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Preise Ersatzteile Händler Internet

Themenstarteram 23. November 2019 um 12:22

Hallo zusammen,

mal eine allgemeine Frage, die eigentlich keine spezielle Marke betrifft:

In der Kfz-Werkstatt sind Ersatzteile fast immer teuer als im Internet. Klar, Einkauf, Lager, Service will bezahlt werden. Aber wo sollte man da die Grenze setzen?

Bei der letzten Reparatur meines Opel Merivas A wurde der Ventildeckel (Zylinderkopfhaube) ersetzt.

Als Ersatz wurde der Deckel von Febi Bilstein, Artikel-Nr. 46495, eingebaut. Im Internet ist das Ding neu für 140 Euro zu beziehen, die Werkstatt hat mir 259 Euro berechnet.

Ist das noch im Rahmen ? Mir erscheint das etwas überzogen, 200 Euro okay, aber 259 Euro ?

Beste Antwort im Thema

eine gute werkstatt kann es sich leisten solche kunden abzulehnen. der rest regelt sich von selbst.

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Ich kann Dir auch keinen genauen Rahmen sagen, möchte aber mal auf folgendes hinweisen:

Einkauf, Lager, Service, das war einmal.

Der Händler im Internet kauft genau so beim Hersteller/Importeur, wie Opel auch. Nur daß Opel wahrscheinlich auf Grund der Stückzahlen ganz andere Preise kriegt.

Lager? Wo denn? Was auch immer Du brauchst, der Markenhändler muß es erst bestellen. Just-in-time nennt sich das, Lagerhaltung tut sich heute keiner mehr an, also auch da, kein Unterschied.

Service? Was für ein Service? Die meisten Internethändler bieten die selbe mehr oder weniger fundierte Beratung an, wie der Händler auch. Den Einbau läßt er sich ohnehin extra bezahlen.

Ich habe letztens für ein Opel Ersatzteil recherchiert, eine einfache Abdeckung aus Plastik.

Ich weiß es nicht mehr auf den Cent genau, aber die Preisgestaltung war in etwa so:

Freier Ersatzteilhändler: unter 20€

Baugleiches Teil bei Saab : 28€

UVP Opel: 32€

FOH: knapp 40€

Es gibt Händler, die bauen keine selbst mitgebrachten Teile ein, aus genau diesem Grund habe ich gerade den FOH gewechselt. Die Abdeckung habe ich ihn bestellen lassen, die 20€ bringen mich nicht um, aber bei den Preisen, die Du da genannt hast, würde ich das Teil im Netz bestellen.

Habe ich letzten Sommer (steht diesen Sommer wieder an) bei Reifen gemacht, wenn der Reifenhändler über 100€ mehr pro Reifen haben will, als der freie Händler im Netz, müßte ich ja bescheuert sein, das zu zahlen, der Händler im Netz macht mit Sicherheit auch keine Miesen an dem Deal, alles andere ist schlechte Kalkulation, oder schlicht Gier.

Ich würde so etwa 5-10% Mehrpreis akzeptieren, für alles darüber stimmt dann die Leistung nicht mehr.

Ist ja nicht so, als wäre das ein Geschirrspüler, im Netz 100€ billiger, dafür mußt Du ihn aber auch selbst abholen, auspacken, einbauen und anschließen. Und wenn was nicht funktioniert, Dein Problem. Da darf der örtliche Händler gerne 100€ mehr nehmen, der liefert auch, baut ein, nimmt den Alten und den Müll mit und erklärt Dir die Kiste, einen vergleichbaren Service/Mehrwert sehe ich bei der Markenwerkstatt nicht.

Wurde alles schon tausendfach diskutiert, im wahrsten Sinne des Wortes.

https://www.motor-talk.de/.../...tt-wucher-hoch-zehn-t5671807.html?...

Ich verschiebe mal in das allgemeine Unterforum.

Zitat:

Es gibt Händler, die bauen keine selbst mitgebrachten Teile ein, ...

Du meinst Werkstätten.

Ist auch richtig so. Es soll nämlich Kunden geben, die, wenn deren selbst mitgebrachtes Teil nach drei Wochen den Geist aufgiebt, auf Garantieleistung bestehen. Da sagt dann ebend so manch Werkstattmeister NIET bei selbst mitgebrachten Teilen.

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 23. November 2019 um 15:52:35 Uhr:

Zitat:

Es gibt Händler, die bauen keine selbst mitgebrachten Teile ein, ...

Du meinst Werkstätten.

Ist auch richtig so. Es soll nämlich Kunden geben, die, wenn deren selbst mitgebrachtes Teil nach drei Wochen den Geist aufgiebt, auf Garantieleistung bestehen. Da sagt dann ebend so manch Werkstattmeister NIET bei selbst mitgebrachten Teilen.

Nein, das ist Blödsinn.

Erstens beauftrage ich die Werkstatt mit einer Dienstleistung und nicht mit einem Handel.

Zweitens ist für die Gewährleistung der Verkäufer zuständig, für die Garantie der Hersteller, die Werkstatt ist also ohnehin raus.

Drittens ist die Werkstatt (Vertragswerkstätten sowieso) meist nicht in der Lage, die gewünschten Teile zu beschaffen (versuch mal beim FOH Brembo oder Zimmermann Bremsen zu kriegen).

Viertens ist nachgewiesen, daß auch Vertragswerkstätten gefälschte Ersatzteile führen, vornehmlich Öle.

Es ist überhaupt kein Problem, auf der Rechnung mitgebrachte Ersatzteile als solche auszuweisen, da ist die Werkstatt aus der Gewährleistung für das Material sofort raus. Für den ordnungsgemäßen Einbau natürlich nicht. Die Werkstätten, die das ablehnen, tun das nicht aus rechtlichen Gründen, sondern rein aus Profitgründen.

Beispiel ÖL, der FOH nimmt für Faßöl irgendwas > 40€/l, ich hab' für Markenöl beim örtlichen Mineralölhändler (support your local dealer) 25€/5l bezahlt. Und ja, vollsynthetisch, Dexos 2.

Und nein, das ist kein Billigöl, das original GM Dexos-2 kostet das gleiche:

https://www.amazon.de/Opel-GM-Motoröl-5W-30-Liter/dp/B008EYT2LM

Es gibt also keinen Grund, für Faßöl zweifelhafter Herkunft fast das zehnfache zu zahlen.

Aus diesem Grunde habe ich, wie geschrieben, den FOH gewechselt, der Neue hat problemlos die Bremsen und das Öl verbaut, welches ich angeliefert habe. Steht so auf der Rechnung, alle zufrieden.

Meine freie Werkstatt für etwas andere Autos bittet sogar regelmäßig darum, die passenden Teile selbst zu besorgen, da arbeiten nämlich Mechaniker und keine Sachbearbeiter. Die haben weder Zeit noch Lust, sich um Teile zu kümmern für Fahrzeuge mit HSN/TSN 0000.

Die Werkstatt hat zum Teil höhere Einkaufspreise als du im Netz, dafür werden die Teile auch innerhalb weniger Stunden geliefert und können am selben Tag verbaut werden.

Die Werkstatt muss auf Teile und Montage Gewährleistung geben, das wird natürlich eingepreist. Wenn dein www-Teil kaputt geht, bekommst du zwar Demontage und Montage bezahlt, aber meist erst nach unerquicklichem Gestreite.

Die Werkstatt muss jemand an den Computer setzen, der das richtige Teil raussucht, bestellt, die Abbuchung dem Kunden zuordnet, die Buchhaltung dazu macht und so weiter.

Das ganze für 119 € Aufpreis ist eigentlich ein Schnäppchen. Und das in Zeiten, wo jeder nach Lohnerhöhung schreit …

eine gute werkstatt kann es sich leisten solche kunden abzulehnen. der rest regelt sich von selbst.

@El.magnifito

In eine Gaststätte kann man sich ja auch nicht reinsetzen, um den von zu Hause mitgebrachten Kaffee und Kuchen zu verspeisen, bzw. man bringt die Zutaten von zu Hause mit und verlangt dann, das die Speise dort zurechtgemacht wird. ;)

Und das man diverse Teile in Werkstätten viel teurer sind, liegt zum Teil auch daran.

 

Ach ja:

Bei Teilen, die mir, neu eingebaut, wieder über viele Jahre Ruhe vor dem Problem bescheren, bin ich schon bereit, dafür auch den höheren Preis, für die entsprechende Sicherheit, zu zahlen.

Zitat:

@birscherl schrieb am 23. November 2019 um 19:07:56 Uhr:

Die Werkstatt hat zum Teil höhere Einkaufspreise als du im Netz,

Das kann nicht das Problem des Kunden sein, wenn ein Händler zu teuer einkauft. Die Mutterfirma kauft mit Sicherheit billiger ein, allein wegen der Stückzahlen und dem Druck, den die KFZ-Hersteller auf die Zulieferer machen. Allerdings beißt die Mutterfirma da ein gehöriges Stück ab, jeder Zwischenhändler verteuert das Produkt, und die Markenwerkstätten sind an die Muttermarke gebunden, müssen da einkaufen, auch das erhöht unnötig die Preise, das ist jetzt kein Problem der KFZ.Branche.

Zitat:

dafür werden die Teile auch innerhalb weniger Stunden geliefert und können am selben Tag verbaut werden.

Gelächter! Wo das denn? Lagerware haben die Werkstätten ohnehin nicht mehr und Ersatzteile am selben Tag hab' ich noch nicht erlebt. Weder als Angestellter einer Werkstatt, noch als Kunde nach 35 Jahren Außendienst und unzähligen Firmenwagen verschiedener Marken.

Zitat:

Die Werkstatt muss auf Teile

Wie jeder ortsansässige oder Internethändler auch, kein Unterschied.

Zitat:

und Montage Gewährleistung geben

Das muß die Werkstatt so oder so, egal, woher die Teile kommen.

Zitat:

Wenn dein www-Teil kaputt geht, bekommst du zwar Demontage und Montage bezahlt, aber meist erst nach unerquicklichem Gestreite.

Das wiederum ist die alleinige Entscheidung des Kunden, ob er für Montage und Material mit einem, oder mit 2 Ansprechpartnern Theater hat. Theater macht die Werkstatt ebenso, die wimmeln auch alles mit fadenscheinigen Ausreden ab, beim Material weisen die ohnehin jede Schuld von sich, schieben es auf die Konzernmutter und behaupten im Zweifelsfall, die hätten Garantie/Gewährleistung/Produkthaftung abgelehnt, man könne da leider nichts machen. Da habe ich bei einem Ersatzteilhändler als Kunde die deutlich besseren Karten.

Zitat:

Die Werkstatt muss jemand an den Computer setzen, der das richtige Teil raussucht, bestellt, die Abbuchung dem Kunden zuordnet, die Buchhaltung dazu macht und so weiter.

Das machen die Ersatzteile beim Händler um die Ecke oder "im Internet" von ganz alleine?

Nein, kein Argument, weil kein Unterschied. Im Gegenteil, freie Händler haben es sogar noch schwerer, an Informationen und Teilenummern zu kommen und sie bedienen normalerweise mehrere Marken, also deutlich größerer Aufwand, als in der vorgegebenen EDV des Konzerns vorgegebene Teile auszuwählen. Dort sind schließlich die passenden Teile zu jeder FIN hinterlegt (wenn es eine halbwegs organisierte Firma ist), Informationen, die der externe Händler nicht hat und mit wesentlich mehr Aufwand beschaffen muß.

Zitat:

Das ganze für 119 € Aufpreis ist eigentlich ein Schnäppchen. Und das in Zeiten, wo jeder nach Lohnerhöhung schreit …

Knapp 100% Aufschlag für nichts ist ein Schnäppchen? Albern!

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 23. November 2019 um 20:49:16 Uhr:

@El.magnifito

In eine Gaststätte kann man sich ja auch nicht reinsetzen, um den von zu Hause mitgebrachten Kaffee und Kuchen zu verspeisen, bzw. man bringt die Zutaten von zu Hause mit und verlangt dann, das die Speise dort zurechtgemacht wird. ;)

Du hast da einen schweren Denkfehler. Wir reden hier nicht über Handel, wir reden über Dienstleistung. Gaststätte paßt da so gar nicht, der korrekte Vergleich wäre Fliesenleger, Maler oder Elektriker.

Es geht um einen Dienstleistungsauftrag, ich will da nichts kaufen. Der Elektriker baut genau die Lampen an, die ich als Kunde ihm vorgebe. Er muß sich, wie die Werkstatt, an technische und gesetzliche Vorgaben halten, er entscheidet aber nicht, welche Lampen oder Schalter er montiert und schon gar nicht muß ich die bei dem kaufen.

Ich erteile der Werkstatt einen Arbeitsauftrag, nicht mehr, und nicht weniger.

Zitat:

Und das man diverse Teile in Werkstätten viel teurer sind, liegt zum Teil auch daran.

Klar sicher. Bei Bremsscheiben, Motoröl, Keilriemen und Lichtmaschinen. Ist klar.

Wir reden hier nicht über chinesische Nachbauten von Karosserieteilen, sondern über Ersatzteile und Schmierstoffe von Zulieferern, größtenteils genau den Zulieferern, von denen auch die Hersteller ihre Waren beziehen. Klassische OEM-Ware.

Zitat:

Bei Teilen, die mir, neu eingebaut, wieder über viele Jahre Ruhe vor dem Problem bescheren, bin ich schon bereit, dafür auch den höheren Preis, für die entsprechende Sicherheit, zu zahlen.

Au contraire, mon ami.

Genau deswegen habe ich Fremdteile verbauen lassen, um endlich Ruhe vor den Problemen mit den ungeeigneten, zugekauften Billigteilen des Herstellers zu haben.

Eben genau um Haltbarkeit und Sicherheit zu haben, habe ich nicht die Bremsscheiben und Beläge von Opel genommen. Es geht nicht immer um den Preis, es geht oft, immer öfter einfach darum, das bessere Material verbaut zu bekommen, anstatt das billigste, was der Hersteller aus den Zulieferern herausquetschen konnte!

 

Sorry, wenn Du da jetzt den Gegenwind abbekommst, der eigentlich den gebundenen Werkstätten, mehr noch, deren Mutterkonzernen gebührt.

Zitat:

@El.Magnifico schrieb am 23. November 2019 um 23:32:37 Uhr:

 

Du hast da einen schweren Denkfehler. Wir reden hier nicht über Handel, wir reden über Dienstleistung. Gaststätte paßt da so gar nicht, der korrekte Vergleich wäre Fliesenleger, Maler oder Elektriker.

Es geht um einen Dienstleistungsauftrag, ich will da nichts kaufen. Der Elektriker baut genau die Lampen an, die ich als Kunde ihm vorgebe. Er muß sich, wie die Werkstatt, an technische und gesetzliche Vorgaben halten, er entscheidet aber nicht, welche Lampen oder Schalter er montiert und schon gar nicht muß ich die bei dem kaufen.

Ich erteile der Werkstatt einen Arbeitsauftrag, nicht mehr, und nicht weniger.

Gute Fliesenleger, Maler oder Elektriker beschaffen das Material selbst, sagen Dir wo du Was einkaufen sollst oder verweigern die Arbeit wenn die Qualität der von Dir gekauften Materialien nicht ihren Ansprüchen genügt. Und warum machen Sie das? Weil sie weder den Ärger beim Verarbeiten minderwertiger Ware brauchen können noch den Ärger den es hinterher mit dem Auftraggeber gibt, denn wenn das Zeug hinterher nichts taugt oder schnell kaputtgeht liegt das nicht am minderwertigen Material das der Auftraggeber billig eingekauft hat sondern der Handwerker ist ein Pfuscher. ;) Frag mal Handwerker die öfters einem steuerfreien Nebenerwerb nachgehen nach ihren Erfahrungen mit Material das der Auftraggeber stellt.

Und wenn diese Handwerker hochoffiziell auf Rechnung arbeiten werden Sie in der Regel auch das Material beschaffen, oder eben nur Ware akzeptieren die sie auch sonst verarbeiten würden = gleiche Herstellerfirmen und damit auch ungefähr gleiche Preise. Wobei ein Privater zb bei Malerbedarf selten an identisches Material kommt. Da ist der Eimer Farbe im Baumarkt zwar Billiger aber dafür braucht man dann das Doppelte oder Dreifache um dieselbe Abdeckung zu bekommen.

Aber zurück zum Auto, diverse Werkstätten haben es schon gerichtlich bestätigt bekommen das im Zweifel Sie auch für mangelhafte Teile haften wenn Diese vom Auftraggeber angeliefert wurden. Sie müssten dann penibel die Qualität des Ersatzteils prüfen bevor Sie es einbauen. Da kann die Werkstatt dann das Teil penibel prüfen und die Zeit auf die Rechnung schreiben = Kunde bekommt einen Tobsuchtsanfall oder sie verweigern es gleich solche Teile zu verbauen.

Vertragswerkstätten nehmen Originalteile weil da Qualitätsprobleme relativ selten sind und wenn ist ein Umtausch relativ problemlos, dazu kommt das Sie eine Zielvorgabe haben wie hoch die Summe der eingekauften Teile zu sein hat, wenn die mehrfach verfehlt wird wird der Rabatt beim Autohertseller gekürzt und bei den nächsten Vertragsverhandlungen hat die Werkstatt schon mal Minuspunkte, was bei einer Bereinigung des Händlernetzes auch schnell den Verlust des Vertrags bedeuten kann. Es wird dann nicht mehr verhandelt sondern der Vertrag schlicht gekündigt / läuft aus.

Und wenn der Autohersteller das Teil für 1 € einkauft aber der Werkstatt dafür 50€ berechnet kann die Werkstatt auch nichts machen.

In der Regel aber haben die meisten Werkstätten auch noch andere Bezugsquellen denen sie vertrauen wenn es mal kein Originalteil sein soll. Kann die Werkstatt machen, muss sie aber nicht.

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 24. November 2019 um 00:58:50 Uhr:

 

Zitat:

Gute Fliesenleger, Maler oder Elektriker

Hahaha, da fängt's ja schon an. Die sind doch längst alle ausgestorben.

Zitat:

beschaffen das Material selbst, sagen Dir wo du Was einkaufen sollst oder verweigern die Arbeit wenn die Qualität der von Dir gekauften Materialien nicht ihren Ansprüchen genügt.

Um beim Beispiel zu bleiben, ich hab' ja geschrieben, keine Chinanachbauten, OEM-Ware.

Dem Elektriker ist das egal, ob ich Hensel, Gira, Busch-Jaeger, Jung oder Hager kaufe.

Dem Installateur ist es ebenfalls egal, ob ich Hans Grohe, oder von dem anderen Grohe Bruder kaufe, Hauptsache kein OBI.

Der Maler wird nicht für mich Tapeten aussuchen gehen und der Fliesenleger ebenfalls nicht.

Zitat:

Und wenn diese Handwerker hochoffiziell auf Rechnung arbeiten werden Sie in der Regel auch das Material beschaffen, oder eben nur Ware akzeptieren die sie auch sonst verarbeiten würden = gleiche Herstellerfirmen

Genau das habe ich geschrieben. ATE Bremsen, Brembo Bremsen, Markenöle, Originalteile, und wieder klassische OEM-Ware.

Zitat:

und damit auch ungefähr gleiche Preise.

Genau das eben nicht. Gar nicht. Überhaupt nicht. Weder bei der Autowerkstatt, noch beim Elektriker oder Installateur.

Genau das hat der TE ja auch bemängelt. Originalteil, doppelter Preis. Ich hatte ebenfalls Beispiele genannt, Originalteil, doppelter Preis, 30% über Opel UVP. Öl zehnfacher Preis. Reifen doppelter Preis, exakt das gleiche Reifenmodell, aus meiner Quelle sogar erst wenige Wochen alt, da habe ich bei der Markenwerkstatt meine Zweifel, daß die das hinkriegen.

Zitat:

Aber zurück zum Auto, diverse Werkstätten haben es schon gerichtlich bestätigt bekommen das im Zweifel Sie auch für mangelhafte Teile haften wenn Diese vom Auftraggeber angeliefert wurden. Sie müssten dann penibel die Qualität des Ersatzteils prüfen bevor Sie es einbauen.

Sollte kein Problem sein, wenn es original verpackte Ware von GM, ATE, Brembo oder Zimmermann ist.

Zitat:

Vertragswerkstätten nehmen Originalteile weil da Qualitätsprobleme relativ selten sind und wenn ist ein Umtausch relativ problemlos

Na eben nicht. Die Bremsen von meinem sind ab Werk Schrott. Ist bekannt, die halten je nach Fahrweise keine 20.000km. Da hilft auch ein Austausch gegen den selben Schrott nichts.

Die Werkstatt hat selbst während der Garantie den kostenlosen Austausch der Bremsscheiben nach 20.000km mit der Aussage verweigert, der Wagen sei eben schwer. BMW, Benz, Volvo sind schwerer, da sind die Scheiben aber nicht nach 20.000 Müll, das ist weit entfernt vom Stand der Technik.

Genau deshalb habe ich mich für Scheiben (inkl. Beläge) von einem anderen Hersteller entschieden und die wollte mein ehemaliger Händler nicht montieren. Da habe ich den nächsten angerufen und siehe da, kein Problem. Kurzer Hinweis, daß sie die Gewährleistung für das Material nicht übernehmen, daß sie natürlich prüfen, ob es passende Teile sind, aber ansonsten kein Thema. Öl ebensowenig. Originalverschlossen, Markenware, Herstellerfreigabe, wo ist das Problem?

Zitat:

@El.Magnifico schrieb am 24. November 2019 um 03:39:42 Uhr:

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 24. November 2019 um 00:58:50 Uhr:

 

Zitat:

@El.Magnifico schrieb am 24. November 2019 um 03:39:42 Uhr:

Zitat:

Gute Fliesenleger, Maler oder Elektriker

Hahaha, da fängt's ja schon an. Die sind doch längst alle ausgestorben.

Hahaha. Und gute KFZ-Werkstätten sollen dann auch irgendwann einmal komplett ausgestorben sein, weil sie nur noch den Billigschrott, den die Kunden mitbringen, einbauen. ;)

 

Übrigens:

Die (qualitativ) guten Handwerker sind deshalb ausgestorben, weil die Politik den Meisterzwang aufgehoben hat und sich so nicht wenige Gesellen in selbstausbeuterischer Manier eigenständig gemacht haben.

Mittlerweile hat die Politik das Problem erkannt und es gibt einen teilweisen Rückzug, wieder hin zum Meisterzwang bei diversen Handwerken.

Zitat:

@El.Magnifico schrieb am 24. November 2019 um 03:39:42 Uhr:

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 24. November 2019 um 00:58:50 Uhr:

 

Zitat:

@El.Magnifico schrieb am 24. November 2019 um 03:39:42 Uhr:

Zitat:

Gute Fliesenleger, Maler oder Elektriker

Hahaha, da fängt's ja schon an. Die sind doch längst alle ausgestorben.

Zitat:

@El.Magnifico schrieb am 24. November 2019 um 03:39:42 Uhr:

Zitat:

beschaffen das Material selbst, sagen Dir wo du Was einkaufen sollst oder verweigern die Arbeit wenn die Qualität der von Dir gekauften Materialien nicht ihren Ansprüchen genügt.

Um beim Beispiel zu bleiben, ich hab' ja geschrieben, keine Chinanachbauten, OEM-Ware.

Dem Elektriker ist das egal, ob ich Hensel, Gira, Busch-Jaeger, Jung oder Hager kaufe.

Dem Installateur ist es ebenfalls egal, ob ich Hans Grohe, oder von dem anderen Grohe Bruder kaufe, Hauptsache kein OBI.

Der Maler wird nicht für mich Tapeten aussuchen gehen und der Fliesenleger ebenfalls nicht.

Zitat:

@El.Magnifico schrieb am 24. November 2019 um 03:39:42 Uhr:

Zitat:

Und wenn diese Handwerker hochoffiziell auf Rechnung arbeiten werden Sie in der Regel auch das Material beschaffen, oder eben nur Ware akzeptieren die sie auch sonst verarbeiten würden = gleiche Herstellerfirmen

Genau das habe ich geschrieben. ATE Bremsen, Brembo Bremsen, Markenöle, Originalteile, und wieder klassische OEM-Ware.

Zitat:

@El.Magnifico schrieb am 24. November 2019 um 03:39:42 Uhr:

Zitat:

und damit auch ungefähr gleiche Preise.

Genau das eben nicht. Gar nicht. Überhaupt nicht. Weder bei der Autowerkstatt, noch beim Elektriker oder Installateur.

Genau das hat der TE ja auch bemängelt. Originalteil, doppelter Preis. Ich hatte ebenfalls Beispiele genannt, Originalteil, doppelter Preis, 30% über Opel UVP. Öl zehnfacher Preis. Reifen doppelter Preis, exakt das gleiche Reifenmodell, aus meiner Quelle sogar erst wenige Wochen alt, da habe ich bei der Markenwerkstatt meine Zweifel, daß die das hinkriegen.

Zitat:

@El.Magnifico schrieb am 24. November 2019 um 03:39:42 Uhr:

Zitat:

Aber zurück zum Auto, diverse Werkstätten haben es schon gerichtlich bestätigt bekommen das im Zweifel Sie auch für mangelhafte Teile haften wenn Diese vom Auftraggeber angeliefert wurden. Sie müssten dann penibel die Qualität des Ersatzteils prüfen bevor Sie es einbauen.

Sollte kein Problem sein, wenn es original verpackte Ware von GM, ATE, Brembo oder Zimmermann ist.

Zitat:

@El.Magnifico schrieb am 24. November 2019 um 03:39:42 Uhr:

Zitat:

Vertragswerkstätten nehmen Originalteile weil da Qualitätsprobleme relativ selten sind und wenn ist ein Umtausch relativ problemlos

Na eben nicht. Die Bremsen von meinem sind ab Werk Schrott. Ist bekannt, die halten je nach Fahrweise keine 20.000km. Da hilft auch ein Austausch gegen den selben Schrott nichts.

Die Werkstatt hat selbst während der Garantie den kostenlosen Austausch der Bremsscheiben nach 20.000km mit der Aussage verweigert, der Wagen sei eben schwer. BMW, Benz, Volvo sind schwerer, da sind die Scheiben aber nicht nach 20.000 Müll, das ist weit entfernt vom Stand der Technik.

Genau deshalb habe ich mich für Scheiben (inkl. Beläge) von einem anderen Hersteller entschieden und die wollte mein ehemaliger Händler nicht montieren. Da habe ich den nächsten angerufen und siehe da, kein Problem. Kurzer Hinweis, daß sie die Gewährleistung für das Material nicht übernehmen, daß sie natürlich prüfen, ob es passende Teile sind, aber ansonsten kein Thema. Öl ebensowenig. Originalverschlossen, Markenware, Herstellerfreigabe, wo ist das Problem?

Ich weiß ja nicht, welche Handwerksfirmen du anrufst, aber ich kenne eigentlich keine die Fremdmaterial verbaut. Und die paar die es machen schließen schon mal pauschal Gewährleistungsansprüche aus. Da sie ja auch kein Vertragspartner bei deinem Kauf sind. Und da gehts schon los. Deine Hansgrohe Armatur geht während der Garantie kaputt. Dein Handwerker baut sie wieder aus, stellt Dir logischerweise die Arbeit wieder in Rechnung. Du schickst sie zum Baumarkt, der braucht 6 Wochen bis die neue da ist und der Handwerker stellt die für den Wiedereinbau wieder eine Rechnung. Diese beiden Rechnungen probierst du dann beim Baumarkt gelten zu machen. Bis du das Geld bekommst, sind 6 Monate vergangen.

 

Wenn du beim Handwerker gekauft hättest, baut er dir eine Armatur ein. Diese geht kaputt, du rufst an, der Handwerker kommt vorbei, prüft das, bestellt die neue, hat die am nächsten Tag baut Sie ein und du kannst nach 36 Std wieder duschen. Berechnet wird dir nur da eine Einbau und das Material.

Und genau für diesen Unterschied kalkuliert ein Handwerksbetrieb einen Aufschlag. Wenn du diesen nicht zahlen willst, dann lass es. Dann beschwer dich hinterher aber auch nicht!

Tolles Beispiel im Leben bei Handwerkern.

Nur leider fehl am Platz bei uns.

Ob ich das Auto nun zur Werkstatt bringe, sie das Teil ausbauen, das Teil bestellen, 1 Tag später einbauen...

Oder ich das Teil im Internet bestelle, mit Overnight Express und am nächsten Tag das Auto denen auf den Hof stelle...

Und im 2. Fall 80€ weniger zahle, trotz Night-Express, für das gleiche Teil...

Macht ein Unterschied.

Das, wovon du redest, ist keine Gewährleistung, sondern Kulanz der Werkstatt.

Und darauf kann man heutzutage auch verzichten, weil nach 6 Monaten wird so gut wie alles abgestritten.

Und auch eine Werkstatt MUSS dir keine Gewährleistung geben. Die SOLLEN es zwar, aber ob die es auch machen, ist was anderes.

Du hast zwar Recht auf Gewährleistung, wenn sie es aber abstreiten, gehst du auch 1 Jahr nicht duschen, weil sich das Gerichtsverfahren hinzieht.

Schönes Beispiel von mir:

Auto gekauft bei einem Herrn mit Vor und Nachnamen Ali.

Auto geht innerhalb der Gewährleistungszeit kaputt. Herr Ali Ali möchte nichts nachbessern.

Anwalt, Gericht. Auto stand kaputt 14 Monate auf der Straße rum.

Wenn du mir nun kommst "solche Werkstätten machen dicht", nein, Herr Ali Ali hat noch immer seinen exklusiven Handel in GÖ.

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