RX 400 H (Benzin/Elektro), kaufbar?

Lexus GS S19

Hallo zusammen,

auf meine Wunschliste hat es jetzt ein RX 400 Hybrid geschafft.

Der mögliche Kandidat hat 190.000 km gelaufen. Gibt es etwas spezielles, wo ich unbedingt drauf achten sollte? Mir wurde gesagt, dass man bei den Vollstromern im Bordcomputer den Zustand der Batterie abfragen kann. Geht das bei einem Hybriden auch? Mal davon ausgehend, dass alles in Ordnung ist. Wie groß ist die ungefähre Reichweite unter Strom?

Vielen Dank vorab für eure Tipps.

VG

19 Antworten

Hier griff doch eher Cunningham's Law 😉

Ich sehe es insgesamt doch etwas anders als ihr, bei den normalen Betriebskosten punktet ein HSD selten richtig gegen Diesel, aber die Fehleranfälligkeit ist halt doch geringer.

Die einzigen Probleme mit denen sich manche Hybridfahrer rumschlagen müssen sind leere 12V-Batterien und vergammelte Bremsscheiben. Ab ner Viertelmillion Kilometer / 15 Jahre sollte man ne neue Traktionsbatterie einplanen, aber sind wir mal ehrlich, da sind die meisten Autos für die meisten Fahrer eh durch.
That‘s it.

Dagegen sind Diesel richtige Wundertüten bei denen alles mögliche kaputt gehen kann und sehr schnell vierstellige Reparaturkosten verursacht. Regelmäßig im Freundes/Kollegenkreis beobachtet.

Außerdem sind HSDs aktuell noch eine sichere Bank was den Wertverlust angeht, was man von Dieseln nicht mehr sagen kann. Natürlich gut, wenn man Interesse an einem gebrauchten Diesel hat.

Genau richtig thematisiert. Nur ganz wenige meiner Diesel wollten nicht immer wieder zwischen den Serviceterminen zum Freundlichen. Allein der dadurch entstehende Zeitverlust generiert hohe Zusatzkosten.

Zitat:

@lex-golf schrieb am 11. November 2023 um 22:37:01 Uhr:


Genau richtig thematisiert. Nur ganz wenige meiner Diesel wollten nicht immer wieder zwischen den Serviceterminen zum Freundlichen. Allein der dadurch entstehende Zeitverlust generiert hohe Zusatzkosten.

Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Manche weniger gut informierte schielen einzig auf den (nominellen oder tatsächlichen) Spritverbrauch und sind dann enttäuscht, dass so ein Voll-Hybrid keine Wunder vollbringt. Dass diese Fahrzeuge dann aber darüber hinaus äußerst wenig Pannen haben und äußerst wenig Verschleißmaterial verschleißen und somit insgesamt recht niedrige Gesamtkosten erzeugen - das bleibt dann gern auf dder Strecke. Und wenn ich mir als kleiner Einzelunternehmer frei nehmen muss, um das Auto wieder mal außerplanmäßig zur Werke zu bringen, dann wird es richtig kacke. Da nehme ich gern in Kauf, dass bei Toyotens (und ein bisschen auch bei Lexens) das Innenraumgeräusch lauter ist als bei anderen Wagen in der Klasse.

Dafür muss ein Toyota aber auch alle 15.000 km zum Service. Und das Glück oder Pech kann dich bei einem Toyota genau so treffen wie bei einem BMW.

Meinen letzten 5er BMW bin ich 8 Jahre lang gefahren. In der Zeit musste ich nur ein mal außerplanmäßig in die Werkstatt wegen eines defekten Anlassers.

Meinen Lexus habe ich jetzt seit 2 Jahren und ich musste ein mal die 12V Batterie wechseln, obwohl die vor dem Kauf vom Händler erneuert wurde. Sie hat also gerade mal 1 Jahr gehalten. Dazu noch irgendein Sondermaß sodass man sie nur original von Toyota kaufen kann für 300€ 🙄.

Und dann nochmal wegen einer defekten Sicherung im Hybridantrieb. Die Werkstatt hat einen ganzen Tag lang gesucht weil der Fehler nicht eindeutig war und die Sicherung unter dem Hauptsicherungskasten verbaut ist sodass dieser erst komplett ausgebaut werden musste. Kostenpunkt 500€ trotz Relax Garantie da diese keine Diagnosekosten abdeckt.

Noch dazu ist mein nächster Lexus Händler 100 km entfernt und das Auto musste ich erstmal auf eigene Kosten dort hin bringen. Dank Automobilclub zum Glück kostenlos.

Service macht mein lokaler Toyota Händler aber Reparatur (Relax Garantie) ist nur bei Lexus möglich.

Es waren jetzt zwar "nur" diese beiden Sachen in 2 Jahren, aber beides ziemlich ärgerlich.

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Ja, Pech kann man immer haben und negative Einzelfälle wird es wohl wirklich überall geben. Das dünne Händlernetz und der beschränkte Zugang der Toyota-Händlerbetriebe zu Lexus-spezifischen Informationen ist aus meiner Sicht auch ein Nachteil. An meinem früheren Wohnort war der Lexus-Betrieb nur 50 km entfernt, da war das OK, und der IS 300h war ein tolles Auto. Jetzt lebe ich in der schwedischen Pampa und hätte keinen Bock auf ewig lange Fahrten zu einem der wenigen Stützpunkte hier in diesem riesigen Land. 15.000 km sind etwas antiquiert, allerdings sind die kleinen Services bei 15.00 / 45.000 / 75.000 uw. schnell erledigt und kosten nicht viel, das muss man fairerweise sagen. Jedenfalls war das meine Erfahrung mit dem IS, den ich immerhin 102.000 km gefahren habe.

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