Rennradfahrer auf Bundesstraße
Ich wohne an einer vielbefahrenen, schmalen Bundesstraße mit viel Schwerlastverkehr. Fährt nun ein Radfahrer auf der Bundesstraße kommt es zum Rückstau, da bei Gegenverkehr keine Überholmöglichkeit gegeben ist. Kommt kurz kein Gegenverkehr versuchen nun möglichst viele PKW/LKW den Radfahrer zu überholen. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen, letztens sogar zu einem tödlichen. Direkt neben der Bundesstraße verläuft ein Radweg dessen Fahrbahndecke besser als die der Bundesstraße ist. Trotzdem fahren praktisch alle Rennradfahrer auf der Fahrbahn. Die meisten 45 km/h Roller dagegen (verbotenerweise) aus Selbstschutz auf dem Radweg.
Mein Frage: Warum machen die Rennradler das? Gibts denen das einen besonderen Adrenalin-Kick oder stecken da andere (mir vielleicht unbekannte Gründe) dahinter?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Proedigy86
habe eine Freundin, welche Rennrad fährt und sie meint sie könne den Ärger der Autofahrer verstehen, muss aber um ernsthaft trainieren zu können auf die Bundesstraße ausweichen. Auf dem Radweg würde sie besonders abends und am wochenende auf Fussgänger, Kinder, Skater, normale Radfahrer stoßen, was bedeuten würde, dass sie nicht ihr volle geschwindigkeit fahren könnte und ständig aus dem rhytmus käme.wenn sie nicht zu zweit nebeneinander fahren oder in der mitte, soll es mir egal sein.
Mit einem beladenen 40t Lkw bedeutet dieses abbremsen und erst mal hinterfahren bis eine geeignete Stelle zum überholen gefunden wurde.Was meinst du würde passieren wenn ich auch nicht aus dem Rhythmus kommen möchte und keine Rücksicht auf Radrennfahrer oder normale Fahrradfahrer nehmen kann, weil ich noch trainiere????
Mich ärgert dieses asoziale verhalten von Radfahrern dann wenn ein Radweg vorhanden ist, welcher aus Steuergeldern von PKW-Fahrern zur Sicherheit der Radfahrer extra gebaut wurde.
4435 Antworten
Dann hält man an und schiebt runter, wo ist das Problem? Es werden immer nur komische Ausreden gesucht aber von Rücksicht ist keine Rede🙄
Zitat:
Original geschrieben von Stadtaffe
Dann hält man an und schiebt runter, wo ist das Problem? Es werden immer nur komische Ausreden gesucht aber von Rücksicht ist keine Rede🙄
Genau das ist der springende Punkt. Da wird über die Gehfaulen intollerantan und provozierenden Autofahrer gemeckert, aber selber nicht mal in der Lage sein mal kurz die fingerchen zu lupfen, anzuhalten, abzusteigen und runterzuschieben... Nein das macht soviel Arbeit.
Frage mich nur sind die Rennräder von heute anders gebaut wie die vor 10 Jahren als ich auch noch eines fuhr?? Is schon eigenartig, denn ich musste wegen ner Bordsteinkante nicht absteigen um diese herunterzukommen. Hochkommen war schon ein anderes Thema. aber selbst das ist ne Leichtigkeit.
Leider wird immer wieder vergessen, ein "Renn-"Rad is im öffentlichen Verkehr NUR ein Fortbewegungsmittel wie n Auto, n Motorrad oder gar n Bobby Car 😁.
Als Radler habe ich Rechte, das stimmt.. aber ebenso auch Pflichten was von den meisten Missachtern unter den Tisch gekehrt wird.
Zitat:
Original geschrieben von Sonntagnachtsfahrer
Und um es nochmal zu verdeutlichen, es ist keine "selektive Wahrnehmung" dass man als Radler oft extrem behindert wird..
Nein das ist richtig, denn ein Großteil davon sind die Behinderung selbst... Vorrausgesetzt es ist ein zu befahrender Radweg vorhanden der nicht genutzt wird. Ist keiner vorhanden, seh ich das auch nicht als behinderung sondern einen weiteren Verkehrsteilnehmer
und hektische Überholer? warum muss sich ein Radfahrer mit ach und krach an einem an der roten Ampel stehendem Wagen vorbeizwängen?? Um vorne zu sein?? Ich für meinen Teil bleibe dahinter.. Bringt nicht wenns mich dieser Überholen muss.. dann kommt noch einer un noch einer...
so dann zwäng ich mich an der nächsten roten Ampel wieder nach vorn ... und du wirst es nciht glauben das spiel beginnt von vorne und der Verkehr wird unnötig "behindert"
Zitat:
Original geschrieben von passionfruit83
Da wird über die Gehfaulen intollerantan und provozierenden Autofahrer gemeckert, aber selber nicht mal in der Lage sein mal kurz die fingerchen zu lupfen, anzuhalten, abzusteigen und runterzuschieben... Nein das macht soviel Arbeit.
Ich meinte eigentlich einen unerwarteten Bordstein am Ende eines Radweges nach einer längeren Bergabfahrt. Und nein, dies war nicht an einer normalen Kreuzung mit einer Straße, sondern es kreuzte ein Fußgängerweg. Klingt komisch, ist aber so. Hat also nichts mit "Arbeit" zu tun, sondern ist gefährlich ...
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Zitat:
Original geschrieben von Sp!derm@n
Ich meinte eigentlich einen unerwarteten Bordstein am Ende eines Radweges nach einer längeren Bergabfahrt. Und nein, dies war nicht an einer normalen Kreuzung mit einer Straße, sondern es kreuzte ein Fußgängerweg. Klingt komisch, ist aber so. Hat also nichts mit "Arbeit" zu tun, sondern ist gefährlich ...Zitat:
Original geschrieben von passionfruit83
Da wird über die Gehfaulen intollerantan und provozierenden Autofahrer gemeckert, aber selber nicht mal in der Lage sein mal kurz die fingerchen zu lupfen, anzuhalten, abzusteigen und runterzuschieben... Nein das macht soviel Arbeit.
Tja dann gibts eben noch auch für Autofahrer geltende Regel!! Vorrausschauend und angepasst fahren. So hoppla hopp kommt der nicht, wenn man angemessen fährt.
Zitat:
Original geschrieben von passionfruit83
Tja dann gibts eben noch auch für Autofahrer geltende Regel!! Vorrausschauend und angepasst fahren. So hoppla hopp kommt der nicht, wenn man angemessen fährt.
Also wenn es derartige Kanten plötzlich ohne Vorwarnung auf der Straße existieren, da würde es wahrscheinlich Schadensersatzklagen hageln. Schon gar nicht käme jemand auf die Idee solche Kanten noch mit Absicht zu bauen. So etwas kommt eben nur auf Verkehrswegen 2. Wahl vor.
Zitat:
Original geschrieben von citius
Zitat:
Original geschrieben von citius
Wer hat denn hier wieder mit dem Adolf angefangen? Naaa? Ich oder du?Zitat:
von Patti
Zitat:Original geschrieben von citiusUnd so vorlaute Leute wie du hätten den Radweg gebuddelt. 😉
Zitatvon patti: Freust du dich über solch niveaulose Tiefschläge?
Arme Wurst
Der hat aber angefangen. Menno!
Es ist eine Tatsache, dass zu Adolfs Zeiten die Radwege benutzungspflichtig/erfunden wurden
Zitat:
„Zeigen wir [zur kommenden Olympiade 1936] dem staunenden Ausländer einen neuen Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet.“ (Aus einer Presseerklärung des Reichsverkehrsministeriums zur Einführung der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht in der RStVO vom 1. Okt. 1934)[2]
http://de.wikipedia.org/.../Radverkehrsanlage?...
Es ist ein geistiger Tiefgang, wenn man dann behauptet, ich hätte damals zu den Zwangsarbeitern gehört.
Du bist halt eine arme Wurst.
Übrigens hier nochmal Wiki zu den Ausnahmen der Radwegbenutzungspflicht (mit OLG):
http://de.wikipedia.org/.../Radverkehrsanlage?...
Hier dann noch die versprochene Statistik (Bild rechts) zum Unfallrisiko auf Radwegen:
http://de.wikipedia.org/.../Radverkehrsanlage?...
Zitat:
Nein das ist richtig, denn ein Großteil davon sind die Behinderung selbst... Vorrausgesetzt es ist ein zu befahrender Radweg vorhanden der nicht genutzt wird. Ist keiner vorhanden, seh ich das auch nicht als behinderung sondern einen weiteren Verkehrsteilnehmer
Hä? Wir sind keine Behinderung, wir *werden behindert*, und zwar so, wie kein Autofahrer das jemals akzeptieren würde. Oder was würdest du sagen, wenn auf einmal Fußgängerverkehr in Volksfestdichte auf der Straße auftaucht, und das irgendwo und zufällig, ohne daß jemand anstalten macht, mal aus dem Weg zu gehen? Wie lange würde es dauern, bis jemand die Polizei holt?
Ich frage mich echt, ob Leute, die sowas sagen, schon mal in einer Großstadt auf dem Rad gesessen haben.
Naja; der Zwang, unbedingt immer bis 60 beschleunigen zu müssen, egal was sonst vor einem ist, ist ja sowieso nicht wegzukriegen. Mit dem Auto fahre ich auf der Arbeitsstrecke auch sehr gemächlich, eben weil ich weiß daß nur Schnitt 35 drin ist und sonst nichts. Dann düsen sie alle links und rechts vorbei damit sie länger an der Ampel stehen können, und kommen dann nicht weg mit ihren Motörchen..
Zitat:
und hektische Überholer? warum muss sich ein Radfahrer mit ach und krach an einem an der roten Ampel stehendem Wagen vorbeizwängen??
Also hier ist genug Platz dafür, da muss man nicht zwängen. Und ich mache das, damit ich die nächste Grünphase noch kriege.
Was auch geht: zurück auf den Radweg, bei Rot rüber (gut schauen!) und dann mit "angepasster Geschwindigkeit" dort weiter. Dann reicht es auch.
Warum soll ich an einer stinkigen Kreuzung stehen und später nach Hause kommen, nur weil andere mit 60 an die rote Ampel heranfahren wollen? Abgesehen davon, dass ich dort auch mit niedrigem Tempo an jeder Einmündung höllisch aufpassen muss und mir da ständig Geisterfahrer entgegenkommen, was da auch schon mal wen das Leben gekostet hat (Zusammenstoß & vor LKW gefallen). Allein die Geisterfahrer heben die Benutzungspflicht übrigens auf, also was weißt du denn, ob der Radweg "zu befahren" ist? Kannste das so genau sehen? Ihr kriegt uns doch beim Abbiegen schon nicht mit, aber das kann man dann beurteilen?
Mal wieder nebenbei gesagt; Radweg weg und Radspur hin und das Problem wäre für alle gelöst.
Zitat:
Original geschrieben von citius
Das ehrt dich ja auch, wie auch weiter oben geschrieben, dass du dich an die Verkehrsregeln hältst. Überürüfen kann das ja niemand, also nehmen wir es eben mal als wahr an.Zitat:
von patti
Individual heißt für alle, auch Radfahrer.
Ich nehme das Rad auch nur, um von A nach B zu kommen.Du bist schon recht Ich-bezogen? Woher soll denn der Autofahrer, der gerade zwei Radfahrer hat bei rot über die Ampel fahren sehen, einmal wegen eines Radlers in falscher Richtung auf dem Radweg bremsen musste und gerade erst mitsamt der ganzen Kolonne den gleichen Radler dreimal überholen musste denn nun wissen, dass er bei Radler 0815 nun gerade auf unseren exakten patti trifft?
Bedanke dich da eher bei deinen Radfahrerkollegen die da den rechtsfreien Raum zelebrieren.
Ein Nummernschild wäre da eine moralische Bremse.Wobei das Thema ja die Rennradfahrer auf der Bundesstraße sind und zwischen von A nach B kommen und im Ganzkörperkondom seine Trainingseinheiten abzuarbeiten mit Beginn und Ende am gleichen Punkt ist doch ein kleiner Unterschied.
Ähnlich wie "frei für Anlieger" und jeder hat ein Anliegen.
Ich bedanke mich bei niemandem. Der Autofahrer muss auch nicht wissen, dass er nun auf mich trifft, der sich an die Regeln hält.
Er muss sich selbst einfach nur halbwegs an die eine Regel beim Passieren von Radfahrern halten. Mir reichts ja schon, wenn wenigstens 1 Meter Abstand gehalten wird (66% vom Regelabstand). Unter etwa 0,75m gibt es dann intensive Verbal- und Gestikkommunikation von mir. Unter 0,5m riskiert er Schäden am Fahrzeug, falls er sich nicht schon an meinem Lenker selbst den Spiegel demoliert. Mein ausgetreckter Arm ist nämlich länger. Entweder landet dann die Faust im Blech oder die Titan-Uhr in der Seitenscheibe.
Zitat:
Original geschrieben von Marodeur
Der Fairness halber muss man aber auch sagen:Zitat:
Original geschrieben von patti106
Na du denkst dir ja schließlich, wenn da etwas auch nur aussieht wie ein Radweg (was genau macht einen Radweg zu einem Solchen?), muss der RAdler auch darauf. Dir doch egal, wie zumutbar/befahrbar das Dingens ist. Muss man halt mit Rentnertempo das RAd als dann Nichtmer-Alternative zum Auto für den Weg zur Arbeit nehmen und sich dann mit - für Radwege sicherlich angemeßener Geschwindigkeit - im Stau die Reifen platt stehen.😛
Autofahrer und Motorradfahrer müssen auch auf den Straßen fahren egal in welchem Zustand die sind und dürfen nicht auf den neu gebauten Radweg ausweichen. Dürfen sich drüber freuen das ihre Stoßdämpfer misshandelt werden und hinter schleichenden tiefergelegten Autos im Stau stehen... Merkst was? 😉Immer das gejammer weil sie auf dem dafür vorgesehenen Wegen nicht mit ihrer favorisierten Geschwindigkeit vorwärtskommen sondern sich anpassen müssen.... Deshalb wird dann lieber auf der Straße gefahren und alle anderen haben sich an sie anzupassen... Ich bin der Ansicht da darf man über das Verhalten durchaus meckern. 😉
Hmmm...
Schreibe doch dem Straßenbaulastträger, wenn dir die Fahrbahn zu kaputt ist.
Klar könnt ihr nicht ausweichen. Aber kennst du den Unterschied zu einem motorisierten Fahrzeug und einem Fahrrad?
Ich darf sogar im Wald mit meinem Rad fahren. Soll ich also bei fehlendem Radweg durch den Wald fahren, falls vorhanden?
Merkst was?
Es hilft ungemein, wenn du und die anderen mal verinnerlichen, dass es sich bei Radwegen um Sonderwege handelt.😉
Zitat:
Original geschrieben von passionfruit83
Richtig...ein Autofahrer hat ich den Straßenverhältnissen insbesondere des Belages anzupassen. Genauso wie der Radfahrer. Es gibt im öffentlichen Straßenverkehr kein recht zügig ohne probleme voranzukommen (auch wenn es so schöööön wäre 😛)
Kein Recht auf zügiges Vorankommen...
Dann verstehe ich nicht, was ihr gegen Radfahrern auf der STraße habt.
Doppelmoral?😕
Übrigens muss ich mich auf der Fahrbahn auch an die Gegebenheiten anpassen. Wenn es nass ist, muss ich auch wesentlich vorsichtiger fahren. Bei Schlaglöchern muss ich auch aufpassen, dass mein Rad nicht wild anfängt zu hoppeln.
Zitat:
Original geschrieben von Stadtaffe
Tja Volldepp eben und dabei noch angeben, dass man mit dem Fahrrad viel schneller ist.Zitat:
Mein ehemaliger Chef war auch so einer, hauptsach schnell durch die Stadt...
Tja. Letztens war ich auch schneller als ein Porsche Panamera auf der Stadtautobahn. Er steckte im zäh fließenden Verkehr zur Rudolf-Wissel-Brücke, ich fuhr auf dem Radweg zur Umgehung der Auffahrt Saatwinkler Damm.
Und ja. Oft genug stecke ich da selbst im Stau und es geht nur mit Schrittgeschwindigkeit vorwärts. Was glaubst du wohl, wer da schneller ist, ohne etwas dafür zu können?
Zitat:
Original geschrieben von Stadtaffe
Sehr "tolles" Forum 😁
Denken die sich von uns sicherlich auch. 😉
Zitat:
Original geschrieben von rolf39
Nicht jeder, der ein Rennrad fährt, trainiert für ein Rennen.
Ein mir gut bekannter Berufskraftfahrer verzichtet für seine Privatfahrten weitestgehend auf sein Auto und fährt mit seinem Rennrad, meistens im Trikot, daß ja auch einen gewissen Schutz bietet.
Seine Räder waren übrigens teurer als mein Auto.Übrigens ist nicht jedes Rad, das so aussieht, auch wirklich ein Rennrad.
Im Vorbeifahren ist das wohl kaum zu erkennen.
Zumal ein Trikot die geegneteste Kleidung für die Wärmeregulierung ist.
Mal schauen, was ich mache, wenn ich den nächsten Evolutionsschritt meiner Karriere einleite. Ein Auto wird dann nicht drin sein. Täglich zu viel Balast eines Mountis mitschleppen und unnötig Rollwiderstand überwinden müssen aber auch nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Sp!derm@n
oder er endet mit einem Bordstein (kein abgesenkter...). Das macht Freude mit dem Rennrad ...Zitat:
Original geschrieben von Sonntagnachtsfahrer
[...] und der Weg endet im Nichts, es taucht ein Scherbenhaufen auf, Einfahrten oder sonstwas.
Selbst mit dem Mounti heist es schnellstens aus dem Sattel für den Bunny-Hop.
Zitat:
Original geschrieben von Stadtaffe
Dann hält man an und schiebt runter, wo ist das Problem? Es werden immer nur komische Ausreden gesucht aber von Rücksicht ist keine Rede🙄
Und was machst du, wenn ein halber Baum halb auf deiner Fahrspur liegt?
Aussteigen und weg räumen oder drum herum fahren?
Das Problem ist, dass du das mal locker behaupten kannst, weil du so selten Rad fähsrt und dir sowas warscheinlich noch nichtmal passiert ist. Da kann man das sehr schnell mal eben sagen.
An dieser Stelle ist der Radweg schonb verblasst, im Sommer das Gras braun-beige. Ich kam da mal mit dem Rad an und sah einfach nur, dass der RAdweg nicht geradeaus weiter geht. Den extremen Knick hatte ich erst gesehen, als ich schon auf die Straße gwechselt hatte, weil ich da wenigstens wusste, wo die lang führt.
Für solche bescheuerten Knicke sollte man die Planer sowieso lünchen. EIne Straße würde niemals so unübersichtlich gebaut.
Zitat:
Original geschrieben von passionfruit83
Nein das ist richtig, denn ein Großteil davon sind die Behinderung selbst... Vorrausgesetzt es ist ein zu befahrender Radweg vorhanden der nicht genutzt wird. Ist keiner vorhanden, seh ich das auch nicht als behinderung sondern einen weiteren VerkehrsteilnehmerZitat:
Original geschrieben von Sonntagnachtsfahrer
Und um es nochmal zu verdeutlichen, es ist keine "selektive Wahrnehmung" dass man als Radler oft extrem behindert wird..
Einmal gehts, das andere Mal wirds ein Problem?
Wie erkennst du aus dem Auto, ob der RAdweg befahrbar ist. Manch einer scheint ja, trotz Schulterblick, selbst beim Abbiegen nichtmal den Radweg zu erkennen.
Zitat:
Original geschrieben von passionfruit83
Tja dann gibts eben noch auch für Autofahrer geltende Regel!! Vorrausschauend und angepasst fahren. So hoppla hopp kommt der nicht, wenn man angemessen fährt.
Du fährst natürlich auch nur 15-20 km/h, um Hindernisse aus geistfreier Verkehrsplanung rechtzeitig zu sehen.😕
Ach nee. Ich vergas:
auf einer Straße wird nicht einfach ein Bordstein auftauchen, über den man poltern könnte.🙂
Zitat:
Original geschrieben von Sonntagnachtsfahrer
Hä? Wir sind keine Behinderung, wir *werden behindert*, und zwar so, wie kein Autofahrer das jemals akzeptieren würde.Zitat:
Nein das ist richtig, denn ein Großteil davon sind die Behinderung selbst... Vorrausgesetzt es ist ein zu befahrender Radweg vorhanden der nicht genutzt wird. Ist keiner vorhanden, seh ich das auch nicht als behinderung sondern einen weiteren Verkehrsteilnehmer
Lasse sie doch im Glauben, als Radler würden wir behindern.
Die merken nicht, dass die ganzen Autofahrer um sie herum im Stau die Behinderung sind, welche es nicht gäbe, würden viele davon auch einfach mal das Rad nehmen.
Zitat:
Original geschrieben von Sonntagnachtsfahrer
Ihr kriegt uns doch beim Abbiegen schon nicht mit, aber das kann man dann beurteilen?Mal wieder nebenbei gesagt; Radweg weg und Radspur hin und das Problem wäre für alle gelöst.
Zwei Radler, zwei identische Gedanken.🙂
Jaja Patti unser Renitenzler. Radwege buddeln ist eine ehrenvolle Sache für begeisterte Radler.
Unter 0,5m Abstand mutwillig Fahrzeuge demolieren? Du bist schon ein Toller Hecht. Wenn du 20 fähst und der PKW 60, dann macht es nur noch wusch neben dir. Bis dann die Titanuhr ausholt, ist der PKW vorbei.
Solltest du an der nächsten Ampel das Demolieren Klopfen anfangen, dann ist es weder Affekt, noch Notsituation, sondern Vorsatz.
Und wenn du durch deine Wuthauattacke erst aus dem Gleichgewicht kommst und mit allen Zwölfen den Asphalt polierst, dann hättest du sicherlich auch noch gerne ein Schmerzensgeld, oder wenns die Titanuhr nicht mehr überlebt das Zuschlagen.
Im übrigen gewinnt meine besagte Maglite 3D aus bestem Luftfahrtaluminium so ziemlich gegen jede Titanuhr. 😁 Dank LED "Birne" leuchtet die auch nach dem Zuhauen weiter und es brennt nicht der Faden durch. Nur für den noch nicht eigetretenen Fall, dass bei mir mal wer "klopft" so wie von dir beschrieben.
Was dagegen wenn dich der PKW streift und abhaut? Mit nicht ganz unerheblicher Wahrscheinlichkeit kannst du dir das Kennzeichen merken.
Was wenn mich der Radler streift und einen schönen Kratzer zieht, weil er sich an der Ampel vorquetscht. Wenn der Fersengeld gibt, dann habe ich kein Kennzeichen zum notieren. Schon unfair oder?
Zitat:
Original geschrieben von Sonntagnachtsfahrer
Warum soll ich an einer stinkigen Kreuzung stehen und später nach Hause kommen, nur weil andere mit 60 an die rote Ampel heranfahren wollen?
Weil man als Radfahrer doch so gern darauf pocht ein ganz normaler Verkehrsteilnehmer zu sein oder gar ein schwächerer. Hab noch nie gelesen das man das Sonderrecht hätte rechts zu überholen/vorzufahren. Bei Motorradfahrern und links vorfahren wird ja schon immer die Welle gemacht, aber die sind ja wenigstens schon über die Kreuzung drüber wenn der Autofahrer den Gang einlegt...
Wenn einer gleichberechtigt behandelt werden will hat er sich auch zu verhalten wie alle anderen und das heist an Kreuzungen nunmal anstellen. Vordrängler werden nicht als gleichberechtigt wahrgenommen und dann geht die "Oberlehrerei" los...
Ich verstehe durchaus auch etwas die Problematik für Radfahrer, bin ja nicht immer Auto und Motorrad gefahren. Ich befürchte/vermute ich wäre auch bei einer Minderheit dabei wenn ich an einer Kreuzung hinter einem Fahrrad stehen bleibe und nicht noch versuche mich daneben zu quetschen. Ich bin auch mit dem Motorrad meist in der Schlange ohne links vorzufahren (bisher nur 1x bei einem LKW gemacht, da juckte es zu sehr... Hab ihn aber freundlich gegrüßt und er hat freundlich zurückgegrüßt... 😉 ) obwohl es doch desöfteren juckt. Aber ich kann mich zu 99% beherschen. Scheint selten zu sein...
Zitat:
Original geschrieben von patti106
Du fährst natürlich auch nur 15-20 km/h, um Hindernisse aus geistfreier Verkehrsplanung rechtzeitig zu sehen.😕Zitat:
Original geschrieben von passionfruit83
Tja dann gibts eben noch auch für Autofahrer geltende Regel!! Vorrausschauend und angepasst fahren. So hoppla hopp kommt der nicht, wenn man angemessen fährt.Ach nee. Ich vergas:
auf einer Straße wird nicht einfach ein Bordstein auftauchen, über den man poltern könnte.🙂
Ähm... Man darf so schnell fahren das man noch rechtzeitig anhalten kann wenn ein Hindernis auftaucht. Wie schlecht sind Bordsteine denn bitte sichtbar das man sie nicht so früh erkennen kann? Oder anders gefragt: Wie schnell bretterst über die Wege das du nicht rechtzeitig anhalten kannst? 😉
Zitat:
Original geschrieben von patti106
Übrigens hier nochmal Wiki zu den Ausnahmen der Radwegbenutzungspflicht (mit OLG):
http://de.wikipedia.org/.../Radverkehrsanlage?...
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, geht es bei dem Urteil des OLG nur hervor, dass ein Fahrrad nicht in den Bereich eines Fussweges hineinragen darf.
Bei dem anderen Urteil (LG) geht es darum, dass der Radweg nicht nutzbar ist, weil z.B. ein halber Meter Neuschnee dort rumliegt. Das hat aber wenig damit zu tun, dass Radfahrer meinen, sie könnten ihre Renntrainings auf der Strasse absolvieren weil sie auf dem Radweg nicht schnell genug voran kommen.
Nocheinmal: Ist ein Radweg vorhanden (mit Schild) ist dieser zu nutzen. Da erübrigt sich jegliche Diskussion.
Hält man den Radweg für unzumutbar, steht es jedem frei auf dem Rechtsweg dagegen vorzugehen.
Mfg Zille
Zitat:
as Problem ist, dass du das mal locker behaupten kannst, weil du so selten Rad fähsrt und dir sowas warscheinlich noch nichtmal passiert ist. Da kann man das sehr schnell mal eben sagen.
Ich fahre bestimmt schon länger mit dem Rad wie du und dies sogar bevor du geboren bist, also erzähl mir bitte nichts. Kein Radweg ist wirklich so schlecht, dass es sich rechtfertigt um auf der Straße zu fahren. Selbst sollte es welche geben, dann muss man eben absteigen/schieben oder langsam fahren. Für die Autofahrer ist auch nicht jede Straße in Bestform, also bleibt nichts anderes übrig als langsam zu fahren.