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Richtig anfahren am Berg?

Themenstarteram 1. Februar 2018 um 19:29

Hallo liebe Comunity

Ich habe seit ca. 2 Wochen meinen Führerschein und fahre schon sehr gut und vorausschauend .. Die wenigsten glauben mir dass ich ihn erst so kurze Zeit habe.

Alles läuft ziemlich gut ... Bis auf das schon so oft besprochene Thema Berganfahren

Ich will nicht wissen wie es funktioniert, mir sind die 3 4 Optionen bekannt, was mich aber interessiert wie ihr es tut bzw wie man es eigentlich tun sollte und/oder was ich mir angewöhnen sollte.

Meine Frage richtet sich an diejenigen die schon lange Zeit Auto fahren: Tut ihr noch immer mit schleifender Kupplung anfahren oder/und mit der Handbremse oder macht ihr es ohne das Ganze ?

Beste Antwort im Thema

Ich benutze da grundsätzlich die Handbremse für das Anfahren am Berg. Diese Methode gegen überhöhten Kupplungsbelagverschleiß hat sich bei mir in den letzten 39 Jahren hevorragend bewährt.

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Zitat:

@Hamsterelf schrieb am 13. Juni 2018 um 15:50:39 Uhr:

Opel Meriva B 1,4 (100 PS). Die elektr. Parkbremse als Anfahrhilfe verhindert an Steigungen ca. 2 Sek. lang das Zurückrollen. Dabei wird gleichzeitig auch das Anfahren mit Gasgeben zeitlich verzögert.

Ob es wirklich volle zwei Sekunden sind, weiß ich nicht mehr, aber der Meriva - speziell als 1.3ltr Diesel - ist so ziemlich das schlimmste Beispiel für ein absolut beschissenes Zusammenspiel von Automatischer Feststellbremse, Motorcharakteristik, Gasannahme und Kupplung, die ich je gefahren habe.

Seltsame Lösung, kenne ich so auch nicht von anderen Autos. Selbst unser recht simpel gestrickter Citroen Jumper hat da ein besseres System. Bergauf kann ich für zwei Sekunden die Bremse loslassen und aufs Gaswechseln. Sobald die Kupplung greift, löst die Bremse sofort. Was anderes kann ich mir gar nicht richtig vorstellen.

Beim Dienswagen (Lexus IS Hybrid) ist das eh nicht so ein Thema, weil es keine Kupplung usw. gibt. Bremse los, in Ruhe aufs Gas, anfahren, Bremse löst sich automatisch, gut ist.

Der Jumper wird ne mechanisch Handbremse haben.

Hillhold geht dann über Abs steuergerät. Klappt aber nur wenn du wie kupplung drückst. Wenn du jetzt die mechanische Handbremse ziehst und Gang raus nimmst geht der hillhold raus.

Wenn du ihn wieder aktivieren willst musst meist den Gang einlegen und Bremse drücken.

Machst du das nicht und löst die Handbremse rollt er los.

Die gute "alte" Handbremse war mir ehrlich gesagt auch lieber.

So ist das eben mit der "modernen" Technik :(.

Zitat:

@tomato schrieb am 14. Juni 2018 um 09:38:39 Uhr:

Zitat:

@Hamsterelf schrieb am 13. Juni 2018 um 15:50:39 Uhr:

Opel Meriva B 1,4 (100 PS). Die elektr. Parkbremse als Anfahrhilfe verhindert an Steigungen ca. 2 Sek. lang das Zurückrollen. Dabei wird gleichzeitig auch das Anfahren mit Gasgeben zeitlich verzögert.

Ob es wirklich volle zwei Sekunden sind, weiß ich nicht mehr, aber der Meriva - speziell als 1.3ltr Diesel - ist so ziemlich das schlimmste Beispiel für ein absolut beschissenes Zusammenspiel von Automatischer Feststellbremse, Motorcharakteristik, Gasannahme und Kupplung, die ich je gefahren habe.

am 17. Juni 2018 um 0:27

Bei Anfahren am Berg denken viele ans Gebirge. Der Klassiker ist aber eher die Tiefgaragenausfahrt oder das Parkhaus, wenn an der steilsten Stelle der Vordermann verkehrsbedingt plötzlich anhalten muß. Das sollte man, gerade am Anfang, so oft es geht üben und sich keinesfalls um solche Situationen herummogeln, indem man unten stehen bleibt bis scheinbar alles frei ist. Also, wenn es die Situation erlaubt, und niemand hinter einem fährt im Parkhaus auf dem Steilstück einfach mal anhalten und versuchen das Fahrzeug mit Gas und Kupplung kurz (!) zu halten. Bis man sich das erste moderne Auto leisten kann, dauert es ja meist noch etwas. Viel Spaß und viel Erfolg!

OpenAirFan

Zitat:

@OpenAirFan schrieb am 17. Juni 2018 um 00:27:38 Uhr:

Also, wenn es die Situation erlaubt, und niemand hinter einem fährt im Parkhaus auf dem Steilstück einfach mal anhalten und versuchen das Fahrzeug mit Gas und Kupplung kurz (!) zu halten.

Äh, das habe ich noch nie gemacht und sehe ich auch nicht als notwendig an.

 

Gruß

Uwe

Ich wüsste auch nicht wo das Problem ist, einfach die Feststellbremse gemäß ihrer Funktion zu verwenden. Man muss seinen Antriebsstrang ja nicht mit Gewalt verschleißen.

Mit Feststellbremse, so meinte ich das auch nicht, denn in den meisten Fällen geht es auch ohne. Nur wüsste ich nicht, warum man das Fahrzeug dazu (wenn auch nur kurz) mit Gas und Kupplung halten müsste.

Gruß

Uwe

Sinn der Übung soll ja sein, damit das Anfahren zu üben, nur ist es der schlechteste Ratschlag, den man geben kann, da es den Antriebsstrang unnötig belastet und im Fall der Fälle eben auch (im wahrsten Sinne des Wortes) nach hinten losgehen kann.

Jede Berganfahrhilfe nutzt die Bremsen zum Feststellen des Fahrzeug, da sollte man sich schon fragen, wieso man da explizit drauf verzichten sollte, wenn man es manuell machen muss.

Man muss das Rad ja nicht neu erfinden, nur weil einem die einfachste, sicherste und verschleißärmste Methode nicht zusagt.

Es geht nicht nur um das üben. Am Anfang ist es richtig, bei stärkerer Steigung nur mit Handbremse anzufahren. Später, wenn man Kupplung und Gas fast im Schlaf bedienen kann, kann man dann auch das Anfahren an einer Steigung ohne Handbremse lernen und auch beherrschen. Ich sehe keinen Grund, warum man das dann unbedingt mit der Handbremse machen muss. Natürlich, wer will kann auch nutzen Handbremse, denn es gibt viele richtige Wege. Den Wagen mit Kupplung und Gas in der Schwebe zu halten (wenn auch nur kurz) gehört meiner Meinung nicht dazu. Ich denke, über diesen Punkt sind wir beide uns einig.

 

Gruß

Uwe

Das Fahrzeug mit Gas und Kupplung im Prinzip bei (fast) jeder Situation zu halten ist für mich kein Problem.

Ich fahre aber nachts bis zu 200 Zeitungen aus, wo ich oft anhalte und natürlich auch Steigungen dabei sind.

Neulich beim Anhalten mit laufendem Motor habe ich auf einer Ebene die elektr. Bremse mal nicht betätigt, weil mich das ehrlich gesagt auch etwas nervt. Leider war es nur eine Fast-Ebene, das Fahrzeug rollte langsam zurück, verriegelte automatisch und ich kam bei laufendem Motor (!) nicht mehr herein ! :eek: Ich konnte das Fahrzeug mit Körperkraft mühsam stoppen und musste mir den Ersatzschlüssel im 6 km entfernten zu Hause mitten in der Nacht organisieren. Der Wagen ist ohne "Start/Stopp"-Funktion.

Häufiges An/Aus hintereinander ist ganz bestimmt auf Dauer auch nicht so gut für den Motor.

Zitat:

@OpenAirFan schrieb am 17. Juni 2018 um 00:27:38 Uhr:

Bei Anfahren am Berg denken viele ans Gebirge. Der Klassiker ist aber eher die Tiefgaragenausfahrt oder das Parkhaus, wenn an der steilsten Stelle der Vordermann verkehrsbedingt plötzlich anhalten muß. Das sollte man, gerade am Anfang, so oft es geht üben und sich keinesfalls um solche Situationen herummogeln, indem man unten stehen bleibt bis scheinbar alles frei ist. Also, wenn es die Situation erlaubt, und niemand hinter einem fährt im Parkhaus auf dem Steilstück einfach mal anhalten und versuchen das Fahrzeug mit Gas und Kupplung kurz (!) zu halten. Bis man sich das erste moderne Auto leisten kann, dauert es ja meist noch etwas. Viel Spaß und viel Erfolg!

OpenAirFan

Zitat:

@Hamsterelf schrieb am 17. Juni 2018 um 15:57:30 Uhr:

Das Fahrzeug mit Gas und Kupplung im Prinzip bei (fast) jeder Situation zu halten ist für mich kein Problem.

Natürlich ist das kein Problem, auch für mich nicht. Nur schleift während des Haltens die Kupplung und der Verschleiß ist wesentlich größer als beim normalen Anfahren, während dessen die Kupplung nur für einen Bruchteil einer Sekunde schleift. Daher praktiziere ich das Halten mit Kupplung und Gas nicht, sondern fahre gleich an.

Zitat:

Neulich beim Anhalten mit laufendem Motor habe ich auf einer Ebene die elektr. Bremse mal nicht betätigt, weil mich das ehrlich gesagt auch etwas nervt. Leider war es nur eine Fast-Ebene, das Fahrzeug rollte langsam zurück, verriegelte automatisch und ich kam bei laufendem Motor (!) nicht mehr herein ! :eek:

Kannst du mir sagen, was das für ein Fahrzeug ist, damit ich mir sowas nie kaufen werde.

 

Gruß

Uwe

Opel Meriva B. Ich habe zu meinem beschriebenen Problem sogar OPEL angeschrieben. Die automatisch Verriegelung nach dem Anfahren oder während des (versehentlichen) Rollens = ab 4 KM/h) lässt sich nicht ausschalten, auch nicht durch eine evtl. Umprogrammierung o.ä. durch eine Fachwerkstatt. Ich trage jetzt rein sicherheitshalber beim Zeitungen ausfahren immer noch den Ersatzschlüssel ständig mit mir rum. :):(

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 17. Juni 2018 um 17:22:11 Uhr:

Zitat:

@Hamsterelf schrieb am 17. Juni 2018 um 15:57:30 Uhr:

Das Fahrzeug mit Gas und Kupplung im Prinzip bei (fast) jeder Situation zu halten ist für mich kein Problem.

Natürlich ist das kein Problem, auch für mich nicht. Nur schleift während des Haltens die Kupplung und der Verschleiß ist wesentlich größer als beim normalen Anfahren, während dessen die Kupplung nur für einen Bruchteil einer Sekunde schleift. Daher praktiziere ich das Halten mit Kupplung und Gas nicht, sondern fahre gleich an.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 17. Juni 2018 um 17:22:11 Uhr:

Zitat:

Neulich beim Anhalten mit laufendem Motor habe ich auf einer Ebene die elektr. Bremse mal nicht betätigt, weil mich das ehrlich gesagt auch etwas nervt. Leider war es nur eine Fast-Ebene, das Fahrzeug rollte langsam zurück, verriegelte automatisch und ich kam bei laufendem Motor (!) nicht mehr herein ! :eek:

Kannst du mir sagen, was das für ein Fahrzeug ist, damit ich mir sowas nie kaufen werde.

 

Gruß

Uwe

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