Renault wieder an Volvo interessiert?
Na was sagt man dazu?
Wundern tut es mich nicht allzu sehr. Nissan macht in Europa nicht wirklich viel Kasse mit teuren Autos und Renaults erklärtes Ziel, mit dem Vel Satis bei den Zulassungszahlen am S80 in Deutschland vorbeizuziehen ist ja auch gescheitert.
44 Antworten
Aufgrund der Tatsache, dass die Ford Gruppe bei der Entwicklung von Dieselfahrzeugen sehr eng mit PSA (Peugeot/Citroen) zusammenarbeitet, halte ich die Chancen für Renault für sehr gering.
Das würde ja in D einer Zusammenarbeit von Audi und Opel entsprechen, undenkbar.
Zitat:
Original geschrieben von Bucklew2
wieso nicht? transporter sind nunmal autos, wo ein eigenständiges design und image ziemlich egal sind. da ist ein günstiger preis/wartung wichtiger. und so lassen sich viele kosten sparen. und es gibt ja noch mehr unternehmen, die da ähnlich machen (eurovan z.b.)
Zitat:
Original geschrieben von oli
sind denn renault transporter als unzuverlæssig bekannt? ansonsten ist die strategie sehr ueblich, es gibt doch renault-transporter auch als opel, den hier auch als dodge und unter mindestens einem noch bekannteren und edlerem markennamen.
Wir haben nur schlechte Erfahrungen mit Renault, angefangen vom unerträglichen Gestank der Neuwagen, über horrende Werkstattkosten (2x die Werkstatt gewechselt, kein Unterschied) bis zum frühzeitigen Exitus von Bremsen, Kupplung, Auspuff etc. Wer vor hat, mit seinen Firmenwagen mehr als 100TKM zurück zu legen, sollte von Renault m.M. besser Abstand halten!
Zitat:
Original geschrieben von Bucklew2
dass bei transportern auch der innenraum/außendesign zu 99% gleich ist. spart den unternehmen und auch den kunden ne menge geld
Wenn das dann so wäre!
Nissan hatte früher günstige Transporter in seinem Programm. Seitdem sie die umgelabelten Renaults anbieten, sind die Preise natürlich auch denen angepasst (günstiger, aber weniger [Sicherheits-]Ausstattung). Einziger Vorteil ist die 3-Jahresgarantie, die ich persönlich für sehr mutig halte.
Zitat:
Original geschrieben von oli
stellt das einen zuverlæssigkeitsverlust gegenueber eigenentwicklungen dar...?
Natürlich nicht, soweit man denn freie Hand hat und nicht alles von der Konzernmutter vorgekaut wird!?
Gruß
Martin
Auf Lebzeiten renault- und opelgeschädigt...
Zitat:
Original geschrieben von XC70D5
Wir haben nur schlechte Erfahrungen mit Renault, angefangen vom unerträglichen Gestank der Neuwagen, über horrende Werkstattkosten (2x die Werkstatt gewechselt, kein Unterschied) bis zum frühzeitigen Exitus von Bremsen, Kupplung, Auspuff etc. Wer vor hat, mit seinen Firmenwagen mehr als 100TKM zurück zu legen, sollte von Renault m.M. besser Abstand halten!
und meine eltern fahren seit 20 jahren renault und hatten noch nie größere probleme. ok, einen marderbiß. das war der einzigste liegenbleiber in 20 jahren. dazu eine kompetente und freundliche werkstatt. es gibt halt solche und solche erfahrungen. es gibt sicherlich auch leute, die bei deinem text einfach das renault mit volvo ersetzen und ihn dann unterschreiben 😉
Zitat:
Original geschrieben von XC70D5
Wenn das dann so wäre!
Nissan hatte früher günstige Transporter in seinem Programm. Seitdem sie die umgelabelten Renaults anbieten, sind die Preise natürlich auch denen angepasst (günstiger, aber weniger [Sicherheits-]Ausstattung). Einziger Vorteil ist die 3-Jahresgarantie, die ich persönlich für sehr mutig halte.
günstig bei heutigen neuwagenpreisen ist ja sehr relativ 😁
allerdings kenne ich mich nicht gut genug mit den transportern aus, um da jetzt ein urteil fällen zu können. so oft wie man die opel/nissan/renault-transporter sieht, dürften sie sich nicht schlecht verkaufen
Zitat:
Original geschrieben von Bucklew2
und meine eltern fahren seit 20 jahren renault und hatten noch nie größere probleme.
Ich vermute mal, dass Deine Eltern keine Nutzfahrzeuge von Renault einsetzen und auch nicht die Laufleistungen haben, wie der durchschnittliche Gewerbetreibende.
Zitat:
Original geschrieben von Bucklew2
es gibt sicherlich auch leute, die bei deinem text einfach das renault mit volvo ersetzen und ihn dann unterschreiben
Das wird mit jeder Marke so sein!
Zitat:
Original geschrieben von Bucklew2
günstig bei heutigen neuwagenpreisen ist ja sehr relativ
so oft wie man die opel/nissan/renault-transporter sieht, dürften sie sich nicht schlecht verkaufen
Die Preise sind aber sehr selbstbewusst!
Weil die Alternativen fehlen???
Mercedes und VW sind noch teuerer, Toyota hat nichts aktuelles, Transit ist vielen zu groß, Koreaner haben die meisten noch Angst vor etc.
Gruß
Martin
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Zitat:
Original geschrieben von XC70D5
Ich vermute mal, dass Deine Eltern keine Nutzfahrzeuge von Renault einsetzen und auch nicht die Laufleistungen haben, wie der durchschnittliche Gewerbetreibende.
ich dachte es war eher auf pkws abgeziehlt 😉
allerdings geht es viel schlechter. wenn ich mir auf der arbeit den scudo mit 60.000km (nach 2 jahren) angucke - der fällt jetzt schon auseinander.
Zitat:
Original geschrieben von XC70D5
Das wird mit jeder Marke so sein!
leider, leider....
Zitat:
Original geschrieben von XC70D5
Die Preise sind aber sehr selbstbewusst!
Weil die Alternativen fehlen???
also sind die preise wohl eher gerechtfertigt als selbstbewusst - wenig konkurrenz, hoher preis 🙂
und wenn ich mir die bremswerte des sprinters angucke, wird mir schlecht...
Mich wundert, hier des öfteren im Zusammenhang mit Renault die Attribute "zuverlässig", "robust" etc. zu hören.
Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, daß Reparaturen nicht nur sehr teuer sind, sondern auch noch recht häufig benötigt werden. Und das an Teilen, die eigentlich nie kaputt gehen sollten. Einen 10 Jahre alten Renault bekommt man immer für ein paar hundert €, das spricht nicht für robuste Fahrzeuge. Ein VW oder Volvo kostet nach 10 Jahren das Mehrfache eines Renault!
Zitat:
Original geschrieben von EikeSt
Mich wundert, hier des öfteren im Zusammenhang mit Renault die Attribute "zuverlässig", "robust" etc. zu hören.
Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, daß Reparaturen nicht nur sehr teuer sind, sondern auch noch recht häufig benötigt werden. Und das an Teilen, die eigentlich nie kaputt gehen sollten. Einen 10 Jahre alten Renault bekommt man immer für ein paar hundert €, das spricht nicht für robuste Fahrzeuge. Ein VW oder Volvo kostet nach 10 Jahren das Mehrfache eines Renault!
Danke!!! 😁
Eigentlich 🙁
Gruß
Martin
Re: Re: Re: Re: Renault wieder an Volvo interessiert?
Zitat:
Original geschrieben von rapace
So kann man es auch formulieren. Volvo spart ja Geld durch die Zusammenarbeit mit Ford (wie auch immer das Geld hier verschoben wird).
Also soweit ich weiß, basiert der Gewinn von Volvo hauptsächlich auf eigener Arbeit und weniger auf synergetischen Effekten mit Ford. In den letzten Jahren war Volvo auch von der Modellpalette so gut aufgestellt wie noch nie zuvor. Nur zum aktuellen Zeitpunkt sind einige Voumenmodelle (S60, V70) ein bißchen in die Jahre gekommen. Doch global müsste sich die Neuvorstellung des C30 im nächsten Jahr positiv auswirken. Vom S80 erwarte ich keine allzu großen Wunder.
Zitat:
Original geschrieben von EikeSt
Mich wundert, hier des öfteren im Zusammenhang mit Renault die Attribute "zuverlässig", "robust" etc. zu hören.
Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, daß Reparaturen nicht nur sehr teuer sind, sondern auch noch recht häufig benötigt werden. Und das an Teilen, die eigentlich nie kaputt gehen sollten. Einen 10 Jahre alten Renault bekommt man immer für ein paar hundert €, das spricht nicht für robuste Fahrzeuge. Ein VW oder Volvo kostet nach 10 Jahren das Mehrfache eines Renault!
Das dürfte vor allem daran liegen, dass gerade die Kombis begehrt sind während Kleinwagen irgendwann zum ex-und-hopp artikel mutieren. einen 440 bekommst mit 10 Jahren auch fürn Tausender, will eben kaum einer haben. Volvo und dt Fahrzeuge haben auch einen Imagevorteil.
Über renault-reparaturkosten kann ich nicht viel sagen, weil bei uns immer nur die üblichen kleinigkeiten waren - Und bei einem Auspufftopf alle 6 jahre bei Kurzstreckenbetrieb mecker ich nicht. Da die Stundensätze der Werkstätten kaum unterschiedlich sind dürfte bei kleineren Sachen da eh nicht viel unterschied sein. Selbst bei meinem normalen Kundendienst ist die Hälft ja schon Arbeitslohn. So einen richtigen Unterschied merkte ich nur bei den Reifen. Der Sprung von 135er auf 225 damals war preislich nicht ganz ohne...
Teuer wirds bei seltenen teilen. Die Bremse hinten an meinem Ford kostete mich so viel wie alle reparaturen in den letzten 20 jahren zusammen (ex service und bremsbeläge/scheiben). Der Mechaniker war so erschrocken, dass er mir den Arbeitslohn nicht berechnete.
Rapace
Wenn Volvo von Ford zu Renault wechselt, kommen die vom Regen in die Traufe... Sowohl Ford als auch Renault sind absolut indiskutable Autohersteller (aus eigener Erfahrung).
Zitat:
Original geschrieben von sci70
Wenn Volvo von Ford zu Renault wechselt, kommen die vom Regen in die Traufe... Sowohl Ford als auch Renault sind absolut indiskutable Autohersteller (aus eigener Erfahrung).
Es geht aus der Sicht von Volvo ja weniger darum, ob die Autos von Ford oder Renault gut oder schlecht sind. Ich vermute, du meintest die Qualität der Fahrzeuge mit deinem Urteil.
Für Volvo ist es wichtig, in einem Konzern zu sein, wo sie die Freiheit haben, eigene Vorstellungen umzusetzen, die finanziellen Mittel für gute Entwicklungsarbeit zur Verfügung gestellt bekommen und wo ihnen möglichst wenig in ihre Zukunftsplanung reingeredet wird.
Das sind natürlich in dieser Form Wunschvorstellungen, die irreal sind. Dennoch macht Ford derzeit einen recht guten Job mit Volvo. Die Firma fährt nach wie vor Gewinne ein, sie haben Kernkompetenz (zum Beispiel bei der Sicherheit) für den gesamten Konzern, was wiederum dem Image von Volvo zugute kommt. Und Ford hält sich bislang beim Aufdrücken von Gleichteilen erfreulich zurück. Für den Fahrer sind selbst Focus und V50, die auf einer ähnlichen technischem Basis aufbauen, zwei gänzlich verschiedene Autos.
Ob diese Situation sich bei Renault verbessern würde, wage ich zu bezweifeln.
Ja, das stimmt, damit meinte ich die Qualität!
Zum einen ist die Beratung/Service in einem Ford-Autohaus die ja nebenher auch noch Volvos, Jaguars etc. verkaufen total mies und nicht mit einem "richtigen" reinen Volvoautohaus zu vergleichen.
Und zum anderen habe ich immer wieder diese schrecklichen Auswirkungen von Ford auf Jaguar vor Augen. Der X-Type kommt ja nur mit Fordteilen und Technik daher und schneidet bei alles Tests wirklich miserabel ab.
Oder ist euch mal aufgefallen wieviele Teile im Saab 9-3 vom Opel/GM ünernommen wurden? Das sieht schrecklich aus. Ist fast schon wie bei Ferraris wo Schalter und Knöpfe aus dem gleichen Fiat-Pool kommen 😉
Naja...
Zitat:
Original geschrieben von sci70
Und zum anderen habe ich immer wieder diese schrecklichen Auswirkungen von Ford auf Jaguar vor Augen. Der X-Type kommt ja nur mit Fordteilen und Technik daher und schneidet bei alles Tests wirklich miserabel ab.
Stimmt, aber Jaguar hat es teilweise so gewollt. Abrundung des Programms nach unten.
Ansonsten hat man viel Freiheiten in der Produktpalette, wie Volvo.
Bei Renault gibt es im PKW Bereich aber anscheinend nur eine Richtung. Renault Plattformen in Richtung Nissan. Einflüsse von Nissan auf Renault sind kaum zu erkennen.
Ford hingegen hat es zugelassen, dass Volvo die Focus Plattform nach ihren Vorstellungen überarbeitete. Die wurde daher teurer, ein bei Renault unverstellbarer Gedanke. Da geht es nur um Preis und Kosten drücken.
Auch hat Volvo inzwischen ein neues Sicherheitszentrum in dem andere Konzernplattformen optimiert werden. Würde Renault mit Sicherheit auch nicht machen. Da bleibt fast Alles im eigenen Haus.
Glaube der Einstieg bei Nissan war im Grunde nur Mittel zun Zweck um in Asien und USA besser Fuss zu fassen. Da werden über die alten Händler jetzt Renault PKW Konstruktionen mit "NISSAN Aufkleber" verkauft.
Grüsse
Volvo 174
Zitat:
Original geschrieben von sci70
Ja, das stimmt, damit meinte ich die Qualität!
Und zum anderen habe ich immer wieder diese schrecklichen Auswirkungen von Ford auf Jaguar vor Augen. Der X-Type kommt ja nur mit Fordteilen und Technik daher und schneidet bei alles Tests wirklich miserabel ab.
Besonders schlimm finde ich, dass es den Jaguar X-Type auch als Kombi und zur Vollendung aller Geschmacklosigkeiten auch noch als Diesel gibt. So zerstört man einen Mythos!
Andererseits hat Jaguar in der Qualität deutlich zugelegt seit dem Angagement von Ford. Frühere Modelle standen doch häufiger in der Werkstatt als in der Garage 😉
Gruß
hankblank
Zitat:
Die Firma fährt nach wie vor Gewinne ein
woran ich mittlerweile zweifele, denn ford sollte doch in so einem falle entsprechende zahlen verøffentlichen...!? siehe auch
hier. und warum sollte ford ausgerechnet den einzigen gewinnbringenden und wirklich super positionierten teil der firma veræussern? (wobei sich auch die frage stellt, warum die hertz verkauft haben...)
@sci70, es zeigt sich immer wieder, dass erfahrungen mit autohæusern fast vollkommen unabhængig von erfahrungen mit den eigentlichen produkten zu betrachten sind. alleine in diesem forum findest du eine unmenge an beitrægen vom hændler enttæuschter volvofahrer, aber vielleicht eine genauso grosse menge, die von zufriedenheit mit dem "freundlichen" zeugen. generalisieren ist imho in genau diesem punkt nicht zulæssig.
was jaguar angeht, so sehe ich die eher als beispiel fuer fords positives hantieren von tochterfirmen! alleine deren kostspieliger versuch einer alukarosserie...
@volvo 174, das sicherheitszentrum wurde vor dem endgueltigen verkauf der volvo car corporation fertig gestellt, aber gerne als kaufgrund genannt - die sicherheitskompetenz von volvo + die møglichkeit, das neue zentrum fuer den gesamten konzern nutzen zu kønnen, waren gute argumente, um den preis von volvo nach oben zu treiben. zumindest habe ich das so in erinnerung... 🙂
lieb gruss
oli