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rädergewicht und verbrauch

Themenstarteram 8. September 2012 um 11:07

welchen einfluss hat eigentlich das gewicht der räder auf den kraftstoffverbrauch?

das gewicht zählt ja nicht nur zur zu beschleunigenden gesamtmasse des fahrzeugs sondern muss zusätzlich in eine drehbewegung versetzt werden (und abgebremst werden).

aus eigener erfahrung (ich baue beruflich pro jahr hunderte von rädern ab- und an) kann ich nur sagen das alufelgen gefühlt erheblich schwerer sind als vergleichbare stahlfelgen.

Beste Antwort im Thema

Ich kann mich nur wiederholen.

Das ist ein reines Marketing- und Design-Ding.

Schaut Euch Designentwürfe von den Formgestaltern im Automobilbau an, da haben die Autos immer alle überproportional große Räder.

Das mit dem Fahrzeuggewicht viel weniger zu tun, denn man kann auch kleineren Reifen entsprechende Traglasten hineinkonstruieren.

Alufelgen verkaufen sich eben gut, vor allem dann, wenn sie schön groß sind.

Dass damit die Reifenflanke niedriger wird und ergo der Komfort sinkt, bemerken die Leute erst nach dem Kauf, oder wenn sie das gleiche Auto mal mit einer komfortableren Rad-Reifen-Kombi mit höherer Reifenflanke fahren.

Und alle Versuche, wirklich verbrauchsoptimierte Leichtlauffelgen auf den Markt zu bringen, sind bis dato immer gescheitert, weil das die Auto-Hersteller nicht wollen und die wollens nicht, weil der Großteil ihrer Kunden das nicht will, weil es ungeil aussieht (lieber die fette Alufelge zum genannen Aufpreis als diese "Trennscheiben" auf Leichtlauffelgen zum selben Aufpreis!).

Das Wort "Trennscheibe" fällt ja auch hier in den Foren allerorten, für alles, was nicht mindestens 205er Breite und 16" Innendurchmesser hat...

Deswegen meint VW ja auch, dass selbst ein mittel ausgestatteter VW up schon auf 16" herumrollen muss und offenbar gibt es nicht so wenig Endverbraucher, die dennoch gern mehr hätten.

Das größere Räder ggf. den Fußraum vorn einschränken und vor allem den Wendekreis vergrößern, nur mal nebenbei...

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Schwere Alus wirken sich mehr auf das Kurvenverhalten/Fahrverhalten aus (Stichwort: ungefederte Massen), auf den Kraftstoffverbrauch eher weniger.

ist auch Abhängig von der Motorisierung, je stärker desto unrelevanter

Ist eher ne Frage des Fahrprofils, wenn dann merkt man solche Dinge im Stadtverkehr, da müssen die Räder immer wieder beschleunigt werden. Halte den Einfluss aber auch für relativ gering.

http://www.motor-talk.de/.../...erke-hab-da-2-fragen-t4123285.html?...

Neben der Masse, die horizontal beschleunigt werden muss (vertikal natürlich auch, Stichwort: Ungefederte Massen = Fahrkomfort, Radlastschwankungen etc. etc.), spielt natürlich die Rotationsträgheit (Stichwort: Massenträgheitsmoment, also Verteilung der Masse in Bezug auf die Rotationsachse) eine Rolle und da kann ich mir schon vorstellen, dass beides in summa messbaren Einfluss auf den Verbrauch erbringt.

Dumm ist nur, dass sich auf Leichtlauf konzipierte Felgen so schlecht verkaufen!

Der Kd. hat lieber fette, große Alufelgen, siehe up: 16" in Serie bei den etwas besseren Ausstattungen, privat wird dann ggf. sogar noch größeres draufgezogen.

Früher hat man solche Fahrzeuge ab Werk mit 13" ausgerüstet.

13" sind auch heute viel zu klein.

Ich bin eher für 205/55 R16 sin.

- Genug Aufstandsfläche für sicheres Bremsen

- Nicht zu breit, kaum Nachlaufen der Spurrillen

- Höherer Federungskomfort

- Kostengünstiger

- Geringerer Rollwiderstand und bessere Aerodynamik da schmäler

195er können aber für viele Fahrzeuge schon zu schmal sein. Darum 205er.

Zitat:

Original geschrieben von OPC

a) 13" sind auch heute viel zu klein.

b) Ich bin eher für 205/55 R16 sin.

- Genug Aufstandsfläche für sicheres Bremsen

- Nicht zu breit, kaum Nachlaufen der Spurrillen

- Höherer Federungskomfort

- Kostengünstiger

- Geringerer Rollwiderstand und bessere Aerodynamik da schmäler

195er können aber für viele Fahrzeuge schon zu schmal sein. Darum 205er.

a) Inwiefern? Technisch gibt es keinen Grund, 13" nicht mehr zu verbauen oder verbauen zu können, weder was die Traglast anbelangt (reine Frage der Konstruktion) noch der Felgengröße wg. Bremsscheibendurchmesser, jedenfalls nicht in der Kleinstwagenklasse wie z.B. VW up etc.

b) Ah ha, und warum? Hast Du schon alle möglichen Kombinationen und Größen durchgetestet?

Ich bin z.B. meine 195er Winterreifen (15") ein ganzes Jahr hindurch gefahren, um sie quasi aufzufahren. Ich konnte da keine signifikanten Unterschiede zu den serienmäßigen 205/55 R 16 Sommerreifen feststellen, was die Breite anbelangt.

Der Federungskomfort hängt, wie wir beide wissen, beim Reifen im Wesentlichen von dessen Querschnittsverhältnis ab und somit nur mittelbar von der Reifenbreite. Zudem von der Ausbildung der Reifenflanke.

Kostengünstiger ist eine reine Frage der Stückzahl. Wenn Hersteller und after-sales-market eine gewissen Größe stärker nachfragen, wird plötzlich diese kostengünstiger. Ist alles also eine Momentaufnahme und vor allem eine Frage der Größen ab Werk, neben dem puren Materialeinsatz.

Welche Reifen sind jetzt welchen anderen ggü. besser im Rollwiderstand und aerodynamischer?

Aerodynamik kannst Du schon mal gleich vergessen, der Cw x A-Wert ändert sich nicht signifikant, wenn Du anstatt 195 dann 205 draufziehst! Das ist im Bereich der Messfehlertoleranz!

Und Rollwiderstand ist weniger eine Frage der puren Reifenbreite, sondern vor allem der Walkarbeit der Reifenflanke.

Insgesamt verstehe ich Deinen ganz Beitrag oben inhaltlich nicht!

Vonwegen große Felgen...wie gesagt das Massenträgheitsmoment steigt gewaltig mit dem Durchmesser.

Sprich du mußt erstmal mehr Energie in das Rad stecken, wenn das Auto beschleunigt.

Solange man schön rollen bzw. ausrollen lässt ist das alles kein Problem. Die Räder wirken dann auch als Energiespeicher und das Auto gleitet weiter/länger dahin.

Aber sobald man bremst ist die Energie/Sprit dann halt weg...bzw. du hast damit über die Bremsanlage was für die Klimaerwärmung getan. ;)

Thema Gewicht kannst bei den herkömmlichen 0815-Gussalus auch vergessen.

Der Stahl einer normalen Stahlfelge ist 3x so schwer, hat dafür 3x so große Festigkeit. Das gibt sich unterm Strich nix.

Erst bei teuer Schmiedefelgen wird's interessant...will/kann sich aber kaum einer leisten.

Vonwegen Felgengröße...imho hauptsächlich ne Design-Spinnerei. Klar braucht's heute für die Bremsanlagen ne gewisse Felgengröße, aber an nem normal motorisierten Standard-Polo/Golf/Fiesta/Astra... kommst mit 14 oder 15ern auch ganz gut klar.

Unter 15er bekommst 280er Bremsscheiben. Mit 4-Kolben-Festsätteln sollte das reichen für'n Hausgebrauch. ;)

Sieht halt nach nix aus im Radkasten.

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz

Zitat:

Original geschrieben von OPC

a) 13" sind auch heute viel zu klein.

b) Ich bin eher für 205/55 R16 sin.

- Genug Aufstandsfläche für sicheres Bremsen

- Nicht zu breit, kaum Nachlaufen der Spurrillen

- Höherer Federungskomfort

- Kostengünstiger

- Geringerer Rollwiderstand und bessere Aerodynamik da schmäler

195er können aber für viele Fahrzeuge schon zu schmal sein. Darum 205er.

a) Inwiefern? Technisch gibt es keinen Grund, 13" nicht mehr zu verbauen oder verbauen zu können, weder was die Traglast anbelangt (reine Frage der Konstruktion) noch der Felgengröße wg. Bremsscheibendurchmesser, jedenfalls nicht in der Kleinstwagenklasse wie z.B. VW up etc.

b) Ah ha, und warum? Hast Du schon alle möglichen Kombinationen und Größen durchgetestet?

Ich bin z.B. meine 195er Winterreifen (15") ein ganzes Jahr hindurch gefahren, um sie quasi aufzufahren. Ich konnte da keine signifikanten Unterschiede zu den serienmäßigen 205/55 R 16 Sommerreifen feststellen, was die Breite anbelangt.

Der Federungskomfort hängt, wie wir beide wissen, beim Reifen im Wesentlichen von dessen Querschnittsverhältnis ab und somit nur mittelbar von der Reifenbreite. Zudem von der Ausbildung der Reifenflanke.

Kostengünstiger ist eine reine Frage der Stückzahl. Wenn Hersteller und after-sales-market eine gewissen Größe stärker nachfragen, wird plötzlich diese kostengünstiger. Ist alles also eine Momentaufnahme und vor allem eine Frage der Größen ab Werk, neben dem puren Materialeinsatz.

Welche Reifen sind jetzt welchen anderen ggü. besser im Rollwiderstand und aerodynamischer?

Aerodynamik kannst Du schon mal gleich vergessen, der Cw x A-Wert ändert sich nicht signifikant, wenn Du anstatt 195 dann 205 draufziehst! Das ist im Bereich der Messfehlertoleranz!

Und Rollwiderstand ist weniger eine Frage der puren Reifenbreite, sondern vor allem der Walkarbeit der Reifenflanke.

Insgesamt verstehe ich Deinen ganz Beitrag oben inhaltlich nicht!

Das Fahrzeug was ich fahre wiegt ca 1,7 Tonnen! Alles unter 15" wäre schon kritisch! Ja früher.... aber das Fahrzeuggewicht hat sich seitdem aufgrund von Sicherheitstechnik und Ausstattung usw. erheblich gesteigert. Diese Energie muss beim Bremsen vernichtet werden. Die Bremsleistung bringen aber erst die Reifen auf die Straße, wie du selber weißt.

Und zwischen 15" und 17" sind das mal eben 2 Meter im Trockenen, beim gleichen Reifen Typ nur mit anderer Dimension.

Davon mal abgesehen dürfte ich nichts kleineres als 16" im Fahrzeugschein montieren.

Bei Kleinwagen ist das natürlich was anders. Die wiegen auch viel weniger und brauchen schon bei einer halben Tonne weniger Gewicht nicht die Aufstandsfläche von einem Fahrzeug, was 500kg mehr wiegt!

Der ADAC hat dazu einen Text gemacht. Im Trockenen sind 17" Bereifung mal eben 2 Meter besser beim Bremsen. Dafür ist der breitere Reifen, wen wundert`s, bei Aquaplaning schlechter, da er schneller aufschwimmt.

Es gibt sogar Fahrzeuge, da MÜSSEN es 17-18" sein! BMW 7er, Cayenne, Range Rover.. Sportwagen.

Themenstarteram 8. September 2012 um 15:56

ich meine identische reifen/felgenkombinationen im vergleich alu/stahl im bezug auf die rotierende masse. nicht mehr und nicht weniger.

wie gesagt. in der firma stecken wir pro jahr ca. 1200 radsätze um, dazu noch das an- und abbauen für normale wartungsarbeiten. da behaupte ich ein gefühl für den gewichtsunterschied bekommen zu haben.

merkt man auch an der wuchtmaschine wenn die schwere räder beschleunigen muss.

das design von alus brauche ich nicht. designstahlfelgen erkennt man auch nur auf den 2. blick.

Ich kann mich nur wiederholen.

Das ist ein reines Marketing- und Design-Ding.

Schaut Euch Designentwürfe von den Formgestaltern im Automobilbau an, da haben die Autos immer alle überproportional große Räder.

Das mit dem Fahrzeuggewicht viel weniger zu tun, denn man kann auch kleineren Reifen entsprechende Traglasten hineinkonstruieren.

Alufelgen verkaufen sich eben gut, vor allem dann, wenn sie schön groß sind.

Dass damit die Reifenflanke niedriger wird und ergo der Komfort sinkt, bemerken die Leute erst nach dem Kauf, oder wenn sie das gleiche Auto mal mit einer komfortableren Rad-Reifen-Kombi mit höherer Reifenflanke fahren.

Und alle Versuche, wirklich verbrauchsoptimierte Leichtlauffelgen auf den Markt zu bringen, sind bis dato immer gescheitert, weil das die Auto-Hersteller nicht wollen und die wollens nicht, weil der Großteil ihrer Kunden das nicht will, weil es ungeil aussieht (lieber die fette Alufelge zum genannen Aufpreis als diese "Trennscheiben" auf Leichtlauffelgen zum selben Aufpreis!).

Das Wort "Trennscheibe" fällt ja auch hier in den Foren allerorten, für alles, was nicht mindestens 205er Breite und 16" Innendurchmesser hat...

Deswegen meint VW ja auch, dass selbst ein mittel ausgestatteter VW up schon auf 16" herumrollen muss und offenbar gibt es nicht so wenig Endverbraucher, die dennoch gern mehr hätten.

Das größere Räder ggf. den Fußraum vorn einschränken und vor allem den Wendekreis vergrößern, nur mal nebenbei...

Ich stimme dir ja im Grunde genommen zu! Alles über 18" wirkt sowieso lächerich.

Die Oberklasse kann aber nicht auf 15" herumfahren, genauso wenig wie SUVs. Das geht einfach nicht, weil die Bremsleistung und der Grip für Autos jenseits der 2 Tonnen unzureichend ist!

Klar muss kein Polo 17" Felgen haben. Ein X6 allerdings schon. Vor allem weil die Hochleistungsmotoren.... versuche einen AMG mit 15" zu fahren, oder mit 16".

Zitat:

Original geschrieben von marcu90

Schwere Alus wirken sich mehr auf das Kurvenverhalten/Fahrverhalten aus (Stichwort: ungefederte Massen)

Ich dachte die Räder samt Aufhängung sind gefedert :)

 

Zitat:

Original geschrieben von Sachte

Zitat:

Original geschrieben von marcu90

Schwere Alus wirken sich mehr auf das Kurvenverhalten/Fahrverhalten aus (Stichwort: ungefederte Massen)

Ich dachte die Räder samt Aufhängung sind gefedert :)

Der Wagen ist gefedert. Die Raeder nicht, Aufhaengung teils auch nicht, und die Federn etwa zur Haelfte.

Oder anders betrachtet: Die Raeder folgen den Bodenwellen (ungefedert) der Wagen "schwebt" ueber die Bodenwellen (gefedert) Ein altes Fuhrwerk ohne Federn ist ungefedert und faellt entsprechend auch in jedes Loch und huepft ueber jede Erhebung.

 

Gruss, Pete

Zitat:

Original geschrieben von OPC

Ich stimme dir ja im Grunde genommen zu! Alles über 18" wirkt sowieso lächerich.

Die Oberklasse kann aber nicht auf 15" herumfahren, genauso wenig wie SUVs. Das geht einfach nicht, weil die Bremsleistung und der Grip für Autos jenseits der 2 Tonnen unzureichend ist!

Klar muss kein Polo 17" Felgen haben. Ein X6 allerdings schon. Vor allem weil die Hochleistungsmotoren.... versuche einen AMG mit 15" zu fahren, oder mit 16".

Ich glaube einigen ist nicht ganz klar das 14-16" auf den meisten "sportlichen" Fahrzeugen oder SUV überhaupt nicht passen.

Grund ist alleine die größe der Bremse.

Ich fahre momentan eine Bremse vom "SUV" auf der Vorderachse (ok Mitsubishi Outlander, also "mini-suv") und die Bremsanalage braucht mindestens 16", dann bekommt man aber noch extrem wenig Luft an die Bremse, so das hier 17" empfehlenswert ist.

Das ist bei großen Limos usw. nicht anders, ich schätze mal das viele "sportwagen" nicht unter 18" fahren können.

Bei einem kleinen Polo sollten allerdings 15" durchaus noch passen.

Ich denke marketingmäßig will man die "niedrigklassigen" Fahrzeuge durch die großen Räder "hochklassiger" wirken lassen.

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