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Reifen zu stark beschädigt?

Themenstarteram 6. März 2019 um 20:46

Abend!

Ich bin derzeit mit einem Firmenfahrzeug unterwegs (über 400km von zu Hause weg).

Leider haben mir die Vorher-Fahren einige Abschiedsgeschenke da gelassen :mad: .

3 Felgen haben Kratzer (eine etwas heftiger), der linke Vorderreifen hat zudem Abriebspuren.

 

Soll ich damit noch heimfahren (freitag mittag, 200km von der Strecke wären ohne Tempolimit)?

Ich werde noch mit den ansässigen Kollegen sprechen, vielleicht gibt es im Ort ja eine (Reifen)Werkstatt.

 

Zur Info:

Die Reifen sind in 225/40 R18 92V XL und auf eine Skoda Okavia RS montiert...

 

mfg Thomas

Foto1
Foto2
Beste Antwort im Thema

Mit dem defekten Reifen solltest Du keine Fernfahrt mehr riskieren.

Viel schlimmer ist es, an dieser Stelle fremde Nichtfachleute zu befragen, anstatt bei einem Fachmann vorzusprechen.

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Mit dem defekten Reifen solltest Du keine Fernfahrt mehr riskieren.

Viel schlimmer ist es, an dieser Stelle fremde Nichtfachleute zu befragen, anstatt bei einem Fachmann vorzusprechen.

Ferndiagnose :

Also ich würd da unbesorgt weiterfahren.

Ist nur angeschrammt, und jetzt fehlt eben bissl was vom Felgenschutzgummi.

(der die Felge aber meist doch nicht schützt, sondern mit abgeschrubbelt wird ;-) )

Live jemand vorzeigen kannst den natürlich auch noch.

---> 3 Ärzte ---> 4 Meinungen ;-)

 

Ohne Tempolimit heißt ja auch nicht automatisch, daß man immer alles aus dem Auto rausholen muß (es gäb ja z.B. auch eine Richtgeschwindigkeit, spart Sprit ---> CO²-Ziele und so) . . . oder ist das so bei Firmenwagen in eurer Firma ? Und du bist auch so einer dieser "Firmenwagen-Raser" ?

. . . man könnt's ja fast meinen . . .

Der Chef muss seine Untergebenen lieben. SYRON-Reifen...

Passieren wird da nichts. Wenn es flattert oder zittert ist die Felge oder Spureinstellung im Eimer.

Egal wie, ich würde den Fuhrparkleiter oder Chef via Email um seine Einschätzung bitten. Will er tauschen, cool. Will er nicht und der Karren verreckt. Es ist eh seiner. Und wenn er auf der Bahn abfliegt (was er nicht tun wird diese Woche), dann auch seine Verantwortung weil er darauf hingewiesen worden ist.

Zitat:

@gromi schrieb am 6. März 2019 um 21:15:47 Uhr:

Der Chef muss seine Untergebenen lieben. SYRON-Reifen...

Vielleicht nicht das erste Mal, dass sie ihm die Karren so auf den Hof stellen und wenig Interesse, als paar hundert Kilometer neue Michelin aufziehen zu lassen.

 

Zitat:

@alpi19_at

200km von der Strecke wären ohne Tempolimit

Hmm .. mit Tempolimit hätte man darüber nachdenken können. Aber ohne Tempolimit .. nein .. auf keinen Fall ..

Themenstarteram 6. März 2019 um 21:58

Nochmals Abend!

 

Danke für die bisherigen Ratschläge.

Werde auf alle Fälle mal bei der Fuhrpark-Verwaltung die Schäden bekannt geben (als Bonus hat das Fahrzeug hinten ein leicht verbeultes Nummernschild). Hoffentlich glauben sie mir, dass ich es nicht war. Habe leider beim Wegfahren das Fahrzeug nicht ordentlich kontrolliert -das passiert mir nicht so schnell wieder.

 

Zitat:

Ohne Tempolimit heißt ja auch nicht automatisch, daß man immer alles aus dem Auto rausholen muß (es gäb ja z.B. auch eine Richtgeschwindigkeit, spart Sprit ---> CO²-Ziele und so) . . . oder ist das so bei Firmenwagen in eurer Firma ? Und du bist auch so einer dieser "Firmenwagen-Raser" ?

Vorgaben in dieser Hinsicht haben wir eigentlich nicht.

Ab 180km/h fange ich aber schön langsam zum nervös werden an, da fehlt mir einfach die Highspeed-Erfahrung und für höhere Geschwindigkeiten ist mir auf der Strecke zuviel los.

 

Wegen Reparatur:

Wird im Falle des Falles ein richtiger Bürokratie Aufwand, da das Fahrzeug nur gemietet ist (hatte bei meiner Übernahme knapp über 2000km drauf, die Kollegen haben "sehr" auf das Material geachtet:)) und ich derzeit im richtigen Ausland bin (Schweiz, komme aber aus Österreich).

 

mfG Thomas

Zitat:

@alpi19_at schrieb am 6. März 2019 um 20:46:46 Uhr:

Abend!

Ich bin derzeit mit einem Firmenfahrzeug unterwegs (über 400km von zu Hause weg).

Leider haben mir die Vorher-Fahren einige Abschiedsgeschenke da gelassen :mad: .

3 Felgen haben Kratzer (eine etwas heftiger), der linke Vorderreifen hat zudem Abriebspuren.

 

Soll ich damit noch heimfahren (freitag mittag, 200km von der Strecke wären ohne Tempolimit)?

Ich werde noch mit den ansässigen Kollegen sprechen, vielleicht gibt es im Ort ja eine (Reifen)Werkstatt.

 

Zur Info:

Die Reifen sind in 225/40 R18 92V XL und auf eine Skoda Okavia RS montiert...

 

mfg Thomas

Also was ich da sehe, sind leichte Kontaktspuren und definitiv keine Schäden. Wenn an den Reifen weiter nichts ist, kannst Du unbesorgt nach hause Fahren. Das wird dir sicher auch ein Reifenfachmann vor Ort sagen, wenn er nicht unbedingt einen übergroßen Verkaufsdrang verspürt und in Dir ein leichtes "Opfer" sieht!

Wenn es Dich beruhigt, kannst Du ja mit Richtgeschwindigkeit nach Hause Fahren! ;)

Zitat:

@alpi19_at schrieb am 6. März 2019 um 21:58:41 Uhr:

Nochmals Abend!

 

Danke für die bisherigen Ratschläge.

Werde auf alle Fälle mal bei der Fuhrpark-Verwaltung die Schäden bekannt geben (als Bonus hat das Fahrzeug hinten ein leicht verbeultes Nummernschild). Hoffentlich glauben sie mir, dass ich es nicht war. Habe leider beim Wegfahren das Fahrzeug nicht ordentlich kontrolliert -das passiert mir nicht so schnell wieder.

Zitat:

@alpi19_at schrieb am 6. März 2019 um 21:58:41 Uhr:

Zitat:

Ohne Tempolimit heißt ja auch nicht automatisch, daß man immer alles aus dem Auto rausholen muß (es gäb ja z.B. auch eine Richtgeschwindigkeit, spart Sprit ---> CO²-Ziele und so) . . . oder ist das so bei Firmenwagen in eurer Firma ? Und du bist auch so einer dieser "Firmenwagen-Raser" ?

Vorgaben in dieser Hinsicht haben wir eigentlich nicht.

Ab 180km/h fange ich aber schön langsam zum nervös werden an, da fehlt mir einfach die Highspeed-Erfahrung und für höhere Geschwindigkeiten ist mir auf der Strecke zuviel los.

 

Wegen Reparatur:

Wird im Falle des Falles ein richtiger Bürokratie Aufwand, da das Fahrzeug nur gemietet ist (hatte bei meiner Übernahme knapp über 2000km drauf, die Kollegen haben "sehr" auf das Material geachtet:)) und ich derzeit im richtigen Ausland bin (Schweiz, komme aber aus Österreich).

 

mfG Thomas

...das wisst ihr nur nicht!

...aber die Berufsgenossenschaften und anhängige Versicherungen.

 

Ich habe das mit den 130 km/h für Dienstfahrzeuge auch immer als betriebseigene Regelung verstanden, bis wir mal darüber aufgeklärt wurden. )0% der Dienstwagenfahrer wissen das nämlich nicht!

Kollege, dass Du lediglich „leichte Kontaktspuren“ sehen kannst, liegt an Deiner mangelnden Sachkenntnis.

Dem TE rate ich, Deinem leichtfertigen Geplapper keinen Glauben zu schenken.

Zitat:

@Gummihoeker schrieb am 7. März 2019 um 17:47:12 Uhr:

Kollege, dass Du lediglich „leichte Kontaktspuren“ sehen kannst, liegt an Deiner mangelnden Sachkenntnis.

Dem TE rate ich, Deinem leichtfertigen Geplapper keinen Glauben zu schenken.

also ich habe bisher deine Meinungen immer unterschreiben können, aber in diesem Fall ist es so wie das Foto es darstellt eine echte Lappalie. Wenn ich jedesmal einen Reifen, der an der Felgenschutzlippe abgerieben ist ersetzt hätte, dann wäre ich heute ein armer Mann. Technisch hätte ich nicht die geringsten Bedenken, optisch schon eher .

Für mich ist die Tiefe dieser Lappalie auf dem schlechten Bildmaterial nicht zweifelsfrei zu erkennen, weshalb ich mich auch nicht so weit und leichtfertig aus dem Fenster lehne, wenn es um die Gesundheit Hilfesuchender geht. ;)

Hmm .. OK .. wenn solche extremen Ausschälungen zur Normalität im Straßenverkehr gehören, fahre ich wohl ab sofort lieber mit dem Zug.

Fehlt nur noch jemand, der seine Reifenflanken nach dem Kauf auf der Drehbank zur Gewichtsoptimierung erstmal um 3mm abdreht ..

Ganz sicher gehören derartige Schäden mit zur Normalität im Straßenverkehr, was mich aber nicht veranlasst zu behaupten: „passt schon“, auch wenn es meistens gut geht...

Bei einem RFT, der mehrfach so starke Flanken bestitzt, hätte ich auch kein Wort darüber verloren.

Der Schnitt an der Felgenschutzleiste ist ja nicht das Thema. Den Reifen würde ich selbst auch weiter fahren wenn ich mir den Schnitt selbst zugefüht habe und weiß wie er zustande kam... Nur wissen wir das eben nicht, weil es irgendjemand war, der nicht berichtet, mit wieviel Speed er einen Bordstein hochgeknallt ist. Was Gummihoeker meint ist genau das, nicht zu wissen, wie es zu diesem Schnitt gekommen ist. Da wird der Reifen zwischen Bordstein und Felge gequetscht, und manchmal eben so intensiv, dass innerlich das Gewebe beschädigt ist. Das aber, sorry, sieht man von außen nicht. Manchmal nicht unbedingt von innen erkennbar. Darum stellt der Reifen jetzt ein Risikofaktor dar. Es kann sein, dass der Reifen zeitlebens bis zur Profiltiefe von 1,6mm allen Beanspruchungen stand hält, und es kann auch sein, eben nicht. Das weiß man selbst nicht mal von einem Fabrikneuen Reifen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass so ein Reifen in Werksauslieferung schon defekt ist, ist halt gering. Darum schwarten die Leute mit Vmax über die Bahn, solange wie sie das noch dürfen.

Ich kann dem TE gar keinen Rat geben, weil ich nicht weiß, wie vollgepackt er seinen Dienstwagen fährt. Und man kann Vmax fahren mit leichten Lenkbewegungen und sehr vorausschauend, oder mit heftigen Spurwechseleinlagen, wo Mitfahrer fast zur Tür hinausgeworfen werden. Alles schon erlebt, ich bin bei sooo vielen schon mitgefahren. Und spricht man jene Fahrer an, weiß der noch nicht mal was er falsch gemacht hat, weil er immer so fährt und das total easy findet...

Die Berufsgenossenschaft und die Versicherungen abverlangt schon immer Richtgeschwindigkeit und keinen km/h mher. Bleibt die Tachnonadel bei einem Einschlag auf der aktuellen Geschwindigkeit stehen, und das tut sie, gibts echt saures, so wie man auf einer Baustelle ohne Bauhelm rumrennt.

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