Rat für SZM und Auflieger

Hallo,

ich hoffe hier kann mir jemand Helfen.

Ich studiere Verkehr und Transportwesen und muss jetzt im Zuge meines Abschlusses meine Bachelorarbeit schreiben.
Mein Thema beinhaltet die Kostenreduktion für die Versendung der Waren zum Kunden.
Das Unternehmen ist ein Sägewerk und fertigt Schnittholz an welches dann per FLT Versendet wird.

Zum einen Spiele ich das Beipsiel durch, ob es Sinn macht die Waren selbst zu versenden.

Dafür habe ich mir jetzt Angebote geben lassen für einen MB Actros 1845 LS 4x2 F 13 mit 330 kw und einen Auflieger von Cargobull.
Die SZM hat eine laufleistung von 150tsd km im Jahr und wird wie der Auflieger, meist mit der gesetzlichen maximal Beladung gefahren.
Ich frage mich jedoch, weil das Thema doch ziemlich komplex ist und die Auswahl nahezu endlos, gibt es gute Alternativen zu der SZM und dem Auflieger? oder ist es sogar gar keine gute idee in eines der Beiden zu investieren.
Desweiteren hab ich bis auf ein paar Angebote von Allianz, VHV und Kravag keinen Überblick über Preise für Vollkaskoversicherungen und Güterschadenshaftpflichtversicherungen. Gibt es noch Dinge die ich Beachten muss?

Ich würde mich über eure Hilfe bzw. Tipps sehr freuen und bedanken mich schonmal im Vorraus!

VLG

Nikolas Maschmann

48 Antworten

Zitat:

@ConvoyBuddy schrieb am 11. Februar 2015 um 10:46:20 Uhr:



Zitat:

@Mobi Dick schrieb am 11. Februar 2015 um 09:57:25 Uhr:


Das Sägewerk kann natürlich eine eigene Transportabteilung mit eigener EU-Lizenz gründen und legal Rückladung annehmen, was aber ca 2 Tage in der Woche an Zeit kostet.
Dann wäre es aber wieder das, was der Threadersteller für seine Berechnungen als „Vergabe an Spedition“ führt, wenn es auch eine im eigenen Haus ist.

Steuerlich möglicherweise interessant, wenn das Sägewerk so profitabel arbeitet, dass es steuermindernde Verluste in einem anderen Betriebszweig bzw. ausgegliederten Eigenbetrieb „gut gebrauchen“ kann. Denn Gewinne wird diese Spedition bei überwiegender Ausrichtung auf einerseits Eigenprodukt-Transporte und andererseits nur Rückladungen im Auftrag, an denen dann auch noch Frachtenbörsen mitverdienen, kaum einfahren.

Das sehe ich genauso wie du.

Also, es geht erstmal nur um das Analysieren der Möglichkeiten die Existieren. Ob es am Ende in die Praxis umgesetzt wird steht auf einem ganz anderen Blattpapier. Es gilt nur die Möglichkeiten, die Existieren wissenschaftlich zu durch leuchten und ich wollte hier einfach nur ein paar Tipps über das Thema SZM und Auflieger haben. Es geht mir nicht um das Ergebnis oder Prophezeiungen sondern schlicht weg um eine ordentliche, breite Recherche in der ich von vorneherein schon Denk Fehler auf Grund von noch zu wenig Sachverstand ausmärzen wollte.

Das Wort "Sachverstand" beinhaltet, dass man eine Sache verstanden hat. Da habe ich meine Zweifel.
Einen Lastzug zu bewegen kostet auf 150.000 km /Jahr ca 150.000 €/ Jahr. Du kannst ev mit einem Iveco, einen gebrauchten Trailer + Fahrer der für 8,50 €/h fährt etwas sparen. Das wird aber nur Probleme bringen.

Zitat:

@plzb schrieb am 11. Februar 2015 um 13:44:03 Uhr:


Also, es geht erstmal nur um das Analysieren der Möglichkeiten die Existieren. Ob es am Ende in die Praxis umgesetzt wird steht auf einem ganz anderen Blattpapier. Es gilt nur die Möglichkeiten, die Existieren wissenschaftlich zu durch leuchten und ich wollte hier einfach nur ein paar Tipps über das Thema SZM und Auflieger haben. Es geht mir nicht um das Ergebnis oder Prophezeiungen sondern schlicht weg um eine ordentliche, breite Recherche in der ich von vorneherein schon Denk Fehler auf Grund von noch zu wenig Sachverstand ausmärzen wollte.

Wenn die existierenden Möglichkeiten sich außerhab der Legalität bewegen sollen, kannst Du alle Ratschläge und Hinweise von Insidern natürlich in den Wind hauen.

Die legalen Einsatz- und Dispositionsmöglichkeiten sollten schon Bestandteil einer gründlichen und seriösen Recherche sein.

Und noch ein weiterer kostenloser Tipp, der nichts mit LKW und Einsatzkosten zu tun hat: Für Deine Bachelorarbeit solltest Du entweder ein vernünftiges Textkorrekturprogramm mitlaufen lassen oder Nachhilfe in Deutsch nehmen. Oder beides. Zu meiner Zeit hättest Du so kein Abitur bekommen .....

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Ich habe mich hier lediglich Gemeldet weil ich gehofft habe, „Experten“ könnten mir den ein oder anderen Fachlichen Rat geben oder Ideen geben. Ich wollte den eigentlich Sinn eines Forums nutze, sich rat suchen. Ich denke nicht, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt meiner Arbeit darüber nachdenken muss, ob es überhaupt Sinn macht darüber zu schreiben. Ich habe mich für dieses Thema entschieden, weil es wahnsinnig viele Ansätze gibt, um wissenschaftliche Ergebnisse sich selbst zu erschaffe, um auch zu zeigen, was man im Studium gelernt hat. Da meine ich nicht das fachliche, das ich zweitrangig. Ich rede von der Methodik des Wissenschaftlichen Arbeitens. Das heiß, ich kann nicht einfach sagen; „Hey das Klappt nicht“ sondern ich muss es wissenschaftlich einwandfrei Belegen. Über Analysen oder Rechnungen, ganz egal wie. Ich kann nur nicht einfach sagen, dass es sich nicht Lohnt, selbst wenn es völlig offensichtlich ist. Man muss es Belegen. Ich kann mir mittlerweile denken, dass es der Ein oder andere nicht wusste aufgrund des fehlenden Akademischen Grades. Aber genau von den Leuten, weil sie auf diesem Gebiet, aufgrund ihrer Erfahrung Ahnung haben, wollte ich einfach nur einen Rat.
Ganz persönlich Danke ich Schrauber Opi, dem allwissenden Tattergreis.

Deine Informationen kommen halt nur sehr unvollständig. Inzwischen weiß ich gar nicht mehr, was du überhaupt wissen willst und welche Angaben du benötigst um die Sinnhaftigkeit wissenschaftlich zu ergründen.

Sorge dich nicht, es gibt auch Akademiker die mit LKW fahren und eine Firma haben;-))). Mache erst einmal eine saubere Kalkulation und die Zahlen geben dir Aufschluss darüber, ob sich ein Unternehmen lohnt, oder nicht.
Mache einmal deine Arbeit, dazu Bedarf es keiner langer Recherchen, weder einen akademischen Grad. Das kann ich dir im Kopf ausrechnen, dass sich das nicht lohnt, auch mit akademischen Grad ;-)

Stell doch nochmal ganz genau zusammen welche Anforderungen du brauchst und man sich nicht alles noch zusammen suchen muss. Dann kann man jeden Strichpunkt systematisch abarbeiten.

LG

Es geht doch einfach nur darum, das ich alleine zwar Ahnung von Transport und Logistik habe, da ich es studiere. Die Inhalte in meinem Studium sind aber nicht darauf ausgerichtet, dass ich später eine eigene Spedition gründen soll. Die Thematik handelt mehr von komplexe Wertschöpfungskette, Waren-/Materialfluss oder Incoterms. Man lernt da nicht, das MAN günstiger als Mercedes Benz ist oder Krone Besser als Cargobull. Das sind Informationen die ich hier erfahren möchte.
Von welche vier Lkw Hersteller sollte ich mir Angebote einholen?
Welche Motorisierung sollte eine SZM haben um 24 Tonnen zu befördern?
Gibt es adäquate alternativen zu Cargobull und Krone bei Planenauflieger?
Welche Transportversicherung/KFZ-Versicherungen bieten ein gutes Preisleistungsverhältnis?
Was ist zu beachten bei der Kalkulation von Fixen und Variablen kosten?
Das sollte doch einer der Nutzen von einem Forum sein.

1. (meine Meinung): Mercedes, Volvo, MAN, DAF/Scania (iveco mag ich nicht)

2. die Baureihen um 400-450 PS sollten es schon sein, wenn du den Fahrer nicht in den Wahnsinn treiben willst.

3./4. keine Ahnung 😉

Fixe Kosten: Sprit, Lohn, Steuer, Versicherung, Maut
Variabel: wartung, Unfälle, außerplanmäßige Werkstattaufenthalte im allgemeinen, Strafzettel (wenn das nicht der Fahrer übernimmt), Leerfahrten

LG

Zitat:

@sschloja schrieb am 12. Februar 2015 um 12:03:01 Uhr:


1. (meine Meinung): Mercedes, Volvo, MAN, DAF/Scania (iveco mag ich nicht)

2. die Baureihen um 400-450 PS sollten es schon sein, wenn du den Fahrer nicht in den Wahnsinn treiben willst.

Fixe Kosten: Sprit, Lohn, Steuer, Versicherung, Maut
Variabel: wartung, Unfälle, außerplanmäßige Werkstattaufenthalte im allgemeinen, Strafzettel (wenn das nicht der Fahrer übernimmt), Leerfahrten

LG

Ich habe jetzt angebote von: MB, Iveco, MAN und Volvo mit Motoren um 320kw. Also wäre das ja schonmal okay.

Gibt es richtige Werte für die unterschiedlichen SZM was außerplanmäßige Werkstattaufenthalte angeht oder kann man da nichts verallgemeiner?

Kann man nicht verallgemeinern. Ein Unplanmäsiger Ausfall ist immer mal drin, egal ob es der Eigene LKW oder eine Spedition die beauftragt wurde.

Wenn du die Wartung und anfallende Reperaturen nicht als Variable willst musst du mit einem Vollwartungsvertrag Rechnen.

Strafzettel bezahlt der Fahrer. Du willst ja nicht das er Überläd, seine Ladung schlecht sichert, oder das er seine Lenk und Ruhezeiten nicht einhält. Dann kommt nur noch die Geschwindigkeit und Abstand in Frage, dafür ist der Fahrer selber verantwortlich.

Die festen Kosten pro Kilometer variieren stark von den tatsächlich gefahrenen Kilometer. Geht man z.B. von 7.000 € / Monat an Kosten für LKW, Trailer und Fahrer aus liegen die Kosten bei 10.000 km bei 0,70€/ km. Während bei 12.500 km nur noch 0,56 €/km anfallen.
Wissenschaft hin oder her, die Kilometerkosten hängen also stark von den tatsächlich gefahrenen Kilometern ab.
Darum verstehe ich nicht, warum du nicht als 1. Konstante von 1€/ km an Kosten ausgehen möchtest. Du kannst natürlich sagen mit einem Iveco bei 13.000 km pro Monat kostet der Kilometer 0,95 € und mit einem Scania bei 10.000 € kostet der Kilometer 1,05 €. Wozu brauchst man das so genau? Das weiß man auch ohne Wissenschaft.

Zitat:

@Mobi Dick schrieb am 12. Februar 2015 um 13:53:42 Uhr:


Die festen Kosten pro Kilometer variieren stark von den tatsächlich gefahrenen Kilometer. Geht man z.B. von 7.000 € / Monat an Kosten für LKW, Trailer und Fahrer aus liegen die Kosten bei 10.000 km bei 0,70€/ km. Während bei 12.500 km nur noch 0,56 €/km anfallen.
Wissenschaft hin oder her, die Kilometerkosten hängen also stark von den tatsächlich gefahrenen Kilometern ab.
Darum verstehe ich nicht, warum du nicht als 1. Konstante von 1€/ km an Kosten ausgehen möchtest. Du kannst natürlich sagen mit einem Iveco bei 13.000 km pro Monat kostet der Kilometer 0,95 € und mit einem Scania bei 10.000 € kostet der Kilometer 1,05 €. Wozu brauchst man das so genau? Das weiß man auch ohne Wissenschaft.

Woher nehme ich 7000€ fixe Kosten pro Monat? Ich kann nicht einfach eine Annahme tätigen die nicht stimmt oder aus der Luftgegriffen ist. Ich muss den Betrag von Kostenstelle zu Kostenstelle zusammen rechnen.

Da ist ja auch das Problem weshalb ich mich hier gemeldet hatte. Ich wollte einfach eine Rückmeldung, von Menschen die Fachkenntnisse im Fernverkehr haben, bekommen.

Die fixen Kosten pro Monat ist das was dich der LKW Kostet wenn er auf dem Hof steht ohne das er fährt. Finanzierung, Versicherung usw. Wenn du von einer Laufzeit von 6 Jahren ausgehst, dann kannst du dir das ja genau ausrechnen was der LKW im Monat kostet, das hast du ja schon Schwarz auf Weis von den Herstellern im Angebot stehen. Dazu kommen dann noch die Variablen kosten die Abhängig von der Kilometerleistung sind.

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