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Rote Nummer 06 möglich?

Themenstarteram 5. März 2014 um 22:25

Hi,

überlege eventuell ein Gewerbe anzumelden. Ich habe die Idee alte Opel Motoren zu revidieren und ggf. auch zu tunen. Je nach Kundenwunsch. Da die Motoren auch eingefahren werden müssen und es auch Kunden gibt, die z.b: von 2,0 auf 2,4 umrüsten, kann ich also nicht mit deren Autos die Probefahrten machen.

Meine Idee:

Ich nehme einen von meinen Opels und setze dort die Maschinen rein und fahre sie, teste sie usw.

Dafür müsste ich dann eine rote Nummer haben. Einen alten habe ich noch in der Ecke stehen, der ist nicht mehr angemeldet, den würde ich dann dafür her nehmen.

Wäre das so erst mal möglich? Bekomme ich überhaupt ein rotes Kennzeichen? Wie viel Umsatz brauche ich im Jahr, damit mir mein Gewerbe und die rote Nummer nicht aberkannt wird? Was wird das so ungefähr kosten im jahr?

In dem abgemeldeten Opel sind z.B. auch Rennsitze, die damals nicht eingetragen worden sind, die kann ich aber drin lassen?

Wie sieht es mit anderen Änderungen aus am Fahrzeug? z.B. Fahrwerk usw.?

Brauch ich dafür auch Eintragungen oder ABE's?

Muss ich auf Rad-reifen Kombinationen aufpassen? Oder kann ich alles drauf machen was "passt"?

Brauch ich eine reifenfreigabe wenn ich die auf breiteren Felgen fahre oder sowas?

Wie gesagt geht dann um die "06er Händler" Nummer, nicht die 07 Oldtimer!

Jetzt mal weit gesponnen: Ein Kunde aus Österreich möchte nen getunten Motor und will damit auch Bergpässe fahren, zwecks richtiger Motorabstimmung müsste ich dafür natürlich auch mit dem Motor auf einen Pass um zu schauen, was der Motor auf 2500m macht. Dazu müsste ich zwangsläufig auch nach Österreich oder Schweiz um da hoch zu kommen. In wie weit wäre das möglich?

Danke!

Gruß

Beste Antwort im Thema

So, hatte jetzt 3 mal angefangen einen elend langen Text zu schreiben. Hab ihn mir durchgelesen und wieder geloescht. Kurz und knapp, das sollte der TE mit seinem Vorhaben auch machen. Ich stell mir schon wieder alles Bildlich vor von seiner Idee und Beschreibung das ich mir wieder auf die Finger hauen muss. Ich fahr jetzt lieber Arbeiten :D

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ja Hartgummifelge, bei genauem Lesen und etwas Kenntnis in dem Bereich den der TE gern machen möchte müßte man unweigerlich darauf kommen das das ganze nur ein Flop werden kann und ich habe mich nicht auf die rote Nummer bezogen denn dazu haben andere schon entsprechend geschrieben.

Gruß

Welchen vernünftigen Grund sollte es geben, die Probefahrt nicht im Kundenauto machen zu können?

Das hört sich für mich eher so an, als ob hier nach einem halbwegs legalen Weg gesucht wird wie man den alten (getunten?) und nicht zulassungsfähigen Opel aus der Ecke spazieren fahren kann.

Das mit der Tuningfirma wäre dabei eher Mittel zum Zweck.

Ist aber nur meine Meinung.

Zitat:

Original geschrieben von Schrauber_Hansel

Klar muss es erst mal ein Konzept geben, aber wenn das mit dem Nummernschild nicht geht, kann ich es eh gleich ganz vergessen, wie soll ich sonst die Motoren einfahren?

Also wenn ich mir einen Motor hab bauen lassen (2x) dann kam/ kommt der in den jeweiligen Wagen und ich hab den eingefahren?

Zitat:

Original geschrieben von Schrauber_Hansel

Die Autos werden dann auch nicht am öffentlichen Verkehr teilnehmen.

Mein problem ist ja nur, dass ich sie testen muss, da kann ich schlecht immer auf ein abgesperrtes Gelände.

Ich habe schon ernste Zweifel, ob das wirklich eine Probefahrt im Sinne von §2 Nummer 23 FZV ist.

Der alte Opel mit dem getunten Motor aus dem Kunden-Opel ist doch dann so eine Art Prototyp. Darf der denn überhaupt mit der roten Nummer auf die Straße, ohne daß ihn vorher ein TÜVler gesehen hat? Darf man mit roten Nummern "alles" tun?

Diese sogenannten Probe- oder Einfahrfahrten sind illegal:

Das Fahrzeug ist, so wie es dann ist, nicht direkt zulassungsfähig, da der TÜV nie seinen Segen dazu geben wird und kann:

Abgasnormen, etc.

Zumindest das Basisfahrzeug muss abnahmefähig sein, das heisst, die Sitze und der Käfig und und und müssen so eintragungsfähig sein.

Die rote Nummer kann nicht für Spazierfahrten zum Einfahren von Motoren verwendet werden.

Sie dient rein als Überführungskennzeichen oder als Probefahrtkennzeichen für Werkstattprobefahrten oder bei Kaufinteresse.

Einige "Bekannte" von mir haben deswegen schon massiv Ärger mit der Zulassungsstelle bekommen und die rote Nummer nur noch unter starker Aufsicht behalten können.

Die Versicherungstarife wurden schon angesprochen. ;)

Und, by the way:

Kleingewerbe anmelden, Motoren tunen und ein-bzw. umbauen und das vermutlich ohne Ölabscheider ?

Da ist der Gedanke mit dem Kurzzeitkennzeichen erheblich besser. ;)

In diesem Sinne,

viele Grüße,

Arne

Für solche Zwecke haben findige Leute den Motorenprüfstand erfunden, dann muß man den Motor nur einmal montieren und kann nicht nur testen sondern bekommt auch noch diverse Daten 1:1 auf die Monitore.

Motor einbauen, Probefahren, ausbauen um was zu ändern, wieder einbauen usw ist wirtschaftlicher Schwachsinn.

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