Probleme mit Werstatt

Ford Escort Mk7 (GAA, GAL, GAL 4, ALL, AVL)

Hallo,

ich habe meinen erst kürzlich von privat erworbenen Ford Escort (600 Euro) in eine freie Werstatt gebracht, weil er viel Kühlwasser verloren hat. Es wurde der Antriebsriemen der Servopumpe erneuert, der Kühlmittelthermostat erneuert und eine Schraube (Motorkapselung) ab- und anmontiert, weil hier Wasser ausgetreten ist. Dann wurde der Escort die ganze Nacht an ein Druckprüfgerät angeschlossen und anschließend erfolgte eine 15 km lange Peobefahrt. Der Wagen verlor laut dem Werkstattmeister kein Wasser mehr. Reparaturkosten 168,62 Euro. Nun zum Problem, nach etwa 200 km Autofahrt war ich der Meinung, dass wieder etwas Wasserverlust da war. Habe Wasser nachgefüllt, aber oberhalb der Markierung, also mehr Wasser als notwenig. Nach weiteren 200 km ist das Wasser bis zur Markierung gesunken. Ging also wieder in die Werkstatt und habe vorsichtshalber nochmal nachschauen gelassen. Der Werkstattmeister. welcher mir sehr kompetent schien war im Urlaub, aber der Chef war da. Er erklärte mir, dass das Wasser immer bis zur Markierung absinkt, das wäre normal. Er wollte aber vorsichtshalber nochmal nachschauen. Nun rief er mich an und telte mir mit, dass der Keilriemem nicht mehr in Ordnung wäre und die Wasserpumpe undicht sei und die Reparatur um die 360 Euro kosten würde. Da der Wagen 2 Jahre TÜV hat, habe ich der Reparatur zugestimmt. Einen Tag später rief er mich nochmal an, dass sich die Reparatur nicht lohnen würde, weil nicht absehbar sei, welche Kosten entstehen würden. Der Kühler sei auch nicht mehr der Beste und es gäbe auch irgendwelche Klopfgeräusche, welche evt. von den Ventielen stammen könnten. Er meinte eine Reparatur lohne sich nicht, denn wer weiß was noch alles kommt. Ich wollte dann den Wagen wieder abholen, doch das ging nicht mehr, weil er den Zahnriemen abgeschnitten hat und an der Wasserpumpe rumgekratzt habe, die jetzt auch undicht sei. Mir kommt das ganze sehr komisch vor, denn der Werkstattmeister hätte das bei der ersten Reparatur merken müssen. Ich habe das Gefühl, dass hier etwas verbockt wurde. Nun steht die Karre auf dem Werkstattgelände und ich muss einen Leihwagen von der Werkstatt finanzieren. Ich wollte das Fahrzeug im ursprünglichen Zustand zurückhaben, was aber anscheinend nicht geht, weil er den Keilriemen heruntermachen musste, da er nicht mehr der Beste war und um an die Wasserpumpe heranzukommen.
Zum Schliß meinte er, ich soll doch das Fahrzeug um 100 Euro abstoßen und mir ein anderes zulegen. Fakt ist, ich möchte das Fahrzeug im ursprünglichen Zustand zurückhaben, weil ich einen privaten Schrauber kenne, der mir das richten könnte, sollte was zu richten sein. Doch um es dahin zu bringen entänden mir auch noch Abschleppkosten.
Über gute Ratschläge würde ich mich freuen.

Grüße von Rudi

25 Antworten

Klingt echt etwas komisch...komisch nach Abzocke.

Kann dir doch nicht einfach den Riemen ansäbeln und dann sagen,dass das sein musste-musste nämlich nicht!!!

Abschleppen...würde ich an deiner stelle selber machen...und dann lass deinen Kumpel man machen...

Danke für die Antwort.
Möchte die Karre so zurückhaben wie vorher, denn da lief er noch. Darauf sollte man eigentlich bestehen können. Was meinst Du ???

Würde ich jedenfalls versuchen-bis zum letzten.Aber wie das rein rechtlich aussieht weiss ich nicht-am besten mal nen Anwalt fragen...

Und um diese Werkstatt würde ich zukünftig auch einen weiträumigen Bogen ziehen....

Sind halt die schwarzen Schafe dieses Handwerks...Chef iss nur auf Profit aus.
Ne WaPu-Dichtung kostet ein paar Euro,ein neuer Keilriemen so um die 20 Euro...im härtesten Fall ne WaPu ca. 60 Euro,je nachdem,ob Original oder Zubehör...aber auf jeden Fall lass es deinen Kollegen machen oder machs selber...besser als in der Werkstatt übern Tisch gezogen zu werden

Zitat:

Original geschrieben von OlafD09405


ein neuer Keilriemen so um die 20 Euro...im härtesten Fall ne WaPu ca. 60 Euro.....

Ich vermute mal fast, dass der TO den Zahnriemen meint, da

Zitat:

Original geschrieben von Ruka01


weil er den Keilriemen abgeschnitten hat und an der Wasserpumpe rumgekratzt habe, die jetzt auch undicht sei.

Wenn es das sein sollte, wird es etwas teurer.

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Ja klar, der Zahnriemen.
Danke Dir

Dann bleibt Dir nichts anderes übrig, das Auto zu Deinem Kumpel schleppen (lassen)

Hi passat-baer
Muss er den Zahnriemen abschneiden um an die Wasserpumpe zu kommen ? Er meinte auch, an der Wasserpumpe waren Ablagerungen und als er daran gekratzt hat, wäre die Pumpe völlig undicht gewesen. Versteh ich nicht. Nur am Rande erwähnt, es liegt auch kein schriftlicher Auftrag vor. Meiner Meinung kann er nicht einfach abschneiden um dann mitzuteilen es wird teuer.

dies ist nur meine persönliche meinung!

1. unbedingt rechtsauskunft (ARBÖ, etc.) über weitere vorgehensweise und bezahlung einholen!!

2. auto von der werkst. reparieren lassen...mit SCHRIFTLICHEM auftrag und KOSTENVORANSCHLAG.....
abzüglich der ersten reparatur, da diese nicht beauftragt wurde, und zu keinem erfolg führte--

3. vor der übernahme mit meister eine ausgiebige probefahrt (nimm dir jemand mit als Zeugen), dann hast garantie, auch bei folgeschaden anhand der reparatur

vermutung: sollten die etwas verbockt haben (irtümlich ohne zahnriemen gestartet, oder falsch aufgelegt und dadurch ventil- motorschaden, dann stehen die beschi,,, da--

(wenn du das auto so wie es ist abholst, den werkstattbereich verläßt, verlierst jeden anspruch)---kurti

Der Riemen muss nicht abgeschnitten werden.

Der wird ganz normal abgenommen, ohne in zu beschädigen.

Fakt ist, das er den Wagen wieder in den Urzustand bringen muss.
Warum er dies alles gemacht hat, weiß nur er.

Hast Du Rechtschutz?
Denn gehe dort hin, das erspart Dir evtl. die Kosten des Leihwagens.

Hallo kurtwetbahn
danke für Deine Antwort. Wie soll ich bewiesen ob die was verbockt haben. Ich vermute das, weil der Werstattchef auf meine Fragen, mit der Antwort sehr herumdruckste.

Denke mal, das zerschneiden des Riemens könnte man schon als mutwillige Beschädigung werten, da man dies halt fachmännisch nicht so macht.

Wenn der Betrieb in der Innung ist, kannst du auch dort Hilfe holen. die meisten haben Schiedsstellen und es ist für dich kostenlosen.
Sonst, wie schon geschrieben, Fach-Anwalt, der erledigt das dann für dich.

Hallo,
danke für die hilfreichen Antworten, werde am Montag nochmal mit dem Werkstattinhaber sprechen und sollte der nicht einlenken, wende ich mich an eine Schiedstelle.

Ein alter Zahnriemen sollte vernünftiger Weise nicht neu eingebaut werden. Somit kann man den auch abschneiden. Der Werkstattmann hat die Reparatur eingestellt weil zu teuer. Also wenn der Kopf noch in Ordnung ist, ist noch nicht zu viel falsch gelaufen. Ich denke ihr könnt euch da einigen.

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