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Parküberschreitung nach ärztlichem Fahrverbot

Themenstarteram 4. Januar 2020 um 23:39

In einem gesamten Wohngebiet gilt eine Parkbeschränkung für 3 Stunden. Gelegentlich muss ich für Routineuntersuchungen zum Augenarzt. In der Regel warn der Augenarzt, „beim nächsten Mal ohne Auto, da müssen wir tropfen.“ Manchmal kommt das Tropfen aber überraschend und der Arzt weist ausdrücklich darauf hin, dass man heute nicht mehr Autofahren darf. Wäre das Fahrverbot durch einen Arzt ein anerkannter Grund, die Parkzeit zu überschreiten?

Gruß Uwe

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21 Antworten

Nein

Der Augenarzt meines Vater, bzw die Ärzte dieser Praxis, fragen grundsätzlich bevor sie solche Tropfen einsetzen wie der Patient gekommen ist. Ist die Antwort mit dem Auto darf man sich einen neuen Termin für diese Untersuchung geben lassen.

Deswegen lässt sich mein alter Herr grundsätzlich zu diesen Terminen fahren, eben um diesen Problemen aus dem Weg zu gehen.

Ist mir auch mal passiert... War mal beim Krankenhaus, habe eine spritze bekommen, und dann hieß es, dass ich nicht mehr fahren darf... Ein Taxiunternehmen, dass Krankenfahrten durchführt, hat den Wagen dann mit mir nach Hause gefahren. Gezahlt hat das Krankenhaus.

Ich habe selbst solche Situation erlebt, meine Augenärztin hat mir damals Tropfen gegeben, die das Sehvermögen schneller wieder herstellen. Geparkt habe ich damals mit Parkschein, den ich dann um ein paar Stunden verlängern musste. Wenn das bei Dir nicht möglich war, wird Dein Vater wohl um das Bußgeld nicht drum herum kommen.

Zitat:

@freewindqlb schrieb am 5. Januar 2020 um 08:01:48 Uhr:

Wenn das bei Dir nicht möglich war, wird Dein Vater wohl um das Bußgeld nicht drum herum kommen.

Würde ich so nicht sagen. Man kann immer noch beim Ordnungsamt vorstellig werden, und denen das schildern. Der Artzt wird sicherlich eine Bescheinigung ausstellen, dass eine Weiterfahrt untersagt werden musste. Beim Duisburger Ordnungsamt denke ich, dass die ein Auge zudrücken, weil ich von denen bis jetzt nur positives gehört habe. In einer anderen Stadt kann das aber wieder ganz anders aussehen.

Sollte es bereits ein Knölchen gegeben haben, würde ich es klären. Wenn es nur eine allgemeine Frage war, würde ich zukünftig woanders parken, oder mit dem Nahverkehr anreisen.

Jedem ist doch bekannt, wie er zum Augenarzt gekommen ist. Bevor man die " Tropfen " in die Augen bekommt ist der Arzt/Mitarbeiter verpflichtet darauf hin zu weisen, dass nach dem " Tropfen " ein Fahrzeug nicht mehr im Straßenverkehr benutzt werden darf.

Es liegt doch in Deiner Verantwortung an dieser Stelle zu entscheiden, nehme ich nun die " Tropfen " oder nehme ich sie nicht.

Nimmst Du diese musst Du mit solchen (wie geschehen) Maßnahmen rechnen und kannst Dich nicht aus Deine Verantwortung stehlen. Keiner zwingt Dich dies " Tropfen " zu nehmen.

Soweit mir bekannt, werden auch solche Maßnahmen (Tropfungen) bereits bei der Terminvergabe angekündigt. Sollte es dann mal überraschender Weise zu dieser Maßnahme kommen, sollte man sich sowieso auch begleiten lassen.

Wenn das bei mir (alle 2 Jahre) gemacht wird habe ich immer eine Begleitung dabei, denn wenn allein die Sonne scheint sieht man schon nichts mehr klar, so dass man bereits schon in diesen Moment eine Gefahr im Straßenverkehr darstellt.

Zitat:

@MvM schrieb am 5. Januar 2020 um 01:03:18 Uhr:

Ist mir auch mal passiert... War mal beim Krankenhaus, habe eine spritze bekommen, und dann hieß es, dass ich nicht mehr fahren darf... Ein Taxiunternehmen, dass Krankenfahrten durchführt, hat den Wagen dann mit mir nach Hause gefahren. Gezahlt hat das Krankenhaus.

Das ist doch eine ganz andere Sache. Hier kam das unangekündigt, eine Vorbeitung war nicht möglich.

Zitat:

@derbeste44 schrieb am 5. Januar 2020 um 13:49:14 Uhr:

Bevor man die " Tropfen " in die Augen bekommt ist der Arzt/Mitarbeiter verpflichtet darauf hin zu weisen, dass nach dem " Tropfen " ein Fahrzeug nicht mehr im Straßenverkehr benutzt werden darf.

Passiert aber leider manchmal nicht, und manchmal denkt man in dem Moment selbst nicht dran. Erfährt man nach dem Eingriff, dass man jetzt nicht mehr fahren darf, muss man mit dem Arzt sprechen. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Der Arzt könnte beim Ordnungsamt anrufen, und die Sache schildern. So kommt es erst zu keinem Knölchen. Oder die Arzthelferin organisiert einen Abtransport/ versetzen des Fahrzeugs, z.B. durch ein Taxiunternehmen.

Warum so kompliziert? Einfach den Wagen 20cm versetzen und n neues Ticket ziehen bzw. die Parkuhr verstellen. Das kann man auch mit Augentropfen.

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 5. Januar 2020 um 14:21:24 Uhr:

Warum so kompliziert? Einfach den Wagen 20cm versetzen und n neues Ticket ziehen bzw. die Parkuhr verstellen. Das kann man auch mit Augentropfen.

das wird nichts helfen - die Augentropfen würden ja den ganzen Tag "Herhalten" und somit alle 3 Stunden hin und herfahren?

und wo soll er in der Zwischenzeit sein!

Auch ein "Notfall" - bei dem Jemand (nicht beim Augen) Arzt plötzlich fahrunfähig wird

kann ein Falschparken begründen.

Meiner Meinung nach muss man dann dafür sorge tragen, dass das Fahrzeug (zur Not auch mit Abschlepper!) umgesetzt wird...

Will er da stehen bleiben, bis er wieder fahren darf? Ich würde mir einfach drei Stunden mehr holen und dann jemanden bitten, mir das Auto nach Hause zu fahren. Frau und Kumpel sollten wohl mal Zeit haben.

Probleme gibt's... :rolleyes:

Zitat:

@Roadrunner2018 schrieb am 05. Jan. 2020 um 14:38:33 Uhr:

Meiner Meinung nach muss man dann dafür sorge tragen, dass das Fahrzeug (zur Not auch mit Abschlepper!) umgesetzt wird...

Da würde selbst ich als "Gesetzestreuer" wohl eher das Knöllchen riskieren und zahlen.

 

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 5. Januar 2020 um 15:44:45 Uhr:

Will er da stehen bleiben, bis er wieder fahren darf? Ich würde mir einfach drei Stunden mehr holen und dann jemanden bitten, mir das Auto nach Hause zu fahren. Frau und Kumpel sollten wohl mal Zeit haben.

Probleme gibt's... :rolleyes:

Ein Kassenpatient wird um 8 Uhr den Termin haben. Um 9 Uhr wird er fertig sein. Bleibt eine Stunde Leute zu mobilisieren, wo die meisten auf der Arbeit sein werden...

Würde der ADAC eigentlich in dieser Situation helfen?

Natürklich kann man den Wagen auch mit den Augentropfen von einer Parklücke in eine andere bewegen. Aber das ist nun mal nicht erlaubt, und wenn wir schon diskutieren, sollte es nach den Regeln des straßenverkehres gehen. Die meisten würden darüber wohl gar nicht groß nachdenken, und etwas leichtsinnig mit dem Auto nach Hause fahren. Nach dem Motto, wer geradeaus laufen kann, wird auch autofahren können.

Ich bin etwas erstaunt, wie "pflichtbewusst" hier auf einmal argumentiert wird, nur weil die Möglichkeit besteht, wegen Überschreitung der Parkzeit ein Knöllchen von 10 bis maximal 30€ zu riskieren (wenn man denn überhaupt erwischt wird).

Stattdessen lieber mit verminderter Sehfähigkeit einfach trotz des ärztlichen Verbots Auto zu fahren erscheint mir wesentlich riskanter, was die möglichen Folgen betrifft.

 

Grüße vom Ostelch

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