Reifen von Händler gekauft - Sägezahn

Hallo,

ich habe vor 3 Monaten einen 3-Jährigen Gebrauchtwagen vom Händler gekauft. Das Auto stand auf Winterreifen und wir haben noch Gebrauchte Dunlop Sommerreifen (2014) dazu bekommen.
Vor einiger Zeit haben wir dann natürlich auf die Sommerreifen gewechselt.
Anschließend haben wir gemerkt, dass das Auto nun viel Lauter ist als vorher und wir den Verdacht auf den Vorderreifen hatten, die gewuchtet werden müssen. Die Diagnose bei da KFZ-Meisterwerkstätter ergab sich, dass beide Vorderreifen eine Sägezahnabnutzung haben - somit nicht mehr zu gebrauchen sind.
Ein Anruf beim Händler zur Reklamation ergab dann keine so rosigen Aussichten.
Was kann ich nun tun? Hat jemand so einen Fall schon einmal gehabt?
Der Geldfrage wegen wäre nicht das große Problem - doch ich möchte das ganze prinzipiell richtig klären.

Vielen Dank für die Hilfe.

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Zitat:

Die Diagnose bei da KFZ-Meisterwerkstätter ergab sich, dass beide Vorderreifen eine Sägezahnabnutzung haben - somit nicht mehr zu gebrauchen sind.

Der Meister hatte bestimmt schon €-Zeichen in den Augen. 😁

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Zitat:

@kadett 16v schrieb am 7. Mai 2015 um 14:31:13 Uhr:


... geht aber nur wenn nicht Laufrichtungsgebunden, was noch nicht gepostet wurde??

Yep, danach gefragt hab ich aber schon mal.

Gruß Metalhead

Zitat:

@Regina93 schrieb am 4. Mai 2015 um 14:02:00 Uhr:


Die Diagnose bei da KFZ-Meisterwerkstätter ergab sich, dass beide Vorderreifen eine Sägezahnabnutzung haben - somit nicht mehr zu gebrauchen sind.

Hmmm, warum willst Du von vorne nach hinten tauschen?

Der Sägezahn befindet sich vorne.

Der Sägezahn bildet sich hinten.

=> Du produzierst dann einen noch größeren Sägezahn

Tausch re/li scheint da (wenn möglich) sinnvoller, ansonsten
- gib Gummi
- put the pedal to the metal
dann radierst Du vorne den Zahn evtl. wieder etwas runter

Viel Erfolg
Moonwalk

Also ich habe zum Glück keine Laufradgebundenen Reifen.
Dass sich der Sägezahn hinten bildet höre ich zum ersten mal....also wird nur re/li getauscht....

Kann ein Sägezahn wieder "normalisiert" werden?

Ein Sägezahn bildet sich meist an der nicht angetriebenen Achse, da zumindest stärker. Am Besten ist wenn man die Reifen seitenweise tauscht, was natürlich nur bei nicht laufrichtungsgebundenen Reifen Sinn macht, dann egalisiert sich das normalerweise etwas.

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Worin liegen die tatsächlichen Ursachen einer Sägezahnbildung bzw. handelt es sich dabei um ein "normales" Verschleißbild oder wo liegen da die Grenzen?

In der Achsgeometrie, in einer falschen Auswahl des Reifenprofils für das Fahrzeug, im falschen Luftdruck, an defekten Stossdämpfern...?

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sägezahnbildung

Hi,
bin mir nicht sicher ob es hilft. Bisher bin ich glücklicherweise vom "Sägezahn" beim Auto verschont geblieben. Allerdings habe ich dieses Phänomen bei Motorrädern z.T. sehr extrem erlebt. In den allermeisten Fallen lag es am Reifenhersteller bzw. an der fehlenden "Passung". Nicht jeder gut getestete Reifen ist für jeden Fahrzeugtyp geeignet.
Dann kommt hinzu, dass mittlerweile die Reifenhersteller nur noch für Reifentests konstruieren - das ist zumindest mein Eindruck -.

Deshalb mal nach einem gewünschten Reifen gurgeln, die Beiträge auch mal zwischen den Zeilen lesen, dann findet man auch (hoffe ich) den passenden Reifen. Beim Motorrad ganz wichtig! Glaubt mir .... , was ich da schon erlebt habe ....

Sorry, wenn ich das Thema nochmal antaste....

Gerade beim Octavia (ohne 4WD) ist es so, dass die Reifen auf der Hinterachse in einer Richtung nur mitrollen, d.h., die Belastung der Profilblöcke ist da relativ gering. bremst man, sieht das schon ganz anders aus, da kommt Belastung und Abrieb zustande, Folge davon können dann Sägezähne sein, wenn das Profil das noch durch seine Form begünstigt, ist der Sägezahn vorprogrammiert.

Nur einfach von vorne nach hinten zu wechseln, hilft nur, wenn der Sägezahn noch nicht sehr fortgeschritten ist (mehr als 5000 km sollte da nicht gefahren werden), ansonsten ist das dann eben passiert und man kriegt den nicht so leicht wieder weg. Ein probates Mittel wäre noch eine Schleifmaschine, aber so gute 2mm sind da schnell weg, also 25% des Reifens, lohnt sich auch nur bedingt, das zu machen.

Die Sägezahnbildung hat natürlich eine Ursache und diese Ursache stellt einen Mangel dar, den der Händler beseitigen muss.

Aber ganz sicher nicht wenn die Ursache dein PKW ist.

So ist es, die Ursache ist dann eher prinzipbedingt und so gesehen auch kein Mangel.

Ein kleiner Tipp am Rande: Manche Reifenbuden können Reifen mit Sägezahn "abdrehen". Je nach Sägezahn gehen dabei eben ein paar mm Profil verloren. Kann sich aber für teure Reifendimensionen mit noch relativ gutem Profil durchaus lohnen. Habe das mal mit 235er 18 Zoll Pirellis machen lassen. Vorher LKW-Sound, dann wie neu!
Ist aber so kostspielig, dass es sich bei, ich sag jetzt mal 195/65/15 oder sowas nicht wirklich lohnt... Die wollten glaub 40 oder 50 Euro pro Reifen. Immer noch billiger als damals rund 160 Euro pro neuen Reifen!

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