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S500 L 4MATIC W221 Vibrationen beim Bremsen im Lenkrad

Mercedes S-Klasse W221
Themenstarteram 5. April 2018 um 22:01

Hi W221-Fahrer,

nachdem alle Bremsklötze, vorn und hinten erneuert worden sind, beginnt bereits bei mittelstarken Bremsaktionen ein leichtes bis mittelstarkes Vibrieren im Le?krad. Ist das normal oder nicht. Sind es vielleicht wieder die Motorlager (168000 km) ?

Lg

 

Ole

Beste Antwort im Thema

Das hat mit den Motorlagern erst einmal gar nichts zu tun, falls das definitiv erst nach dem Wechsel der Bremsklötze aufgetreten ist.

Ich vermute das der Wechsel der Bremsklötze nach dem 0815 Prinzip gemacht wurde, wie das heutzutage leider üblich ist.

Das heißt, alte Klötze raus und neue Klötze rein, dicke Rechnung schreiben und das wars dan.

Heutzutage macht sich leider keine Werkstatt mehr die Arbeit die eigentlich bei so einem Wechsel selbst verständlich sein sollte.

Das fängt mit dem gründlichen reinigen der Führungen der Bremsklötze an und beinhaltet auch das kontrollieren der Gangbarkeit der einzelnen Komponenten, was in diesem Fall bedeutet das die Kolben der Bremssättel nicht nur einmal ganz hinein gedrückt werde, sondern dies mehrmals gemacht wird um die Funktion der Kolben zu prüfen beziehungsweise diese gangbar zu machen.

Auch die gründliche in Sichtprüfung der Gumimanschetten der Bremskolben und aller anderen Teile in diesem Bereich zählen eigentlich zu den selbstverständlich durchzuführenden Arbeiten.

Hier wird warscheinlich, wie schon erwähnt ein oder auch mehrere Bremskolben nicht mehr richtig gangbar sein.

Das lässt sich meistens beheben wenn diese Kolben durchgepumpt werden, falls das nicht mehr machbar sein sollte, weil ein Kolben zu starke Riefen hat beziehungsweise zu stark koordiniert sein sollte, muss der entsprechende Bremssattel halt überarbeitet, gegebenenfalls erneuert werden.

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49 Antworten
Themenstarteram 5. April 2018 um 22:02

Zitat:

@Ole-Boy schrieb am 5. April 2018 um 22:01:53 Uhr:

Hi W221-Fahrer,

nachdem alle Bremsklötze, vorn und hinten erneuert worden sind, beginnt bereits bei mittelstarken Bremsaktionen ein leichtes bis mittelstarkes Vibrieren im Le?krad. Ist das normal oder nicht. Sind es vielleicht wieder die Motorlager (168000 km) ?

Lg

 

Ole

Lenkrad (!)

Sind die Scheiben auch getauscht worden? Wenn nicht, könnte es sein, dass sich die neuen Beläge erst mit den alten Scheibenprofilen einschleifen müssen. Wenn das nach ca. hundert km nicht besser wird, müsste man die Scheiben auf Schlag prüfen.

Themenstarteram 6. April 2018 um 7:37

die Scheiben sind nicht getauscht worden

Eine oder mehrere Bremskolben vorne fest

Das hat mit den Motorlagern erst einmal gar nichts zu tun, falls das definitiv erst nach dem Wechsel der Bremsklötze aufgetreten ist.

Ich vermute das der Wechsel der Bremsklötze nach dem 0815 Prinzip gemacht wurde, wie das heutzutage leider üblich ist.

Das heißt, alte Klötze raus und neue Klötze rein, dicke Rechnung schreiben und das wars dan.

Heutzutage macht sich leider keine Werkstatt mehr die Arbeit die eigentlich bei so einem Wechsel selbst verständlich sein sollte.

Das fängt mit dem gründlichen reinigen der Führungen der Bremsklötze an und beinhaltet auch das kontrollieren der Gangbarkeit der einzelnen Komponenten, was in diesem Fall bedeutet das die Kolben der Bremssättel nicht nur einmal ganz hinein gedrückt werde, sondern dies mehrmals gemacht wird um die Funktion der Kolben zu prüfen beziehungsweise diese gangbar zu machen.

Auch die gründliche in Sichtprüfung der Gumimanschetten der Bremskolben und aller anderen Teile in diesem Bereich zählen eigentlich zu den selbstverständlich durchzuführenden Arbeiten.

Hier wird warscheinlich, wie schon erwähnt ein oder auch mehrere Bremskolben nicht mehr richtig gangbar sein.

Das lässt sich meistens beheben wenn diese Kolben durchgepumpt werden, falls das nicht mehr machbar sein sollte, weil ein Kolben zu starke Riefen hat beziehungsweise zu stark koordiniert sein sollte, muss der entsprechende Bremssattel halt überarbeitet, gegebenenfalls erneuert werden.

Die mit großem Abstand wichtigste Komponente an jedem Fahrzeug ist die Bremsanlage und sie sollte dementsprechend auch gründlich und gewissenhaft gewartet werden.

Wird das nicht gemacht ist das im höchsten Maße fahrlässig und gefährdet nicht nur den Fahrer des betroffenen Fahrzeugs sondern auch andere, unbeteiligte Personen.

Das sollte eigentlich jede Werkstatt und jeder der privat an der Bremsanlage arbeitet wissen und dementsprechend die nötigen Arbeiten ausführen.

Wenn keine fundierten Kenntnisse vorhanden sind, dan Finger weg von den Bremsen!

Das sage ich auch immer..

Wenn ich manchmal höre.. Bremsenwechsel in eine Stunde gemacht.. dann kann man schon denken wie gearbeitet wird..

Bei „älteren“ Fahrzeugen nimm ich einen ganzen Tag für Bremsen vorne und hinten..

Bremssattel wird dan immer zerlegt gereinigt und teile welche defekt sind gewechselt..

aber wenn das alles gemacht worden ist hält die Bremse länger, Kraftstoffverbrauch is niedriger.. also den Tag zählt sich beim Kunden schnell zurück

Zitat:

@fjanssen schrieb am 6. April 2018 um 12:36:35 Uhr:

Das sage ich auch immer..

Wenn ich manchmal höre.. Bremsenwechsel in eine Stunde gemacht.. dann kann man schon denken wie gearbeitet wird..

Bei „älteren“ Fahrzeugen nimm ich einen ganzen Tag für Bremsen vorne und hinten..

Bremssattel wird dan immer zerlegt gereinigt und teile welche defekt sind gewechselt..

aber wenn das alles gemacht worden ist hält die Bremse länger, Kraftstoffverbrauch is niedriger.. also den Tag zählt sich beim Kunden schnell zurück

Grundsätzlich Zustimmung, nur in einem Punkt passt die allgemeine Aussage nicht so ganz:

Die Festsättel der Vorderachse des W221 sollte man keineswegs ohne Spezialwerkzeug, Dichtungen, Scpezialschrauben und spezielle Kenntnisse der Aufbereitung öffnen.

Hier gilt nicht nur für den Hobbyschrauber, sondern auch für die normale Werkstatt: Die vorderen Bremssättel sind nicht zur Demontage und Überholung geeignet.

Das Lösen der beiden Vielzahn-Schrauben führt regulär zum Unbrauchbar werden der Bremssättel.

 

Zitat:

@fjanssen schrieb am 6. April 2018 um 12:36:35 Uhr:

Das sage ich auch immer..

Wenn ich manchmal höre.. Bremsenwechsel in eine Stunde gemacht.. dann kann man schon denken wie gearbeitet wird..

Bei „älteren“ Fahrzeugen nimm ich einen ganzen Tag für Bremsen vorne und hinten..

Bremssattel wird dan immer zerlegt gereinigt und teile welche defekt sind gewechselt..

aber wenn das alles gemacht worden ist hält die Bremse länger, Kraftstoffverbrauch is niedriger.. also den Tag zählt sich beim Kunden schnell zurück

Sorry aber wenn du einen ganzen Tag zum Bremsklötze wechseln berechnest dann würdest du von mir keinen Auftrag mehr bekommen. Das ist ja wohl leicht übertrieben.

Wenn es nur beim Bremsen vibriert dann liegt es in erster Linie an der Scheibe. Merkt man auch wenn man die Scheibe von Hand dreht und es geht an einer Stelle schwerer. Woher der Schlag kommt muss dann geprüft werden. Das kann verschiedene Ursachen haben.

Deshalb habe ich nur auch Kundschaft die nicht mekkern, und nur ein vernünftiges Fahrzeug haben möchte..

Wenn Scheiben vibrieren sind die zu heiss geworden.. also eine Fehler in ein anderes Teil..

selten Produktionsfehler im Scheibe

 

Festsattel vom w221 kann man sehr gut überholen und demontieren auch wenn Mercedes kein Reparatursatz im Angebot hat..

 

... ich sage da erst einmal, das die Klötze geschaut werden sollten.

Kann sein, das die vom Material her nicht zu den alten Scheiben passen.

Gibt ja harte mittlere weiche Klötze von unterschiedlichen Firmen etc.

Kann auch sein das die Scheiben schon alt und riefig sind.

Kann dann sein, das die Klötze nicht eingebremst wurden

und evtl. auf den ersten Meter gar eine dicke (Voll)Bremsung aufs Parkett gelegt wurde.

Sowas nimmt jeder neue Bremsklotz übel.

Hinzu kommen noch die evtl. teletantische Reparatur.

Und 1 Stunde für vordere Bremsen sind doch völlig i.O.

Vorrausgesetzt das dies nicht gerade aufn Parkplatz gemacht wird.

(wie ich hier mal gesehen habe, n Türke bei seinen ML auf Anwohner Seitenparkplatz,

die alten durchgebrochene Scheiben und zerkratzen Klötze lagen dann

am Straßenrand aufn Grünstreifen und lagen dort fast 4 Wochen)

Da habe ich mir auch gedacht, wenn der die so rausgezimmert hat,

möchte ich nicht wissen er die neuen reingedroschen hat.

Notiz dann an mich, schwarzer ML mit GS- Kennzeichen (G esenkte S au) dicken bogen drumm rum machen.

 

mfg

Themenstarteram 6. April 2018 um 17:19

Die Vibrationen beim Bremsen traten schon vor dem Wechsel der Klötze auf. Ich dachte, das würde nach dem Wechsel , in der DB- Vetragswerkstatt ausgeführt, besser. Wurde es aber nicht. Erst war auch die Rede davon, ob die Scheiben auch ausgetauscht werden mußten. Kann sein, daß der Zustand der Scheiben gerade noch ausreichte. Da hat man wohl auf den Tausch verzichtet zum vermeintlichen finanziellen Vorteil des Kunden.

Also doch Unwucht in den Scheiben ?

Welchen Einfluß haben rubbelnde auf den Bremsweg ?

Habe ich jetzt ein Sicherheitsrisiko ?

Ja. Scheiben tauschen und gut. Ein Sicherheitsrisiko hast du nicht solange es nur leicht ist. Wenn es stark vibriert würde ich nicht mehr fahren. Auf jedem Fall wirkt sich das vibrieren sicher nicht gut auf die Bauteile der Achse aus.

Das ist natürlich schon etwas anderes, wenn das vor dem Wechsel der Bremsklötze schon so war.

Unter solchen Umständen ist es aber völlig sinnfrei lediglich die Bremsklötze zu erneuern.

Wenn die Bremse sich so bemerkbar macht, dann bleibt nur der Austausch von Bremsscheiben und Bremsklötzen falls die Scheiben wirklich einen Schlag aufweisen und sonst alles in Ordnung ist.

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