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Problematik Fahrzeugauswahl

Themenstarteram 10. Januar 2021 um 20:40

Hallo zusammen.

Ich suche schon länger und hatte eigentlich bereits eine Richtung.

Mittlerweile haben sich allerdings die Umstände wieder geändert. Ursprünglich wollte ich einen günstigen und schnellen Kombi, der einfach zu reparieren ist und nicht gepflegt wird. Die Tendenz ging zu einem 335ix Touring, A4 Avant 2.0 TDI/TFSI mit Chip o.ä....

Die Suche lief aber ins Leere, da ich nicht bereit war mehr als 6/7000€ auszugeben.

Mittlerweile wird die Zeit für Reparaturen leider immer weniger und weniger und der Übergangs- 2.0 TDI 4 Motion fährt mit mehreren Defekten oder provisorischen Lösungen herum.

Das Eingeständnis ist, dass es keinen Sinn macht ein Fahrzeug mit häufigem Reparatur- und Wartungsaufwand anzuschaffen.

Dazu kommt: ich bin schnell nicht mehr von meiner Wahl überzeugt. Beispielsweise habe ich innerhalb kurzer Zeit 2015 meinen Benziner abgegeben, da die Spritpreise eine Weile hoch waren.

Da sich dies auch jetzt wieder abzeichnet, hat die Attraktivität eines 6-Zylinder Benziners innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder nachgelassen und ich bin doch wieder froh nicht bereits gekauft zu haben, da mir das Tanken wieder Kopfzerbrechen bereiten würde.

Allerdings: ich habe das Leasing eines basisausgestatteten Hybriden ins Auge gefasst wie des Leon e hybrid.

Könnte so etwas eher passen?

Ich habe ein schnelles Auto für ausschließlich kurze Strecken auf Landstraßen, bin gezwungen die Pflege zu erhalten und habe verhältnismäßig niedrige Kosten.

Eventuell können die Anforderungen aus meinen alten Beiträgen entnommen werden.

Vielen Danke für eure Geduld mit meiner doch eigenwilligen Charakteristik beim Thema Auto.

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21 Antworten

Der erwartete Pflegezustand bei Leasing-Rückgabe ist bei VW so definiert, bei Seat könnte es genauso sein:

https://schadenkatalog.vwfs.de/fahrzeugcheck.html

Themenstarteram 11. Januar 2021 um 6:18

@motor_talking die Kataloge mit den freien Schäden habe ich mir angesehen. Das einzig problematische wird sein, dass im Innenraum etwas mehr Abnutzung vorhanden sein kann.

Ansonsten habe ich nicht herauslesen können, dass die Art der Pflege vorgegeben wird. Für mein Verständnis ist es ausreichend, wenn der Zustand erreicht wird?

Auch wenn das Fahrzeug im Falle des Falles nur einmal vor der Übergabe komplett und ausführlich nach 24 Monaten gereinigt wird. Dass es dies beim bindenden Werkstattaufenthalt bereits zuvor wird mal aussen vor gelassen.

JEDE deiner neuen "Ideen" kann nur besser sein, als die ursprüngliche, sich für 6-7.000,-€ einen BMW 335iX zu kaufen;-) Die Spritkosten, wären da nun wirklich das kleinste Problem.

Momentan schwirren viele Angebote für e-Hybride rum, welche auf den ersten Blick durch die BAFA-Prämie attraktiv scheinen. Überwiegend, handelt es sich Angebote über eine Laufzeit von 24 Monaten.

Auf den 2. Blick, sind die Angebote dann allerdings kaum attraktiv, da die Hersteller selber kaum Nachlässe geben.

Sobald man 36 Monate Laufzeit anvisiert, steigt der Leasingfaktor auf über 1,x.

Wenn man auf 24 Monate noch den knappen Tausender für Überführung/-Zulassung + mindestens 1-2 Service (je nach Laufleistung) rechnet und die monatlichen Kosten, dann reibt sich eigentlich nur der Hersteller die Hände.

Ob du dein Fahrzeug jede Woche wienerst und aussaugst oder nur 1 x im Jahr, spielt bei der Leasingrückgabe keine Rolle, denn dort werden die Beschädigungen aufgeführt.

Themenstarteram 11. Januar 2021 um 13:03

@Zizou12 ja die Idee ist in einer Zeit ( Mitte letzten Jahres) entstanden, in der ich verhältnismäßig ausreichend Zeit für Basteleien hatte.

Bei mir ändert sich doch oft schnell vieles und ich kann nicht sagen, dass ich nicht in einem Jahr wieder völlig andere Ansichten habe.

Die Bindung auf 36 Monate ist mir eigentlich zu lange. Da ist die Gefahr zu groß, dass ich 1.5 Jahre davon mit einem Fahrzeug fahre, das mir nicht liegt.

Wäre ich finanziell nicht so sehr sparbedacht, wäre das nicht so komplex

Mein Eindruck: deine Kriterien sind sehr locker. Damit kann man das Thema Kaufberatung eigentlich vergessen, weil sich morgen schon wieder deine Anforderungen/Wünsche wechseln können.

Meine Weisheiten, die es gratis gibt:

Ungepflegte Autos kosten immer. Man muss ein bisschen in die Pflege an Zeit und Geld investieren, um insgesamt zu sparen. Vogelkot, der monatelang auf dem Lack ist, schädigt den Lack. Blätter und Laub setzen die Ablauföffnungen zu (an der Karosserie, Türen, Schiebedach). Filter (Innennraumluftfilter, Motorluftfilter) und Öl wollen mal gewechselt werden. Salz hängt an der Karosserie, in Ritzen, am Motor, am Auspuff, wer das nicht immer mal in der Waschanlage wenigstens grob abwäscht, dem gammelt es. Wenn ne Dichtung irgendwo undicht ist, und Wasser reinläuft => gibt das auch Folgeschäden mit der Zeit. Und es riecht modrig. Ein gewisser Grundaufwand an Pflege lässt sich nicht vermeiden.

Wer am Leasingwagen nachlässig das Gepäck hinten raus und reinräumt, die Polster und Matten nicht schützt, oder die Schuhe über die Schweller schlurft, oder die Sitzwange immer wieder umknickt, oder im Auto raucht und die Asche irgendwo hinkleckert, macht ne Menge kleine Schäden, die bei Rückgabe alle wertmindernd zählen.

Ein

BMW 335ix Touring für

A4 Avant 2.0 TDI/TFSI mit Chip

sind beide nicht leicht zu reparieren, sondern das sind komplexe Dinger mit recht dicken Motoren in kleinen Motorräumen.

"Mit Chip" heißt immer automatisch: höhere Kosten. Einmal im Wertverlust, dann in der Versicherung, und in der Abnahme, und im Verschleiß des Fahrzeugs (Motor, Getriebe, Antriebswellen, Verbrauch). Und mit höherer Geschwindigkeit noch die ganzen Steinschläge - auf den Kühler, die Motorhaube, die Windschutzscheibe. Sowie an den Reifen und Bremsen. Und beim Verbrauch.

Themenstarteram 11. Januar 2021 um 17:16

@Grasoman ich verstehe das schon. Früher hatte ich auch mehr Muße bei der Pflege. Zeitweise hatte ich teurere Autos und diese auch wöchentlich per Hand gewaschen, nur für "gute" Zwecke verwendet und so weiter. Jetzt wäre zumindest bei der Benutzung auch eine gewisse Disziplin möglich, gäbe es nicht die "Notfälle und Ausnahmen".

Wie in dem andern Beitrag erwähnt betreibe ich eine Landwirtschaft neben meinem Beruf und dann kommt es eben, dass in der dreckigen Kleidung gefahren wird, wenn es eilt auch mal Werkzeug in den Kofferraum geworfen wird, mal schneller auf dem Feldweg gefahren wird und so weiter.

Einfach zu reparieren ist subjektiv.

Ein E90 und A4 B7 war das Auto der Zeit als ich meine Ausbildung zum Mechaniker gemacht habe und neben dem Studium sehr viel geschraubt hatte. Für mich sind handgeschaltete Längsmotoren einfach das gängige Prinzip. Mittlerweile fehlt mir aber mir mehr die Zeit und in den letzten Wochen die Bereitschaft mir diese noch zusätzlich zu nehmen.

Chip war die Möglichkeit, da A4 als 2.0TDI für meinen Anspruch zu langsam sind und trotzdem mit vielen Kilometern sehe günstig zu haben. Da aber die Reparaturzeit aktuell nicht mehr werden wird, ist dies aber ja hinfällig.

Ob Leasing nicht dann doch einen großen Batzen bei der Rückgabe mit sich zieht ist die andere Frage. Ist vermutlich doch nicht die ideale Lösung wie ich bis gestern noch dachte

Themenstarteram 12. Januar 2021 um 17:05

Ich gebe gerne zu, dass ich bei dem Thema sehr schwierig bin.

Ich möchte auch eigentlich nicht immer deshalb andere um Rat fragen. Leider komme ich nicht wirklich weiter, da meine Ansprüche zu hoch dafür sind was ich bereit auszugeben oder jetzt Zeit habe selbst zu erledigen. Mir ist noch die Idee durch den Kopf gegangen ein Elektrofahrzeug über ADAC Deals für ein halbes Jahr zu mieten, dort habe ich aber genauso die Zustandsproblematik. Zwischenzeitlich war auch noch Thema für die 2 Jahre mit 2 Autos zu fahren und das Gute nur für die Fahrten zur Arbeit zu nutzen und das schlechte, welches auch nicht die Leistungsanforderungen erfüllt, nur für die Landwirtschaft, die privaten Umbauten, Einkäufe oder anderen Arbeiten. Bei gesamt ca 10.000km jährlich war das aber nachgerechnet mit Steuer und Versicherung und Wertverlust mit Wartung von beiden noch uferloser. Vielleicht fällt mir ja doch noch was ein. Hoffe ich zumindest.

Rück doch mal mehr deine Parameter raus:

KM im Jahr - wenn stark schwankend nimm die Jahre zurück dazu soweit du eben kannst!

Max. Kaufpreis? - immernoch 6-7t €? Wann war ursprünglich? Hast du was zurücklegen können bis jetzt?

Ausstattungswünsche?

Unfallfrei oder ist ein gut reparierter Unfaller eine Option? - hier gäbe es gutes Sparpotential.

Willst du Solidität / Sorgenfrei oder Spaß / Bastelbude? - Es gibt auch Mittelwege, aber die Tendenz geht Richtung sorgenfrei, oder?

Wie wäre es mit einem E91 oder E90 der ganz frühen Baujahre? Der BMW N52B25 oder N52B30 Motor ist der letzte Sauger vom strammen BMW Schlage, 218 / 258 PS hatten die. Klar einem 335i fahren die Kisten immer klar hinterher, auch wenn zum großen nur 48PS fehlen, so ist der Biturbo N54 deutlich kräftiger. Aber der N54 hat auch ein vielfaches an Baustellen und Problemquellen, die werden nicht umsonst so billig gehandelt. Ein N52 Motor würde ich auch mit höheren Laufleistungen kaufen, Ölwechselintervalle verkürzen und der Motor ist bestimmt das letzte was den Geist aufgibt. E90/91 sind von der Substanz dazu eine Schippe besser als E46, Rost ist dort ein Fremdwort. Also warum nicht nach einem günstigeren mit weniger Ausstattung suchen und Freude daran haben? - Dem hohen Spritverbrauch kann man mit einer hochwertigen, wenn auch zum Einbau teuren Gasanlage entgegenwirken, die alten Sauger packen das locker. Pflege und den Willen vorrausgesetzt du behältst den Wagen lange.

Zu beachten: E90/E91 haben keine Reserveradmulde mehr. Wer also ne Gasanlage will, muss ne kreative Lösung finden, wo der Gastank hinkommt. Manche haben sich einen dicken Zylindertank direkt in den Kofferraum gedübelt. Schön ist da auch anders.

https://frontgas.de/.../...-LPG-Frontgas-BMW-318-E90-Tank-1024x768.jpg

Themenstarteram 12. Januar 2021 um 18:35

Vor 2012 hatte ich Zugriff auf 4 Fahrzeuge, dies ist also nicht aussagekräftig.

Seit 2012 bin ich wechselnd zwischen 8 und 22000km gefahren wechselnd von reiner Landstraßenkurzstrecke zu reiner Autobahn. Aktuell sind es 10000km alpine Landstraßenkurzstrecke mit sehr sportlichem Fahrstil.

 

Preilsich ist eigentlich nur der Wertverlust entscheidend. Für die voraussichtliche Haltedauer von 2 Jahren sollten dies nicht weit mehr als 3000€ sein. Je günstiger die Anschaffung desto weniger kann verloren werden.

 

Schraube ich selbst sollte es Fahrzeug auf Längsarchitektur sein mit Schaltgetriebe. Kein DSG.

Allrad ist aufgrund des Wohnorts sozusagen notwendig. Saugmotor sollte es keiner sein (mein BMW Sauger mit M54B30 ging nach glaube etwa 3 Wochen wieder, da ich die Charakteristik von Saugmotoren nicht mag). Deshalb auch die frühere Tendenz zum 335ix.

 

Bisher hatte ich immer Mittelklasse und obere Mittelklasse, davon meist 6 Zylinder Turbodiesel, einen kurzen Ausflug zum 5 Zylinder Benziner und aktuell einen 170PS 2.0 TDI 4M als Übergangsauto, der mir aber zu schwach ist. Dort häufen sich über die letzten Wochen die Probleme, mir fehlt aber zunehmend die Zeit und Lust.

 

Das ganze kann ich nach Nachfrage auch noch detaillieren.

Themenstarteram 12. Januar 2021 um 19:05

Achso: Obere Mittelklasse sollte es eventuell nicht mehr sein, da es auf den schmalen Landstraßen der Sportlichkeit immer im Weg stand.

Die grobe Übersicht des Verlaufs der bisherigen Suche:

- neuer/Jahreswagen M340ix Touring

- S4 B9 Avant

- F30 340ix

- F30 335ix

- M135ix

- A4 B9 Avant 2.0 TFSI quattro HS

- Golf 7 GTI Performance

- Seat Leon Cupra 275

- A4 B8 Avant 3.0 TFSI quattro

- E91 335ix Touring HS

- A4 B8 Avant 2.0 TFSI quattro Chip

- A4 B8 Avant 2.0 TDI quattro Chip

- Leasing Cupra Leon e-hybrid

 

 

Die Reihenfolge ist etwa die Festlegung für ein paar Wochen für die letzten 10 bis 11 Monate Suche. Zu Beginn der Suche hatte ich noch einen A6 C7 3.0TDI quattro, der aber aufgrund ständig fallenden Wertes ging. Die Bereitschaft Geld ausgeben sank mit der Zeit. Zwischenzeitlich bin ich auch andere Fahrzeuge wie Ford Mondeo Turnier oder Opel Onsignia Probe gefahren, war aber nicht angetan.

Zitat:

@ReducedOverload schrieb am 10. Januar 2021 um 20:40:25 Uhr:

Allerdings: ich habe das Leasing eines basisausgestatteten Hybriden ins Auge gefasst wie des Leon e hybrid.

Könnte so etwas eher passen?

Ich habe ein schnelles Auto für ausschließlich kurze Strecken auf Landstraßen, bin gezwungen die Pflege zu erhalten und habe verhältnismäßig niedrige Kosten.

Hallo,

bei einem Hybrid solltest du zunächst überlegen, ob dass das richtige Auto ist für Dich.

Sprich ist eine ausreichende Lademöglichkeit vorhanden. Hier sollte man ehrlich zu sich selbst sein, ob man verlässlich eine Möglichkeit hat. Gerade durch kleinen Akku muss man öfter laden

Ansonsten wird der Hybrid schnell zum schweren normalen 150 PS Benziner.

Da Du Deine Recherchehistorie offen gelegt hast, sollte Dir klar sein, dass fahrdynamisch ein Leon Hybrid, weder in 204 noch in der 245 PS Version, nichts mit einem z.B. 335i gemein hat. Von den Leistungswerten reden wir da eher von GTD-Niveau, wenn der Akku voll ist.

Leasing ist eine nette Sache, wobei durchaus sehr günstig Autofahren kann, gerade wenn man auf die Aktionen achten. Leider hat Leasing auch so den oder andere Hinkefuß den man beachten sollte:

A) Gehe niemals davon aus, dass Du das Fahrzeug unversehrt also ohne nachzahlen zu müssen zurückgibst. Das kann klappen in den meisten fällt immer etwas an. Z.B. der nette Parknachbar auf dem Supermarkt, der Dir die Tür in Lack haut. (Bei gibt es immer Praxis und nicht Theorien. Will sagen - ist mir das genauso passiert. Zack 300€. Ich nenne das die Realtiät der Straße. Und Du haftest für jeden Schaden am Auto, der über den üblichen Verschleiß hinaus ghet.

B) Überführungskosten / Bereitstellungskosten o.a.

Bei Leasing wird meist eine Einmalgebühr fällig, um das Fahrzeug bereitzustellen. Gerne auch bei Vorführern oder Gebrauchtwagen. Zumal wenn man so auf den einschlägen Leasingbörsen schaut. Sie beträgt meist zwischen 500-1349€ (ist das höchste was ich bisher gesehen habe). Diese über die Laufzeit verteilen und einkalkulieren.

C) Zubehör / Zusätzliches

Manchmal (eher selten) gibt es Fahrzeuge wo Winterräder oder Ganzjahresreifen dabei sind. Das sollte man ebenfalls wirtschaftlich mit einkalkulieren. Teilweise gibt es auch Komplettangebot mit Wartung. Auch das hat natürlich ein Geldes Wert, wenn Du die Wartung nicht selber zahlen musst.

D) Anzahlungen / Bonus

Oft gibt es Angebote wo Du eine Anzahlung leisten muss oder einen Bonus bekommst, der im Leasing eingerechnet. Hier solltest du die Anzahlung auf die Laufzeit verteilen. Die tatsächlichen Kosten sind höher. Zum anderen weißt Du nicht ob nach Ablauf der Leasingzeit der Bonus noch mal gefährt wird. Und schon sitzt Du in der Falle beim Folgefahrzeug und wenn man ehrlich ist, will man doch meist mindestens ein gleichwertiges Fahrzeug als Neues haben.

E) Mehr / Minder-KM

Achte auf den Preis für Mehr oder Minder-KM

Und jetzt mal mit Beispiel:

https://www.leasingmarkt.de/.../2828827?v=2&mn=83&mag[]=1179&tgp=1&sfid[]=4&item=0&ins=1&adVariant=4415623

179€ 24 Monate / 10TKM

Anzahlung 4500€ = 187,5

Überführung 820€ = 34,17

Nachzahlung bei Rückgabe = Kompaktklasse = 25€ pro Monat

Gesamtkosten für das Leasing = 425,67

Was jetzt nicht mehr alt so günstig ist.

Klar man jetzt anführen, dass man die Anzahlung ja zurückbekommt vom Staat. Dennoch sollte man sich im klaren sein, dass das

a) auf das eigene Risiko geht. Wenn der Topf ist leer ist, ist er leer.

b) man in 24 Monate wieder ein neues Auto brauch und dnan bekommt den Wagen eben nicht für 179€

Wenn man jetzt auf dem Bruttolistenpreis (35.080,00 €) schaut ist der Leasingfaktor garnicht mehr so dolle.

schaue ich auf den möglichen Kaufpreis (27.947,00 €) erscheint mir ein Kauf - ggf. finanziert - tatsächlich sogar vorzugswürdig.

Deine Grundtendenzen sind aus meiner Sicht schon diffus:

einerseits willst du ein Auto, was du mit deinen konkreten Kenntnissen gut meinst schrauben zu können (Längsmotor mit Schaltgetriebe), aber andererseits willst du nicht schrauben oder hast keine Zeit dafür. Das ergibt so keinen Sinn. Und an Leasing-Autos kannst du eh nicht schrauben. An Fahrzeugen in der Herstellergarantie solltest du nicht schrauben. Und ca. 90% aller anfallenden Arbeiten sind unabhängig davon, ob der Motor längs oder quer drin ist, und ob da ein Schaltgetriebe oder Automatikgetriebe oder DKG verbaut ist.

Dann soll angeblich laut deiner Meinung und Umgebung Allrad Pflicht sein, aber der Golf GTI „Performance“ und der Cupra Leon e-Hybrid => haben keinen Allrad, sondern Vorderradantrieb.

Ein Seat Leon Cupra 275 ist mir nicht bekannt, aber Leon und Allrad ist ganz, ganz selten. Die meisten Leon, auch bis hohen Motorleistungen haben "nur" Frontantrieb.

Die obere Mittelklasse rauszulassen, finde ich tendenziell eine gute Idee. Dann aber einen S4 B9 wieder einzubeziehen, finde ich komisch. Denn die am dicksten motorisierten Mittelklasse-Wagen übersteigen preislich locker die einfachen Obere Mittelklassewagen.

Völlig unverständlich finde ich Kurvenhatz und Sekundenjagd auf engen, bergigen Landstraßen, und das dann "sehr sportlichen Fahrstil" zu nennen. Es ist riskant für dich und andere und die Autos, es kostet viel Sprit, es fördert den Verschleiß.

Auf mich wirkt ganzes Vorhaben eher chaotisch und launisch. Vermutlich passend zu deinem Fahrstil. :D

Themenstarteram 12. Januar 2021 um 20:50

@SCR_190iger ja das mit der Leistung des Hybriden habe ich mir auch schon überlegt. Da ich aber die Spritpreisentwicklung mit sehr kritischem Auge verfolge (letztes Jahr war Bezin auch so günstig, dass das kein Thema war) war das so angedachte die Notlösung. Besonders im Hinblick auf aktuelle Förderungen und Aktionen.

Laden wäre insofern kein Problem gewesen, da ich nicht am Wohnhaus sondern sowieso in der Landwirtschaft unterm Vordach parken würde und dort die Infrastruktur überdimensioniert für das ist.

Der Wiederverkaufswert oder die Leasingrückgabe würden mir aber vermutlich die Rechnung durchkreuzen.

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