppelst und den Wagen im vierten Gang lässt, sparst auch noch Sprit, da der Wagen ja durch die eigene Schwungmasse geschoben wird. Hier schaltet die Kraftstoffzufuhr ab.Zitat:
Original geschrieben von Graf.PorNo
Ist die Strecke länger (ca. 200m +), nehme ich den Gang raus (natürlich inkl. zu kuppeln) und rolle ohne Gang bis an die Ampel.
Kuppelst aus, läuft der Wagen im Leerlauf, was sinnlos Sprit braucht. Es wird sicherlich nicht allzuviel sein, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
Sarkasmus Sheldon! 😁
Gruß Metalhead
Schaut euch doch einfach mal ein paar Videos zu Zwischengas bei Youtube an (ok die guten sind meistens auf Englisch)
Wenn man es richtig macht dann hat Zwischengas definitiv Vorteile auch bei heutigen Getrieben
Zum einem wird die Belastung im Getriebe reduziert (besonders wenn man häufig runterschalten muss wie z.B. auf der Rennstrecke) und auch gehen die Schaltvorgänge etwas weicher und auch schneller
Man sieht das Zwischengas eher im Rennsport eingesetzt wird aber man kann die Technik auch im Alltag nutzen z.B. beim Runterschalten vor dem Überholmanöver oder beim kupplungsfreien Schalten
Moin
Ich glaub man kann es aufgeben. Niemand bestreitet das es nicht funktioniert, aber warum sollte ich ohne Kupplung schalten wollen, wo die Ings Syncronringe verbaut haben? Endlich kann jeder jeden Wagenbfahren, nun kommen ex Mechaniker um die Ecke und sagen, neeee, mit Zwischengas muß man fahren.
Nochmal, wenn es bei euch ruckelt beim schalten, kauft euch endlich ein ordentliches Auto, oder aber wahrscheinlicher, lernt schalten. Bei mir hat nie was geruckelt, und ich habe einfach nur geschaltet. Und wenn bei euch ohne Zwischengas die Getriebe und Kupplungen leiden, dann ebenfalls, kauft euch ein ordentliches Auto, oder wahrscheinlicher, lernt Autofahren. Ich habe eine Menge an Autos machen müßen in meinem Leben, Kupplungen Getriebe und Kurbelwellen gehörten dabei zu den Arbeiten, die meist weit Jenseits der normalen Lebenserwartung anstanden. Immer so zwischen 300 und 500 tausend km. Und das bei Bussen, deren Motoren und Getriebe notorisch zu schwach waren.
Ihr steigert euch in eine Lapalie rein.
Moin
Björn
Zitat:
Original geschrieben von RedRunner10
Schaut euch doch einfach mal ein paar Videos zu Zwischengas bei Youtube an (ok die guten sind meistens auf Englisch)Wenn man es richtig macht dann hat Zwischengas definitiv Vorteile auch bei heutigen Getrieben
Zum einem wird die Belastung im Getriebe reduziert (besonders wenn man häufig runterschalten muss wie z.B. auf der Rennstrecke) und auch gehen die Schaltvorgänge etwas weicher und auch schneller
Man sieht das Zwischengas eher im Rennsport eingesetzt wird aber man kann die Technik auch im Alltag nutzen z.B. beim Runterschalten vor dem Überholmanöver oder beim kupplungsfreien Schalten
Warum soll ich etwas schonen, was auf ein Autoleben ausgelegt ist?
Sorry, aber wenn es bei Schaltvorgängen hakt, sollte man eher die Werkstatt aufsuchen, als sich mit sowas wie "Zwischengas" zu beschäfriten. Und wir sind hier nicht auf der Rennstrecke.
Zitat:
Original geschrieben von kerberos
... was auf ein Autoleben ausgelegt ist?
Leider wird ein Autoleben von BWLern definiert (steuerlicher Abschreibungszeitraum).
Aber mein Getriebe hat auch schon 240Tkm und wurde nie zwischengegast.
Gruß Metalhead
Klingt immer gut, nur spricht dagegen, dass laut einer Meldung von dieser Woche der deutsche Gesamtfahrzeugbestand wieder einmal im Schnitt älter geworden ist. Es sind 8,8 Jahre, damit ist der Durchschnitt schon jenseits üblicher Abschreibungen (die AfA gibt 6 Jahre für Personenkraftwagen an).
I
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
Leider wird ein Autoleben von BWLern definiert (steuerlicher Abschreibungszeitraum).Zitat:
Original geschrieben von kerberos
... was auf ein Autoleben ausgelegt ist?
Aber mein Getriebe hat auch schon 240Tkm und wurde nie zwischengegast.Gruß Metalhead
Ich fahre seit nunmehr über 30 Jahren Auto. Ich hatte schon viele Defekte an meinen Fahrzeugen, aber noch nie ein Problem mit dem Getriebe. Lediglich die Kupplung an meinem Ascona A musste mal getauscht werden, weil sie verölt war. Das lag aber garantiert nicht daran, dass ich ohne Zwischengas gefahren bin.
Im Übrigen verdoppelt man ja beim Zwischengas durch zusätzliches Aus-/Einkuppeln die Vorgänge auf der Kupplung. Also wo das vorteilhaft sein soll, erschließt sich mir gerade nicht.
Wenn mal ein Getriebe die Hufe hochreisst dann eher bei Fahrzeugen, bei denen das max. Drehmoment durch Chiptuning außerhalb des zulässigen Bereichs für das verbaute Getriebe anliegt.
Das kann auch so passieren. Meine Frau hatte zwei Getriebeschäden bisher.
Bei ihrem ersten Auto, da war sie ein Stück weit selbst schuld dran, denn sie hatte ständig die Pfote auf dem Schalthebel und sich die Gabel sowie die Synchronringe vom zweiten und dritten Gang ruiniert. Und die Getriebe waren bei Ford bekannt dafür, dass sie einfach großer Mist waren.
Beim zweiten Mal konnte sie allerdings nichts dafür. Ich bin beim Einkauf ein Parkdeck im ersten Gang runtergefahren mit Motorbremse, da hörte es sich im Getriebe an, als hätte jemand eine Tüte Muttern verloren. Ende vom Lied war, dass die Gangräder vom 5./6. Gang abgefressen waren, und das Fahrzeug hatte kein motorseitiges Tuning (2.2 Liter 177 PS 400 Nm).
Und das AT Getriebe war sehr teuer, da Getriebeschäden bei dem Modell sehr selten vorkommen.
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Zum eigentlichen Streitpunkt: Ja, ich mache es manchmal, aber eigentlich braucht man heute kein Zwischengas mehr. Ich will auch niemanden bekehren. Es gibt gute Gründe, es nicht zu machen, aber auch, es zu machen.
Zitat:
Original geschrieben von sukkubus
ganz abgesehen davon ist die bremswirkung bei einem 3-zylinder-stadtjöckel auch so enorm, dass man vor der ampel nicht drauf verzichten kann.🙄
Das Auto um den Dreizylinder ist aber auch entsprechend leichter.
cheerio
Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Das Auto um den Dreizylinder ist aber auch entsprechend leichter.
cheerio
Aber nicht mehr lange.
Ein Mondeo kommt dann auch auf 1.5 Tonnen.
Also ich nutze diese altertümliche Funktion nur noch, wenn der Gang echt grade nicht rein will. Aber auch dann nur ohne Gas geben, also auskuppeln, Gang raus und wieder rein, fertig.
Kommt maximal einmal pro Jahr vor und meist nur, wenn der Gang im Stand grade nicht rein will.