Ricö pleite ??

hallo ..

kann das jemand bestätigen das Ricö insolvenz beantragt hat und die LKW ab heute 24 Uhr nicht mehr fahren dürfen ??
sollen ja 2000 LKW sein ..

Beste Antwort im Thema

Die meisten Super-Trucker sollten sich an die Birne fassen, ihr sagt "Polaken" und andere Ausländer ballern die Toiletten voll ? Ich komme aus der Speditionsbranche und habe viel erlebt war 10 Jahre mit Vater auf dem Bock unterwegs und arbeite nun im Büro wenn bei uns Morgens Fahrer reinkommen und zwar Deutsche Fahrer sehen die Toiletten genauso Scheiße aus als wenn ein Ausländer reinkommt, macht mir hier ja nicht unterschiede, ich kenne nur gute Fahrer und schlechte Fahrer und leider haben wir in Deutschland zuviel Besserwisser die meinen weil sie einen Bock fahren haben sie Gott und die Welt gegrüsst.
Auf Autohöfen und in Foren wird geschnackt bis der Arzt kommt aber wenn das Telefon klingelt sind sie alle klein mit Hut.
Ich finde es eine bodenlose Frechheit wie hier gesabbelt wird, 30% der beiträge sind sinnvoll die anderen 70% sind nur Stuß und Mist !
Hier geht es um Existenzen und Familien die auf ihre Väter warten und hier knallen einige Halbwilde Parolen rein da fällt dir nichts mehr zu ein ! Man man wenn das eine Eu-Nachbar ließt der denkt was sind die Deutschen für Knaller ! Ihr spricht hier auch für das Deutsche Volk und nicht nur für euch !
Nur weil Ricö durch irgendwelche Machenschaften so groß geworden sind können die Fahrer nichts dafür, ich möchte mal einen von den Super-Truckern sehen die hier am labern sind wie sie irgendwo in Europa stehen ohne Essen und Geld ? Was macht ihr dann ?
Die Machenschaften von Ricö sind nicht okay gewesen, das wissen mittlerwile alle User hier aber immer den Hammer auf das Thema kloppen ist dumm und total daneben.
Ich hoffe nur für die Fahrer das sie ihr Geld bekommen und schnell zu ihren Familien können, Gott segne sie !
Und ich hoffe für einige Super-Trucker das sie nicht so auf die Schnauze fliegen wie die Ricö Kutscher.

Schreibt lieber zum Thema als die Fahrer zu beschimpfen und Ricö zu lünchen denn eine Pleite will man selbst nicht am Körper erleben.

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Zitat:

Original geschrieben von steinkutscher



Zitat:

@Steinkutscher: Und wieso?

Wollte Deine Aussage nur unterstreichen. Wie gesagt, solange ich nix in den großen Medien lese, sehe etc. glaub ich gar nix.

Aso, dann passt es. Ich habe gedacht du wolltest was dagegen sagen und ich meinte genau das was du auch geschrieben hast. Die vielen Gerüchte die jtzt kursieren verunsichern die meisten nur und sie bekommen eine Eigendynamik die keiner mehr überblicken kann. Aber ich befürchte unser Appell wird kein gehör finden 🙁

Zitat:

Aso, dann passt es. Ich habe gedacht du wolltest was dagegen sagen und ich meinte genau das was du auch geschrieben hast. Die vielen Gerüchte die jtzt kursieren verunsichern die meisten nur und sie bekommen eine Eigendynamik die keiner mehr überblicken kann. Aber ich befürchte unser Appell wird kein gehör finden

Ne, Ne, ich bin auf Deiner Seite ...

Das mit dem "draußen" stehenbleiben ist meineserachtens Berufsrisiko...
Genauso wie ein Polizist in eine Schießerei verwickelt sein kann....
Sollte man abgesichert sein.

Ist halt das fatale am System, jeder der die richtige Fahrerlaubniss hat "kann" fahren, oder glaubt es zumindest.... Es fehlen einfach gewisse Zugangsbeschränkungen. Bloß weil ich schon mal ´nen Schwein abgestochen habe bin ich auch noch kein Metzger....

Ich finde eure Solidarität ja ganz toll. Habe aber leider noch von keinem gehört, der einem Fahrer helfen würde,der durch die aggressive Preispolitk von RiCö seinen Arbeitsplatz verloren hat.

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Zu dem ersten Teil deiner frage,

Als ich noch in Europa gefahren bin, haben wir uns gegenseitig geholfen, weil wir wusten das es keinen ADAC gibt wo wir hinfahren, (ich bin anfang der 80er 11 durch Afganistan uber den Kaiber Pass) und jeder Fahrer benotigt fruher oder spater Hilfe.

Zu deinem Zweiten Teil deiner Frage

Das ist meine PERSONLICHE Meinung gestutzt auf Bekanntmachungen von RiCo und personlichen gesprachen / PN von RiCo Fahrern.

Die Geschaftsleitung ist uberrascht worden.
Die Geschaftsleitung hat sofort die geplatzten Checks mit Uberweisungen gutgemacht. (zu welchem grad ist mir unbekannt).
Die Geschaftsleitung hat sofort die LKW's auf den Hof / nach Hause geordert, und den Fahrern nicht irgendwelche stories erzahlt das sie noch mal Laden und Fahren mussen, sondern LKW's mit "guten" Tankkarten zu Fahrzeugen geschickt die Diesel benotigten.
Hier war keine "VERSCHEISSEREI" von RiCo im Spiel.
Ich personlich glaube auch das die Geschaftsleitung an einen Uberbruckungskredit unter der Leitung der Dresdener Bank geglaubt / gehofft hat.
Die Geldgebenden Banken oder Leasing Firmen haben jeden Kunden Abgesichert. Es ist eine "Steuer" entscheidung wie mache ich am schnellsten $$$$$$. Das hat mit Gewinn / Verlust oder Arbeitsplatzerhaltung in Firmen nichts zu tun.

Selber die LOKALEN Politiker aussern sich nicht.
http://www.motor-talk.de/.../ricoe-pleite-t1740589.html?...

Mal sehen was unsere Politiker machen,
Da wollen wir doch mal sehen ob die Politiker die Mindestlohne Fordern auch in diesem Fall sich in Bewegung setzen.

Bei einer Firma wie "SIMANS" wurden die jetzt Schlange stehen.

Moglicherweise ist denen aber das Transportgeschaft nicht sauber genug.

E-mail an

Osteroder SPD Landtagskandidat Karl Heinz Hausmann

gesendet 2253h Deutsche zeit Feb.29.2008

E-Mail an

Sehr geehrter Herr Karl Heinz Hausmann, was werden Ihre Schritte sein, um die Arbeitsplatze der Firma RiCö Transport und Logistik GmbH im Falle der Insolvence / Pleite zu erhalten.

Ich bin Ihnen sehr verbunden wenn Sie mich ASAP informieren wurden.

Hochachtungsvoll

Rudiger XXXXXXX

Mach Dir dazu mal ein eigenes Bild

Rudiger

xxxxxxxx

Zitat:

Original geschrieben von new Ver


Solidarität ist gut gemeint aber wir sind doch keine Franzosen!
Mal ehrlich es gibt viele die hier spontan helfen würden aber es sind viel zu wenige und das mal alle an einem Strang ziehen wird in D wohl nie passieren. Wette sogar das 60% der deutschen weg gucken würden statt zu helfen.
Zivilchorage lebe hoch!!!

Ach Rüdiger, das die alte Geschäftsführung nichts mehr machen darf leuchtet ein. Aber waren die Herren so von Sinnen das sie über Nacht überrascht wurden durch ihren eigenen Mist?

Zitat:

Original geschrieben von truckerlady


da bist du wohl falsch informiert logsped mein freund war auch z.t. in belgien und so weit ich weiß ist er deutscher....(mit deutschem fahrzeug)

Ich kenne auch genügend Leute, die erst vor einem Monat angefangen haben und erstmal auf ein polnisches Fzg mussten, da die deutschen Fzge noch nicht da waren. Letzte Woche standen die bei der Firma in Schopsdorf, die die Beschriftungen übernimmt. Zu einem Tausch kam es leider nicht mehr ...

Nicht alles was ein polnisches Kennzeichen gelenkt hat, war ein polnischer Fahrer ...

naja bei uns war es so..er musste win paar tage auf seinen lkw warten da nur polnische da waren und die nicht für deutsche gedacht sind..so wurden wir informiert...naja ist ja auch egal

Zitat:

Original geschrieben von truckerlady


naja bei uns war es so..er musste win paar tage auf seinen lkw warten da nur polnische da waren und die nicht für deutsche gedacht sind..so wurden wir informiert...naja ist ja auch egal

Da kann er von Glück sagen, das es so gewesen ist.

Mit einem polnischen LKW ( auch wenn RiCö drauf steht ) würde ich auch nicht fahren wollen.

ja stimmt abr eigentlich wurden die fahrzeuge ja gereinigt bevor sie weiter gegeben wurden..weiß ja net ob es immer so gemacht wurde aber denke ja mal nicht...wnn zeit druck da ist dann muss der wechsel hal schnell gehen

Naja, sauber machen und so kann ich meine Karre auch alleine. Das mach ich sowieso, bevor ich irgendwas rein räume.
Aber das Kennzeichen wird auch mit sehr viel putzen kein deutsches ... *lacht

Und auf eine Raststätte oder in eine Firma würde ich nicht mit polnischem Kennzeichen fahren wollen. Denn das sieht dann doch arg nach "legaler" Steuerhinterziehung aus. Die Fzge im Ausland zulassen, wo es viel günstiger ist - das machen andere Firmen zur Genüge.
Und dann ist manchen auch egal, das dann hinterm Steuer ein deutscher Fahrer sitzt ...

Zitat:

Original geschrieben von Rudiger



Zu deinem Zweiten Teil deiner Frage
Das ist meine PERSONLICHE Meinung gestutzt auf Bekanntmachungen von RiCo und personlichen gesprachen / PN von RiCo Fahrern.

Die Geschaftsleitung ist uberrascht worden.
Die Geschaftsleitung hat sofort die geplatzten Checks mit Uberweisungen gutgemacht. (zu welchem grad ist mir unbekannt).
Die Geschaftsleitung hat sofort die LKW's auf den Hof / nach Hause geordert, und den Fahrern nicht irgendwelche stories erzahlt das sie noch mal Laden und Fahren mussen, sondern LKW's mit "guten" Tankkarten zu Fahrzeugen geschickt die Diesel benotigten.
Hier war keine "VERSCHEISSEREI" von RiCo im Spiel.
Ich personlich glaube auch das die Geschaftsleitung an einen Uberbruckungskredit unter der Leitung der Dresdener Bank geglaubt / gehofft hat.

Vielen Dank, Rudiger.

Schön, das nicht immer alles so lange schlecht geredet wird, bis es alle glauben.
Schön, das nicht immer alle nur das Schlechte überall vermuten und sehen.
Schön, das nicht alle etwas auf dumme ( und haltlose ) Gerüchte geben.

Zu Deiner Antwort:
Punkt 1: Das glaube ich auch. Wenn ein paar Kunden nicht zahlen, aber hohe Auslagen da waren für neue Zugmaschinen, neue Trailer, deren Planen und Beschriftungen, kann ganz schnell mal das Geld ausgehen.

Punkt 2: Ich kenne keinen Fahrer, der sein Geld nicht bekommen hat. Und es sind bei weitem nicht alle Schecks geplatzt, aber ja, es sind welche geplatzt.

Punkt 3: Es kam zuerst die Mitteilung, das die Fzge nochmal vollzutanken sind. Damit war dann ein ausliefern der derzeitigen Ladung und der Rückweg zur Firma gesichert. Die Fzg wurden aber fast alle am nächsten Tag zurück zur Firma beordert, nachdem die Ladung ausgeliefert war.

Punkt 4: Eine "Verscheisserei" und Abzocke sieht anders aus, dann bestellt man nicht nochmal 100 Lkws, lässt diese beschriften, bestellt keine 1000 Auflieger und stellt auch keine neuen Fahrer mehr ein ( kostet schliesslich alles Geld, was dann nicht mehr "verschwinden kann" ).

Punkt 5: Daran haben nicht nur die Geschäftsleitung geglaubt. Sondern ALLE haben daran geglaubt und fest damit gerechnet. Wer mit in Schopsdorf war von den Fahrern weiss, wovon ich rede.

Hier sind deine Berichte vom Harzkurier

ISIRIS Du redest doch nur Stuss. Erst lesen,dann uberlegen, dann schreiben.

Ein Fahrer von RiCo hat einen Leserbrief geschrieben, und der ist POSITIV.
Es besteht tatsachlich die moglichkeit das Du ein anderes Deutsch liest wie ich. Please provide translation.

Link
http://www.harzkurier.de/news.php?id=6039

Original geschrieben von isiris
Dann solltest du mal genauer die Zeitungen studieren,
dann wüsstest du das sogar die Fahrer mit Leserbriefen
ihre Wut ablassen. ( Siehe einige kommentierte Berichte beim Harzkurier )
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R. Frederick Olmeyse aus Bad Lauterberg schrieb:
03.03.2008, 17:37
Symptome der Krise
Man reibt sich die Augen. Stand nicht neulich noch im Harzkurier "Ricö die erfolgreiche Firm", "Ricö expandiert bis nach Moskau", "Ricö das vorbildliche Familien-Unternehmen"...? Und nun auf einmal Pleite-Gefahr? Und was wird aus den Menschen, sie verlieren ihre Arbeitsplätze. Vielleicht dämmert es langsam immer weiteren Kreisen der Bevölkerung, dass Kapitalismus nicht die Lösung ist. Sondern das Problem! Die sogenannte "freie Marktwirtschaft" funktionierte früher im Harz, weil wir alle am Subventionstropf hingen. Zonenrandförderung! Jetzt wo alle sich selbst überlassen sind, "frei" nennen es nur die Zyniker, brechen immer mehr Firmen im Harz zusammen. Die Armut kommt. Eine Region vor dem Kollabs?
Auf diesen Beitrag antworten

Lutzmann Walter aus Herzberg schrieb:
04.03.2008, 7:55
Re: Symptome der Krise
Ich frage mich woher,bekommt man soviel Millionenkredit,zumal bekannt ist,das unter Speditionen ein heißer knallharter Wettbewerb besteht.Und diese kommende Pleite ist nicht von heute auf morgen.Also hätte die Firma RiCö lange reagieren müssen um diese drohende Insolvenz abzuwenden. In unserer kleinen Firma kriegen wir das regelmäßig von unserer Bank zu hören. Ich bin im eigenen Reinigungsbetrieb tätig ,aber Hilfe vom Staat oder etwas mehr Lequidation bekommen wir nicht,dazu sind wir wahrscheinlich zu Klein mit 10 Mitarbeiter und müssen zu sehen wie wir daraus kommen.
Auf diesen Beitrag antworten

R. Frederick Olmeyse aus Bad Lauterberg schrieb:
04.03.2008, 11:02
Re: Symptome der Krise
Zitat: "etwas mehr Lequidation bekommen wir nicht,dazu sind wir wahrscheinlich zu Klein mit 10 Mitarbeiter" - Ja, Herr Lutzmann, da haben Sie ein wahres Wort betroffen ausgesprochen! Die großen Firmen, und noch mehr die Weltkonzerne (Ricö ist kein Weltkonzern, da denken wir schon eher an die Flugzeug-, Auto- oder Atom-Konzerne), die bekommen das Geld Millionenweise reingeschoben, und warum? Wegen der vielen, vielen Arbeitsplätze, die sie dank der Subventionen angeblich schützen können. Nur: was passiert, wenn die Firma entweder Pleite geht oder komplett ins Ausland verlagert...? Müssen die Riesenkonzerne dann das Geld vielleicht zurückzahlen ? Nein, das Geld ist dann einfach "futsch" und der Steuerzahler, jetzt Arbeitslose, guckt in die Röhre. Kapitalismus 2008: Die Kleinen strampeln um ihr Überleben, und die Großen werden immer unterstützt. Ricö ist wahrscheinlich noch nicht groß genug gewesen, sonst hätten sie auch wieder eine Millionenspritze bekommen. Und die Menschen zahlen die Zeche. Das ist ziemlich ungerecht, finde ich.
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Lassebraun aus Badenhausen schrieb:
04.03.2008, 11:44
Re: Symptome der Krise
Was ist ungerecht? Die Firma Ricö wird nicht die letzte sein, die den „Löffel“ abgibt. Die Insolvenz ist sicher der einzige Weg, zumindest Teile des Unternehmens zu retten. Das Beispiel der Firma „Mende“ zeigt ja, dass ein Ende auch Neubeginn bedeuten kann. Ungerecht ist sicher die Tatsache, dass die „kleinen“ Betriebe in Stich gelassen werden. Die Gier der Banken ist einfach zu groß geworden. Hat man doch selbst dafür gesorgt, durch Basel II, dem Mittelstand den „Hahn“ abzudrehen. Also wohin mit dem Geld wenn keine Kredite mehr für Unternehmungen ins Umland gestreut werden? Natürlich, mit dem Geld wird spekuliert! Das macht ja auch mehr Sinn und warum sich mit kleinen Firmen auseinandersetzten die kaum Rendite bringen. Ist das nicht ungerecht? Da verzocken diese Banken Milliarden und keine dieser Herren trägt die Verantwortung! Das ist ungerecht! Der Steuerzahler wird nun wieder zu Kasse gebeten, diese Verluste zu bezahlen. Das ist ungerecht! Hätte man diese Milliarden für den Mittelstand verwendet dann würde es in den Regionen Deutschlands sicher anders aussehnen und das „Hartz-Problem“ würde sich von selbst lösen. Aber was soll das alles, alle wissen es aber keine tut was dagegen. Viele wählen ja bereits die „Links-Partei“, sozusagen als letzte Instanz der Hilflosigkeit!
Auf diesen Beitrag antworten

Herbert May aus 37520 Osterode schrieb:
05.03.2008, 14:01
Re: Symptome der Krise
Die Verantwortung liegt bei allen die Rahmenbedingungen gestalten. Die Tarifverhandlungen sind ein aktuelles Beispiel. Es sitzen nur 2 Partein am Tisch obwohl die Dritten den Löwenanteil von den Personalkosten erhalten. Das Kapital wird pauschal mies gemacht weil einige wenige sich Bereichern. Die große Masse der Unternehmer versucht mit viel Verantwortung am Markt zu bleiben. Sie können in der Regel ihren Standort nicht verlegen, obwohl das gefühlte Klima für Handwerker usw. sehr mies ist. In den letzten Jahren sind auf Betriebe , Arbeitnehmer und Rentner arge Belastungen verteilt. Sozialversicherungsbeiträge müssen seit einiger zeit ca.14 Tage früher gezahlt werden. Die Einführung der Maut Belastet die Unternehmen oder die Preise. Die Steigenden Energiepreise steigern nur die Steuereinnahmen. 3% Mehrwertsteuererhöhung verringern die Kaufkraft oder verschlechtern das Bilanzergebnis . Das fehlende Kapital verschlechtert die Zahlungsmoral. Auch bei den Banken stehen keine Gelddruckmaschinen, aber es wird mitgestaltet. War es nicht schon ein Wahlziel Betriebe zu entlasten, um sie im globalen Wettbewerb besser aufzustellen? Der Staat sind wir ,es hilft nicht von ihm Hilfe zu erwarten . Wird es ohne unsere Mitgestaltung Hilfe geben ? Oder ist die Abgabe von Wahlstimmen Gestaltung genug ? Ist die Abgabe von Proteststimmen eine Gestaltung in die falsche Richtung ? Ist es unseren Politikern egal ob Schill oder Links Partei es geht nur um die Macht. WIR MÜSSEN WIEDER IN UNSEREN PARTEIN MITGESTALTEN UND VERÄNDERUNGEN EINLEITEN.
Auf diesen Beitrag antworten

nancy eckert aus herzberg schrieb:
05.03.2008, 19:54
Re: Symptome der Krise
Mit Ricö hat es endlich mal den Richtigen erwischt-es tut mir zwar für die Angestellten und Region leid-aber einer der zu Dumping Preisen fährt und andere kleine Speditionen kaputt gemacht hat(was übriegens niemanden interessiert hat),geschiet es ganz recht.Den Fahrern wurde ein Hungerlohn gezahlt wofür man gar nicht los gehen dürfte,er hat Frachtpreise gemacht womit er nicht mal seine unkosten decken konnte.tja,da bfällt man irgendwann auf die Nase.... und ich hoffe es geht anderen Firmen die mit ihren Dumping Preisen alles kaputt machen auch irgendwann so,denn nur so gehts beim Transportgeschäft wieder bergauf-auch mit den Löhnen....
Auf diesen Beitrag antworten
Lange aus 37199 Wulften schrieb:
07.03.2008, 7:24
Unsachliche Berichterstattung
Wenn ich morgens in die Zeitung schaue, staune ich nicht schlecht, was alles so über die Firma Ricö in der Zeitung steht, , einen Tag Maybach und Lamborghini abgeholt, nächsten Tag Lamborghini kommt gerade auf den Hof gefahren. Manche Leute behaupten, er gehört jetzt uns, recherchiert die Zeitung denn nicht und ist sie mit dem Insolvenzrecht nicht vertraut dass sie uns so etwas vorsetzt. Die Ricö-Insolvenz ist schlimm für den Landkreis und auch viele andere Betriebe und Banken und den vielen Angestellten. Eines steht jedoch fest, die Fa. Ricö war ein großer Steuerzahler und großer Arbeitgeber und wer je mit der Firma zu tun hatte muß doch mal ehrlich zugeben, dass er immer zuvorkommend und korrekt behandelt wurde und dass die Aufträge zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt worden sind und ein bißchen stolz war man auch immer wenn man die LKWs der Firma Ricö auf den Autobahnen getroffen hat.Ebenso ist es doch etwas ganz besonderes daß die Fa Ricö an einem Filmprojekt teilgenommen hat der nächste Woche in die Kinos kommt. Nach den vielen Preiserhöhungen bezüglich Diesel und Bezinkosten, Kraftfahrtsteuer, Mehrwertsteuer, Mautgebühr und und und sind natürlich solche Betriebe wie Ricö ganz besonders betroffen. Wir hoffen, daß doch noch ein Teil der Firma Ricö gerettet werden kann , das wäre für unsere Region ganz wichtig.
Auf diesen Beitrag antworten

Claußnitzer Heiko aus Dresden schrieb:
08.03.2008, 7:48
Re: Unsachliche Berichterstattung
Ich arbeite für die Firma RICÖ,als LKW-Fahrer.Viele Lesermeinungen sind doch garnicht wahrheitsgemäß.Mein Gehalt kamm immer puenktlich plus Spesen.Einen Hungerlohn haben wir nicht bekommen da sind andere Spediteure knausiger. arbeiten mußtest du wie in jeder Firma auch und Wochenende konntest du mit deinen LKW nach Hause fahren.Ich bin durch ganz Europa gefahren,wie wenige Spediteure griegen das auf die Reihe von jeden Standort in der EU eine neue Tour zu bekommen.Leute erst überlegen ,bevor mann einen Schlecht macht der in Insolvenz gegangen ist.Ich sage RICÖ danke für die schöne Zeit und hoffe das es irgendwie weiter geht.
Auf diesen Beitrag antworten

Köhler aus Nordhausen schrieb:
08.03.2008, 18:29
Re: Unsachliche Berichterstattung
na dann recherchieren Sie auch einmal,wann diese ominöse Firma ihre letzten Steuern und Abgaben wie Maut,Diesel Gewerbe,- Lohnsteuer ect. gezahlt hat. Ich denke doch, daß es wieder einmal der Steuerzahler dafür haftet. Mich wundert es jedes Mal wieder wie lange eine Firma mit so einer Schuldenlast künstlich am Leben gehalten werden kann. Aber leider sind die Gesetze bei uns so, daß der Herr Geschäftsführer zu Hause sitzt und lacht.
Auf diesen Beitrag antworten

kurt aus deutschland schrieb:
08.03.2008, 18:42
Re: Unsachliche Berichterstattung
Bei 22 Tage Urlaub,endlose Wochenenden irgenwo,die nicht bezahlt worden.Kein Wochenende planbar mit der Familie.Und sich dann noch bei Ricö bedanken für die schöne Zeit ist ja Hohn.
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Zitat:

Original geschrieben von Rudiger


Hier sind deine Berichte vom Harzkurier

ISIRIS Du schreibst doch nur Stuss . Erst lesen,dann uberlegen, dann schreiben.

Ein Fahrer von RiCo hat einen Leserbrief geschrieben, und der ist POSITIV.
Es besteht tatsachlich die moglichkeit das Du ein anderes Deutsch schreibstsr, sprichst und liest wie ich.
Please provide translation.

Link
http://www.harzkurier.de/news.php?id=6039

Original geschrieben von isiris
Dann solltest du mal genauer die Zeitungen studieren,
dann wüsstest du das sogar die Fahrer mit Leserbriefen
ihre Wut ablassen. ( Siehe einige kommentierte Berichte beim Harzkurier )

[/quote

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R. Frederick Olmeyse aus Bad Lauterberg schrieb:
03.03.2008, 17:37
Symptome der Krise
Man reibt sich die Augen. Stand nicht neulich noch im Harzkurier "Ricö die erfolgreiche Firm", "Ricö expandiert bis nach Moskau", "Ricö das vorbildliche Familien-Unternehmen"...? Und nun auf einmal Pleite-Gefahr? Und was wird aus den Menschen, sie verlieren ihre Arbeitsplätze. Vielleicht dämmert es langsam immer weiteren Kreisen der Bevölkerung, dass Kapitalismus nicht die Lösung ist. Sondern das Problem! Die sogenannte "freie Marktwirtschaft" funktionierte früher im Harz, weil wir alle am Subventionstropf hingen. Zonenrandförderung! Jetzt wo alle sich selbst überlassen sind, "frei" nennen es nur die Zyniker, brechen immer mehr Firmen im Harz zusammen. Die Armut kommt. Eine Region vor dem Kollabs?
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Lutzmann Walter aus Herzberg schrieb:
04.03.2008, 7:55
Re: Symptome der Krise
Ich frage mich woher,bekommt man soviel Millionenkredit,zumal bekannt ist,das unter Speditionen ein heißer knallharter Wettbewerb besteht.Und diese kommende Pleite ist nicht von heute auf morgen.Also hätte die Firma RiCö lange reagieren müssen um diese drohende Insolvenz abzuwenden. In unserer kleinen Firma kriegen wir das regelmäßig von unserer Bank zu hören. Ich bin im eigenen Reinigungsbetrieb tätig ,aber Hilfe vom Staat oder etwas mehr Lequidation bekommen wir nicht,dazu sind wir wahrscheinlich zu Klein mit 10 Mitarbeiter und müssen zu sehen wie wir daraus kommen.
Auf diesen Beitrag antworten

R. Frederick Olmeyse aus Bad Lauterberg schrieb:
04.03.2008, 11:02
Re: Symptome der Krise
Zitat: "etwas mehr Lequidation bekommen wir nicht,dazu sind wir wahrscheinlich zu Klein mit 10 Mitarbeiter" - Ja, Herr Lutzmann, da haben Sie ein wahres Wort betroffen ausgesprochen! Die großen Firmen, und noch mehr die Weltkonzerne (Ricö ist kein Weltkonzern, da denken wir schon eher an die Flugzeug-, Auto- oder Atom-Konzerne), die bekommen das Geld Millionenweise reingeschoben, und warum? Wegen der vielen, vielen Arbeitsplätze, die sie dank der Subventionen angeblich schützen können. Nur: was passiert, wenn die Firma entweder Pleite geht oder komplett ins Ausland verlagert...? Müssen die Riesenkonzerne dann das Geld vielleicht zurückzahlen ? Nein, das Geld ist dann einfach "futsch" und der Steuerzahler, jetzt Arbeitslose, guckt in die Röhre. Kapitalismus 2008: Die Kleinen strampeln um ihr Überleben, und die Großen werden immer unterstützt. Ricö ist wahrscheinlich noch nicht groß genug gewesen, sonst hätten sie auch wieder eine Millionenspritze bekommen. Und die Menschen zahlen die Zeche. Das ist ziemlich ungerecht, finde ich.
Auf diesen Beitrag antworten

Lassebraun aus Badenhausen schrieb:
04.03.2008, 11:44
Re: Symptome der Krise
Was ist ungerecht? Die Firma Ricö wird nicht die letzte sein, die den „Löffel“ abgibt. Die Insolvenz ist sicher der einzige Weg, zumindest Teile des Unternehmens zu retten. Das Beispiel der Firma „Mende“ zeigt ja, dass ein Ende auch Neubeginn bedeuten kann. Ungerecht ist sicher die Tatsache, dass die „kleinen“ Betriebe in Stich gelassen werden. Die Gier der Banken ist einfach zu groß geworden. Hat man doch selbst dafür gesorgt, durch Basel II, dem Mittelstand den „Hahn“ abzudrehen. Also wohin mit dem Geld wenn keine Kredite mehr für Unternehmungen ins Umland gestreut werden? Natürlich, mit dem Geld wird spekuliert! Das macht ja auch mehr Sinn und warum sich mit kleinen Firmen auseinandersetzten die kaum Rendite bringen. Ist das nicht ungerecht? Da verzocken diese Banken Milliarden und keine dieser Herren trägt die Verantwortung! Das ist ungerecht! Der Steuerzahler wird nun wieder zu Kasse gebeten, diese Verluste zu bezahlen. Das ist ungerecht! Hätte man diese Milliarden für den Mittelstand verwendet dann würde es in den Regionen Deutschlands sicher anders aussehnen und das „Hartz-Problem“ würde sich von selbst lösen. Aber was soll das alles, alle wissen es aber keine tut was dagegen. Viele wählen ja bereits die „Links-Partei“, sozusagen als letzte Instanz der Hilflosigkeit!
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Herbert May aus 37520 Osterode schrieb:
05.03.2008, 14:01
Re: Symptome der Krise
Die Verantwortung liegt bei allen die Rahmenbedingungen gestalten. Die Tarifverhandlungen sind ein aktuelles Beispiel. Es sitzen nur 2 Partein am Tisch obwohl die Dritten den Löwenanteil von den Personalkosten erhalten. Das Kapital wird pauschal mies gemacht weil einige wenige sich Bereichern. Die große Masse der Unternehmer versucht mit viel Verantwortung am Markt zu bleiben. Sie können in der Regel ihren Standort nicht verlegen, obwohl das gefühlte Klima für Handwerker usw. sehr mies ist. In den letzten Jahren sind auf Betriebe , Arbeitnehmer und Rentner arge Belastungen verteilt. Sozialversicherungsbeiträge müssen seit einiger zeit ca.14 Tage früher gezahlt werden. Die Einführung der Maut Belastet die Unternehmen oder die Preise. Die Steigenden Energiepreise steigern nur die Steuereinnahmen. 3% Mehrwertsteuererhöhung verringern die Kaufkraft oder verschlechtern das Bilanzergebnis . Das fehlende Kapital verschlechtert die Zahlungsmoral. Auch bei den Banken stehen keine Gelddruckmaschinen, aber es wird mitgestaltet. War es nicht schon ein Wahlziel Betriebe zu entlasten, um sie im globalen Wettbewerb besser aufzustellen? Der Staat sind wir ,es hilft nicht von ihm Hilfe zu erwarten . Wird es ohne unsere Mitgestaltung Hilfe geben ? Oder ist die Abgabe von Wahlstimmen Gestaltung genug ? Ist die Abgabe von Proteststimmen eine Gestaltung in die falsche Richtung ? Ist es unseren Politikern egal ob Schill oder Links Partei es geht nur um die Macht. WIR MÜSSEN WIEDER IN UNSEREN PARTEIN MITGESTALTEN UND VERÄNDERUNGEN EINLEITEN.
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nancy eckert aus herzberg schrieb:
05.03.2008, 19:54
Re: Symptome der Krise
Mit Ricö hat es endlich mal den Richtigen erwischt-es tut mir zwar für die Angestellten und Region leid-aber einer der zu Dumping Preisen fährt und andere kleine Speditionen kaputt gemacht hat(was übriegens niemanden interessiert hat),geschiet es ganz recht.Den Fahrern wurde ein Hungerlohn gezahlt wofür man gar nicht los gehen dürfte,er hat Frachtpreise gemacht womit er nicht mal seine unkosten decken konnte.tja,da bfällt man irgendwann auf die Nase.... und ich hoffe es geht anderen Firmen die mit ihren Dumping Preisen alles kaputt machen auch irgendwann so,denn nur so gehts beim Transportgeschäft wieder bergauf-auch mit den Löhnen....
Auf diesen Beitrag antworten
Lange aus 37199 Wulften schrieb:
07.03.2008, 7:24
Unsachliche Berichterstattung
Wenn ich morgens in die Zeitung schaue, staune ich nicht schlecht, was alles so über die Firma Ricö in der Zeitung steht, , einen Tag Maybach und Lamborghini abgeholt, nächsten Tag Lamborghini kommt gerade auf den Hof gefahren. Manche Leute behaupten, er gehört jetzt uns, recherchiert die Zeitung denn nicht und ist sie mit dem Insolvenzrecht nicht vertraut dass sie uns so etwas vorsetzt. Die Ricö-Insolvenz ist schlimm für den Landkreis und auch viele andere Betriebe und Banken und den vielen Angestellten. Eines steht jedoch fest, die Fa. Ricö war ein großer Steuerzahler und großer Arbeitgeber und wer je mit der Firma zu tun hatte muß doch mal ehrlich zugeben, dass er immer zuvorkommend und korrekt behandelt wurde und dass die Aufträge zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt worden sind und ein bißchen stolz war man auch immer wenn man die LKWs der Firma Ricö auf den Autobahnen getroffen hat.Ebenso ist es doch etwas ganz besonderes daß die Fa Ricö an einem Filmprojekt teilgenommen hat der nächste Woche in die Kinos kommt. Nach den vielen Preiserhöhungen bezüglich Diesel und Bezinkosten, Kraftfahrtsteuer, Mehrwertsteuer, Mautgebühr und und und sind natürlich solche Betriebe wie Ricö ganz besonders betroffen. Wir hoffen, daß doch noch ein Teil der Firma Ricö gerettet werden kann , das wäre für unsere Region ganz wichtig.
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Claußnitzer Heiko aus Dresden schrieb:
08.03.2008, 7:48
Re: Unsachliche Berichterstattung
Ich arbeite für die Firma RICÖ,als LKW-Fahrer.Viele Lesermeinungen sind doch garnicht wahrheitsgemäß.Mein Gehalt kamm immer puenktlich plus Spesen.Einen Hungerlohn haben wir nicht bekommen da sind andere Spediteure knausiger. arbeiten mußtest du wie in jeder Firma auch und Wochenende konntest du mit deinen LKW nach Hause fahren.Ich bin durch ganz Europa gefahren,wie wenige Spediteure griegen das auf die Reihe von jeden Standort in der EU eine neue Tour zu bekommen.Leute erst überlegen ,bevor mann einen Schlecht macht der in Insolvenz gegangen ist.Ich sage RICÖ danke für die schöne Zeit und hoffe das es irgendwie weiter geht.
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Köhler aus Nordhausen schrieb:
08.03.2008, 18:29
Re: Unsachliche Berichterstattung
na dann recherchieren Sie auch einmal,wann diese ominöse Firma ihre letzten Steuern und Abgaben wie Maut,Diesel Gewerbe,- Lohnsteuer ect. gezahlt hat. Ich denke doch, daß es wieder einmal der Steuerzahler dafür haftet. Mich wundert es jedes Mal wieder wie lange eine Firma mit so einer Schuldenlast künstlich am Leben gehalten werden kann. Aber leider sind die Gesetze bei uns so, daß der Herr Geschäftsführer zu Hause sitzt und lacht.
Auf diesen Beitrag antworten

kurt aus deutschland schrieb:
08.03.2008, 18:42
Re: Unsachliche Berichterstattung
Bei 22 Tage Urlaub,endlose Wochenenden irgenwo,die nicht bezahlt worden.Kein Wochenende planbar mit der Familie.Und sich dann noch bei Ricö bedanken für die schöne Zeit ist ja Hohn.
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