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Qual der Wahl

Themenstarteram 15. Februar 2018 um 15:56

Liebe Motortalker,

nun bin ich dann auch mal dabei hier....hoffe, ich komme nicht allzu dilettantisch rüber ;).

Ich fahre seit fast zwei Jahrzehnten aus Überzeugung einen Seat Arosa SDI.

Den letzten hat mir jedoch am Montag bei Blitzeis ein von hinten herankrachender Skoda geschrottet.

Schon vorher war klar, dass meine "Rappelkiste" ersetzt werden muß - den TÜV hätten wir nicht mehr geschafft.

Da ich inzwischen zwar nach wie vor viel Langstrecke fahre, Benziner mir ein Graus sind und ich es nicht ertragen würde, mit mehr als 5 Litern Verbrauch zu leben, andererseits aber bis zu 11 Hunde transportieren muß und ab und zu auch gerne mal ne Pause machen würde, bei der ich mich im Auto "lang machen" kann, denke ich nun darüber nach, das Modell zu wechseln und mich zu vergrößern.

Ich habe eine Auswahl an Modellen rausgesucht, bin aber absolut nicht sicher, ob ich damit eine kluge Entscheidung treffe. Bin eh keine Heldin im Entscheiden...

Zunächst war ich auf Opel Combo eingeschossen. Geräumig, Sparsam. Also perfekt. Dachte ich. Bis mir der Abschleppmensch vom ADAC, der mein Seat-Wrack holte, sagte "tun Sie das nicht". Er riet mir zu einem Passat, 1,9 TDI, aber Automatik, wegen Problemen mit der Kupplung/Getriebe bei den Schaltern. Meine Recherche bei Spritmonitor zeigte aber, dass ich da die 5 Liter oder auch 5,5 schon hart erarbeiten müßte.

Also doch ein Kangoo? Davon gibt es mehr und Renault ist vielleicht doch besser als die im Opel verbauten Fiat-Aggregate? Keine Ahnung....

Dann fiel mir noch ein Bora-Variant ins Auge - mal was anderes. Und VW-Familie. Sicher keine falsche Wahl. Und vom Platz innen ordentliche Steigerung zum Arosa. Nur eben nicht hoch (wie ein Kasten). Dafür zuverlässiger?

Hilfe!!!

Fiat Fiorino-Kasten oder Scudo, Golf Variant, oder die anderen Franzosen (Berlingo, Partner, Peugeot-Kombis)? Vielleicht gar ein sparsames Mercedes T-Modell? Oder nen Opel-Kombi?

Seat und Skoda (bis auf Fabia, der mir zu klein ist und nicht so gefällt) sind nicht bezahlbar. Budget geht bis 2500 Euro.

Ich bin verwirrt und am Verzweifeln.

Wer die Wahl hat...

Ich neige zu Kangoo oder Bora momentan. Aber sicher bin ich da auch keinesfalls.

Daher mal meine Frage in die Runde hier: Gibt es DEN GEHEIMTIPP für mich? Oder DIE FINGER-WEG-WARNUNG?

Ich würde mich sehr über Hilfe freuen.

Habe hier schon viel gelesen und gelernt in den unterschiedlichen Foren und Blogs, aber ein bißchen Nachhilfe brauche ich eben doch noch.

Habt vielen Dank schon mal im Voraus!

:)

Beste Antwort im Thema

" mehr als 5 Litern Verbrauch zu leben, andererseits aber bis zu 11 Hunde transportieren muß"

5 Kilo Lachs pro 100 Km, einen Schlitten und Deine Probleme sind gelöst ;-)

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Drehstab-Federbruch an der Kangoo-Hinterachse kann man zwar reparieren, aber macht echt keinen Spaß (oder ist teuer in Werkstatt) :

https://www.motor-talk.de/.../...t-die-karre-schrott-t1862293.html?...

Und die mittlere Luftdüse macht auch keinen Spaß (ok, braucht man nicht uuunbedingt) :

https://www.motor-talk.de/.../...cht-mehr-schliessen-t2074132.html?...

Aber ansonsten (muß ich zugeben) isser doch recht brauchbar, zuverlässig, geräumig und sparsam.

Themenstarteram 15. Februar 2018 um 18:25

Das wäre dann ein Punkt pro Kangoo..

Vielleicht sollte ich wirklich ne Strichliste machen ??????

Findest auch in (fast) jedem Forum was zu den jeweiligen Fahrzeugen, einfach "Kaufberatung" in der Suchfunktion eingeben und dann hast bestimmt ordentlich was zu lesen. Kann schließlich jetzt nicht jeder einzelne hier seinen Senf zu deiner Frage dazugeben, bissl Eigeninitiative mußt dann selber schon auch entwickeln ;-)

Und Hund is ja auch nicht gleich Hund. 11 Pekinesen sind da schon handlicher als 11 Doggen ;-)

Themenstarteram 15. Februar 2018 um 18:56

Logo. Ich hab auch schon viel recherchiert. Aber so das letzte Quentchen Ausschlag fehlt halt noch.

Zitat:

@Beenes schrieb am 15. Februar 2018 um 18:56:01 Uhr:

Logo. Ich hab auch schon viel recherchiert. Aber so das letzte Quentchen Ausschlag fehlt halt noch.

Nun, ich bin mit allen meinen Mercedes hochzufrieden gewesen.

Vorher gab es VW, Audi, Ford, Mitsubishi.

Danach nur noch MB

Ich rate also zu Mercedes und wenn es nur für die Strichliste ist.:D

Moorteufelchen

Was hängst du dich an den 5 Litern auf? Was hälst du von einem Erdgas Fahrzeug? Wie nem Caddy? 5 Kilo je 100km schafft der leicht und das mit NOx Abgaswerten, die nicht mal ein 0,1 Liter Diesel erreichen kann.

Themenstarteram 15. Februar 2018 um 21:52

Gas hatte ich auch mal überlegt. Bis mir ein Sachverständiger sagte, dass es seiner Erfahrung nach damit häufig Schwierigkeiten gibt. Müsste also, wenn, ein nachgewiesenermaßen technisch ausgereiftes Modell sein. Und da ich häufig ins Ausland fahre, war ich nicht sicher, dass da genügend Gas-Tanken sind.

Gibt es den Caddy in der Preisklasse überhaupt?

Okay. Nun also noch mehr Entscheidungsmasse.

Danke für den wichtigen Denkanstoß.

Ausreichend Tankstellen ?

Autogas LPG allerdings, kein Erdgas.

http://alfa156lpg.java-lehrbuch.de/images/lpg-europa.gif

(und da sind längst noch nicht alle eingezeichnet)

Erdgas CNG :

https://cng-stations.net/

" mehr als 5 Litern Verbrauch zu leben, andererseits aber bis zu 11 Hunde transportieren muß"

5 Kilo Lachs pro 100 Km, einen Schlitten und Deine Probleme sind gelöst ;-)

Themenstarteram 16. Februar 2018 um 0:39

Hm....wie ist denn der Preis für ein Kilo Lachs im Vergleich zu einem Liter Diesel bzw. einem Kilo Gas???

s/Lachs/Schlachtabfälle

Die CNG Abdeckung ist in Deutschland "naja" (ca 1000 Tanken, die meisten in Ballungsräumen und an Autobahnen), LPG sieht mit der rund zehnfachen Zahl besser aus. Nur wiegt LPG mit etwas über 500 Gramm/l quasi nix - mit ner 5 vorm Komma wird das nichts, aus 5-6 Kilo CNG werden dann 10-12 "Liter" LPG. Aber genau wie CNG extrem sauber verbrennend, typisch 1/30stel bis 1/100stel der NOx Emissionen eines Diesels.

Dacia hatte mit dem Logan MCV LPG ab Werk, die CNG-Caddys halten auch. Sofern die Tanks "gemacht" sind, die haben eine Rückrufaktion wegen Korrosion weil unter dem Unterboden verbaut. Sind halt simple Ottomotoren, keine DPFs, keine AGRs, keine Hochdruckpumpen - grundsätzlich eine haltbare Technik.

Themenstarteram 16. Februar 2018 um 11:47

Das heißt, dass die Gasanlagen ab Werk eher unproblematisch sind, richtig?

Da ich davon wie gesagt Null Ahnung (plus ne Rechenschwäche) habe, aber gern dazu lerne, muss ich noch mal doof fragen:

Sind CNG und LPG also vom Verbrauch unterschiedlich?

Bzw.. wären die, da günstiger beim Tanken, mit dem 5-Liter-Diesel vergleichbar bei den Kosten/100km?

Die Motoren haben ja bei den alten Dieseln enorme Laufleistungen. Bei den Benzinern hat such da ja auch viel getan. Gibt das auch für Gas? Was sind da erreichbare Kilometerstände?

Nen Diesel würde ich mit 200.000 kaufen. Benziner eher nicht. Gas - keine Ahnung. Das ist ja eher mit Benziner vergleichbar, dachte ich.

Ich ahne schon, dass das alles sehr kompliziert ist.

Das stimmt, alles nicht soo einfach, gibt da 'ne grooooße Spannbreite von - - - - - - - bis ;-)

Hab meinen (gaslosen) Benziner z.B. mit 328.000 km gekauft . . . haben alle gesagt ich spinne . . . mittlerweile (12 Jahre später) hat er 613.000 und läuft immer noch (ok, kann aber auch alles selber dran machen, aber soo außergewöhnlich viel war das nu auch wieder nicht). In 280.000 eigenen km ein Auslaßventil, 3 Zahnriemen und ein Satz Pleuellager, Materialpreis 100 €.

Solang man nicht rumheizt wie ein kranker Möchtegern-Rennfahrer können also auch Benziner recht lang halten. Nur viele trauen sich einfach nicht und bekommen oberhalb von 200.000 km schon (Angst)Schweißausbrüche ;-)

Hast aber an so 'nem High-Tech-Diesel mal 'ne Reparatur, kannst das oft nicht selbst erledigen, und dann ist die Verbrauchsersparnis des Diesels auch schnell mal wieder aufgebraucht . . . ja, alles nicht soo einfach. Ich fahr daher von vornherein und mit Absicht keinen Diesel (auch wenn's natürlich durchaus gutgehen kann . . . aber wenn ich da z.B. an die Mercedes A-Klasse 170 CDI denk, grauenhaft, wenn man das in der Werkstatt bezahlen müßte, was ich mich da geplagt hab).

Hab an Freundin's Kangoo (2004er Benziner 1,2 16V, 200.000 km, braucht aber gut 6 l) letztens den Zahnriemen gewechselt, geht mit 1,5 h zwar nicht ganz so flott wie bei meinem BMW (1 h), aber war akzeptabel. Bei 'nem Audi A4 z.B. dauert das schon weeesentlich länger, da darfst jedesmal das halbe Auto zerlegen und wieder zusammenbauen.

Aber siehe Beitrag 1, gibt auch Stellen, da verfluch ich den Kangoo wieder . . .

Langfristig ist also auch Wartungsfreundlichkeit gefragt, besonders wenn man für jeden Handgriff Geld bezahlen muß. Kann also auch nicht schaden, jemand zu kennen, der gerade dein Modell gut kennt und da auch gern dran schraubt. Auto ist eben nicht nur Auto, auch der Service im Fall des Falles gehört dazu.

...noch mehr Qualen + Verwirrung jetzt ? ;-)

Hi,

bei einem Budget von max 2500 € und mit den aufgezählten Rahmenbedingungen, könnte ich keinen Ratschlag geben, zumal ich nicht weiss, wie sich der Markt beim Themenstarter darstellt. Ich würde einfach auf die Autoportale (z.B. mobile.de, autoscout24.de usw.) und schauen was der Markt mir in meinem Umfeld anbietet. Danach kann ich hier in MT das entsprechende Forum "löchern" und die Entscheidung finalisieren.

MfG

H.S.

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