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Quixx bzw. Lackreparatur

Themenstarteram 17. März 2006 um 19:03

Vor einigen Zeiten hat mir jemand auf der Beifahrerseite das Dach zerkratzt. Blöd, aber den Großstadterprobten ist das /&%$-Scratchen sicher bekannt: Kratzer

Auf Empfehlung habe ich dann Bonuspunkte eingelöst und für kostnix ein Päckchen Quixx erstanden. Es enthält ein Baumwolltuch, Schleif- und Polierpaste, sowie 2.500er Korn Schleifpapierstreifen: Inhalt

Als ersten Arbeitsgang habe ich dann den Bereich nass mit 1.000er Korn vorgeschliffen und dann mit dem 2.500er ebenfalls nass nachgeschliffen: Schleifresultat

Nach dem Polieren ist dann das Resultat:

Ergebnis

(Bitte beachten, dass der Blitz die Kratzer optisch extrem! verstärkt.)

Fazit: Nette Packung für den Laien - wo kriegt man schon 2.500er Schleifpapier her. :D Nichts, was andere Produkte nicht auch können, aber klein + handlich. Gute Wirkung bei leichten Kratzern. Ich habe auch noch zwei andere Stellen -aber erfolgreicher- behandelt.

Sind die Riefen aber so tief (wie auf dem Dach), dass man "Grund" sieht, kann die Prozedur den Schaden mildern aber nicht eliminieren. D.h. man kommt um fein aufgetragenen Lack vorweg nicht herum. Damit geht es morgen weiter...

end part 1

16 Antworten

Ich empfehle...

 

...vor Beginn der Schleiforgie die eigentlichen Kratzer mit Lack zu verfüllen. Allerdings nur dann sinnvoll, solange die Kratzer bis auf die Grundierung und nicht bis aufs Blech durchgestochen sind.

Aquarellpinsel Größe Null oder Doppelnull.

Durchhärten lassen. Dabei sackt der Lack zusammen.

Solange wiederholen, bis der Kratzer vollständig gefüllt ist.

Mindestens eine Woche durchhärten lassen.

Das sieht dann immernoch ziemlich übel aus.

Aaaaaaaber:

Die Flickstelle wird als Nächstes auf die Höhe des umgebenden gesunden Lackes beigehobelt.

Mit einer FLACH (!!!) liegenden Rasierklinge.

Gaaaaaaaanz gefühlvoll, bis die Flickstelle glatt ist.

Dabei die Klinge mit zwei Fingern kräftig auf die Oberfläche drücken und die Unebenheiten Stück für Stück glätten.

Erst dann schleifen und polieren.

Auf diese weise wird der Kratzer fast unsichtbar.

Wer mag, kann dann noch Klarlack auftragen und nochmals polieren.

Spart Euch jeglichen Versuch mit den sabbernden Sprühdosen.

Die füllen die Schadstelle nicht nicht und es sieht grausam aus.

Themenstarteram 17. März 2006 um 22:11

Re: Ich empfehle...

 

Zitat:

Original geschrieben von josef_reich

Spart Euch jeglichen Versuch mit den sabbernden Sprühdosen.

Die füllen die Schadstelle nicht nicht und es sieht grausam aus.

Ich wollte den Lackstift nehmen und dann den Lack mittels eines dicken Einzelborste auftragen...

Die Reifen sind nicht tief, aber durch den Decklack.

Ich grüsse Euch!:)

Der Fachmann schaut, wie tief der Kratzer ist...nur der Klarlack beschädigt?...oder bis auf die Grundierung?

Wenn bisauf die Grundierung, wird erst Farbe eingestrichen.

Anschliessend Klarlack drüberher.

Gerne auch richtig dick!!!:)

Das was zuviel ist, wird eben mit dem feinen Schleifpapier abgeschliffen und mit Schleifpaste und Politur blank poliert.:D

So werden bei Nachlackierungen auch Triefnasen wegpoliert, die der Lackierer hinterlassen hat.

Selbst Neufahrzeuge aus dem Werk werden so nachgearbeitet!

Endresultat ist auf jeden Fall besser, wie der laienhafte Versuch von stelo.

Er hat sofort geschliffen und poliert, ohne Auffüllen der Kratzer.

Und das kann nicht klappen.:(

Themenstarteram 18. März 2006 um 7:38

Zitat:

Original geschrieben von der41kater

Endresultat ist auf jeden Fall besser, wie der laienhafte Versuch von stelo.

Er hat sofort geschliffen und poliert, ohne Auffüllen der Kratzer.

Und das kann nicht klappen.:(

Das war (mir) schon klar. Ich wollte sehen, ob die oberflächlichen Kratzer tatsächlich weggehen. Heute geht es weiter! :D

...um Gottes Willen, nicht mit dem Lackstiftpinsel. Mit dem kannst vielleicht Löcher in der Hauswand oder die Gartenmöbel ausbessern, aber nicht solche empfindlichen Stellen mit Krümmungen wie Dach oder Motorhaube. josef_reich hat recht, mit 0 oder 00. Viel schlechter aber mit etwas Glück akzeptabel, ist den Lackstiftpinsel sehr schief anschneiden und aushärten lassen oder ein zugespitztes Streichholz.

Gruß Waldemar

Themenstarteram 18. März 2006 um 19:32

@wwaallddii

Der Lackstift dient nur den Lackbeschaffung. Auftragen mittels einer Borste oder Pinsel...

Hallo,

ich habe mal eine Frage zum verarbeiten des Lacks.

Ist es besser, den Lack aus solch einem Lackstift zu nehmen, oder geht das mit Lack aus der Sprühdose ebenso gut, besser oder schlechter? Natürlich soll dieser nicht direkt aufgesprüht werden, sondern z.B. in Dosenkappe und von da mittels Pinsel auf die auszubessernde Stelle aufgetragen werden.

Ich denke nämlich, dass der Lach des Stifts dicker ist, oder?

Noch eine kleine Anmerkung von mir:

Die Farbe aus dem Lackstift oder der aufgefangene Sprühnebel ist von der Konsistenz her viel zu dick. In vergangenen Zeiten habe ich immer ein Tröpfchen Nitroverdünnung hinzugesetzt. Heutzutage, im Zeitalter der wasserlöslichen Lacke, mixe ich immer einen Tropfen Äthylacetat dazu und kann somit das Fließverhalten (wenn man bei diesen kleinen Farbmengen überhaupt davon sprechen kann) einstellen.

Diese Mischung verarbeite ich mit einem Pinsel aus Größe 0 oder 00, der dann allerdings nur noch ca. 3 Haare hat.

Wie schon von den Vorrednern beschrieben, kann die Prozedur des Farbauftragens sehr lange dauern, insbesondere dann, wenn die Farbe verdünnt ist - aber Zeit muß man halt aufbringen.

Der Klarlack wird übrigens genauso aufgebracht.

am 8. August 2006 um 22:56

HAbe auch das problem, dass mein Auto an beiden Seiten zerkratzt wurde. Die Kratzer gehen bis auf die Grundierung. Habe schon mittels einer Borste Lack in die Kratzer gefüllt. Muß nur noch mal nachbessern um überall eine dickere Schicht hinein zu bekommen. Und dann versuche ich auch das Quixx-Zeugs. Funktioniert das mit der Rasierklinge wirklich? Wie ist die ganze Geschichte ausgegangen?

Ich habe keinen Metallic-Lack. Brauche ich trotzdem Klarlack?

am 8. August 2006 um 23:06

Zitat:

Original geschrieben von ommibrummi

HAbe auch das problem, dass mein Auto an beiden Seiten zerkratzt wurde. Die Kratzer gehen bis auf die Grundierung...

Hallo,

diese Sorge beschleicht mich auch manchmal, daß unser dunkelblau-metallicfarbener 9-5, das selbe Schicksal ereilt. Gerade wenn er frisch aus der waschstraße kommt.

Erzähl doch bitte mal kurz, wie es zu diesem Vorfall kam und wo das passiert ist. Mutmaßliche Täter? Aufklärung?

Jon Paul

am 8. August 2006 um 23:19

War ganz unspektakulär für mich, denn ich habe den Wagen mit den Kratzern gekauft. Ist ein Omega Caravan in schwarz. Aber der war ganz genau das Fahrzeug welches ich haben wollte, deshalb war mir das nicht so wichtig. Dafür war der Wagen natürlich günstig. Ich könnte den Wagen für 600 € lackieren lassen, aber ich probiere es erst einmal so.

Habe den Wagen übrigens aus 1.Hand gekauft. Der Vorbesitzer sagte, dass das passiert sein als der Wagen 2 Monate alt war. ÄRGERLICH !!!

am 8. August 2006 um 23:49

Zitat:

Original geschrieben von ommibrummi

War ganz unspektakulär für mich, denn ich habe den Wagen mit den Kratzern gekauft...

Auch ärgerlich,

aber sicher nicht so schlimm, wie frisch neu reingemacht -in dein Wunsch-Auto, das gleich kommt, hinter deiner Liebe deines Lebens. ;-)

Also alles halb so tragisch... Ein guter Lackierer wird´s schon richten!

Jon Paul

am 9. August 2006 um 0:00

servus,

sehr ärgerlich!!!

boah stelo was machst du da!!!!!!!!!!!

den lack noch mehr ruinieren?

des ganze "lackierset-stift-pinselzeug" ab in die tonne.

ab zum lackdoktor oder evtl. nen lackierer (wenn du einen kennst).

dieses rumgemurkse würd ich mir gar nicht antun. es bedarf schon einiges an wissen um lackschäden richtig zu beseitigen.

und richtig heisst, es schaut fast aus wie neu.

1. tiefe des karatzers

2. stelle des kratzers

3. lackfarbe.

4. lackbeschaffung

5. wie soll das ergebnis ausschaun? hängt nat. vom geld ab.;)

falls du evtl. in der nähe von münchen wohnst pn an mich.

p.s. ich hab keine ahnung vom lackieren, nur hin und wieder einem recht guten spengler usw. zugeschaut. :)

 

gruss

Themenstarteram 9. August 2006 um 6:22

Zitat:

Original geschrieben von sauhund

boah stelo was machst du da!!!!!!!!!!!

den lack noch mehr ruinieren?

00:00 = Erstmal ausschlafen, vor dem Meckern :D Ich bin übrigens erkennbar aus Berlin.

Ich habe aus Zeitmangel bis dato noch nichts weiter unternommen. Durch die Quixx-Behandlung ist der Schaden kaum noch zu sehen. Die Dachstelle ist zudem kaum einsehbar. Deshalb wiederum werde ich die Reparatur selbst machen. Ich habe genug Erfahrung mit Lack/Autolack. Irgendwan, wenn mal Zeit ist.

Ja, das Abziehen mit der (nagelneuen) Rasierklinge funzt.

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