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Schonend anhalten - Schaltwagen

Themenstarteram 4. Juni 2014 um 23:43

Hallo Leute,

welche Art und Weise des Anhaltens ist schonender für das Auto?

Beispielweise ihr nähert euch mit 50km/h einer 100m entfernten roten Ampel und ihr seid im 4. gang.

Möglichkeit 1: Ihr geht vom Gas runter, lässt das Auto rollen, wartet bis die Drehzahl auf 1000 Umdrehungen gesunken ist, schaltet in den 3. Gang, wartet wieder bis die Drehzahl auf 1000 Umdrehungen gesunken ist, schaltet in den 2. Gang usw...

Möglichkeit 2: Ihr tritt auf die Kupplung und bremst dann langsam bis zum Stillstand ab. Währenddessen entweder den Gang einfach drinlassen oder in den Leerlauf schalten.

Welche von den beiden Möglichkeiten ist schonender für das Auto? Bzw wie macht ihr das?

Beste Antwort im Thema

Hahaha, sag mal was verstehst du eigentlich? Ironie nicht, Getriebe nicht, Texte nicht, Belastungen von Kurbelwellen nicht......

Wierklich, eine farce mit dir zu diskutieren.

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Zitat:

Original geschrieben von 1Ficus1

Hallo Leute,

welche Art und Weise des Anhaltens ist schonender für das Auto?

Beispielweise ihr nähert euch mit 50km/h einer 100m entfernten roten Ampel und ihr seid im 4. gang.

Möglichkeit 1: Ihr geht vom Gas runter, lässt das Auto rollen, wartet bis die Drehzahl auf 1000 Umdrehungen gesunken ist, schaltet in den 3. Gang, wartet wieder bis die Drehzahl auf 1000 Umdrehungen gesunken ist, schaltet in den 2. Gang usw...

Möglichkeit 2: Ihr tritt auf die Kupplung und bremst dann langsam bis zum Stillstand ab. Währenddessen entweder den Gang einfach drinlassen oder in den Leerlauf schalten.

Welche von den beiden Möglichkeiten ist schonender für das Auto? Bzw wie macht ihr das?

und was hat dein Fahrlehrer gesagt, oder fängst Fahrschule erst an ?

hast schulferien ?

möglichkeit 3:

ich lasse den 4. drin und bremse gegebenenfalls leicht ab, unter 900 kuppel ich aus und lasse nur noch die bremsen ihren job machen.

im zweifelsfall sind bremsklötze schneller, einfacher und kostengünstiger gewechselt als die kupplung:D

Am schonendsten für das Getriebe ist es, wenn man genau in dem Moment, in dem man vom Gas geht, den Schalthebel ohne Betätigung der Kupplung in die Neutralposition schiebt. Am sparsamsten (und am schonendsten für die Bremsanlage) ist es, wenn man den Motor bremsen lässt, d.h. jeden Gang nutzen, um zu bremsen. Wenn das korrekt gemacht wird (d.h. mit Zwischengas), hat man auch keinen höheren Verschleiß im Bereich Mitnehmerscheibe und Synchronringe.

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb

Am schonendsten für das Getriebe ist es, wenn man genau in dem Moment, in dem man vom Gas geht, den Schalthebel ohne Betätigung der Kupplung in die Neutralposition schiebt. Am sparsamsten (und am schonendsten für die Bremsanlage) ist es, wenn man den Motor bremsen lässt, d.h. jeden Gang nutzen, um zu bremsen. Wenn das korrekt gemacht wird (d.h. mit Zwischengas), hat man auch keinen höheren Verschleiß im Bereich Mitnehmerscheibe und Synchronringe.

das möchte ich bei der generation denk/fahrspur/einpark/wischer/ usw/usf-assistenten sehen ohne zähnefletschen des getriebes:D

ich hoffe, du weißt überhaupt, was echtes zwischengas ist.

schalthebel in leerlaufstellung, motor und getriebe hochdrehen, auskuppeln, bevor das getriebe seine höhere drehzahl verliert, schnell in den niedrigeren gang schalten und dabei noch die motordrehzahl anpassen:D

zwischengas ist nicht nur beim schalten den motor auf höhere drehzahl ~ gleich getriebe bringen, was die meisten meinen.

 

Zitat:

Original geschrieben von sukkubus

zwischengas ist nicht nur beim schalten den motor auf höhere drehzahl ~ gleich getriebe bringen, was die meisten meinen.

Ich weiß natürlich sehr genau (bin Kfz - Mechaniker), was Zwischengas ist, außerdem habe ich ca. 2 Jahre lang in einer sehr bergigen Region Pakete ausgeliefert und war auf die Motorbremse täglich angewiesen. Zwischengas muss im Leerlauf stattfinden, ansonsten schont man nur die Kupplung, nicht jedoch die Synchronringe. Je nach Schwungmasse und Ansprechverhalten des Motors reicht hierfür ein einziger Gasstoß, manche Aggregate benötigen allerdings eine länger anhaltende, leicht erhöhte Gaspedalstellung. Es geht technisch gesehen darum, die Drehzahldifferenz zwischen Schaltmuffe und Getriebewelle zu verringern. Schafft man dies (ist motorabhängig teilweise recht anspruchsvoll, vor allem E-Gas erschwert es stark), so ist der Schaltvorgang absolut ruckfrei und der Ganghebel rastet extrem leicht ein, selbst wenn man z.B. bei Tempo 100 vom 5. in den 3. Gang schaltet.

 

Zwischengas geben braucht man heute nicht mehr, und hat fast keine Bedeutung mehr,denn die heutigen Autos sind durch Synchronringe vollständig synchronisiert,wodurch man kein Zwischengas mehr braucht.Man lernt es auch in den Fahrschulen nicht mehr.

Zitat:

Original geschrieben von Punzelrunzel

Zwischengas geben braucht man heute nicht mehr, und hat fast keine Bedeutung mehr,denn die heutigen Autos sind durch Synchronringe vollständig synchronisiert,wodurch man kein Zwischengas mehr braucht.Man lernt es auch in den Fahrschulen nicht mehr.

Seh ich genauso. Ein Leihe der das versucht, richtet mit seinen Bemühungen im Getriebe eher Schaden an bzw beschleunigt den Verschleiß der Synchronringe als dass er das Getriebe schont. Nur jemand der das wirklich beherrscht könnte eventuell was reißen. Aber meiner Erfahrung nach überleben die Synchronringe bei halbwegs guter Behandlung das Autoleben.

PS: Ich hab meinen LKW-Führerschein auf einem unsynchronisierten Hannomag gemacht. Das ist echt alles andere als einfach, meistens hab ich schon gestanden wenn ich runterschalten wollte bis ich den Gang drin hatte :D

Gruß Tobias

Ich schalte meistens gleich runter in den dritten Gang (manchmal in den zweiten) damit ich noch ein bisschen Motorbremse habe bevor ich anfange zu bremsen dabei verbessert sich auch der Verbrauch

 

Ich fahre zwar DSG aber mit einem Handschalter schafft man das bestimmt auch

Moin

Die Kupplung leidet nicht, wenn sie geschlossen ist.

Auch leidet die Kupplung kaum beim schalten, dort muß sie nur einen sehr leicht drehenden Motor mit wenig Masse an die Drehzahl der Abtriebzahnräder anpassen, also kaum verschleiß.

Wer nicht in Formel eins Geschwindigkeit schaltet, der lässt auch die Sybcronringe kaum leiden bei Schaltvorgängen. Hier ist es fast wie beim Motor, bevor das kaputt geht ist der Rest des Wagens weggerostet.

Zwischengas ist bei modernen Getrieben unnötig bis eher schädlich. Hinzu kommt das tatsächlich die meisten davon keine Ahnung mehr haben.

Schonend fahren: ruckfrei schalten, Getriebe Zeit geben, kupplung zügig kommen lassen, nicht lange schleifen lassen.

Bremsen, gas wegnehmen, aus dem fünften in den dritten in den leerlauf, rest langsam abbremsen. Das ganze vorausschauend, fertig. Dann klappts auch mit den 100.000 mit einer Bremse ohne das das Getriebe leidet.

Moin

Björn

Mein DSG gibt Zwischengas damit der Schaltvorgang weicher wird

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb

vor allem E-Gas erschwert es stark

Yep, meiner Meinung nach fast bist zur Unmöglichkeit.

Hat schon viel Umgewöhnung gekostet bei zügigem rausfahren einfach etwas früher auf's Gaspedal zu latschen.

Gruß Metalhead

Ist eine Gewöhnungsfrage. Mittlerweile kriege ich das auch mit meinem schlechten E-Gas hin, aber Seilzug ist besser.

Wobei es mittlerweile auch sehr gut programmierte E-Gaspedale gibt.

So, zur Eingangsfrage: Ich rolle im aktuellen Gang bis auf knapp über Standgas, gehe in den Leerlauf und bremse. Und je nachdem, was sich vor mir wie bewegt, lege ich den korrekten Gang zum Weiterfahren ein.

Manchmal nutze ich auch Zwischengas (ja, das richtige Zwischengas), und da Bremse und Gas gut zueinanderstehen, kann man das praktizieren. Bei dem Wagen meiner Frau geht das nicht so gut.

Aber man merkt schon, dass die Gänge beim Herunterschalten ungleich leichter einzulegen gehen, wenn man es macht.

cheerio

Zitat:

Original geschrieben von Punzelrunzel

Zwischengas geben braucht man heute nicht mehr, und hat fast keine Bedeutung mehr,denn die heutigen Autos sind durch Synchronringe vollständig synchronisiert,wodurch man kein Zwischengas mehr braucht.Man lernt es auch in den Fahrschulen nicht mehr.

Trotzdem wird mit der Nutzung von Zwischengas der Schaltvorgang erheblich (!) erleichtert und die Synchronisiereinrichtung geschont. Probier es doch einfach mal aus, dann kannst weiterreden.

Zitat:

Original geschrieben von Friesel

Zwischengas ist bei modernen Getrieben unnötig bis eher schädlich.

Nö. Wenn nicht ganz korrekt Zwischengas gegeben wird, ist dies immer noch schonender als wenn gar kein Zwischengas gegeben wird (solange man nicht völlig ohne Gefühl operiert). Ich gehe allerdings jede Wette ein, dass die "Zwischengasgegner" hier selber noch nie Zwischengas gegeben haben und damit von Dingen reden, von denen sie keine Ahnung haben. Der Unterschied ist wie jener zwischen Tag und Nacht. Abgesehen davon kann man auf 100.000 km Stadtverkehr durchaus einen Satz Synchronringe wegbrutzeln.

Bevor ich anfange, vor der Ampel mit Zwischengas die Gänge durchzuschalten, lass ich lieber den aktuellen Gang drin und leg dann den Leerlauf ein wenn es zu langsam wird. Schließlich braucht Zwischengas auch Sprit, vermutlich mehr als die Schubabschaltung spart.

Finds übrigens witzig, wie immer wieder 20 Seiten lang darüber diskutiert wird, wie man die Schubabschaltung korrekt nutzt, und dann im Nachbarthread 20 Seiten diskutiert wird dass Start/Stop nichts bringt. Dabei steh ich meistens länger an der Ampel als ich darauf zu bremse.

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