Roller...richtige Entscheidung?

Liebe Rollergemeinde 🙂

Ich brauch mal ein paar Tips und Entscheidungshilfen....

Zu meiner Situation...
-Weg zum Arbeitsplatz 25 km nur Landstraße, 2 Ampeln
-Hauptfahrzeug Diesel-Kombi
-Ich arbeite in Früh-Spätschicht (wöchtenlicher Wechsel)
-Meine Frau halbtags, sprich, 7 Tage Arbeit, 7 Tage frei
-die freie Woche fällt immer in meine Spätwoche (da bin ich von 08:00-19:00 Uhr unterwegs), in dieser Zeit fehlt meiner Frau natürlich das Auto, da wir sehr ländlich wohnen und alle Familienmitglieder, Freunde usw weiter weg wohnen sind wir auf mobilität schon angewiesen.

Ein kleiner Zweitwagen, der auch was taugt, ist in der Anschaffung recht teuer...Unterhaltskosten sind auch recht hoch.

Die Überlegung ist, für die Tage, wo meine Frau das Auto benötigt, mit dem Roller zur Arbeit zu fahren-auch im Winter. Jedoch bei Schnee bleibt der Roller stehen, da könnte ich immer noch gefahren werden.
Schätze das ich an ca 2-3 Tagen die Woche mit dem Roller fahre, im Sommer sicherlich öfter.

Meine Frage ist jetzt, ist es sinnvoll, 25 km mit dem Roller zurückzulegen? 40 Minuten muss ich wohl einplanen, ne?
Gibt es Allwetterreifen für Roller...die sollten es schon sein, da ich ja auch mal vom Regen oder so überrascht werden kann...

Welchen Roller könnt ihr mir empfehlen?
Gebrauchten oder Neukauf, bin bereit 1000-1500 € auszugeben.
Was benötige ich an Ausrüstung....taugen diese Thermoeinteiler was im Winter?
http://www.polo-motorrad.de/.../#tab-reviews

Wer von euch legt noch ein solche Strecke öfter zurück?

19 Antworten

Ich fahre mit meinem Roller (Kymco Grand Dink 50) auch das ganze Jahr über durch. An den Reifen und guter Kleidung solltest du nicht sparen. Derzeit habe ich die K58 M+S drauf, werde aber wohl nächsten Monat hinten auf den Michelin Citiy Grip Winter oder IRC Urban Snow wechseln, da mir das Abrollen vom K58 nicht so gefällt. Ansonsten ein Top Reifen.

Eine Motorradjacke (Oder in deinem Fall dann der Overall) und Sturmhaube sollte im Winter pflicht sein. Die Jacke schützt dich nicht nur vor der kalten Luft sondern auch vor Hautabschürfungen im Ernstfall. Im Winter trage ich sogar noch eine Motorradhose (Zum einen zum Schutz, zum anderen weil sie den Wind abhält und ein herausnehmbares Innenfutter hat), im Sommer nur Motorradjacke und Jeans. Über Jacke und Hose dann bei Regen nochmal extra Regenklamotten, denn irgendwann sind auch die Motorradklamotten feucht. Ist ein ganz tolles Gefühl wenn erst der Hintern durch den Eisregen der dir den Rücken runter läuft friert und es dann langsam nach vorne zu deinem besten Stück läuft 🙁

Die 25Km sind meiner Meinung nach eine völlig normale Strecke und keineswegs zu weit. Mein Büro liegt knapp 20 Km entfernt und ich fahre den ganzen Winter durch.

Diesen Winter werde ich mir allerdings noch ein größeres Windschild kaufen um den Wetterschutz meines Grand Dink zu perfektionieren.

Netter Nebeneffekt, das Helmfach des Grand Dink ist so Groß, dass du sogar noch einen guten Einkauf erledigen kannst 😉

Ich kenn auch einen, der fährt das sogar mit dem Fahrrad. Aber ich kenne noch viel mehr, die machen das nicht. Mit nem 50ccm-Roller so eine Strecke zu fahren ist kein Problem, aber täglich zu pendeln, das ist möglicherwiese nicht jedermanns Sache. Mit 40 Minuten ist das in der Praxis nicht getan. Und wenn man den Zeitverlust - verglichen mit einem großen Moped - mal hochrechnet, dann rechnet sich wirklich, wie oben vorgeschlagen, ein Motorradführerschein. Respektive eine Erweiterung auf den A1 (ist das der für 125 ccm?). Da braucht man nur sechs Fahr- und zehn Theoriestunden und die Prüfung. Langfristig ist das zumindest eine Überlegung wert.

Ich fahre auch, solange es nicht schneit, möglichst oft mit dem Roller zu meiner Arbeitsstelle und wieder nachhause;
Zwar nur 10 km einfache Wegstrecke und mit meinen alten Heinkel (Maxiscooter) in jeweils 10 Minuten
zu schaffen.

Gegen kalte Finger haben sich seit zwei Jahren diese Lenkerstulpen bestens bewährt !
http://www.polo-motorrad.de/de/lenkerstulpen-windbreaker-97379.html
und Fotos im Anhang
Es reicht aus, dünne Lederhandschuhe als Schutz bei einem evtl. Sturz zu tragen.
Bei Bedarf kann man auch noch je ein Wärmekissen in die Stulpen legen oder zumindest
mitführen.
http://www.polo-motorrad.de/de/...sen-fur-held-handschuh-31097701.html
Gibt es auch in jedem Outdoor-Laden.

Die Durchführungen für meine Spiegel musste ich allerdings selbst anbringen und die Bedienelemente
wie Licht-, Blinker- und Handschaltung sollte man schon "blind" beherrschen !

Ein Roller mit einer "Reisegeschwindigkeit" von mind. 80 km/h wäre bei Deiner Strecke zu empfehlen !
Schon deshalb, um bei "Schmuddelwetter" den fließenden Verkehr möglichst wenig zu behindern und
somit die Gefahr des "Übersehenwerdens" zu minimieren !

Lenkerstulpen-11
Lenkerstulpen-12

Vielen Dank für eure Antworten!
Habe jetzt schon mal genügend Infos 🙂

Wie schon von mir geschrieben, muss ich nicht jeden Tag mit dem Roller fahren.
Hauptsächlich wenn es trocken ist, bzw. bei Schnee/Eis bleibt der Roller sowieso stehen.
Die paar Tage wo es bei uns schon schneit kann meine Frau mich zur Arbeit fahren, das ist für ein paar mal auch in Ordnung.
Bei gutem Wetter im Sommer fahre ich diese Strecke auch mit dem Rennrad (2 mal die Woche), ohne Probleme in 55 Minuten.

Mit gutem Wetterschutz und einem vernüftigem Roller sollte es durchaus möglich sein, denke ich 🙂

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Als Radfahrer kennst Du Wetter und Verkehr, dann wird das schon klappen.
Und sooo viel schneller sind die größeren auch nicht. (Es sei denn, es geht auf eine Schnellstrasse/Autobahn.)
Mit einem 125er rechne ich statt 40km/h im Schnitt 60, >=500er mit 65. Und auch das geht nur, wenn die Strecke ziemlich flüssig ist, in einem (kurvigen) Tourengebiet nivelliert sich das alles nach unten.

Der angesprochene Grand Dink schützt mit seiner ausladenden Verkleidung sehr gut die Beine. Ganz anders als auf dem Motorrad. Nur sollte auf dem GD der Fahrer nicht zu groß sein. Und teurer ist er auch.
Du solltest auf alle Fälle ausgiebige Probefahrten machen.

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