PREISNACHLÄSSE

Mercedes GLK X204

Mit der Aktion "Sauber-Tauschen-Prämie" (Ende 31.12.2010) schiebt MB ein Folge-Geschäft an.
Wenn ich hier bei den MOTOR-TALKERN mal so quer lese, gibt oder gab es hier und da bis zu 😉 15 % Preisnachlässe bei Neubestellungen.
Fazit:
Die Sauber-Tausch-Prämie beträgt 3.000 Euro; bezogen auf einen
GLK von 60.000 Euro gerade mal 5 %.
Bin mal gespannt auf Verhandlungen in 2011, ob eine gewisse 😕 Flexibilität erhalten bleibt oder gar das Folgegeschäft erneut belebt.

Wer kennt, benennt mir einen "15 % - Händler"? Vielen Dank!!!

Gute Fahrt in 2011 🙂

Beste Antwort im Thema

Hallo,
und warum kommen diese Zuschüsse?
Weil Millionen Menschen Rente und Sozialleistungen bekommen die nichts in dieses System einbezahlt haben!!!!!!!!!

Gruss Ralf

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... 10 % Freiberufler Rabatt vom Werk und 5 % Rabatt der NL (Verkäuferin) macht nach Adam Riese 15 % insgesamt, Bestellung des GLK erfolgte Anfang Dezember ...

Der NL hätte ich sicherlich noch mehr als 5 % 'rausquetschen' können, da ich jedoch die insg. 15 % als sehr ordentlich empfinde und außerdem auf dem Standpunkt stehe, 'Leben und Leben lassen', habe ich nicht weiter nachverhandelt.

Bei früheren Käufen waren (ohne Freiberufler-Rabatt) beim SLK 9 % und bei der B-Klasse sogar etwas über 14 % machbar, jedoch erst nach zähem Ringen ... 😁

Zitat:

Original geschrieben von Aufstieg2005


12 - 12,5 % sind über die sog. Online-Vermittler IMMER drin. Kauf erfolgt dann bei einem deutschen Vertragshändler und verhandeln ist nicht nötig (aber auch nicht möglich).

Ja vielen Dank auch für die Info. Da ich "neu" im PC-Nutzungsbereich bin, wer sind die "Online-Vermittler"? Wie und wo finde ich solche? 😕

Gruß

khwolli201

Zitat:

Original geschrieben von Onkel Ludwig


... 10 % Freiberufler Rabatt vom Werk und 5 % Rabatt der NL (Verkäuferin) macht nach Adam Riese 15 % insgesamt, Bestellung des GLK erfolgte Anfang Dezember ...

Der NL hätte ich sicherlich noch mehr als 5 % 'rausquetschen' können, da ich jedoch die insg. 15 % als sehr ordentlich empfinde und außerdem auf dem Standpunkt stehe, 'Leben und Leben lassen', habe ich nicht weiter nachverhandelt.

Bei früheren Käufen waren (ohne Freiberufler-Rabatt) beim SLK 9 % und bei der B-Klasse sogar etwas über 14 % machbar, jedoch erst nach zähem Ringen ... 😁

Hallo Onkel Ludwig,

danke für die Info,

als Rentner bin ich auch Freiberufler, jeden Tag auf`s neue!

Das heißt, ich melde erst mal ein Gewerbe an, lege den Gewerbeschein

auf den Tisch usw......?

Mal sehen wie MB reagiert: 🙂

MfG

khwolli201

Zwischen Freiberufler und Unternehmer bzw. Gewerbe besteht ein signifikanter Unterschied.

Auch ist ein Rentner nicht "automatisch" Freiberufler.

Man sollte sich überlegen, ob man so ohne weiteres einfach ein Gewerbe anmeldet - da kommt dann auch das Finanzamt und das Gewerbeaufsichtsamt und die Krankenkasse und die Berufsgenossenschaft und und und - ist das den Rabatt wert ?

Zitat:

Original geschrieben von khwolli201



Zitat:

Original geschrieben von Aufstieg2005


12 - 12,5 % sind über die sog. Online-Vermittler IMMER drin. Kauf erfolgt dann bei einem deutschen Vertragshändler und verhandeln ist nicht nötig (aber auch nicht möglich).
Ja vielen Dank auch für die Info. Da ich "neu" im PC-Nutzungsbereich bin, wer sind die "Online-Vermittler"? Wie und wo finde ich solche? 😕
Gruß
khwolli201

Hi,

da gibt es einige im Netz. Die "großen" Anbieter sind auch seriös und verlangen selbst keine Vermittlungsgebühr...sie erhalten ihre Provision direkt durch den Vertragshändler, an den sie vermitteln...

Da es hier - soweit ich weiss - nicht erlaubt ist, auf fremde Webseiten zu verlinken bzw. derartige Anbieter zu benennen, kann ich Dir gerne per PN ein paar Anbieter nennen, wenn Du Interesse hast.

Es läuft jedenfalls bei den großen "Vermittlern" so ab, dass Du Dein Fahrzeug auf deren Seite konfigurierst und dann die Vermittlung "in Auftrag" gibst...den Kaufvertrag schließt Du allerdings mit dem DEUTSCHEN Vertragshändler ab, mit dem der Vermittler zusammen abrbeitet. Hier besteht der große Unterschied zu den so genannten EU-Importeuren, die oftmals nur Fahrzeuge anbieten, die nicht für den deutschen Markt bestimmt sind, sondern beispielsweise für die Niederlande. Die haben dann oftmals eine andere Ausstattung und sind als Re-Importe auch immer erkennbar (Thema: Wiederverkaufswert!).

Bei den "Vermittlern" - wie gesagt - handelt es sich um Fahrzeuge für den deutschen Markt von einem deutschen Vertragshändler (der aber dann durchaus weit weg vom Heimatort liegen kann!). Ich habe meine B-Klasse vor 5 Jahren genau so gekauft und 12,5 % erzielt. Selbst abgeholt original in Rastatt im Werk (daher war es mir auch egal, dass der Händler ca. 450 km. von meinem Wohnort entfernt lag...ich habe ihn NIE gesehen ;-)) Sämtliche Inspektionen und sonstige Termine beim Freundlichen in meiner Umgebung abgewickelt...Null Probleme...warum auch.

Hoffe, ich konnte helfen.

Zitat:

Original geschrieben von alf100


Zwischen Freiberufler und Unternehmer bzw. Gewerbe besteht ein signifikanter Unterschied.

Auch ist ein Rentner nicht "automatisch" Freiberufler.

Man sollte sich überlegen, ob man so ohne weiteres einfach ein Gewerbe anmeldet - da kommt dann auch das Finanzamt und das Gewerbeaufsichtsamt und die Krankenkasse und die Berufsgenossenschaft und und und - ist das den Rabatt wert ?

...ich hatte den Vergleich 'Rentner' und 'Freiberufler' eher als intelligenten Witz verstanden;oder war dies tatsächlich ernst gemeint ... 😁

Hi,
heute im Spiegel TV

"Je kleiner das Auto, desto größer die Rabatte? Weit gefehlt. Gerade bei exklusiven Sportwagen und Nobellimousinen wird häufig um jeden Euro gefeilscht. Die Nachlässe für derartige Luxusautos tricksen die Hersteller meist über so genannte taktische Zulassungen hin."

Es war nur ein SUV darunter
" VW Touareg: Das SUV wurde von Januar bis einschließlich November 2010 insgesamt 6944 mal in Deutschland neu zugelassen. Gut die Hälfte davon, nämlich 50,9 Prozent, waren nach Auskunft des Car-Centers der Universität Duisburg-Essen Tages- oder taktische Zulassungen."

Also auf dem Wege gibt es offensichtlich die höchsten Rabatte.

Gruß
Kihe

Nun ist der VW Tuareg ja nicht gerade das Fahrzeug das der "Privatmann" fahren möchte. Meist sind diese Fahrzeuge mit großen Motoren ausgestattet, welche den privaten "Benzingeldbeutel" gar arg in Anspruch nehmen.

Auf die "kleinen" Motoren (X 3 = 1,8 bzw. 2.0 D; 220 CDI etc.) trifft dieser Preisnachlass jedenfalls nicht zu - zumindest nicht bei GLK etc.

Wie ich schon mal geschrieben habe sind die Rabatte z.B. bei E-Klasse erheblich höher - deshalb fahre ich lieber meine hochrabattierte E-Klasse als Hauptfahrzeug und meinen Suzuki NewGrandVitara als Allradler.

Bekomme ich doch 2 Suzuki (und als Jäger bei Suzuki noch 15 %) für einen GLK!

Zitat:

Original geschrieben von Kihe



" VW Touareg: Das SUV wurde von Januar bis einschließlich November 2010 insgesamt 6944 mal in Deutschland neu zugelassen. Gut die Hälfte davon, nämlich 50,9 Prozent, waren nach Auskunft des Car-Centers der Universität Duisburg-Essen Tages- oder taktische Zulassungen."

Hallo Kihe,

könnte das evtl. auch daran liegen, dass man den Touareg sonst nicht los bekommt bzw. dessen Werterhalt nicht berauschend ist?

Beim GLK sieht das vermutlch z. Zt. etwas besser aus.

Was ich damit fragen will: kann man Touareg-Preisnachlässe auf den GLK übertragen?

Gruß

urossusi

Zitat:

Original geschrieben von urossusi



Zitat:

Original geschrieben von Kihe



" VW Touareg: Das SUV wurde von Januar bis einschließlich November 2010 insgesamt 6944 mal in Deutschland neu zugelassen. Gut die Hälfte davon, nämlich 50,9 Prozent, waren nach Auskunft des Car-Centers der Universität Duisburg-Essen Tages- oder taktische Zulassungen."
Hallo Kihe,

könnte das evtl. auch daran liegen, dass man den Touareg sonst nicht los bekommt bzw. dessen Werterhalt nicht berauschend ist?

Beim GLK sieht das vermutlch z. Zt. etwas besser aus.

Was ich damit fragen will: kann man Touareg-Preisnachlässe auf den GLK übertragen?

Gruß

urossusi

Hi,

kann ich mir nicht ganz vorstellen, obwohl ich einen Touareg zum gleichen Preis wie ein GLK bekommen kann.

Kihe

Zitat:

Original geschrieben von urossusi


Hallo und ein Gutes Neues Jahr!

Zumindest was die "Schweizer Nachlässe" betrifft, waren die Ende 2010 für den Schweizer Händler m. E. im Endeffekt geringer als es auf den ersten Blick scheint. Allein durch den geänderten Wechselkurs (seit Anfang November hat der Euro gegenüber dem Franken knapp 10% verloren) relativieren sich Preisnachlässe von 15% (gegeben nur Ende letzten Jahres) doch schnell. Bleiben noch "echte" 5-6%. Das hört sich dann schon ganz "normal" an.

Dabei berücksichtigen muss man auch noch, wie der Ausgangspreis aussah (das kann ich allerdings nicht bewerten, da mir Schweizer Preislisten nicht vorliegen).

Fazit: Mercedes hat nichts zu verschenken - und tut es wahrscheinlich auch nicht. Bei 15% echtem €-Nachlass würde Mercedes an einem Auto kaum noch verdienen.

Gruß

urossusi

dann würde mich nur mal interessieren, wie mercedes das in den usa macht. transportkosten, ca 1/3 unter deutschem preis und ganz sicher noch was verdient weil, wie du richtig schreibst sie haben nix zu verschenken

dass dieses preisgehabe von allen deutschen herstellern in usa ähnlich ist, ist für mich keine erklärung und schon garkeine entschuldigung

gruß helmut

Hallo heinz-helmut,

ich bin da ganz sicher nicht kompetent, wenn es um die Preispolitik von Mercedes in den USA geht. Bei meinem von Dir zitierten Beitrag habe ich lediglich eine Plausibilitätsbetrachtung bzgl. der Ende letzten Jahres in der Schweiz gewährten 15% Preisnachlass in Bezug auf die in Deutschland für einen "Normalkäufer" schwer zu erzielenden 15% angestellt; zumindest hatte ich das versucht. Dass Mercedes im Endeffekt nur eine Spanne von etwa 15% pro Fahrzeug hat und Porsche etwa 30% ging im letzten Jahr durch die Presse (so habe ich es jedenfalls in Erinnerung). Nach meinem Verständnis schränkt das den Verhandlungsspielraum entsprechend ein.

Aber die von Dir aufgeworfenen Fragen sind m. E. natürlich berechtigt und auch entsprechende Antworten für mich interessant.

Zitat:

Original geschrieben von heinz-helmut



dann würde mich nur mal interessieren, wie mercedes das in den usa macht. transportkosten, ca 1/3 unter deutschem preis ...

Ein Teil liegt natürlich zum Teil darin begründet, dass in den USA staatenabhängige Steuer, die unserer Mehrwertsteuer vergleichbar sein dürfte, erhoben wird, und meines Wissens nach zwischen 0 und etwa 10% beträgt. Da hätten wir also schon mal die ersten 9 bis 19% der Differenz des Kaufpreises.

Dann haben die Fahrzeuge in den USA meines Wissens nach zum Teil andere Konfiguration, also etwa 6-Zylinder-Modelle ohne 4MATIC o. Ä. Weiterhin ist mir nicht klar, wie in den USA Garantie und Kulanz gehandhabt werden, ob die gleichen Teile (ich meine Zuliefer-Teile derselben Hersteller mit denselben Qualitätsstandards) verbaut sind, etc.; schon innerhalb Europas scheint es da unterschiedliche Konfigurationen zu geben. Das Alles spielt in die Preisgestaltung sicher mit rein.

Ich bin also der Meinung, dass von meiner Seite aus hier nur Kaffeesatzleserei betrieben werden könnte, und das möchte ich nicht wirklich. Vielleicht gibt es ja Forumsleser, die da kompetenter antworten können.

Zitat:

Original geschrieben von heinz-helmut



dass dieses preisgehabe von allen deutschen herstellern in usa ähnlich ist, ist für mich keine erklärung ...

Für mich auch nicht. Ich nahm das bisher so hin.

Zitat:

Original geschrieben von heinz-helmut



... und schon garkeine entschuldigung

Entschuldigung für was? 😕

Gruß

urossusi

@ urossusi

danke für deine einschätzung.

am ehesten überzeugt mich noch das thema steuern. es ist richtig, dass in d und ich meine auch in ch alle verkaufspreise an endverbraucher incl. mwst ausgewiesen sind, in usa ist es selbstverständlich dass auf den preis im store noch die steuer kommt. ich glaube aber nicht, dass dies als erklärung reicht.

hinsichtlich qualität sind vor allem im sicherheitsrelevanten bereich die anforderungen mindestens so hoch wie in d. denk nur mal an die erfolgreichen millionenklagen in usa wegen "kleinigkeiten" bei denen man bei uns nur den kopf schüttelt oder z.b. die letzten rückrufaktionen, die toyota hunderte von millionen gekostet haben vom ruf ganz zu schweigen.

bei der garantie hat z.b. audi schon 1998 3 jahre gewährt, da gabs bei uns gerade mal eins. die sensationelle kia-garantie von sieben jahren....lach, in amerika sinds zehn.

entschuldigung wofür? ich bekomme den verdacht nicht los, dass der deutsche michl da seit jahrzehnten erfolgreich verascht wird und das auch noch vielfach mit einem dankbaren lächeln quittiert wenn er seinen neuen abholt

ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren

gruß helmut

Es ist wohl in der Tat sehr schwierig, die Preise in den jeweiligen Ländern zu erklären (hier wurde ja beispielhaft die USA erwähnt).
Neben den bereits angeführten - zum Teil - deutlich niedrigeren Steuersätze (in den USA abhängig vom jeweiligen Bundesstaat...maximal aber - soweit ich weiss - um 11 %) spielen natürlich auch andeere Parameter eine große Rolle.
Ein entscheidender Faktor ist auch die Einkommenssituation der potentiellen Käufer im Land. Das Durchschnittseinkommen der US-Bürger liegt beispielsweise unter dem hierzulande (Im Gegensatz übrigens zur Kaufkraft, denn hierbei hängen die Amis uns deutlich ab...soll heissen, für hren Verdienst können Sie mehr Waren erhalten).
Dadurch, dass die amerikanischen Hersteller ihre Fahrzeuge im Lande günstig anbieten können, müssen sich die Improteure mit ihren Preisen - zumindest teilweise - anpassen. Niemand würde in USA einen Mercedes kaufen, wenn er zu den hiesigen Preislisten dort angeboten würde.

Und es ist auch richtig, dass nicht in jedem Mercedes für den USA-Markt auch alle Teile stecken, die in "unseren" Fahrzeugen verbaut sind...teilweise sind auch technische Abweichungen vorhanden, um den Fahrzeugherstellungspreis zu senken und konkurrenzfähiger am Markt (preistechnisch) zu bleiben.

Letztlich ist es sicher zu einem Stück weit so, dass die Kunden in Deutschland den niedrigeren Preis in z.B. den USA "mitfinanzieren". Das ist aber bei sehr vielen Produkten der Fall und keinesfalls eine "Idee" von Mercedes. Es bleibt ihnen einfach nix anderes übrig, wenn sie auch dort weiterhin erfolgreich am Markt sein wollen.
Das sind letztlich die Gesetze des Marktes und es ist wohl müßig, über Sinn und Unsinn zu diskutieren...

Selbst innerhalb Europa gibt es ja schon die Preisunterschiede. Deshalb ist es ja oft attraktiv, sich Fahrzeuge als sog. Re-Importe anzuschauen. Dann kauft man ein Fahrzeug, welches halt nicht für den deutschen Markt bestimmt ist, sondenr zum Beispiel für den niederländischen. Dann muss man allerdings berücksichtigen, dass dort die Ausstattung im Vergleich zum "deutschen" Mercedes abweicht (die Unterschiede sind nicht immer leicht herauszufinden). Da die Wege in Europa kurz sind, ist das oftmals dennoch attraktiv (keine Verschiffungskosten zurück nach Deutschland, keine Einfuhrzölle u.s.w.) und ist ja auch tägliche Praxis.
Da die Hersteller dies hierzulande aber auch wissen, orientieren sich die "Hausrabatte" auch immer ein wenig an den Preisen für Re-Importe.

Das war zumindest ein Erklärungsversuch...nicht mehr, nicht weniger...ALLES lässt sich wahrscheinlich auch nciht logisch erklären 😉

In diesem Sinne...

Hallo Allerseits,

ich muß leider zumindest in einem Fall widersprechen. War selbst schon oft in USA - da ich in einem großen Konzern arbeite - und habe mich über das Thema mit meinem amerikanischen Kollegen unterhalten.

Das Durchschnittseinkommen liegt nicht unter, sondern über dem hier in Deutschland. Es sind ca. 50 TUSD jahreseinkommen was ca. 38 TEUR entspricht. Da der zweite Faktor - die Kaufkraft - bestätigt ist, liegt sozusagen ein doppelter Vorteil für die amerikanischen Käufer vor.

Fakt ist:

Wenn ein deutscher Händler sagt, daß bei mehr als 15 % Rabatt das Fahrzeug mit Verlust verkauft werden würde, ist das eine Lüge. Kann mir keiner erzählen, daß man seit Jahrzehnten in USA zu billigen Preisen die Autos verkauft, wenn man dabei keinen Gewinn machen würde. Tatsache ist: Ein Amerikaner bekommt z.B. den VW Jetta mi Komplettausstattung (Metallic, Klimaautomatik, HiFi-Stereo, Tempomat usw) mit besseren Motoren und mehr Leistung zu geringeren Preisen.

Letztlich freue ich mich auch über jeden in USA verkauften deutschen Wagen - wir leben davon. Aber die Deutschen Preise sollten sich schleunigst den amerikanischen anpassen.

Gruß, Tommy

Zitat:

Original geschrieben von Aufstieg2005


Es ist wohl in der Tat sehr schwierig, die Preise in den jeweiligen Ländern zu erklären (hier wurde ja beispielhaft die USA erwähnt).
Neben den bereits angeführten - zum Teil - deutlich niedrigeren Steuersätze (in den USA abhängig vom jeweiligen Bundesstaat...maximal aber - soweit ich weiss - um 11 %) spielen natürlich auch andeere Parameter eine große Rolle.
Ein entscheidender Faktor ist auch die Einkommenssituation der potentiellen Käufer im Land. Das Durchschnittseinkommen der US-Bürger liegt beispielsweise unter dem hierzulande (Im Gegensatz übrigens zur Kaufkraft, denn hierbei hängen die Amis uns deutlich ab...soll heissen, für hren Verdienst können Sie mehr Waren erhalten).
Dadurch, dass die amerikanischen Hersteller ihre Fahrzeuge im Lande günstig anbieten können, müssen sich die Improteure mit ihren Preisen - zumindest teilweise - anpassen. Niemand würde in USA einen Mercedes kaufen, wenn er zu den hiesigen Preislisten dort angeboten würde.

Und es ist auch richtig, dass nicht in jedem Mercedes für den USA-Markt auch alle Teile stecken, die in "unseren" Fahrzeugen verbaut sind...teilweise sind auch technische Abweichungen vorhanden, um den Fahrzeugherstellungspreis zu senken und konkurrenzfähiger am Markt (preistechnisch) zu bleiben.

Letztlich ist es sicher zu einem Stück weit so, dass die Kunden in Deutschland den niedrigeren Preis in z.B. den USA "mitfinanzieren". Das ist aber bei sehr vielen Produkten der Fall und keinesfalls eine "Idee" von Mercedes. Es bleibt ihnen einfach nix anderes übrig, wenn sie auch dort weiterhin erfolgreich am Markt sein wollen.
Das sind letztlich die Gesetze des Marktes und es ist wohl müßig, über Sinn und Unsinn zu diskutieren...

Selbst innerhalb Europa gibt es ja schon die Preisunterschiede. Deshalb ist es ja oft attraktiv, sich Fahrzeuge als sog. Re-Importe anzuschauen. Dann kauft man ein Fahrzeug, welches halt nicht für den deutschen Markt bestimmt ist, sondenr zum Beispiel für den niederländischen. Dann muss man allerdings berücksichtigen, dass dort die Ausstattung im Vergleich zum "deutschen" Mercedes abweicht (die Unterschiede sind nicht immer leicht herauszufinden). Da die Wege in Europa kurz sind, ist das oftmals dennoch attraktiv (keine Verschiffungskosten zurück nach Deutschland, keine Einfuhrzölle u.s.w.) und ist ja auch tägliche Praxis.
Da die Hersteller dies hierzulande aber auch wissen, orientieren sich die "Hausrabatte" auch immer ein wenig an den Preisen für Re-Importe.

Das war zumindest ein Erklärungsversuch...nicht mehr, nicht weniger...ALLES lässt sich wahrscheinlich auch nciht logisch erklären 😉

In diesem Sinne...

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