Porsche Boxster bis 2001
Hi Leute,
ich kenne mich mit Porsche nicht aus, hatte aber heute mit einem Kfz-Meister das Thema. Es ging um keinen konkreten Boxster, sondern eher allgemein. Mich hatte interessiert, warum die Services so besonders teuer sind. Da erklärte er mir, dass es v. a. an der Konstruktion im Motorraum liegen würde. Man käme wohl an den 6. Zylinder nur heran, wenn man dafür den Motor ausbauen würde. Deshalb sei schon der Zündkerzenwechsel sehr aufwendig. Habt ihr auch diese Erfahrungen oder habe ich das falsch verstanden? Vor allem interessieren mich Erfahrungen mit den älteren Modellen. Klar, dass man bei Porsche im Zentrum ordentlich zahlt, aber dass freie Werkstätten auch hoch zu Buche schlagen, hatte mich dann schon neugierig werden lassen.
Mit welchen Kosten ist allg. bei solchen Fahrzeugen bis ca. Baujahr 2001 zu rechnen, abgesehen von den Anschaffungskosten? Sind die Reparaturen komplizierter als bei weniger elitären Marken und Modellen?
Vielen Dank
21 Antworten
Ich hatte vor 20 Jahren ebenfalls zwei (neue) 986. Einmal einen Non-S von 04/1997 - 03/2000 und einen S von 03/2000 - 04/2003. Beim ersten hab ich 80.000 km draufgefahren, beim zweiten 54.000 km.
Bei 60.000 km war eine große Inspektion mit Zündkrezenwechsel notwendig, aber der Motor musste dafür nicht ausgebaut werden, denn beim 986 konnten alle notwendigen Arbeiten von unten erlediglt werden. Das örtlich PZ hat den Wagen einfach auf die Hebebüne gestellt und die Wartung von unten durchgeführt. Das wurde damals auch seintes Porsche als kostengünstiges Novum propagiert, da keine Motorhaube im Weg sei. Allerdings bezweifle ich, dass Über-Kopf-Arbeiten für den Mechaniker sehr ergonomisch war.
Zitat:
@911-50 schrieb am 9. Juli 2018 um 09:12:30 Uhr:
Augen auf bei der Berufswahl 🙂
Dazu muss man sagen, dass die alle froh sind wenn sie noch Leute finde , wer will denn heute noch im Handwerk arbeiten? Wer möchte als mechantroniker mit 1300 Euro nach Hause gehen? Die meisten machen eine Lehre und bauen dann weiter darauf auf, weil sich viele der Werkstätten nur noch Lehrlinge mit Abitur in diesem Beruf suchen, nicht ohne Grund. Doch die meisten werden sich nicht ihr Leben lang die Finger dreckig und krumm machen für diesen Lohn. Da stimmt ja sowieso was nicht mehr, wenn stundensätze von 160,- Euro aufgerufen werden und derjenige, der die Arbeit macht noch nicht mal 1/10 davon bekommt.
Auch auf die Gefahr hin, dass wir OT werden, aber das Problem liegt ganz woanders. Heute gibt es Schulabgägner (ohne Abitur), die nicht mal richtig schreiben und lesen können. Und die werden dann hier bei uns in der ländlichen Gegend trotzdem als Lehrlinge eingestellt, weil es einfach zu wenig davon gibt.
Die meisten Unternehmer in meiner Gegend, die ich kenne, sind Inhaber von (großen) Handwerksbetrieben und schicken ihre Lehrlinge erstmal noch zu Deutsch- und Mathematikkursen, damit sie das Grundrüstzeug zum Geldverdienen erstmal erlernen.
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Zitat:
@Investigativer39 schrieb am 9. Juli 2018 um 09:35:40 Uhr:
Zitat:
@911-50 schrieb am 9. Juli 2018 um 09:12:30 Uhr:
Augen auf bei der Berufswahl 🙂Da stimmt ja sowieso was nicht mehr, wenn stundensätze von 160,- Euro aufgerufen werden und derjenige, der die Arbeit macht noch nicht mal 1/10 davon bekommt.
160 Euro die Stunde das war einmal. Heute nehmen die im PZ mindestens 230 Euro die Stunde
Zitat:
@ck444 schrieb am 9. Juli 2018 um 11:48:54 Uhr:
Zitat:
@Investigativer39 schrieb am 9. Juli 2018 um 09:35:40 Uhr:
Da stimmt ja sowieso was nicht mehr, wenn stundensätze von 160,- Euro aufgerufen werden und derjenige, der die Arbeit macht noch nicht mal 1/10 davon bekommt.
160 Euro die Stunde das war einmal. Heute nehmen die im PZ mindestens 230 Euro die Stunde
Sorry, ich habe das jetzt nicht auf die PZ‘s bezogen, sondern allgemein, also markenübergreifend, ich denke da dürfte es im Schnitt bei 160,- liegen.
Zitat:
@knolfi schrieb am 9. Juli 2018 um 09:50:22 Uhr:
Auch auf die Gefahr hin, dass wir OT werden, aber das Problem liegt ganz woanders. Heute gibt es Schulabgägner (ohne Abitur), die nicht mal richtig schreiben und lesen können. Und die werden dann hier bei uns in der ländlichen Gegend trotzdem als Lehrlinge eingestellt, weil es einfach zu wenig davon gibt.Die meisten Unternehmer in meiner Gegend, die ich kenne, sind Inhaber von (großen) Handwerksbetrieben und schicken ihre Lehrlinge erstmal noch zu Deutsch- und Mathematikkursen, damit sie das Grundrüstzeug zum Geldverdienen erstmal erlernen.
Naja es gibt da zwei Kandidaten, die einen die vielleicht schulisch das mitbringen und dann gibt es welche die schaffen nicht mal den quali, sind aber technisch um Welten besser, weil sie sich wirklich dafür interessieren. Genau so einen Fall kenne ich persönlich, der war in der Schule mit unter der schlechteste und war dann als mechatroniker der beste in gesamt Oberbayern. Es liegt nicht alles an Noten sondern am technischen Verstand und am Interesse. Doch wenn ich nur nach Abiturienten suche, dann werde ich nie Leute haben, denn nach der lehre sind sie alle weg.