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Rückwärtsfahren und Kilometer

Hallo Gemeinde,

läuft der Kilometerstand eines Autos - Fahrzeugs auch beim Rückwärtsfahren zurück ?!?

Danke!

Buzil

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Billie_SB schrieb am 2. Dezember 2014 um 17:59:18 Uhr:

Der Kilometerstand ist bei manchen Autos sowieso nur eine "grobe Schätzung", wird ja von den selben Sensoren errechnet wie auch die Geschwindigkeitsanzeige auf dem Tacho.

Ja. Diese Rechnung ist allerdings doch nicht ganz so naiv, wie du dir das vorstellst.

Zitat:

Manche Autos zeigen bei der Geschwindigkeit bis zu 10% zu viel an. Fährst du dann reale 100.000 km, hast du 110.000 auf der Uhr.

Dem ist nicht so. Diese maximal 10% beim Tacho sind überwiegend absichtlich herbeigeführte Abweichung (um die gesetzlich erlauben Anzeigetoleranzen garantieren zu können), und die werden auch nur dort, eigens für die Anzeige, draufgeschlagen. Kein Entwickler, der noch halbwegs bei Trost ist, macht den Fehler, diese absichtliche Abweichung auch auf den Wegstreckenzähler anzuwenden. Das wäre wohl auch kaum zulässig.

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Beim ganz alten VW Käfer (und anderen, die noch eine Tachowelle hatten) ging das noch, bei neueren Fahrzeugen schon lange nicht mehr, beim elektronischen Tacho sowieso nicht.

Zitat:

@birscherl schrieb am 1. Dezember 2014 um 21:02:34 Uhr:

Beim ganz alten VW Käfer (und anderen, die noch eine Tachowelle hatten) ging das noch, bei neueren Fahrzeugen schon lange nicht mehr, beim elektronischen Tacho sowieso nicht.

Richtig, früher hat sich dann auch die Tachowelle andersherum gedreht und somit ging der Kilometerstand zurück. :)

Noch hinzufügen könnte man:

Der Digitaltacho zählt die rückwärts gefahrenen Kilometer sogar hinzu und der Kilometerstand steigt beim Rückwärtsfahren.

wieviele km fährst du denn so rückwärts? Ich behaupte mal wenn im Jahr 1km zustande kommt ist das viel.

Zumal noch hinzukommt, das die gezählten km ebenfalls von der Reifengröße beeinflusst werden und das mit Sicherheit deutlich mehr ins Gewicht fällt als rückwärts fahren.

Zitat:

@John-Mac-Dee schrieb am 2. Dezember 2014 um 06:31:12 Uhr:

wieviele km fährst du denn so rückwärts? Ich behaupte mal wenn im Jahr 1km zustande kommt ist das viel.

Ich komme auf ca. 5km (365 Tage x ca. 15m/Tag) pro Jahr.

Zitat:

@John-Mac-Dee schrieb am 2. Dezember 2014 um 06:31:12 Uhr:

wieviele km fährst du denn so rückwärts? Ich behaupte mal wenn im Jahr 1km zustande kommt ist das viel.

Dürften grob überschlagen 3 km sein, muss etwa 50 m aus der Garage raus die Einfahrt runter.

Der Kilometerstand ist bei manchen Autos sowieso nur eine "grobe Schätzung", wird ja von den selben Sensoren errechnet wie auch die Geschwindigkeitsanzeige auf dem Tacho. Manche Autos zeigen bei der Geschwindigkeit bis zu 10% zu viel an. Fährst du dann reale 100.000 km, hast du 110.000 auf der Uhr.

Zitat:

@birscherl schrieb am 1. Dezember 2014 um 21:02:34 Uhr:

Beim ganz alten VW Käfer (und anderen, die noch eine Tachowelle hatten) ging das noch, bei neueren Fahrzeugen schon lange nicht mehr, beim elektronischen Tacho sowieso nicht.

Also beim Bully aus den 70ern (alter Polizeibus) gings nicht mehr. Beim Vorwärtsfahren läuft der Kilometerstand vor, beim Rückwärtsfahren bleibt er dagegen stehen. Scheint so ne Art Freilauf drin gewesen zu sein.

Gruß Tobias

Zitat:

@Billie_SB schrieb am 2. Dezember 2014 um 17:59:18 Uhr:

Zitat:

@John-Mac-Dee schrieb am 2. Dezember 2014 um 06:31:12 Uhr:

wieviele km fährst du denn so rückwärts? Ich behaupte mal wenn im Jahr 1km zustande kommt ist das viel.

Dürften grob überschlagen 3 km sein, muss etwa 50 m aus der Garage raus die Einfahrt runter.

Der Kilometerstand ist bei manchen Autos sowieso nur eine "grobe Schätzung", wird ja von den selben Sensoren errechnet wie auch die Geschwindigkeitsanzeige auf dem Tacho. Manche Autos zeigen bei der Geschwindigkeit bis zu 10% zu viel an. Fährst du dann reale 100.000 km, hast du 110.000 auf der Uhr.

So ist es. Die Tachos und Wegstreckenzähler sind ja nicht geeicht. Und selbst wenns 5km im Jahr sind was heisst das schon? Das sind in 20 Jahren lächerliche 100km. Soviel darf ein Auto gelaufen haben um als Neuwagen durchzugehen und den Tacho annuliert zu bekommen. Also absolut scheissegal.

Zitat:

@John-Mac-Dee schrieb am 2. Dezember 2014 um 19:37:41 Uhr:

Zitat:

@Billie_SB schrieb am 2. Dezember 2014 um 17:59:18 Uhr:

 

Dürften grob überschlagen 3 km sein, muss etwa 50 m aus der Garage raus die Einfahrt runter.

Der Kilometerstand ist bei manchen Autos sowieso nur eine "grobe Schätzung", wird ja von den selben Sensoren errechnet wie auch die Geschwindigkeitsanzeige auf dem Tacho. Manche Autos zeigen bei der Geschwindigkeit bis zu 10% zu viel an. Fährst du dann reale 100.000 km, hast du 110.000 auf der Uhr.

So ist es. Die Tachos und Wegstreckenzähler sind ja nicht geeicht. Und selbst wenns 5km im Jahr sind was heisst das schon? Das sind in 20 Jahren lächerliche 100km. Soviel darf ein Auto gelaufen haben um als Neuwagen durchzugehen und den Tacho annuliert zu bekommen. Also absolut scheissegal.

Ja klar, da gebe ich dir ja Recht.

Ich habe nur die Frage beantwortet, und nicht gesagt dass das sinnvoll ist. :)

Zitat:

@Billie_SB schrieb am 2. Dezember 2014 um 17:59:18 Uhr:

Der Kilometerstand ist bei manchen Autos sowieso nur eine "grobe Schätzung", wird ja von den selben Sensoren errechnet wie auch die Geschwindigkeitsanzeige auf dem Tacho.

Ja. Diese Rechnung ist allerdings doch nicht ganz so naiv, wie du dir das vorstellst.

Zitat:

Manche Autos zeigen bei der Geschwindigkeit bis zu 10% zu viel an. Fährst du dann reale 100.000 km, hast du 110.000 auf der Uhr.

Dem ist nicht so. Diese maximal 10% beim Tacho sind überwiegend absichtlich herbeigeführte Abweichung (um die gesetzlich erlauben Anzeigetoleranzen garantieren zu können), und die werden auch nur dort, eigens für die Anzeige, draufgeschlagen. Kein Entwickler, der noch halbwegs bei Trost ist, macht den Fehler, diese absichtliche Abweichung auch auf den Wegstreckenzähler anzuwenden. Das wäre wohl auch kaum zulässig.

Zitat:

@John-Mac-Dee schrieb am 2. Dezember 2014 um 19:37:41 Uhr:

So ist es. Die Tachos und Wegstreckenzähler sind ja nicht geeicht.

Doch, irgendwie schon. Es gibt gesetzliche Zulassungsvorschriften, wie weit der Tacho-Anzeigewert von der realen Geschwindigkeit abweichen darf. Das ist nicht ganz so streng wie eine amtliche Eichung (z.B. von Waagen beim Fleischer), aber immer noch näher dran an einer solchen als so ziemlich jedes andere Messgerät, dass man in einem Durchschnittshaushalt findet.

Auch der Wegstreckenzähler hat gesetzliche Einschränkungen, wie weit er neben der Wahrheit liegen darf.

Beim Jetta Baujahr '82 hat der km-Zähler beim Rückwärtsfahren rückwärts gezählt.

Beim A4 Bj. '95 weder vor noch zurück.

Beim A4 BJ. '03 zählt der km-Zähler vorwärts.

Zitat:

@Timmerings Jan schrieb am 3. Dezember 2014 um 00:51:10 Uhr:

Auch der Wegstreckenzähler hat gesetzliche Einschränkungen, wie weit er neben der Wahrheit liegen darf.

+-4% ist die Toleranz beim Wegstreckenzähler. Da man immer bemüht ist sich in der Toleranzmitte zu halten sollte die Abweichung relativ klein sein, Referenzbereifung vorrausgesetzt.

ein Tacho darf zu viel, sollte aber niemals zu wenig anzeigen. Und so ist auch meine Erfahrung.

Sicher, dass die Toleranz auch nach unten geht?

Ich dachte es ist eine: Geschwindigkeit +x -0 Toleranz

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