Rex Billigroller und dann noch 25% auf alles ohne Stecker
Heute war ich mit meiner Frau wegen der Gestaltung unseres Gartens beim Baumarkt "Praktiker". Auf alles ohne Stecker gab es 25%. Dabei ist mir ein Rex-Roller mit 125 cm³ aufgefallen, der durch den Nachlass nur noch gut 1000 EUR gekostet hat. Auch wenn ich grundsätzlich gegen Billigheimer bin so muss man bei dieser Preisgestaltung und der beim Neukauf vorhandenen Garantie und Gewährleistung doch überlegen ob man nicht mal ausprobiert was die Dinger so taugen. Schließlich bekomme ich da gerade mal ein Markengefährt mit mindestens 20.000 km ohne Sicherheiten.
Hat jemand Erfahrungen?
Beste Antwort im Thema
Und wieder ein sinnloser Beitrag von Drahkke...
Ohne diese Beiträge hättest du wohl nichtmal ein Zehntel.
23 Antworten
@Kodiac2
Die typische Käuferschicht hat doch von der Technik keine Ahnung und will sich auch nicht damit beschäftigen. Viele (oder gar die meisten) Käufer finden sich erst gar nicht im Internet zurecht oder gar passende Hilfeseiten.
Und es kann auch nicht der Sinn eines neu gekauften Fahrzeugs sein das komplette Fahrzeug auseinander zu nehmen, zu überprüfen, versuchen das mit Fremdteilen irgendwie halbwegs verkehrssicher (und doch nicht straßenzulassungstauglich) zu machen, weiter Geld und Zeit rein zu pumpen und nicht mal zu wissen wie lange das Ding halten mag, wie es nächstes Jahr mit der Ersatzteilversorgung aussieht usw...
Dich (oder besser gesagt deinen Nick) hatte ich auch schon in zwei Chinakracherforen entdeckt. Die Seiten merke ich mir aber nicht, weil ich keine solche Kiste und somit nicht solche Probleme habe. Ab und an kommt aber mal einer mit so nem Ding zu einem geschobene und dann muss ich mir das (öfters auch mal mit einem grinsen) antun. 😉 Das mit der Bremse ist auch schon gut ein Jahr her, als ich die Fotos fand.
Mein 9 Jahre alter Benelli 491 hatte natürlich auch "schon" Schäden, die nicht den normalen Verschleiss wie Reifen und Antriebsriemen betreffen und mit normaler Wartung und ohne Fehlbedienung auch nicht hätten verhindert werden können:
Mängelliste der schlechten Konstruktion/Verarbeitung ... Der Sitzbankbezug ist nach 8 Jahren Einsatz gerissen, da zu dünn. Dabei ist dem der Wintereinsatz nicht so gut bekommen (sich auf einen gefroreren Bezug zu setzen), da deren Bezug schon vom UV-Licht geschädigt war (stand immer draußen bei jedem Wetter). Eine gebrauchte, gute Sitzbank wurde bei eBay für 1 € + Porto gekauft. Außerdem sind die Doppellinsen im Scheinwerfer ab Werk zu schwach, wie bei vielen anderen Rollern auch. Kann man mit anderen Glühlampen erheblich verbessern. Mängelliste Ende. 😁 Nicht einmal eine Glühlampe war bisher defekt (hinten hat der eh ein LED-Rück-/Bremslicht ab Werk), die Batterie hält sogar auch noch.
@Suche...:
Ein Markenroller beginnt bei gut 1000 € (Kymco Agility), als Vorjahresmodell oder mit zäher Verhandlung ggf. noch weniger. Die z. B. 300 € Preisdifferenz zu einem Rex-Chinaramsch hat man ganz flott wieder drin. Zudem bekommt man den Kymco auch zu einem guten Preis wieder verkauft und die Differenz so noch einmal raus. Im Grunde ist der Kymco also nicht nur besser, sondern auch günstiger.
Der typische 50er-Chinaschrott kostet importiert 150-250 €. Die Dinger werden hier also zu Wucherpreisen angeboten. Wobei der Händler da auch viel aufschlagen muss, da die garantiert kommenden Gewährleistungsansprüche für diesen auch teuer sind. Und dann hat man immer noch keinen guten Roller, sondern nur neue miese Teile verbaut. Was dem Händler relativ egal sein kann, Hauptsache der hält halbwegs die sechs Monate der Gewährleistungspflicht durch. Die restlichen Monate hat der Käufer eh keine nennenswerten Chancen die Schäden bezahlt zu bekommen.
Gruß
Andreas
Zitat:
Original geschrieben von AndyNE
Ein Markenroller beginnt bei gut 1000 € (Kymco Agility), als Vorjahresmodell oder mit zäher Verhandlung ggf. noch weniger. Die z. B. 300 € Preisdifferenz zu einem Rex-Chinaramsch hat man ganz flott wieder drin. Zudem bekommt man den Kymco auch zu einem guten Preis wieder verkauft und die Differenz so noch einmal raus. Im Grunde ist der Kymco also nicht nur besser, sondern auch günstiger.Der typische 50er-Chinaschrott kostet importiert 150-250 €. Die Dinger werden hier also zu Wucherpreisen angeboten. Wobei der Händler da auch viel aufschlagen muss, da die garantiert kommenden Gewährleistungsansprüche für diesen auch teuer sind. Und dann hat man immer noch keinen guten Roller, sondern nur neue miese Teile verbaut. Was dem Händler relativ egal sein kann, Hauptsache der hält halbwegs die sechs Monate der Gewährleistungspflicht durch. Die restlichen Monate hat der Käufer eh keine nennenswerten Chancen die Schäden bezahlt zu bekommen.
tja, kann ich absolut nich bestätigen. 300eu mehr is wohl noch ganz erträglich und ne gute sichere wahl, aber ich hab meinen 50er zhongyu (ziemlich baugleich mit rex, boatian, jin lun) nun 5j und es ist bisher nur die scheinwerferleuchte kaputt gegangen. hab mich nach der einlaufphase etwas um den gekümmert, ngk züke, co-schraube eingestellt, motor- und getriebeölwechsel, das wars. seit dem nur jedes jahr ölwechsel, dieses jahr bremsflüssigkeitswechsel, alles selber gemacht, was auch total einfach bei dem is.
bin inzwischen soweit, dass ich auch bei nem markenroller alles selber machen würde, wenn es da nich viel schwerer is, damit würd ich auch auf die garantie verzichten. wenn man die arbeiten selber macht, merkt man erst wie krank die preise sind, die die werkstätten für kinderleichte paar-minuten-arbeiten verlangen.
und wenn ich dann die threads im rollerforum verfolge, dann sind da ja auch ne menge markenrollerprobs bei. die sind also auch keine qualitätswunder wie es im vergleich mit chinarollern immer rübergebracht wird. also 5j ohne rep, is keine selbstverständlichkeit.
hallo,ich lese immer nur 999€
der preis ist nicht schlecht! nur was danch kommt ,da wird ein schlecht! ihr müüst die neben kosten rechnen!
ein marken roller braucht nur alle 6000km zur durchsicht.und die böller ca alle 2500km wenn man damit hinkommt.mfg fritz
Zitat:
Original geschrieben von moha91
Für den Preis bekommst du einen NEUEN Kymco Agility 50 One!!!!!!
für den Preis bekommt man auch schöne andere dinge!!!
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Zitat:
Original geschrieben von AndyNE
@Kodiac2
Die typische Käuferschicht hat doch von der Technik keine Ahnung und will sich auch nicht damit beschäftigen. Viele (oder gar die meisten) Käufer finden sich erst gar nicht im Internet zurecht oder gar passende Hilfeseiten.Und es kann auch nicht der Sinn eines neu gekauften Fahrzeugs sein das komplette Fahrzeug auseinander zu nehmen, zu überprüfen, versuchen das mit Fremdteilen irgendwie halbwegs verkehrssicher (und doch nicht straßenzulassungstauglich) zu machen, weiter Geld und Zeit rein zu pumpen und nicht mal zu wissen wie lange das Ding halten mag, wie es nächstes Jahr mit der Ersatzteilversorgung aussieht usw...
Gruß
Andreas
Dazu muss ich dir Recht geben,wenn sich jemand so ein Fahrzeug anlacht sollte er Schrauberkentnisse besitzen.
Was die Ersatzteilversorgung angeht ,ich habe einen 8Jahre alten Kracher .Motormässig bekomme ich sehr gut Ersatzteile.Beim allem anderen muss ich flexibel sein,das ist aber bei jedem Oldtimer genauso.
Damit meine ich das es schwer ist Ersatzteile zu kriegen und sich deshalb was einfallen lassen muss.
@Ducay
Auch wenn die Roller den gleichen Motortyp verbaut haben und sich äußerlich gleichen, gibt es offenbar "Qualität"sunterschiede. Meiner faktenlosen Vermutung nach gibt es dort nicht nur verschiedene Zulieferer der Teile, sondern auch mehrere Fabriken mit abweichender Produktionsqualität. Ein guter Freund von mir (mit viel Erfahrung mit Motorrollern, vor allem von Markenware) hatte kurze Zeit einen typischen 50er-Chinaroller mit der Designkopie des Kymco Filly. An dem Roller hatte ich auch bei Reparaturen mitgeholfen und der war für einen Chinaroller verhältnismßig gut verarbeitet. Meiner Erinnerung nach war auch das ein Zhong Yu oder Benzhou Yiying, definitiv ein Zungenbrecher als "Markenname" und kein Boatian o. ä. Trotzdem war natürlich der Motor die gleiche Fehlkonstruktion, das Rücklichtglas zerbrechlich, bei dem der Hauptständer eine unnötig mühevoll aufzubockende Fehlkonstruktion und das Fahrverhalten kippelig, die Sitzposition viel zu niedrig und für die Körpergröße von Asiaten ausgelegt. Vielleicht hat er auch nur einen Roller aus einer guten Charge erwischt. Da der Roller eh geschenkt war und er für sowas auch kein Geld ausgegeben hätte, war das auch egal. 😁
@Kodiac2
Ich sehe dich eher als Einzelfall und Du bist garantiert nicht der typische Kaufinteressent, der sich z. B. hier nach dem Neukauf eines Ramschrollers erkundigt bzw. im Supermarkt oder einem windigen eBay-Händler einen neuen Roller erwirbt. Dieser kauft meist einen 50er Roller, hat keine Ahnung von der Technik und will (deshalb) einen neuen Roller mit Garantie, mit dem er jeden Tag zuverlässig zur Schule / Arbeit und zurück kommt...und im Schadensfall schnelle und gute Hilfe per Garantie bekommt. Der wird dann z. B. zum Übergang bis zum eigenen Pkw benutzt und soll danach (ohne großen Wertverlust) wieder verkauft werden. Diese Anforderungen und Erwartungen können nicht erfüllt werden.
Es gibt ein paar wenige Fälle, wo auch ein billiger Chinaroller brauchbar ist, aber da macht ein Neukauf kaum bis gar keinen Sinn. Weil es keine Garantie gibt, die Gewährleistung eine Farce und der Wertverlust (und die Gefahr eines wirtschaftlichen Totalschadens der Technik) viel zu hoch ist.
Das Optimum wäre:
Eigene Vorraussetzungen: Man hat gute Schrauberkenntnisse und auch die Mittel (Werkzeug, Platz) dazu, um notfalls den kompletten Roller zu zerlegen. Natürlich auch die Lust und Zeit dazu und informiert sich z. B. innerhalb dementsprechender "Therapiekreise" im Internet, um Anleitungen zur Selbsthilfe zu erhalten. Das können nur wenige und wenn, ist das Teenageralter längst überschritten.
Einsatzzweck: Man ist nicht zwingend auf den einen Roller angewiesen. Im Idealfall fährt man damit nicht zur Arbeit, sondern eher zum Brötchen holen um die Ecke (wo man notfalls zurück schieben kann 😁 ). Zumindest sollte man einen Pkw oder Zweitroller haben, wenn man mobil sein muss.
Kauf: Gebrauchtkauf für wenig Geld oder geschenkt (weil z. B. etwas defekt ist). Für einen 50er würde ich im fahrbereiten Zustand max. 100 bis 150 € ansetzen. Kein Neukauf, da die Gewährleistung eh nicht lohnenswert nutzbar ist und man nach langer Wartezeit eh wieder Schrottteile vom Hersteller bzw. Importeur bekommt, anstatt haltbarere Teile verbauen zu können.
Zitat:
Original geschrieben von LittleTrucker
für den Preis bekommt man auch schöne andere dinge!!!Zitat:
Original geschrieben von moha91
Für den Preis bekommst du einen NEUEN Kymco Agility 50 One!!!!!!
Ja, für die Differenz von 300 € kann man sich z. B. nicht mal zwei Monate lang täglich mit ner Packung Zigaretten die Lunge teeren. 🙄
Ich würde auch einen Chinaroller fahren!
Wenn ich den kostenlos oder für wenig Geld (bis z. B. 50 €) in fahrbereitem Zustand (und möglichst noch einen Ersatzteilträger) bekäme. Sollte dann aber ein Zweitakter sein (z. B. der bekannte Minarelli-Nachbau), wo man möglichst auch als Europäer Platz drauf hat (Rex Rexy?). Der wäre prima für Dinge, für die mir mein Roller zu schade ist, z. B. Tests mit altem Motoröl oder Salatöl statt Zweitaktöl, E85-Betrieb, ackern im Gelände, Testfahrten ab wann man sich z. B. mit Heidenau K58 Reifen bei Schnee auf die Nase legt usw. 😁
Gruß
Andreas
Zitat:
Original geschrieben von Kodiac2
Dazu muss ich dir Recht geben,wenn sich jemand so ein Fahrzeug anlacht sollte er Schrauberkentnisse besitzen.
Was die Ersatzteilversorgung angeht ,ich habe einen 8Jahre alten Kracher .Motormässig bekomme ich sehr gut Ersatzteile.Beim allem anderen muss ich flexibel sein,das ist aber bei jedem Oldtimer genauso.
Damit meine ich das es schwer ist Ersatzteile zu kriegen und sich deshalb was einfallen lassen muss.
also ich hatte beim roller null erfahrung. hat trotzdem alles super geklappt mit infos ausm netz.
Zitat:
Original geschrieben von Ducay
also ich hatte beim roller null erfahrung. hat trotzdem alles super geklappt mit infos ausm netz.Zitat:
Original geschrieben von Kodiac2
Dazu muss ich dir Recht geben,wenn sich jemand so ein Fahrzeug anlacht sollte er Schrauberkentnisse besitzen.
Was die Ersatzteilversorgung angeht ,ich habe einen 8Jahre alten Kracher .Motormässig bekomme ich sehr gut Ersatzteile.Beim allem anderen muss ich flexibel sein,das ist aber bei jedem Oldtimer genauso.
Damit meine ich das es schwer ist Ersatzteile zu kriegen und sich deshalb was einfallen lassen muss.
Dann bist du einer von denjenigen, die keine zwei linken Hände haben.
REX ist Schrott aur Rädern. Was du am Preis sparst, zahlst du an Wartung und Reparatur später drauf. Für so einen Popelpreis kann man keinen akzeptablen 125 bauen. Leg einen guten Tausender drauf, kauf einen SYM mit 11 PS, der rennt ne gute 100 und du hast einen Händler, der Service macht. Halte weiter nix von Billigheimern.
CIAO