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Opfer eines Parkremplers - beste Vorgehensweise bei fiktiver Abrechnung ohne zu viele Probleme?

Themenstarteram 18. September 2018 um 13:39

Hallo,

folgendes: Mein geparktes Auto (Ford Focus MK3, BJ 2015) wurde von jemanden gestreift. Er hat angehalten, es gemeldet etc. und die Polizei hat alles aufgenommen. Er wurde als 100%iger Verursacher ausgemacht.

Nun habe ich heute ein Schreiben von seiner Versicherung bekommen, welche einen Kostenvoranschlag wünscht und Fotos. Ich bin totaler Laie und hatte so eine Situation noch nicht, weshalb ich erstma ins Internet bin und mich bisschen eingelesen hab.

Es ist kein großer Schaden (linker Außenspiegel erneuern und linke Stoßstange hat Kratzer, die ein Bekannter recht kostengünstig überlackieren kann) weshalb ich mir die Summe auf jeden Fall auszahlen lassen möchte. Jetzt habe ich gelesen, dass Versicherungen bei einer Reparatur keine Probleme machen, beim Auszahlen dagegen möglicherweise schon.

Ich schwanke ein wenig bei folgenden Punkten:

-Kostenvoranschlag oder Gutachter? Ich bin mir nicht 100% sicher, ob der Schaden über 700 Euro liegt. Gutachter wird ja, so habe ich gelesen, von der gegnerischen Versicherung bezahlt, aber eben erst ab 700€. Der Gutachter kostet wohl so um die 150 - 200 €, Ford will 10% als KVA, also, falls weniger als 700€, deutlich billiger. Wenn der Schaden drunter liegt könnte ich möglicherweise sogar mit Verlust rausgehen (falls ich den Gutachter nehme)...

-Anwalt einschalten? Ich habe gelesen, dass der Unfallverursacher (bzw. seine Haftpflicht) jegliche Anwaltskosten übernehmen muss, wenn der Unfall 100% seine Schuld war (träfe hier zu). Stimmt das, oder können doch irgendwelche (womöglich versteckten) Anwaltskosten auf mich zukommen? Außerdem weiß ich nicht wie das auf die Versicherung wirkt, wenn ich mir direkt n Anwalt nehme...womöglich machen die erst recht Probleme, aus Prinzip?

-mache ich einen Fehler mit der fiktiven Abrechnung? Ich habe irgendwas von Wertminderungen, Klassifizierung als Unfallwagen usw. usf. gelesen, wobei ich eigentlich nicht denke, dass der Wagen jetzt ein Unfallwagen ist...oder? Alles in allem ist der Schaden echt Pipi, sodass ich da jetzt auch nicht die Notwendigkeit sehe den extra bei Ford machen zu lassen. Da bin ich ganz ehrlich: Wenn ich noch 200 Ocken oder so dran verdienen kann, dann nehm ich das mit. Es sei denn ich halse mir damit später Probleme auf beim Wiederverkauf oder so, dann wärs das natürlich nicht wert. Gerade bei "neueren" Wägen soll das ja immer so eine Sache mit den Reparaturen sein. Viele sagen direkt vom FFH damit usw... Meinungen?

-sonstige Tipps?

Danke euch!

Beste Antwort im Thema

Immer die selbe blöde Leier .... :rolleyes:

Warum soll sich ein Geschädigter zur vermeintlichen Kostenersparnis des Schädigers trotz entsprechender Ansprüche nicht der fachkundigen Hilfe bedienen, die die Schädigerseite ab der ersten Sekunde des Schadenfalles auffährt. Da vermag - meiner Meinung nach - nur pathologische Blödheit zu entschuldigen. Sorry, musste mal gesagt werden. ;)

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Dellenzaeler, du bist ja nun der absolute Fachmann. Im Übrigen bringe ich hier nicht mein Alter in den Vordergrund, sondern mein Erfahrung. Gerade die, die immer eine Hilfe brauchen - hier einen RA bei einer Nichtigkeit - denen scheint es an fachlicher Kompetenz zu fehlen. Du scheinst auch dazu zu gehören. Allein dein Kommentar gegen meine Person zeigt deinen Stand in der Gesellschaft auf.

Zitat:

@GustavSturm schrieb am 19. September 2018 um 17:20:44 Uhr:

Die Kosten für die Begutachtung des bei einem Verkehrsunfall beschädigten Fahrzeugs gehören zu den mit dem Schaden unmittelbar verbundenen und gemäß § 249 Abs. 1 BGB auszugleichenden Vermögensnachteilen, soweit die Begutachtung zur Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs erforderlich und zweckmäßig ist.

genau das ist ja der Punkt: Es geht darum, ob der Geschädigte das Gutachten für die Geltendmachung seiner Ansprüche braucht und nicht darum, ob die Versicherung es haben will oder nicht.

Zitat:

@hjluecke schrieb am 19. September 2018 um 21:11:11 Uhr:

Dellenzaeler, du bist ja nun der absolute Fachmann. Im Übrigen bringe ich hier nicht mein Alter in den Vordergrund, sondern mein Erfahrung. Gerade die, die immer eine Hilfe brauchen - hier einen RA bei einer Nichtigkeit - denen scheint es an fachlicher Kompetenz zu fehlen. Du scheinst auch dazu zu gehören. Allein dein Kommentar gegen meine Person zeigt deinen Stand in der Gesellschaft auf.

Ja, Senior, dass du außer Hochnäsigkeit nichts weiter vorzubringen hast, war mir eigentlich schon vor diesem Posting hier klar.

Bekanntlich ist ja die Erfahrung auch die Summe aller Misserfolge.

Schön das du meinen Stand in der Gesellschaft bewerten kannst.

Da will ich dann mal hoffen, das deiner nicht da ist wo ich Ihn gerade vermute......

Aber gut das wir mal darüber gesprochen haben...:)

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