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Rubbeln beim Bremsen nach Stehenlassen mit Handbremse über Monate

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 11. April 2011 um 19:11

Hallo,

 

habe durch die "Suche" nicht wirklich eine Antwort auf meine Frage - ich gebe zu extrem laienhaft, aber so ist das leider, wenn man keine Ahnung von Autos hat - gefunden ;-(

Ich habe im Winter mein W211 in Tiefgarage gestellt und etwas 4 Monate nicht bewegt.

Blödeweise habe ich Handbremse betätigt und vergessen zulösen.

Das Auto stand 4 Monate mit gezogener Handbremse.

Heute wieder angemeldet. Handbremse losgelassen, es war eingeklemt musste ziemlich Gas geben, damit das auto sich bewegt.

 

Die Bremsen waren wieder frei. Jetzt zittern das Auto aber beim Bremsen?

Bin in der Stadt ca 20 km gefahren. Ist immer noch nicht weg.

Woran kann es liegen? Sind die Scheiben und Beläge jetzt kaputt?? (Die waren fast neu :( )

Oder würde wieder gut sein, wenn ich eine Autobahnfahrt hiter mir habe?

Beste Antwort im Thema

Teilweise wertvolle Hinweise, aber auch ein wenig Quatsch in dem verlinkten Thread.

Wichtig zunächst mal der Hinweis, daß Du es mit 2 Problemen zu tun hast.

Anders als bei den meisten Herstellern hast Du bei MB speziell für die Feststellbremse noch zusätzlich Trommelbremsen.

Ich habe mit meiner Feststellbremse keinerlei Probleme, da ich sie ständig nutze, an der Ampel, aber auch bevor ich die Automatik in "P" schalte, also beim Parken ist sie immer betätigt.

Mein Vorbesitzer hat die Feststellbremse nicht benutzt.

Mein Wagen stand zum Kauf bei einem MB-Händler in Kommission.

Ich habe eine Probefahrt (trockenes Wetter) gemacht und den Wagen mit getretener Feststellbremse abgestellt (war auch noch leicht abschüssig).

Als ich 2 Tage später mit meiner Partnerin nochmal hingefahren bin, weil sie auch eine Probefahrt machen wollte, war das nicht möglich.

Der Wagen war nicht mehr von der Stelle zu bewegen.

Der Wagen mußte aufgebockt in die Werkstatt geschoben werden.

Scheiben, Beläge und die Trommelbremsbeläge wurden getauscht.

Seitdem hatte ich mit der Feststellbremse nie wieder Probleme, auch nicht nach einer Woche z. B. im Skiurlaub.

Bei extremem Wetter können die Bremsen schon über Nacht "festbacken", hier meine ich die Scheibenbremsen rundum.

Das ist mir auch schon passiert, bin dann mit einem Ruck losgefahren.

Danach habe ich mehrfach scharf gebremst und alles war wieder in Ordnung.

Auf den Scheiben bildet sich bei längerer Standzeit Flugrost, das sieht man besonders bei Fahrzeugen, die zum Verkauf stehen.

Das läßt sich meist durch ein paar Bremsungen wieder beheben.

lg Rüdiger:-)

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Schau Dir mal die Bremsscheiben an. Bei langer Standzeit rosten die Bremsscheiben, durch die angezogene Handbremse erfolgt dies ungleichmäßig. So etwas kann sich wieder lösen durch einige vorsichtige Bremsungen.

Allerdings gibt es auch Fahrzeuge, die in der Werkstatt neue Scheiben und Klötze benötigten.

http://www.motor-talk.de/.../...eln-stark-nach-standzeit-t2116077.html

Da es bei dir richtig fest saß, würde ich damit vorsichtig in die Werkstatt fahren.

Viel Glück!

Gruß, Tom

was bei mir immer geholfen hat...

rückwärts ordentlich gas geben und dann voll in die eisen... das ganze 3-5 mal... dann bremst es auch nach vorne wieder sauber :)

Teilweise wertvolle Hinweise, aber auch ein wenig Quatsch in dem verlinkten Thread.

Wichtig zunächst mal der Hinweis, daß Du es mit 2 Problemen zu tun hast.

Anders als bei den meisten Herstellern hast Du bei MB speziell für die Feststellbremse noch zusätzlich Trommelbremsen.

Ich habe mit meiner Feststellbremse keinerlei Probleme, da ich sie ständig nutze, an der Ampel, aber auch bevor ich die Automatik in "P" schalte, also beim Parken ist sie immer betätigt.

Mein Vorbesitzer hat die Feststellbremse nicht benutzt.

Mein Wagen stand zum Kauf bei einem MB-Händler in Kommission.

Ich habe eine Probefahrt (trockenes Wetter) gemacht und den Wagen mit getretener Feststellbremse abgestellt (war auch noch leicht abschüssig).

Als ich 2 Tage später mit meiner Partnerin nochmal hingefahren bin, weil sie auch eine Probefahrt machen wollte, war das nicht möglich.

Der Wagen war nicht mehr von der Stelle zu bewegen.

Der Wagen mußte aufgebockt in die Werkstatt geschoben werden.

Scheiben, Beläge und die Trommelbremsbeläge wurden getauscht.

Seitdem hatte ich mit der Feststellbremse nie wieder Probleme, auch nicht nach einer Woche z. B. im Skiurlaub.

Bei extremem Wetter können die Bremsen schon über Nacht "festbacken", hier meine ich die Scheibenbremsen rundum.

Das ist mir auch schon passiert, bin dann mit einem Ruck losgefahren.

Danach habe ich mehrfach scharf gebremst und alles war wieder in Ordnung.

Auf den Scheiben bildet sich bei längerer Standzeit Flugrost, das sieht man besonders bei Fahrzeugen, die zum Verkauf stehen.

Das läßt sich meist durch ein paar Bremsungen wieder beheben.

lg Rüdiger:-)

Es liegt nicht an der Feststellbremse(die ist ganz gut geschützt), sondern an Nässe an den Bremsklötzen, die dann an der Scheibe anrosten. Wenn es regnet oder der Wagen gewaschen wurde zumindest kurz vor dem Parken einmal stärker Bremsen, damit die Scheiben/Klötze durch die Wärme trocken werden. Wenn der Wagen länger draussen steht, möglichst nicht quer zum Wetter parken(Nord/Süd-Richtung). Das alles hilft, damit es beim ersten Bremsen nicht rubbelt.

Themenstarteram 12. April 2011 um 0:12

Hallo, bei mir kommt das Geräusch aber von Vorne.

Welche bremsen werden bei w211 betätigt, wenn man handbremse zieht? Vorne oder Hinten oder alle 4?

Ich gehe davon aus, die hintere .. oder??

warum kommt bei mir dann das Rubbeln von Vorne?

Grüße

Die zusätzlichen Trommelbremsen für die Feststellbremse befinden sich hinten.

Dein Problem hat also offensichtlich gar nichts mit der Feststellbremse zu tun.

Du hast den Wagen vermutlich bei feuchtem Wetter abgestellt und die Bremse vorher nicht ordentlich trockengebremst, oder die Tiefgarage ist sehr feucht.

Es hat sich Flugrost auf den scheiben gebildet und die Bremsbeläge sind an der Scheibe "festgebacken".

Das sollte nach ein paar scharfen bremsungen wieder in Ordnung sein, wurde ja in dem verlinkten Thread auch beschrieben.

Andere ursachen könnten noch klemmende Bremskolben, oder, falls Du Schwimmsättel hast, ein Klemmen der schwimmenden Aufnahme sein.

lg Rüdiger:-)

Themenstarteram 12. April 2011 um 14:27

Hallo Leute, vielen Dank für Antworten.

Das Problem ist mit folgenden Massnahmen gelöst:

Heute habe ich die Bremsen mit Bremsenreiniger gereinigt.

Bin auf Autobahn gefahren ca 50 km.

Habe bisschen mehr gebremst als man tatsächlich braucht(Man braucht nicht extra starke Bremsungen)

Nach 50 Km war das Zittern komplett weg.

Schöne Grüße

Timo

am 12. April 2011 um 15:23

Starkes Abbremsen ist sogar contraproduktiv, da der Abrieb auf den Bremsbelägen zum Verglasen (hart wie Glas) neigt, was einen Austausch nötig machen würde. Flugrost heißt nicht umsonst Flugrost :D

Zitat:

Original geschrieben von achtklässler

Starkes Abbremsen ist sogar contraproduktiv, da der Abrieb auf den Bremsbelägen zum Verglasen (hart wie Glas) neigt, was einen Austausch nötig machen würde.

Bremsbeläge können verglasen, wenn im Neuzustand derselbigen zu hart gebremst wird. Später verglast(hart wie Glas, lol, :D) da nix mehr.

Es können sich jedoch die Scheiben verziehen, da bei zu scharfem Bremsen der Energieeintrag in die Scheibe ungleichmäßig erfolgt, wenn die Beläge Rostspuren an einer Stelle der Scheibe hinterlassen haben......

am 13. April 2011 um 7:34

Zitat:

Original geschrieben von Bernd N

Zitat:

Original geschrieben von achtklässler

Starkes Abbremsen ist sogar contraproduktiv, da der Abrieb auf den Bremsbelägen zum Verglasen (hart wie Glas) neigt, was einen Austausch nötig machen würde.

Bremsbeläge können verglasen, wenn im Neuzustand derselbigen zu hart gebremst wird. Später verglast(hart wie Glas, lol, :D) da nix mehr.

Es können sich jedoch die Scheiben verziehen, da bei zu scharfem Bremsen der Energieeintrag in die Scheibe ungleichmäßig erfolgt, wenn die Beläge Rostspuren an einer Stelle der Scheibe hinterlassen haben......

Das hört sich zwar plausibel an, ist aber definitiv falsch ( eigenes Erleben! ), denn auch ich habe nach längerer Standzeit ein Freibremsen versucht und mit dem Austausch der Beläge bezahlen müssen, da sich eine nicht lösbare Glasharte Schicht auf diesen gebildet hatte und ein weiterer Rostabtrag nicht mehr erfolgte.

Wohlgemerkt, ich spreche nur von den Bremsbelägen. Negative Auswirkungen auf die Scheibe waren nach Abschmirgeln nicht feststellbar.

Ein Werkstattmeister meinte das das verglasen nur dann entsteht wenn man extrem runter auf 0 bremst und dann auf der bremse stehen bleibt... dann hätten die Beläge nämlich keine zeit zum abkühlen und würden "verglasen"...

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