Peugeot 206+ Zylinderkopfdichtung nach 3 Jahren defekt?
Hey Leute,
ich habe letzte Woche TÜV bei meinem 206+ (Bj: 2011, 1,4 l, 75 PS, 30.000 km) machen lassen und war regelrecht schockiert, als mir gesagt wurde, dass die Zylinderkopfdichtung gewechselt werden muss.
Sofort hab ich mich an mein Autohaus gewandt und einen Werkstatttermin bekommen.
Der Mechaniker sagte mir, das wäre kein Einzelfall und Peugeot übernimmt 50% der Kosten aus Kulanz.
Für mich ist das nach 30.000 km unverständlich. Ich habe mich 2011 extra für ein neues Auto entschieden, um erstmal Ruhe vor Werkstattkosten zu haben und jetzt sowas. Im Januar war ich auch erst in der Werkstatt, weil die Kofferraumklappe innen Roststellen aufgezeigt hatte. Ich bin ziemlich enttäuscht, da war ja mein 11 Jahre alter 206er noch zuverlässiger. Habt ihr auch schon Erfahrung damit gemacht?
beste Grüße,
Sarah
26 Antworten
Zitat:
@X20XEV_16V schrieb am 21. März 2016 um 02:18:50 Uhr:
>Diesen< Motor sollte man eben meiden.
Es bringt ja nichts wenn da eine neue Dichtung rein kommt, dann beginnt das Trauerspiel ja nur noch mal neu.
25.000 - 30.000KM später ist die wieder undicht.Peugeot 206+ entweder den Diesel nehmen oder den 60PS Benziner.
Ganz generell scheint das aber nicht zu sein. Ich habe jetzt 173 tkm auf dem 1,4er (davon 105 tkm mit Gasbetrieb) und bis jetzt keine Probleme mit der ZKD.
War das nicht ein generelles Problem aller TU Motoren?
Hab mal nen Bild meiner alten Dichtung angehangen, selbst damit ist die kiste noch gefahren.
Und soweit ich weiß hat der 206+ die gleiche achse verbaut, die mache ich in eigenregie auch noch neu vorm Tüv.
Generalüberholte gibt es für 319€ mit versandt.
Der wagen hat jetzt 173000 runter, übernommen habe ich ihn mit 154000, wann die letzte gemacht wurde weiß ich leider nicht.
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Selber wechseln - ja schön wärs. Was ist eigentlich so teuer an der Rep. Wenn es viele sogar selber machen?
Hauptsächlich die Arbeitszeit.
Man muss dabei auch schon verdammt sauber arbeiten, sonst ist der nächste Schaden vorprogrammiert.
Ich würde damit auch nicht zu einer Hinterhofwerkstatt gehen, die das eine Handvoll Euros billiger macht.
Ich kann dir sagen was daran so teuer ist, ich habe ein ganzes WE an der Geschichte gesessen, ein Mechaniker brauch dafür vermutlich auch einen vollen Arbeitstag.
Aber es hat mir rumd 500€ Arbeitslohn erspart.
Material hat zusammen rund 200€ gekostet.
Die TU-Motoren sind, so weit ich mich erinnere, mit Einführung des Citroen AX (1987?) auf dem Markt. Ich hatte in der Zwischenzeit einen ZX 1.4, dessen Kopfdichtung auch mal fällig war, allerdings bei gut 200.000 km. Offensichtlich sind die 1.1. und 1.4 alle inkontinent, verlieren Öl auf der rechten Seite (in Fahrtrichtung) des Zylinderkopfes.
Trotz dieser Ärgernisse: die TUs sind alle außerst zäh und anspruchslos und erreichen durchaus hohe Laufleistungen.
Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass man diese Schwachstelle im Laufe der Jahre nicht behoben hat. Das spricht nicht für PSA.
Zur Zeit fahre ich einen C1 - ist ja quasi ein Toyota-Geschöpf, zumindest was die Technik betrifft. Der 1.0 Dreizylinder läuft auch nach 175.000 km ohne Beanstandungen, überhaupt ist das gesamte Fahrzeug ein äußerst zuverlässiger Gefährte. Einzige Schwachstelle nach meinem Empfinden ist der kaum vorhandende Federungskomfort. Da waren meine PSA-Autos (AX, ZX, Berlingo) um Welten besser.
Zitat:
@PetraWilke schrieb am 24. März 2016 um 10:38:44 Uhr:
Bei 200000 km hätte ich durchaus Verständnis dafür.Aber nicht bei 26000 km.