Opel und die Zukunft

Opel Corsa D

hallo zusammen,

ich hab meinen corsa limited edition am 26.01. bestellt und die 12. KW als Liefertermin genannt bekommen, die frage die sich mir aber mittlerweile stellt und vielleicht auch ein paar anderen in diesem forum:
wie sieht's denn im "worst case" aus?

kann ich mir jetzt schon mal sämtliche verschleißteile auf vorrat in den keller legen? :-D

generell würde es mich auch interessieren, wie ihr zu einer staatl. beteiligung bei opel steht?


beste grüße

Beste Antwort im Thema

Irgendeine Lösung wird es geben, also erstmal abwarten. Ganz einfach.

Es wird nicht so sein, dass auf einmal Opel von der Erde verschwindet.

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Hallo,

Ersatzteile im Falle des "worst case" übernimmt dann irgendein Hersteller für Autoteile. Ob es dann allerdings "Originalteile" sind weiss ich nicht.

Staatliche Beteiligung ist in einer Marktwirtschaft schwierig und könnte zu Wettbewerbsverzerrungen führen. Im Moment findet sich allerdings kein Investor der das nötige Geld hat was zum Überleben nötig wäre. Opel muss weg von GM sonst gehen die Lichter aus !.

Wir warten ja alle auf eine positive Entwicklung der Dinge, ein Insider.

In den Augen von Angie sind wir doch auf einen guten Weg.
Damit kennt die sich doch bestens aus. 😕

Erst werden Banken verstaatlicht.
Dann sind die Automobilindustrie und andere wichtige Bereiche dran. 😠

Schon macht Angie aus einer Marktwirtschaft eine Planwirtschaft. 🙄

Dem Honi zu Ehren macht Sie die Bundesrepublik platt. 😮

Hi,

wenn Opel das wirklich nicht schafft....Was ist dann mit den Ganzen Opel Händler??
Wollte mir eigentlich nächstes Jahr ein neues Auto kaufen von "OPEL"....

Lg

Irgendeine Lösung wird es geben, also erstmal abwarten. Ganz einfach.

Es wird nicht so sein, dass auf einmal Opel von der Erde verschwindet.

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Zitat:

Original geschrieben von Moly


Irgendeine Lösung wird es geben, also erstmal abwarten. Ganz einfach.

Es wird nicht so sein, dass auf einmal Opel von der Erde verschwindet.

Jap abwarten.....🙂

Astra OPC bald mein eigen...

Zitat:

Original geschrieben von CorsaBRacer


Hi,

wenn Opel das wirklich nicht schafft....Was ist dann mit den Ganzen Opel Händler??
Wollte mir eigentlich nächstes Jahr ein neues Auto kaufen von "OPEL"....

Lg

Also bis nächstes Jahr wird sich sicher das wesentliche entschieden haben... In Ellesmereport gehen gerade die Anlagen für den neuen Astra in Betrieb !. Kommt nur drauf an was von Opel übrig bleibt.

Gruß
Rainer

Zitat:

Original geschrieben von Astra-Zafira-Corsa


In den Augen von Angie sind wir doch auf einen guten Weg.
Damit kennt die sich doch bestens aus. 😕

Erst werden Banken verstaatlicht.
Dann sind die Automobilindustrie und andere wichtige Bereiche dran. 😠

Schon macht Angie aus einer Marktwirtschaft eine Planwirtschaft. 🙄

Dem Honi zu Ehren macht Sie die Bundesrepublik platt. 😮

Nicht vergessen was an Opel alles dran hängt, sind nicht nur Opelaner die dann auf der Strasse stehen.

Hallo alle zusammen

Ich erlaube mir mal ein kleinen Rückblick: Anfang der 80 Jahre hatte VW enorme Absatzschwirigkeiten,
Alle Bundes und Länderämter kauften Golf´s und Co. auf Halde. Nur um den Konzern und seine
Mitarbeiter zu schützen. Die Länderbeteidigung wurde aufgestockt u.s.w

Jetzt ist OPEL drann !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Andy_1965

Das wird Opels Probleme nicht kleiner machen !!!

Die Steuerpraxis bei Opel und der Konzernmutter GM verschärft die Debatte um Staatshilfen für den angeschlagenen Autobauer. Opel hat nach einem „Focus“-Bericht in Deutschland keine Steuern bezahlt. Opel habe seine Gewinne an den Mutterkonzern in den USA überwiesen, Verluste aber in Deutschland steuerlich geltend gemacht hat, schreibt das Magazin unter Berufung auf Mitglieder des Bundeskabinetts.

Beim überweisen der Gelder wurden Steuern gezahlt.

Die Politiker, deren Länder keine Fabrik haben wollen eine Insolvenz.
Die anderen nicht.
Das Herz der meisten Läute schlägt für die Opelaner.
Die, die nicht helfen wollen müssen natürlich die Berichte von Opel schlecht reden damit sie das Volk an ihrer seite haben.
Was ist an einer Beteiligung falsch. VW gehört auch zum Teil Niedersachsen.
Bei Opel arbeiten direkt ca 35.000 Mann. Entwicklung, Instandhaltung usw.
Ein anderer Hersteller köntte locker mit 10.000 Mann so viele Autos wie Opel bauen, weil nur Leute für die Produktion (fürs Band) gebraucht werden.
Es ist also nicht so, das andere dann die Arbeitsplätze "retten".

Zitat:

Original geschrieben von Giesler


Das wird Opels Probleme nicht kleiner machen !!!

Die Steuerpraxis bei Opel und der Konzernmutter GM verschärft die Debatte um Staatshilfen für den angeschlagenen Autobauer. Opel hat nach einem „Focus“-Bericht in Deutschland keine Steuern bezahlt. Opel habe seine Gewinne an den Mutterkonzern in den USA überwiesen, Verluste aber in Deutschland steuerlich geltend gemacht hat, schreibt das Magazin unter Berufung auf Mitglieder des Bundeskabinetts.

Dazu muss man aber auch sagen,dass es international oft so üblich ist,leider.

Das sind ja einige der Gründe,warum Opel auf Teufel komm raus so weit wie möglich unabhängig werden will und muss von GM.

Und die Chancen standen zumindest in der Hinsicht noch nie so gut wie jetzt von GM weg zu kommen.

-weg von der Aktienmehrheit GM's und Gründung einer Aktiengesellschaft nach europäischem Recht.
-Zusammenschluss aller Werke,Zentren und Vewaltungen unter einem Unternehmensdach inklusive Vauxall.
-Eventuelle Zusammenarbeit mit anderen Herstellern in JointVentures oder dergleichen.
-Zurückkauf oder Erhalt (wie auch immer) aller Opelpatente
-Aufbau des Image und massive Weiterentwicklung von Spritspartechniken und alternativen Antrieben.
Ampera schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Und wen man sieht,was für neue Modelle in den nächsten drei Jahren so in der Pipeline sind,kann man zumindest von der Produkteseite her hoffen.

Insignia und ST laufen super bis dato,neuer Astra auf IAA vorstellung,Calibra Coupe,neuer Zafira,neuer Meriva,Astra Caravan,Cabriolets von Corsa und Astra,neue Motorengenerationen zum grossen Teil auf downsizing,sowohl im Diesel-als auch im Benzinerbereich.
Es werden Mildhybride kommen usw.

Nur darf um all dies nicht zu gefährden,muss jetzt schnellstens gehandelt werden und ein tragfähiges Konzept kommen.
omileg

Moin allerseits!

Wer hat eigentlich diesen Schmierfinken so deftig und heftig ins Hirn geschissen???

Natürlich hat Opel Steuern gezahlt, sicher eher weniger in den letzten Jahren, okay....aber: Hat sich einer von diesen Sumpf-Tulpen überlegt, von was etwa die Stadt Rüsselsheim sich damals die fette Infrastruktur einer 120.000 Einwohner Stadt hat leisten können? Nee? Klar, scheisse schreiben ohne Gehirnzellenaktivierung ist ja auch erheblich leichter und treibt so nebenbei auch noch die Auflage in die Höhe.

Also: Fast alle wichigen Straßen Rüsselsheims sind fette 4-spurige Highways, die Stadt konnte sich damals vorbildiche Einrichtungen wie ein Voll-Theater mit fast 900 Plätzen leisten, dazu noch 3 Freibäder und ein Hallenbad, eine super ausgestattete Bücherei, die statistisch die meistgenutzte in Hessen ist (Entleihungen pro Einwohner). 1990/91 konnte die Stadt auf Rekord-Einnehmen von 252 Millionen DM zurückgreifen, da nach Mauerfall der Opel-Absatz nach oben schoss. Der Löwenanteil dieser 252 Mio DM stammt natürlich von Opel.

So ein Stuß zu lesen, macht richtig agressiv, Vermutlich haben gewisse Journalisten die Hirnabwrackprämie genutzt um ihr Großhirn gegen ein kleines zu tauschen....
Das grenzt schon echt an Propaganda!!!

Grüße

Ein erboster MV6-Driver

Zitat:

Original geschrieben von MV6-Driver


Wer hat eigentlich diesen Schmierfinken so deftig und heftig ins Hirn geschissen???

Upps...

Zitat:

Natürlich hat Opel Steuern gezahlt, sicher eher weniger in den letzten Jahren, okay....aber: Hat sich einer von diesen Sumpf-Tulpen überlegt, von was etwa die Stadt Rüsselsheim sich damals die fette Infrastruktur einer 120.000 Einwohner Stadt hat leisten können?

Die Opel Mitarbeiter zahlen fleißig Einkommenssteuer !!!

Gruß
Schilling

@Schilling

Einkommensteuer zahlen? Ja, das tun sie. Davon ist allerdings nicht die Rüsselsheimer Infrastruktur finanziert worden, bzw. Opel hat früher Gewerbesteuern entrichtet, und das nicht zu knapp. Rüsselsheim hätte sein explosives Wachstum (innerhalb 20 Jahren mussten über 40.000 neue Rüsselsheimer untergebracht werden) durch das Erschließen neuer Wohngebiete inklusive dazugehöriger Infrastrukturen - Schulen, Kindergärten, Einkaufszentren, Naherholungsgebieten (Rüsselsheim war Vorbild für modernen Wohnungsbau) - nie bezahlen können.

Heute ist das in der Tat ein wenig anders aufgeschlüsselt, die Stadt erhält deutlich weniger Gewerbesteuern (die gehen ja mittlerweile zum größten Teil an die Länder oder den Bund) und bekommt Schlüsselzuweisungen pro Einwohner.

Allerdings sind die erwähnten 252 Millionen DM Rekord-Einnnahmen der Stadt 1990 zum allergrößten Teil der durch Opel durch die Decke geschossenen Gewerbesteuereinnahmen geschuldet.In den letzten 10-12 Jahren ist das in der Tat leider nicht mehr der Fall. Aber: Der Artikel stimmt so nicht. Opel hat in der Vergangenheit Steuern gelatzt und das nicht zu knapp. Frag doch mal Mercedes-Benz und Konsorten...die rechnen sich doch auch arm....nur da beschwert sich keiner. Und das geht mir echt auf den Sack.

Gruß
MV6-Driver (der aus Rüsselsheim kommt und in den Ausschüssen einer Partei mitarbeitet)

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